Dich würde ich als Verschwörungsleugner bezeichnen, weil du die pure Möglichkeit von Verschwörungen als Erklärung kategorisch ausschließt ... jedenfalls kommt das ziemlich oft so rüber.
Ich bin mir aber sehr sicher, dass du das anders sehen wirst (warum steht weiter unten, wenns dir nicht wieder zu lang ist).
Mustis schrieb:
Deine ausführung ist mal wieder so deplatziert wie langatmig.
Danke ... irgendwie muss ich ja kompensieren, dass von dir immer nur so winzige Häppchen kommen

Ich hoffe wir haben das jetzt hinter uns ... oder fühlst du dich genötig, das zu vertiefen?
Zum Thema, auf welches wahrscheinlich (bzw. Meiner Meiunung nach) auch
@Shirai eingegangen ist.
Diskursive Stategie ... du kannst die Argumente deines Diskurspartners/Gegners entkräften, indem du.
A) seine Argumentation dekonstruierst und in wichtigen/zentralen Punkten widerlegst (ad res).
B) IHN angreifst und damit zumindest schon mal von seiner Argumentationsstruktur ablenkst (ad hominem).
Letzteres mag sich am Ende gut anfühlen, aber ich finds einfach hohl ... vor allem weil ich letzteres als "aufgeben" empfinde ... sowas hat man nur nötig, wenn man A) nicht kann oder will (warum auch immer ... ist eben auch aufwändiger als B).
Wenn du etwas leugnest, dann ist es nicht unbedingt ein Fakt ... es ist nur auf der Basis deines Wissens eben KEIN Fakt - deswegen leugnest du es ja - genau wie deine Fakten auch erstmal nur DEINE Fakten sind.
Je nach Informationsstand gibts da größere Unterschiede.
Deshalb sollte man den Hinweis "man muss sich informieren" eben nicht als Ansprache nutzen, sondern eher als Leitfaden für die eigenen Beiträge. Als Ansprache (DU musst dich halt informieren) ist das mindestens resprktlos und dient meist lediglich der Erniedrigung.
Du hast Recht damit, dass man nur Fakten leugnen kann ... aber niemand (wirklich niemand) wird von sich selbst behaupten, dass er Fakten wissentlich leugnet.
Und damit löst sich dein logischer Aufbau auf ... denn für den Leugner ist das geleugnete kein Fakt und er dadurch auch kein Leugner, denn das würde eben bedeuten, dass er zugibt, etwas umnbestreitbares (einen Fakt) abzustreiten - erst das macht ihn zum Leugner.
Sollte man von "Fakten", mit denen man argumentieren will, nicht wenigstens selbst überzeugt sein?
Ich meine ... wir sind hier zwar in einem Politik-Unterforum, aber ich glaube die wenigsten hier sind Politiker.