News DisplayPort 2.0: Wegen Pandemie erste Produkte erst später im Jahr

Es geht nicht um die (eine spekulative) Zukunft, sondern um heute. Und wer da was anderes kauft als eine Reverb (G2) hat absolut keine Ahnung vom Thema.
 
@GroMag Okay, ich sehe schon, keine Argumente außer "ich find's sinnlos, du hast keine Ahnung". Noch ein Beispiel, Odyssey G9, muss auf DSC setzen weil DP 1.4 nicht die Datenrate für 5120x1440@240Hz hat. Und jetzt bitte nicht argumentieren dass das doch zuviel ist für die GPU, gibt genug beliebte und anspruchslose Spiele in denen man das bedienen könnte.

,,Ist doch egal, geht doch mit DSC", dass aber der Monitorhersteller R&D betreiben muss für DSC was die Kosten in die Höhe treibt ist wohl auch egal.
Den gibt es heute, der Hersteller musste gestern einen Workaround für den unzureichenden Anschluss finden. DP 2.0 kommt bestimmt aus Lust und Laune, weil die auch alle keine Ahnung haben.

Wenn es "erste Produkte" erst Ende 2021 gibt, dann ist das nun mal nicht heute sondern Zukunft, wäre schön wenn es Monitore/VR-Brillen/Fernseher als erstes haben, und man sie nicht nachkaufen muss wenn dann auch die GPUs damit ausgestattet sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: M-X
Hayda Ministral schrieb:
77 Gbit/s? Ist schonmal jemand (ggf. auch zum Ende des März hin :evillol:) auf die Idee gekommen, Displayport als Netzwerkschnittstelle zu mißbrauchen?
Nö. Für was auch?
Netzwerkkabel sind für Längen bis 100m spezifiziert. Schon Mal nen HDMI Kabel gefunden das länger als 10m ist?
Selbst Displayport Kabel sind meistens 5m und dann steht immer noch dabei das es nicht garantiert ist mit maximaler Performance zu laufen.
 
Haldi schrieb:
Nö. Für was auch?
Um damit Daten mit 77 Gbit/s zu übertragen. Darauf hättest Du zwar auch selbst kommen können, aber trotzdem: gern geschehen.

Haldi schrieb:
Netzwerkkabel sind für Längen bis 100m spezifiziert.

Und Mietwohnungen haben in der Regel weniger (deutlich weniger) als 100 Meter von einem Ende zum anderen. Und in Mietwohnungen lebt ein Großteil der Deutschen.
Darauf hättest Du zwar auch selbst kommen können, aber trotzdem: Gern geschehen. Schon wieder. :D
 
Ach soo...du hättest gerne für dich Persönlich einen Netzwerk Standard der bis zu 77gbit/s unterstützt und nur 15m Kabellänge spezifiziert wird.

Weisst du was? Du brauchst keinen Standard! Wirklich. Du kannst auch ganz einfach deinen Eigenen Stecker nehmen(oder hat Displayport/Thunderbolt missbrauchen), einen Microkontroller programmieren und die Daten so versenden wie du willst.
Nur als PCI-E 4.0 Adapter würde ich dir das nicht empfehlen. Der kann mit 16x Lanes nämlich nur bis zu 31.5Gbit/s transferieren. Dafür in beide richtungen :)

Aber das musst du dir gar nicht so kompliziert machen.
Kannst auch einfach IEEE 802.3bs spezifizierte Geräte benutzen :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Faust II und M-X
Haldi schrieb:
Ach soo...du hättest gerne für dich Persönlich einen Netzwerk Standard
Du hast mein Post auf das Du geantwortet hast nicht wirklich gelesen. Aber ganz ehrlich, zweimal das Offensichtliche darlegen reicht :D, wenn Du mit ranten fertig bist solltest Du mal was Neues versuchen: über das nachzudenken was Du so voreilig kommentierst.
 
Hayda Ministral schrieb:
77 Gbit/s? Ist schonmal jemand (ggf. auch zum Ende des März hin :evillol:) auf die Idee gekommen, Displayport als Netzwerkschnittstelle zu mißbrauchen?

Klar doch. Intel seit TB3 networking und die USB4 Macher. Host2Host Networking ist verpflichtender Bestandteil z.B. bei USB4 Hubs.

Und optische USB Verbindungen werden schon kommen. Dann ist auch die Kabellänge kein Problem mehr. Und der Integration voller Netzwerkfunktionalität in USB die Tür geöffnet. Da könnte man sich dann sogar neben aktiven optischen Hubs/Switches (mit teuren Transceivern je Port) auch billige passive optische Hubs (aka passive opt. Splitter oder Device Chaining) vorstellen ..

Bei professionellen Netzwerken hat's auch erst bei den inzwischen gebräuchlichen 100 GBit/s den Umstieg auf Glasfaser gegeben. Bei dem 80G Vorboten DP2.0 bereits mit TB Protokoll für USB5 (?) ist's ja dann vielleicht auch bei USB nicht mehr weit. Das Kupfer-Netzwerk zu Haus abzulösen .. und endlich die vergammelten 1GbE dahin zu entsorgen wo sie hingehören - zum Elektroschrott.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Stell dir vor du hättest vor dir einen guten hochqualitativen Monitor zu kaufen so im Bereich 1200-1500€. Findest du dann noch immer, das der Druck nicht groß ist? Einen Monitor nutzt man viele Jahre, da würde ich mir jetzt nichts mehr mit DP1.4 kaufen.
Genau den Monitor suche ich gerade. Aktuell gibt es ja nichtmal auswahl bei 4k mit 120hz. Entweder lächerlich klein (27") Oder schon viel zu groß 42"+. Aber nix im sweetspot 30-34 mit 4k 120hz.
 
Mein Monitor nutzt einfach 2x DP 1.4 für volle 4k 144Hz. Damit umgeht man das Bandbreitenproblem und ob nun ein oder zwei Kabel unter den Tisch gehen ist für mich egal gewesen.

Geht halt im Moment nicht anders bis sich HDMI 2.1 und DP 2.0 etabliert haben.

Aber wird kommen. Da mach ich mir keine Sorgen :D auch sollten die Preise runter gehen und sachen wie ordentliches HDR in Preisregionen bringen welche sich tatsächlich lohnen.
 
Averomoe schrieb:
Die können sich damit auch gleich noch mehr Zeit lassen, vor 2022 bringen AMD und Nvidia wohl kaum neue GPUs mit DP2.0 Unterstützung raus.
Aber Apple vielleicht ? Der 6K Pro Monitor paßt jedenfalls nicht zu den Bitraten von DP1.4 oder HDMI2.1. Auch nicht zu TB mit 2 4k DP's. Trotzdem gibt's den Monitor und die neueren MacBooks und mac-mini's sollen das unterstützen. Die Apple Datenblätter sagen keine Ton über die Art der Schnittstelle oder ihrer Betriebsart - auch wenn's ein USB-C Stecker ist. Die Geräte können halt "bis zu 1 6k Monitor oder.."

Die Apple Welt wartet jedenfalls sehnlichst auf die großen M1 iMacs, einen flachereren mac-mini, und vielleicht einen dedizierten Monitor oberhalb der 27"/5k als (bezahlbaren consumer) Zweitmonitor oder für mac-mini. Und wenn der Nachfolger der 5k's nun 6k wird - dann kriegt der Pro 6k halt einen zeitgemäßeren Pro 8k Nachfolger .. inkl. zugehöriger Unterstützung durch die M1X/M2 ..

Wird Zeit das das langsam ne offizielle Schnittstelle statt Apple proprietär wird. Es würde vielleicht gerad so hinkommen wenn Apple das für die neueren kommenden M1 Varianten (M1x oder M2) endlich nachholt .. zumal ja auch das Upgrade der "USB4/TB" Schnittstellen auf vollwertiges TB4 auch noch fehlt ..

Letztlich ist's technisch auch schlicht TB3/4 - braucht nur senderseitig statt der bei TB3,TB4,USB4 standardmäßigen 2 differnentiellen Treiberpaare dann mal 4. Da in den Macs ja oft bereits AMD Graphik dahintersteckt ist's vielleicht also nur ne Frage von Softwareupdates. Allerdings würde für die 6k Monitore wohl auch ein 2 Lane Betrieb reichen (6016x3384x60x30= 36.65 GBit/s < 77G/2 ..)
Ergänzung ()

Sylar schrieb:
Ich finde, die Industrie sollte eher auf USB Typ C setzen, anstatt wieder auf was neues zu setzen.
Der DP Anschluss ist ja ganz ok, aber ich hatte da schon Monitore und Kabeln (von Samsung), wo der Port nach wenigen Tagen oder sofort beim Auspacken defekt waren. Ist schon lange her, aber das war Qualitativ echt mist. Auch brechen und reisen die User die Kabeln einfach ab und dann bleibt der Stecker am Monitor hängen...
Die aktuellen machen wenig Probleme, aber ist halt schon nervend, wieder ein Stecker zu haben, der nur im IT Bereich genutzt wird...

Und am schluss, braucht man wieder ein USB Kabel, wenn man den USB Hub am Monitor nutzen möchte
Das ist DP2.0 doch - ein alternate Mode zu USB4/TB4. Wie bei DP1.4 das es einerseits als alternate Mode auf USB3/TB3 gibt. Aber eben auch als gemultiplextes Signal im TB4 Multiplex (wenn auch auf zwei mal 4k begrenzt).

Die physischen Alternate Modes nutzen eben bis zu 4 differentielle Leitungspaare in Richtung Computer -> Monitor (unidirektional), während USB und TB zwei der Leitungspaare in die eine und zwei in die andere Richtung nutzen (bidirektional). Vorteil: doppelte Video-Datenrate gegen USB/TB.

DP1.4 hat noch kein TBx Protokoll als physisches Übertragungsverfahren genutzt - sondern ein DP eigenes bei dem die Datenraten je Leitungspaar deutlich niedriger liegen (dafür gehen dann aber auch größere Strippenlängen - wenn auch "keiner" vorab weiß wie lang je Displayformat ..).

Bei DP2.0 wird aber das TB3 Leitungsprotokoll genutzt, also lassen sich bei gleichen Kabellängen auch an die 4x20G (77G) statt der 2x20G bidirektional erreichen.

Beim (kommenden..) TB5/USB5 mit 80G könnte man dann das DP2.0 wieder im Multiplex übertragen sehen - mit voller Routbarkeit über die USB5 Hubs. Während die USB4 Hubs das DP2.0 Signal nicht mehr weiterleiten können. Da geht nur das direkte Computer -> DP2.0 Display Kabel. (Mindestens 1 Seite = USB-C)

Und alle 1..2 Jahre geht das dann künftig um den Faktor 2 weiter so .. denke ich. Auch wenn dann irgendwann (hoffentlich bald) optisch .. Intel als ursprünglicher Schöpfer von TB aber auch DP läßt grüßen ..
Ergänzung ()
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben