Desktop für FULL HD Videoschnitt

moralesflarpto schrieb:
Ich verstehe, dass oben genannte Aufstellung nun nicht nur gut für meine Zwecke geeignet, sondern auch für die Zukunft gut gerüstet sein sollte.

Ja, der Ryzen 1700 ist die absolute Deluxe-Variante, z.Zt. kommt da im Heimbereich eigentlich nix ran (außer den anderen beiden, minimal schnelleren R7 Ryzen).
 
Ja, P/L ist auf jeden Fall exzellent.

Ob es wirklich das Beste ist, kann man schwer sagen.
Ich würde gerne mal einen Test mit einem auf 4GHz übertakteten 1800X gegen einen übertakteten Intel Acht- oder Zehnkerner sehen.
Bei Intel sollte (vor allem beim Haswell-E Achtkerner) idR schon mehr als 4GHz drinnen sein. Bei Ryzen ist das ja quasi die harte Grenze für halbwegs normales OC.
 
Ja, du kannst sogar einen 24-Kerner kaufen, der ist sogar noch besser! :freak:

Sein Ursprungsbudget lag bei "bis zu 600€"!!!
 
Nein, der 24-Kerner ist nicht besser. Einerseits wegen dem niedrigen Takt und andererseits, weil z.B. bei Adobe Premiere (und bestimmt auch anderen Programmen) mehr als 10 Kernen fast gar nix mehr/nix mehr bringen.

Du kommst halt immer mit so pauschalen Aussagen daher wie "da kommt nix ran" oder "is Pillepalle".
 
Ganz ehrlich, geh mir nicht aufn Sack und bleib beim Thema.


"da kommt nix ran"

Ja, stimmt ja auch. Eine CPU für alleine fast 2000€ ist für mich kein "Heimbereich" mehr.

Er will bis 600€ ausgeben - für den kompletten PC!
 
Ich würde gerne mal einen Test mit einem auf 4GHz übertakteten 1800X gegen einen übertakteten Intel Acht- oder Zehnkerner sehen.
Das ist immer wieder das Kernproblem, es wird erstmal auf die Hardware geschaut und nicht auf die codecs. Darum hatte ich jetzt schon mehrmals darauf verwiesen, wie schlecht sich natives Material einer GoPro schneiden lässt. Deshalb auch hier der Hinweis- versucht es erst überhaupt nicht. Benutz einen transcoder (cineform, ProRes whatever) und schneide dann plötzlich wie Butter, in 1080 auch auf der letzten Gurke. Dann hast du ein weiteres Problem, die unterschiedliche Behandlung von interframe-codecs bei den verschiedenen NLE. Schneid mal long GOPs mit Resolve, da bekommst du die Krise bei, völlig egal wieviele tausende Euro du in die Hardware gesteckt hast. Die rebuilds der interframes sind sowas von CPU-lastig.
 
Loopman schrieb:
Eine CPU für alleine fast 2000€ ist für mich kein "Heimbereich" mehr.

Was für dich kein Heimbereich ist, interessiert aber keine Sau.

Ein 1800X für 550€ ist also dann Heimbereich und ein 5960X für 1000€ nicht mehr. Wieder was gelernt...

Demnächst erst denken (auch gerne mal etwas differenzierter) und dann schreiben. Nur so als Tipp für die Zukunft ;)




@JB1994: Wenn du das sagst, wird's schon stimmen. :) Du bist hier der Einzige, dem ich bei dem Themengebiet blind vertrauen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist zwar sehr nett, MrJules aber das solltest du nicht. Wenn ich mein Wissen mit dem der cracks in der Firma meines Vaters vergleiche, fange ich grad erst an, die Grundzüge der NLE zu verstehen, obwohl das mein erlernter Beruf ist. Deshalb macht ihr das schon genau richtig, hinterfragt jede Aussage zu dem Thema.
Als Beispiel: ich habe für meinen Vater ein commercial geschnitten, Rohmaterial war etwas mehr als eine Stunde. Leider ist das gesamte Material in XAVC L gefilmt worden (also long GOP). Ich habe das cutting und color grading dann mit einem 6900k und 2xGTX1080 versucht und bin gnadenlos gescheitert. Die previews hatten Wartezeiten von 3-4s für einen einzelnen frame. Erst nach Rücksprache mit einem der vorgenannten cracks kam ich auf die Idee mal zu schauen, was da eigentlich passiert. Du gehst mit dem Marker auf das frame, was du in der Vorschau sehen willst. Damit du da überhaupt irgendwas zu Gesicht bekommst, müssen alle frames nach dem I-frame neu berechnet werden. Das ist selbst für solch eine CPU schon eine echte Herausforderung. Ich bin dann mit Hilfe des Kollegen den Weg über ProRes gegangen. Bevor einer blöd fragt, natürlich haben wir in der Firma noch eine alte Miraizon-Lizenz, das hat mir letztendlich erst ermöglicht, nur den Schnitt vernünftig realisieren zu können. Dazu war dann allerdings der 6900 'ein wenig' overkill, den Schnitt hätte man auch auf einer 600 Euro-Kiste machen können.
 
Ich glaube, du solltest dich dann mal ein wenig mehr mit dem Hobbybereich befassen.

Auch 1080p Videos in h.264 schneidet man in den üblichen Consumerversionen der Schnittsoftware _problemlos_ mit Mittelklasse-Hardware.
Wäre ja sonst ein Wunder, dass ich damals, wo ich die Canon neu hatte, keine Probleme mit einem alten Phenom II damit hatte. Und heute mit einem normalen, etwas älteren i7....

Tausende (wahrscheinlich eher Zehntausende) anderer User haben komischerweise auch kein Problem damit.... schon sehr seltsam, oder?
 
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