Desktop Rechner ist sehr langsam und hat öfters Aussetzer

VsteckdoseV

Commander
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Mein in die Jahre gekommener Desktop-Office PC plagt sich seit kurzem mit Aussetzern und allgemein schlechter Performance. Das Bild scheint wie für ein paar Sekunden einzufrieren, bevor es unter großem Geruckel weitergeht. Dann kommen Phasen, wo alles glatt läuft, bevor die nächste Ruckel-Session beginnt.

Eine Komplette Windows (7, 64bit) Neuinstallation hat nichts gebracht, das Problem besteht weiterhin. Es muss also an der Hardware liegen. Spontan würde ich auf RAM tippen, da die Ruckler meistens dann kommen, wenn Gesurft wird (was anspruchsvolleres wird mit diesem Rechner nicht betrieben).

Gibt es ein Tool womit ich dem Fehler auf die Spur kommen kann?
 
Spontan würde ich auf RAM tippen
...würde es am RAM liegen, hättest Du Abstürze!
Vermutlich die HD - oder aber Sicherheitssoftware! Die frisst viel Energie und bei alten Rechnern, kann es dann auch mal in den grenzwertigen Bereich gehen!

Ich habe hier noch einen PIV und wenn ich mit dem ins Internet gehe, kommt die Festplatte nicht hinterher - am schlimmsten ist es, wenn die Festplatte gerade von Norton optimiert wurde, dann dauert das Browser mit Startseite öffnen schon mal 30 Sekunden!

Alternativ auch ein mangelhafter Browser....schon mal einen schlanken Browser versucht? So etwas wie Opera?
 
Ich schätze eher, dass der Prozessor sich heruntertaktet wegen zu hoher Temperatur. Sitzt und läuft die Kühlung ordentlich?
 
Ich würde mit HWInfo erstmal Temperaturen auslesen. Es kann ja wirklich sein, dass er sich herunter taktet, aufgrund von zu viel Staub im Kühler. Als zweites würde ich ebenfalls Crystaldiskinfo bemühen und mir den Status meiner Festplatte anschauen. Danch dann mti HDtune die Geschwindigkeit testen. Das könnte der TE auch hier mal posten.
Um den Ram auszuschließen kannst du Memtest durchlaufen lassen und schauen ob dort Fehler auftreten.
Treiber aktualisieren oder andere Browser ausprobieren wäre dann mein letzter Schritt.
 
HW Info sagt mir dass die CPU (AMD Athlon 2 X2 255) mit durchschnittlich 28 Grad läuft. Crystalldiskinfo sagt "gut" zum Gesamtzustand der Festplatte und HDtune liefert folgenden Benchmark (siehe Anhang).

Mir ist aber folgendes aufgefallen: Ich habe - nachdem ich Windows neu installiert habe - mit ein Update-Pack von Winfuture runtergeladen und installiert. Nachdem mir aufgefallen ist dass die Installation der ersten 10% ungefähr 4 Stunden dauert habe ich die automatischen Windows Updates deaktiviert und schwupps ging es schneller. Nach der Installation habe ich die Automatischen Updates wieder aktiviert und dann begannen wieder die Performanceeinbrüche. Mir fällt auch auf dass der Rechner anscheinend noch lange nicht fertig ist mit dem Konfigurieren der Updates, denn jedes Mal wenn ich neustarte konfiguriert er erstmal Updates. Jetzt habe ich die Automatischen Updates abgestellt und die Probleme sind vorerst behoben. Die Benchmarks und Tests habe ich durchgeführt als die Automatischen Updates deaktiviert waren.
 

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Crystaldiskinfo - Bild machen.
bei 939er - CPUs werden Kerntemperaturen falsch ausgelesen -> du musst auf die "CPU - Temp" achten, dass die nicht über 60 Celsium geht.
Einbrüche bei HDTune sind normal wenn man die Systemplatte bencht, allerdings nicht diese, die man hier am Schluss erkennen kann.
 
Ja das könnte der Grund sein .

bei langsamen internet kannst du dich auf einige Stunden updates einstellen.... ;)

hatte ich auch mal nach über 70 Updates lief er wieder normal ....
 
Hier die Bilder, hoffe dass das eine Ferndiagnose erleichtert:
 

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Danke,also hardwaremäßig ist die Platte in Ordnung.
kannst du vielleicht die Platte an einen anderen Port stecken oder ansonsten mal von einem Live Linux booten und dort einen Benchmark laufen lassen? Partedmagic wäre super für so etwas.
 
Ich habe jetzt in verschiedenen Szenarien einen HD Tune Benchmark laufen lassen (Windows Updates aktiv/inaktiv, Avast Antivirus Echtzeit Erkennung aktiv/inaktiv ...) und bekomme IMMER komplett andere Benchmarks. Mal sind die Drops pber einen längeren Zeitraum am Ende, mal kurz am Anfang, manchmal sehr homogen über den ganzen Testlauf verteilt und manchmal ohne erkennbares Muster.

Das lässt mich darauf schließen dass es einfach die Software ist mit der mein System nicht mehr zurechtkommt. Ich werde mal einen anderen Antivirenscanner probieren, mehr kann ich ja eh nicht machen. Die Platte herumzustecken und tiefgehender auf Fehlersuche gehen habe ich keinen Elan, da ist mir der Rechner einfach zu wenig wert. Wenns irgendwann nicht mehr geht kommt einfach ein neuer her, wollte ich eh schon seit längerem tun.

Danke für eure Hilfe!
 
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