diverse Bluescreens, Bildfehler & einfrieren des PCs

pin0cci0

Cadet 4th Year
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Jan. 2010
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Hallo liebes Forum,

ich habe ein großes Problem mit meinem PC. Und zwar friert er in unregelmäßigen Abständen ein oder es entstehen Bildfehler oder immer wechselnde Bluescreens, z.b.:


Mein System ist folgendes:


Um den Fehler zu beheben habe ich schon einiges versucht:

-Memtest86 eine Nacht lang druchlaufen lassen --> Keine Fehler
-Grafikkarte gegen eine neue R5450 von MSI getauscht
-SSD gegen Festplatte getauscht und Win7 neu installiert
-Netzteil gegen das eines Freundes getauscht

Das alles hat leider keinen Erfolg gebracht, weshalb ich mein Problem jetzt auch in der Kategorie "Mainboards und CPUs" poste.

Meine Frage ist nun, ich ich mein Mainboard und meine CPU auf Fehler testen kann, bzw. OrthosPrime läuft durch, bis irgendwann der PC wieder hängen bleibt. Das sieht jedoch auch nicht danach aus, als ob dies am laufen von Orthos liegen würde, sondern einfach daran, dass der PC eingeschaltet ist. ;)

Wie kann ich ermitteln welche Hardware an meinem PC nun wirklich defekt ist um diese tauschen zu können?

Vielen Dank!
Gruß pino

edit: Es ist natürlich nichts übertaktet o.ä. ;)
 
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vielen Dank für die schnellen Antworten, aber wie gesagt, dass ist nicht der einzige Bluescreen. Es kommen viele verschiedene. Außerdem habe ich kein Firewire an meinem PC. Das korrupte PageFile, kann durch die Win7-Neuinstallation auch ausgeschlossen werden, denke ich.
 
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Na dann zähle doch mal auf, die sind Info und keine Schikane (Bluescreenviewer benutzen event.).

3B würde bei Intel bedeuten "zu wenig Vcore"
 
Hi! Also ich habe jetzt versucht noch ein paar Bluescreens zu reproduzieren, aber leider ist der PC immer nur "eingefroren" oder hat ohne Bluescreen neugestartet, obwohl in den erweiterten Einstellungen "Automatisch Neustart durchführen" nicht angehakt war. Nach 4 oder 5 Neustarts hat es jetzt aber meinen PC wohl endgültig ins Jenseits geschickt. Zuerst wurde mir bei einem erneuten Neustart folgender Fehler angezeigt:



Das komische: Auch beim anstecken meiner SSD (mit einem eigentlich funktionierenden Windows 7), wird exakt der gleiche Fehler angezeigt. Also auf 2 komplett voneinander unabhängigen HDDs.

Beim letzten Neustart hat der PC sogar direkt ins BIOS-Recovery gebootet mit der Meldung "Bad CMOS checksum!" und immer weiter nach eingelegten CDs gesucht.

Meint ihr ich kann jetzt davon ausgehen, dass mein Mainboard fritte ist? Und falls ja, würdet ihr versuchen das gleiche Motherboard nochmal zu bekommen oder direkt auf einen i5 mit entsprechendem Motherboard aufrüsten? (Ist ärgerlich, da die CPU-Leistung für alle aktuellen Spiele eigentlich immer gereicht hat)

Viele Grüße,
pino

edit: Ich sehe gerade, dass meine Fotos leider etwas unleserlich geworden sind: Auf dem erstem steht einfach nur "Fehlercode 0x000000f" und auf dem zweiten (nach einem druck auf Enter) "Datei windows/System32/winload.exe Fehlercode 0x000000f".
 
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Hallo,

nach einem Tag ohne Strom, fährt der Rechner auf einmal wieder hoch und bleibt auch bestimmt 5-6 Minuten an, bevor er wieder einfriert. (Neues BS) :D
Den RAM habe ich schon über 12 Stunden mit memtest 86+ getestet, gerade eben habe ich auch nochmal das SATA-Kabel gewechselt. Der PC bleibt jedoch immernoch hängen. Habe auch alle anderen Stecker überprüft und neu verbunden. Keine Besserung.

Gibt es denn jetzt noch eine Möglichkeit um herauszufinden ob das Problem am Motherboard oder an der CPU liegt?

Grüße, pino
 
Die letzte BIOS-Version wird aufgespielt sein -

BIOS per Jumper auf "default" setzen - anschließend Datum / Bootreihenfolge überprüfen / einstellen -
SATA-AHCI-Modus wenn WIN in diesem Modus installiert wurde - (SSD)

schau mal auf die RAM-Module oder bei COSAIR nach, welche Spannung die RAM-Module benötigen -
und diese Werte im BIOS direkt einstellen - evtl. +0,1V bei Vollbestückung -

Warum sind die RAM-Module im "Single_Channel" - so die Angabe im SYS-Profil -
KIT A = A1 & B1 ?
KIT B = A2 & B2 ?
 
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Hallo! Durch Hannes Post habe ich mich jetzt doch nochmal mit dem RAM beschäftigt und Im BIOS Spannung und Takt manuell eingestellt und zusätzlich 3 von 4 Riegeln entfernt und jetzt habe ich erstmal keine Abstürze mehr. :-) Verstehe zwar nicht warum mir Memtest86 keine Fehler angezeigt hat, aber super das es jetzt erstmal wieder geht. Habe mal ein Foto von meinen Speichermodulen gemacht. Vom obersten habe ich 2, wovon einer noch im PC ist. Meint ihr die kann ich zusammen verwenden? Und sollte ich bestimmte Werte im BIOS einstellen? Danke und Gruß


Achja, die Riegel waren natürlich im Dual-channel betrieben. War nur falsch bei sysprofile eingetragen..
 
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Das Problem könnten die unterschiedlichen RAM-Module sein -

die beiden unteren RAM-Module Corsair XMS3 CMX2G ....C9 in A1 & B1 -

von dem oberen Modul sind zwei vorhanden - KIT Cosair TW3X4GW...9A in A2 & B2 einsetzen - oder umgekehrt, da das eine Modul TW3X4GW...9A wohl funktioniert - in welcher RAM-Bank ? A1 oder B1 ?

sind alle Module eingesetzt, so mit "DRAM-Over Voltage" diese auf 1,55V-1,60V evtl. einstellen - nicht höher als 1,60V !!

Im BIOS "ACPI2.0 Support" = enabled einstellen - /

C1E = disabled / Advanced Clock Calibration = disabled -

TRC = 36 oder 40 / TRFC = 110 oder 160 - TESTEN bei Vollbestückung -
 
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Hi Hanne!

Super! Habe mein System jetzt voll bestückt und es scheint zu laufen (2,5Std. ohne Absturz). Habe DRAM-Over Voltage auf 1,55V und TRC = 36 und TRFC0 und TRFC1 = 110 gestellt. Alles andere habe ich auch deinem Post entsprechend angepasst. Allerdings hab ich jetzt noch 2 Fragen:

1. Ich dachte immer die "gleichen" Riegel müssten in A1+A2 bzw. B1+B2 gesteckt werden, damit sie zsm. im Dual-Channel laufen. Habe ich mich da vertan und sollte in Zukunft immer die "zueinander passenden" Riegel in A1+B1 usw. setzen?

2. Was genau stelle ich mit der TRC und der TRFC0/1 ein? Worin unterscheiden sich die Werte, die du mir zur Auswahl gelassen hast? Bzw. ich weiß, dass z.b. TRC "die minimal notwendige Zeit, um eine Speicherzeile aufzufrischen" beschreibt, aber wie kommt auf solche Werte? Ich habe auch noch gelesen, dass sich TRC aus TRAS + TRP errechnen lässt, aber das steht bei mir noch auf "AUTO".

Kann ich das jetzt alles so lassen wie es ist oder sollte ich meinen RAM noch stabieler oder schneller machen? (Hätte gern einen soliden Kompromiss aus beidem. ;) )


Vielen, vielen Dank auf jeden Fall!!!

Gruß pino
 
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schade, kann keine Unregelmäßigkeiten feststellen in der Konfiguration passt alles, könnte halt eben sein dass die Arbeitsspeicher inkompatibel sind, wie lange laufen die denn schon im System ?

Edit:

Aber Moment mal ...ne , war nix, nix zu finden...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Da hab ich mich wohl zu früh gefreut...nach 10min Battlefield 3:



System lief eigentlich gut ein dreiviertel Jahr stabil. Vorher hatte ich nur die 4GB aus dem KIT drin...

edit: Habe jetzt gerade nur die beiden Corsair XMS3 CMX2G ....C9 in A1 & B1 und ich konnte 2 Stunden BF3 durchzocken. Werde morgen mal die beiden Cosair TW3X4GW...9A in A1 & B1 setzen und dann nochmal testen.

Ich vermute mal, dass entweder mein Motherboard mit der Vollbestückung nicht klarkommt oder das die Riegel nicht zueinander kompatibel sind. (Aber sollten sie doch eigentlich, oder?)
 
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Channel A = A1 & A2
Channel B = B1 & B2

Sollen die RAM Module im "Dual_Channel" laufen, so muss A1 & B1 bzw. und / oder A2 & B2 genutzt werden -

TRC = 34 / 36 oder 41 - hier gilt TESTEN - bei vier Modulen eher 36/41
TRFC 0/1 = beide auf 110 oder 160 -

Und bei vier Modulen, Vollbestückung aller RAM-Bänke = 1,60V - ansonsten 1,50V bis 1,55V

1,55V kann zu wenig sein - bei 1,60V ist Schluss - bei neuerer BIOS-Version -

Stop: 0x000003B
http://support.microsoft.com/kb/980932/de
 
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okay, jetzt kommt was kurioses. Ich hatte die beiden XMS3 CMX2G ....C9 in A1 & B1 und habe memtest86 drüberlaufen lassen:



Ihr seht: Im ersten Durchlauf, direkt bei 10% Fehler.

Wenn ich aber nur einen Riegel in A1 stecke gibt es bei beiden Riegeln auch nach 5 Durchläufen keinen einzigen Fehler.

Kann sich da jemand einen Reim drauf machen?

Gruß pino
 
Wenn Memtest Fehler anzeigt, heißt das nicht immer, dass der RAM defekt ist. Aufgrund der Arbeitsweise von Memtest können die Fehler auch durch die CPU (Memory Controller) oder das Motherboard ausgelöst werden. Das Problem dabei ist, dass Memtest keinen Hinweis darauf gibt, welche Komponente denn nun die Fehler ausgelöst hat.
Bei den Eingangs erwähnten Problemen würde ich aber eher in Richtung Motherboard tendieren.

Kannst du die RAM Module auf einem anderen Rechner gegentesten?
 
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