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Bungie ist in der Krise angekommen. Die hatte sich zuletzt immer deutlicher abgezeichnet und fordert Tribut in Form einer großen Entlassungswelle. Das Studio sieht sich zum Streichen von hunderten Stellen gezwungen, die meisten davon beim Destiny-2-Team.
Immer wieder bemerkenswert was für Menschen an Spitzen von so großen Firmen mit so vielen Mitarbeitern kommen und dann Entscheidungen treffen die sich wirklich auszahlen
Destiny 2 ist gestorben damit Marathon auch sterben kann... Schade Bungie war mal ein super Studio aber es scheint als ob aktuell praktisch alle AAA-Entwickler am Kunde vorbei entwickeln. Ich habe selbst für GTA 6 keine große Hoffnung.
@Floringer: Keine Sorge - sie finden bei der nächsten Firma wieder einen Platz und richten dort erneut alles zugrunde, denn im modernen bzw. amerikanischen Management sägt man oftmals nur streßfrei ab, womit man noch einige Wochen bzw. Monate trotz Nichtstun weiterhin Geld bekommt, denn man garantiert ihnen bei schnellem Weggang trotz Versagen ein super Zeugnis und die ehemalige Firma zählt nur allzu gern als weitere zitierte "erfolgreiche" Bewerbungsreferenz bei welcher man Erfahrungen machen konnte.
So tingelt man von einer Firma zur nächsten und zieht früher oder später die befreundeten Gesellen nach, denn man hört Gegenargumente von "Störern" nicht gerne um die eigenen Visionen durchzusetzen, obwohl man mit jedem gerne einen auf Du macht.
Manchmal liegt es aber auch nicht nur an den Führungskräften, sondern man hört viel zu viel auf externe Berater, welche kein Herz zur Firma haben aber in vielen Firmen befristete Zeitverträge bekommen, so dass sie als einer unter gleichen wirken, obwohl sie als Hauptmission nur sondieren, optimieren bzw. "aufräumen" sollen.
Viele Arbeitnehmer bangen vielleicht schon um ihre Existenz oder haben ihren Arbeitsplatz verloren, wobei noch keine höhere Führungskraft oder Berater danach am Hungertuch knabberte, egal wie schlecht er vormals war. Rechtliche Konsequenzen gibt es auch fast keine, Ausnahmen wie bei Schlecker bestätigen die Regel.
War ja absehbar. Das Missmanagement bei Sony und Microslop ist wirklich von einem anderen Planeten. Aber man kann gut Geld damit verdienen, weil deren ständige Fails so absehbar sind, dass die Wetten darauf quasi sicherer sind als bei einem manipulierten Boxkampf.
Ich sehe die Nachricht aber positiv, da ich hoffe, dass die wirklich talentierten Entwickler dann bei guten Studios unterkommen oder eigene gründen und mit dem Release von tollen AA- und Indie-Games weiter den Verfall der total verkommenen AAA-Industrie vorantreiben.
Je eher diese geldgierigen ehemaligen Giganten der Branche den Bach runtergehen, desto besser für die gesamte Spielindustrie. Was für großartige Games in den letzten Jahren rausgekommen sind von kleinen und mittleren Studios. Das darf gerne so weitergehen.
Ich hab diese „Wie-können-wir-Kunden-möglichst-lange-an-unser-Spiel-binden?“-Strategie im Retail oder AAA-Sektor nie verstanden.
Auf dem völlig kaputten Mobile-Games-Markt, ok.
Aber was ist so falsch an Boxed Game verkaufen, Hersteller und Händler streichen zusammen 70€ ein, und dann ran ans neue Projekt?
Nix… aber damit wenige vom ganz großen Goldesel träumen können, werden alle in ne Tretmühle gesteckt. Spieler und Spieleentwickler. Und alle brennen aus.
Hier fehlen viele Infos. Es sind Vertragsdetails zwischen Bungie und Sony aufgetaucht. Und da hat der tolle Pete Parsons wirklich super Sachen reingeschrieben. Enge Zeitpläne mit Boni, die nicht haltbar waren. Der wollte nur die Sony Milliarden abgreifen und dann schnell verschwinden.
Ist einfach lukrativer.
Ein 70 Spiel verkaufen kann nur so viel Gewinn erwirtschaften ein erfolgreicher live Service wurf druck die nächsten Jahre mit reduziertem Aufwand fortlaufend Geld.
Da wird mir hohem Einsatz Lotto gespielt.
Man sollte seinen Kunden vielleicht das geben was sie wollen und nicht versuchen zu wenig wie möglich zu liefern aber maximal Geld aus den Kunden zu Pressen.
Finde es immer noch beachtlich, dass Sony, das wie in der Dokumentation zur God of War Entwicklung zu sehen war, das beste Projekt-Controlling im ganzen Spieleentwicklungs-Business hatte, unter Jim Ryan zu einer 0815 "Yolo"-Bude wurde wo man Milliarden im Live Service Ofen verfeuert hat ohne sich um Budgets und Meilensteine zu kümmern.
Die hatten echte Spieleentwicklungs-Experten im HQ sitzen, die den Studios so richtig aufs Zahnfleisch gefühlt haben um selbst bei ihren großen Studios wie Santa Monica genau hinzusehen, ob das Spiel wirklich auf einem guten Weg ist.