Sammelthread Der Plattenspieler- und Vinylthread

Reduziert das mal bitte nicht pauschal auf Metal - zumal es dort auch massive Unterschiede von Platte zu Platte (im Sinne von Band/Album/Pressung) gibt.

Ich habe hier auch genug Material, was man allgemeinhin als "Audiophiles Goldöhrchen-Geschnacke" bezeichnen würde. Ich bleib dabei: da zischelt nix. Platten/Aufnahmen, die zischeln, kommen mir sowieso nicht ins Haus und zumeist sind das sowieso Songs/Bands, die klassisch für "Radio und TV" produziert haben, aber ganz gewiss nicht für den Musikliebhaber (wenn ich da schon Abba und Lionel Richie höre, wird mir schwindelig).

Meine ganzen Yello-Platten oder die Thick as a Brick, die Crime of the Century, die Leftoverture ... zischelnde S-Laute mit der 1006er Goldring, ich fall gleich vom Glauben ab.

Und nein, ich höre nicht mit Kopfhörern und auch nicht "nebenher", wie geschrieben wurde... ich höre sehr bewusst - in einem pechschwarz abgedunkelten Raum ohne jedwedes Restlicht (nichtmal LED-Statusleuchten) - und zwar im Stereodreieck mit einem sehr individuell und komplex ausgeklügelten Front-Array.

Fühl mich ja fast schon beleidigt :( Kopfhörer, bäh!
 
DJMadMax schrieb:
Platten/Aufnahmen, die zischeln, kommen mir sowieso nicht ins Haus und zumeist sind das sowieso Songs/Bands, die klassisch für "Radio und TV" produziert haben, aber ganz gewiss nicht für den Musikliebhaber (wenn ich da schon Abba und Lionel Richie höre, wird mir schwindelig).
Ich gebe zu, dass ich mir meine Platten nicht nach dem Klang ausgesucht habe, sondern wegen der Musik. Und wenn mir ABBA gefällt, was soll ich machen. Zumal ich genügend Systeme habe, die da nicht zischeln.

DJMadMax schrieb:
Meine ganzen Yello-Platten oder die Thick as a Brick, die Crime of the Century, die Leftoverture ... zischelnde S-Laute mit der 1006er Goldring, ich fall gleich vom Glauben ab.
Davon habe ich auf Vinyl halt nichts, das einzige, was da in diese Richtung gehen würde, wäre Wish You Were Here von Pink Floyd, aber die hat schon leichten Groove Wear, weswegen ich die nicht benutzen würde, um einen Tonabnehmer zu bewerten.

DJMadMax schrieb:
Fühl mich ja fast schon beleidigt :( Kopfhörer, bäh!
Kopfhörer ist für mich die beste Möglichkeit, Musik zu hören, kleine Wohnung, Regallautsprecher stehen auf dem Schreibtisch und werden als Nahfeldmonitore missbraucht, ein paar Raummoden - das Stereodreieck hätte ich, aber der Rest passt nicht so ganz. Und die Sennheiser HD600 sind jetzt glaube ich keine ultraschlechten Kopfhörer.
 
Joah Maiden ist ja im Metalbereich im Grunde Klassik und schon noch auf der dynamischeren Seite und es passiert auch nicht so viel Stereo unterhalb der Tiefmitten.

Als ganz modernes Gegenstück kann ich "The Butcher Sisters" nennen oder auch "Electric Callboy". Das ist wirklich wirklich fies zum sauber Abtasten. Da nehme ich mir immer ausgewählte Passagen raus, zum Live-Schnitt, wenn wir Kundenbesuch oder eine Führung im Studio haben, um ganz praktisch zu zeigen wo die Grenzen der Vinytechnologie liegen. Aber auch wie erstaunlich groß die Unterschiede zwischen außen und innen auf der Pladde sind bzw. zwischen 45 und 33.
 
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mario_mendel34 schrieb:
Davon habe ich auf Vinyl halt nichts, das einzige, was da in diese Richtung gehen würde, wäre Wish You Were Here von Pink Floyd,
Du kannst hier nicht Yello mit der Wish You were Here von Pink Floyd vergleichen. Nicht einmal ansatzweise.
Ich habe von Yello sicherlich nicht alles. Aber die alten Scheiben hab ich alle. Alle in der Erstpressung von damals und 1 auch als Repress auf 180g Vinyl. Alle Scheiben sind exellente Pressungen. Da macht das Hören richtig Spaß. Die Repress fällt da einen Ticken ab. Aber auch die klingt gut.

Yello höre ich meist nur mit dem VM95SH als auch dem VM540ML. Die beiden Systeme holen da richtig was aus Rille raus. Ich werd die Tage aber mal die Scheiben mit dem VM95EN hören. also mit der nackten Ellipse auf den TS 860 hören. Mal sehen, wie weit der Klang da abfällt und wie die Abtatstung ausfällt.
 
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DaBas schrieb:
Du kannst hier nicht Yello mit der Wish You were Here von Pink Floyd vergleichen. Nicht einmal ansatzweise.
Wollte ich auch nicht, Yello kenne ich kaum. Aber ich habe Thick as a Brick und Crime of the Century gelesen, und habe Wish You Were Here da mit einsortiert, geht ja auch in die Richtung audiophiler Classic Rock. Und meine Wish You Were Here war wahrscheinlich auch mal eine klanglich sehr gute Pressung, sie hat nur schon ein paar Mal zu oft eine abgenutzte Nadel gesehen.
 
mario_mendel34 schrieb:
Das ist ja Metal, das ist aus meiner Erfahrung nicht so anspruchsvoll zum Abtasten.
Ich muss mal tief in meiner Erinnerung kramen. Fear Factory - Aggression Continuum, 2021.

Auf meinem ersten System vor vier Jahren mit AT91R, also sphärischer Schliff, zischelnde S Laute. Ich glaube sogar über die ganze Platte verteilt, nicht nur in der Innenrille.

Mit ML oder SH gar kein Problem mehr.

Ich müsste sie mal auf den Dual mit dem DN 152E legen. Also gebondete Ellipse.
 
Ich habe mit dem VM95C ja auch eine aktuelle Rundnadel, hatte ich mir ursprünglich gekauft, um abgeschrammelte Flohmarktplatten vorzuhören. Ich find den Unterschied zwischen sphärisch und elliptisch gar nicht so groß, was auf der Rundnadel zischelt, zischelt meist auch auf den elliptischen Nadeln. Der Sprung zu hyperelliptischen Schlffen oder Kontaktschliffen ist dann wirklich richtig groß, da tun sich komplett neue Welten auf. Daher stehe ich auch vollkommen hinter der sehr häufigen Empfehlung von VM95ML und VM95SH. Die sind immer noch vergleichsweise günstig, und tasten halt schon fast alle Platten, die es so gibt, sauber ab. Preis/Leistung ist einfach sehr gut.
 
mario_mendel34 schrieb:
Daher stehe ich auch vollkommen hinter der sehr häufigen Empfehlung von VM95ML und VM95SH. Die sind immer noch vergleichsweise günstig, und tasten halt schon fast alle Platten, die es so gibt, sauber ab. Preis/Leistung ist einfach sehr gut.

Jupp absolut. Aus Preis/Leistungssicht ist das VM95 System mit der ML/SH Nadel herausragend gut. Man bekommt mit den beiden Nadeln da wirklich sehr viel Klang für vergleichsweise wenig Geld. Dabei gilt das System selbst immer noch als Einsteigersystem. Es ist aber kein Vergleich mehr zum Vorgänger AT95 (auch grünes Gift genannt), wo es ja nur die gebondete grüne Ellipse für gab.

Das ULM55 war auch kein wirklich schlechtes System. Es war auf sehr vielen Dual Drehern mit dem ULM Tonarmen verbaut. Problem ist heute nur, das es keine neuen Nadeln mehr gibt, da Ortofon die Produktion vor einigen Jahren eingestellt hat. Die 152E ist so gut wie gar nicht mehr zu bekommen und die fast gleiche 155E wenn nur noch zu recht happigen Preisen. Beim Nadel-Willi gibt es die 155E noch für 99€. Ansonsten sind nur noch diverse Nachbaunadeln erhältlich. Wobei ich eine 152E der 155E vorziehen würde, da sie denn etwas besseren Klang hat.
 
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Das AT95 habe ich auch, das ist absolut furchtbar, das schlechteste MM-System, was ich jemals besessen habe. Da soll aber die Serienstreuung der grünen Originalnadel richtig heftig gewesen sein. Mit einer hyperelliptischen Nachbaunadel von Jico klang das AT95 dann aber richtig gut.
 
mario_mendel34 schrieb:
Das AT95 habe ich auch, das ist absolut furchtbar, das schlechteste MM-System, was ich jemals besessen habe.
Ich hab es damals, und das ist schon viele Jahre her, neben dem TM500 von Telefunken gehabt.
Das TM500, ein umgelabeltes Excel QD 700C, ist eine gebondete Rundnadel, also was relativ einfaches.
Aber im Vergleich hat das AT95 trotz des elliptischen Schliffes keinen Stich gesehen. Das AT95 klang einfach nur absolut kraftlos und kalt. Es fehlte da an allem. Das TM500 hingegen hatte insbesondere im Tiefton richtig Punch, löste hingegen aufgrund der Rundnadel etwas schlechter auf. Das AT 95 liegt heute noch im Schrank und ist aufgrund der sehr wenigen Spielzeit eigentlich noch neuwertig. Im nachhinein weiß ich nun, warum es vielfach auch "grünes Gift" genannt wurde.

Das es für das alte AT95E eine (nicht originale) Nadel mit Shibata Schliff gibt, war mir bisher unbekannt gewesen. Liegt aber preislich ab 177€ aber auch in etwas entfernten Regionen. Für solche Preise muß es am alten AT95E dann aber richtig aufspielen. Und da hab ich doch meine Zweifel. Denn der in allen Belangen bessere Nachfolger VM95 mit der SH legt die Latte da schon sehr hoch und ist preislich als Komplettsystem zum gleichen Preis bzw. auch etwas weniger wie diese ATM95 SA Nadel erhältlich. Das macht letztere Nadel eigentlich komplett überflüssig.
 
DaBas schrieb:
Das es für das alte AT95E eine (nicht originale) Nadel mit Shibata Schliff gibt, war mir bisher unbekannt gewesen.
Die Nachbaunadeln von Jico (Hyperelliptisch und Shibata) stammen noch aus der Zeit vor dem VM95. Das war eine schöne Möglichkeit, den AT95-Generator mit besseren Nadeln zu kombinieren. Der AT95-Generator hatte nicht diese Überbetonung zwischen 8 und 12 KHz, die der AT120-Generator hatte. Inzwischen natürlich obsolet, da der VM95-Generator auf dem AT95-Design basiert, und Audio Technica hierfür selbst hochwertige Nadeln anbietet. Aber die Nadelspitzen kommen vom gleichen Lieferanten, Jico und Audio Technica kaufen beide bei Namiki ein.
 
Kleines Update zum Goldring: Wie bereits gestern von mir vermutet, hat das System eine absolut hervorragende Kanaltrennung, bei 1 KHz links nach rechts 34,4 dB, rechts nach links 32,9 dB. Fazit richtig, Werte falsch, bitte 3 Beiträge weiter lesen.

Zum Vergleich, das AT-VM95ML hat links nach rechts nur 23 dB, und rechts nach links 24,3 dB. Somit hat das Goldring 1006 eine deutlich breitere Bühne, wesentlich bessere Räumlichkeit. (Fazit richtig, Werte falsch, bitte 3 Beiträge weiter lesen).

Aber was richtig kurios ist: Goldring gibt für das 1006 eine Ausgangsspannung von 6,5 mV bei 1 KHz bei 5 cm/s an. Audio Technica für das VM95ML nur 3,5 mV bei 1 KHz und 5 cm/s. Das Goldring sollte also mehrere dB lauter sein als das AT. Auf dem 1 KHz Referenzton meiner TACET-Testplatte hingegen ist das VM95ML auf dem linken Kanal 0,4 dB lauter und auf dem rechten Kanal 1,1 dB leiser. Das Goldring hat eine Kanalabweichung von 0,6 dB, das AT von 0,9 dB, wobei das Goldring auf dem linken Kanal leiser ist, das AT auf dem rechten Kanal. Das passt nicht zu den angegebenen Ausgangsspannungen, entweder die 3,5 mV beim AT sind viel zu niedrig angegeben, oder die 6,5 mV beim Goldring viel zu hoch.
Ergänzung ()

Und die nächste positive Überraschung beim Goldring: Der Frequenzgang ist wirklich gut.
Goldring 1006 Frequenzgang.png


Zum Vergleich der Frequenzgang vom AT-VM95ML:
AT-VM95ML Frequenzgang.png


Das Goldring 1006 ist quasi linear bis zur für MM-Systeme typischen Resonanzglocke, die bei 6.300 Hz beginnt und ihren Höhepunkt bei 12.500 Hz hat, da sind es +2,44 dB im linken Kanal und +1,94 dB im rechten Kanal. Das ist gut, wenn man bedenkt, dass ich mindestens 50 pF über der maximal von Goldring spezifizierten Abschlusskapazität bin. Wenn man es irgendwie schafft, die Kapazität noch um 100 pF zu senken, dürfte man die Höhenwiedergabe fast neutral bekommen, das ist wirklich richtig gut. Und auch so ist die Midrange-Performance richtig große Klasse. Hätte ich so nicht erwartet.

Das VM95ML ist etwas kräftiger im Bass, und verliert nach 1000 Hz kontinuierlich immer mehr bis zu seiner Resonanzglocke, da fehlt leider einiges an Midrange. Dadurch klingen Vocals auf den VM95-Systemen auch nicht so schön natürlich.

@DJMadMax Auch wenn mir die 1006-Nadel nicht so gefällt, auf jeden Fall vielen Dank für den Tipp mit Goldring. Der Generator kann was, du hast mir die Gyger-Nadeln, die es dafür noch gibt, richtig schmackhaft gemacht.👍
 
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mario_mendel34 schrieb:
Goldring [...] Kanaltrennung, bei 1 KHz links nach rechts 34,4 dB, rechts nach links 32,9 dB.
Wow das würde ich fast nicht glauben... wenn nicht die Werte, die Du beim AT ermittelt hast so gut passen würden.

Ü30 das ist schon eine Ansage, erst Recht in der Preisklasse! Und auf einmal ist das System interessant geworden 😁
 
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Nihil Baxxter schrieb:
Wow das würde ich fast nicht glauben... wenn nicht die Werte, die Du beim AT ermittelt hast so gut passen würden.
Ich hab beim Digitalisieren auch nicht schlecht gestaunt, weil man in der Waveform das Übersprechen so gut wie gar nicht sehen kann:
Bildschirmfoto 2026-05-22 um 18.15.16.png


Zum Vergleich das AT-VM95ML, da sieht man es deutlich:
Bildschirmfoto 2026-05-22 um 18.15.41.png


Ich habe auch den Übersprechtest von der dhfi Nr. 2 digitalisiert, aber noch nicht ausgewertet. Die hat noch ein paar Frequenzen mehr, ist aber von Ende der 60er Jahre, ob das Equipment damals schon so gut war, weiß ich nicht:
Bildschirmfoto 2026-05-22 um 18.17.48.png
 
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Nihil Baxxter schrieb:
Wow das würde ich fast nicht glauben... wenn nicht die Werte, die Du beim AT ermittelt hast so gut passen würden.
Beide Werte waren falsch. Ich habe das vollkommen falsch ermittelt, mit der Frequenzanalyse von Audacity habe ich mir nur den Pegel des 1-KHz-Signals angesehen, was voraussetzen würde, dass der Frequenzgang des übersprochenen Signals identisch zum Nutzsignal ist. Dem ist aber nicht so, das übersprochene Signal klingt ganz anders.

Ich habe mir vom LLM meines Vertrauens mal ein Python-Script schreiben lassen, was mir die Übersprech-Testbänder der beiden Testplatten mit dem RMS-Pegel auswertet. Jetzt komme ich auf realistischere Werte:

Goldring 1006 mit der TACET:
Richtung​
Freq (Hz)​
Nutz (dBFS)​
Ueberspr (dBFS)​
Trennung (dB)​
L -> R​
1000​
-19,19​
-44,45​
+25,27​
R -> L​
1000​
-19,16​
-44,91​
+25,75​

Goldring 1006 mit der dhfi Nr. 2:
Richtung​
Freq (Hz)​
Nutz (dBFS)​
Ueberspr (dBFS)​
Trennung (dB)​
L -> R​
125​
-17,39​
-38,17​
+20,78​
L -> R​
500​
-18,93​
-48,82​
+29,89​
L -> R​
1000​
-18,86​
-47,29​
+28,43​
L -> R​
4000​
-25,82​
-43,22​
+17,40​
L -> R​
10000​
-37,60​
-45,07​
+7,47​
R -> L​
125​
-19,02​
-39,84​
+20,83​
R -> L​
500​
-19,68​
-50,06​
+30,38​
R -> L​
1000​
-19,48​
-46,93​
+27,44​
R -> L​
4000​
-26,67​
-49,25​
+22,58​
R -> L​
10000​
-38,68​
-49,77​
+11,09​

Jetzt nochmal das AT-VM95ML mit der TACET:
Richtung​
Freq (Hz)​
Nutz (dBFS)​
Ueberspr (dBFS)​
Trennung (dB)​
L -> R​
1000​
-18,58​
-38,06​
+19,48​
R -> L​
1000​
-19,73​
-38,15​
+18,42​

Und das AT-VM95ML mit der dhfi Nr. 2:
Richtung​
Freq (Hz)​
Nutz (dBFS)​
Ueberspr (dBFS)​
Trennung (dB)​
L -> R​
125​
-16,55​
-37,99​
+21,45​
L -> R​
500​
-18,22​
-41,93​
+23,71​
L -> R​
1000​
-18,26​
-43,26​
+25,01​
L -> R​
4000​
-25,58​
-43,14​
+17,56​
L -> R​
10000​
-36,92​
-47,45​
+10,53​
R -> L​
125​
-19,33​
-38,86​
+19,53​
R -> L​
500​
-20,08​
-49,04​
+28,96​
R -> L​
1000​
-20,09​
-51,00​
+30,91​
R -> L​
4000​
-27,60​
-49,66​
+22,06​
R -> L​
10000​
-39,01​
-48,81​
+9,80​

Die Werte der dhfi möchte ich aber immer noch leicht anzweifeln, weil die mir vor allem beim AT zu gut aussehen. Das VM95 muss schlechter sein als das Goldring, weil die VM95-Reihe den billigen Generator vom AT95 geerbt hat. Und bei der TACET-Platte ist das auch so. Alles mit dem AT120-Generator (dazu gehört auch die VM540-Reihe) sollte deutlich besser als die VM95-Reihe in diesem Aspekt sein und auf ein ähnliches Niveau wie das Goldring kommen.
 
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Unsere Schreiber auf den Schneidanlagen (Neumann SX74 und SX82) sollen theoretisch bis 35dB Kanaltrennung schaffen bei 1kHz und bisher gab es kein MM-System womit wir diesen Wert nachmessen konnten.

Das V-15 ist mal auf 26dB gekommen und ein Ortofon (glaube OM40?) hat da auch mal dran gekratzt.

War kurz davor das 1006 zu bestellen. Wir haben von Goldring schon ein E4 da, das ist aber schlechter gewesen, ähnlich wie das rote VM95 "nur" um die 22/23dB rum.
 
Nihil Baxxter schrieb:
Das V-15 ist mal auf 26dB gekommen und ein Ortofon (glaube OM40?) hat da auch mal dran gekratzt.
Dann bin ich morgen auf mein Ortofon Vinyl Master Silver gespannt, das soll wohl recht ähnlich zum OM40 sein.

Nihil Baxxter schrieb:
War kurz davor das 1006 zu bestellen.
Dann bin ich ja froh, dass ich da gerade nochmal das Ruder rumgerissen bekommen habe.😮‍💨 Ich weiß auch rückblickend betrachtet nicht, wie ich auf die Idee gekommen bin, das per Frequenzanalyse zu ermitteln, total hirnrissig. Ich sollte das nächste Mal mein Gehirn einschalten, bevor ich hier irgendwelche Random-Werte poste.
 
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mario_mendel34 schrieb:
Ich find den Unterschied zwischen sphärisch und elliptisch gar nicht so groß
Was auf der Rundnadel nicht zischelt und zerrt, zischelt und zerrt nirgends, daher kann man die gut nehmen, um "Sicherheitsschnitte" gegen zu testen, die wirklich auf jedem System sauber sein müssen.

Wir haben für sphärische Schliffe aber noch ein weiteres Einsatzszenario: Mutter-QC, also zum Klicks und Knacker finden und da muss man immer viel hin und her und auch rückwärts drehen und da schont der Rundschliff die Nickelmütter. Aber vom Zischeln her ist das wirklich nichts womit ich Zuhause Platten hören wöllte.

Stütze auch immer die Einstiegsempfehlung LP120X mit VM95-E und einfachem Upgradepfad auf Microline oder Shibata.
 
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Nihil Baxxter schrieb:
Was auf der Rundnadel nicht zischelt und zerrt, zischelt und zerrt nirgends, daher kann man die gut nehmen, um "Sicherheitsschnitte" gegen zu testen, die wirklich auf jedem System sauber sein müssen.
So eine Rundnadel ist, wenns nicht viel kosten soll, gar nicht so verkehrt, wenn ich an mein grausames AT95E zurückdenke, da klang das AT3600L am 90er-Jahre-Hanpin-Einstiegsdreher mit fest eingestellter Auflagekraft schon besser.

Nihil Baxxter schrieb:
Wir haben für sphärische Schliffe aber noch ein weiteres Einsatzszenario: Mutter-QC, also zum Klicks und Knacker finden und da muss man immer viel hin und her und auch rückwärts drehen und da schont der Rundschliff die Nickelmütter.
Ah, der Mutterstecher.🙂 Aber klar, das hin- und zurückdrehen war ja auch der Grund, warum die Radio-DJs weitestgehend nur Rundschliffe hatten.
 
Ich reih mich mal in die Tonabnehmer-Diskussion ein, aber mit ner Kaufberatung :D Hab aktuell das Thema, das quasi jede Platte zur Mitte hin nicht mehr weiterläuft. Also so die letzten 1-2 Tracks, je nachdem wie weit bis zur Mitte die Platte gepresst ist. Nadel "hüpft" dann ein paar Sekunden zurück, und kommt nicht über die Stelle hinaus.

Plattenspieler ist ein Nordmende RP1050

Tonarm ist vom Gewicht jetzt nach Auge (und Skala) eingestellt auf 1.5g, hatte mal testweise auch 2g aber bringt keine Besserung. Dreher ist auch in Waage. Recherche sagt ggf. Nadel durch, ich hatte eh vor da mal was besseres draufzuschnallen. Tonabnehmer ist noch der originale, müsste ein AT M62 sein. Nadel hab ich vor Jahren als ich den gekauft hab direkt getauscht, allerdings was billiges ~30€, steht auch nix drauf.

Plan war jetzt n VM95E, die ML ist mir grad ehrlich gesagt zu teuer. Schablone würd ich dann gleich mitbestellen, sonst irgendwelche Hinweise/Einwände dazu?
 
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