Dlan vdsl50

r0flc0re

Cadet 4th Year
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Hallo,
bin am Montag von der Telekom zu 1&1 gewechselt. Hatte einen 16 Mbits Anschluss und habe nun eine 50.000er.
Von meiner Fritzbox 3490 zu meinem PC sind es ungefähr 6m, aber ich möchte nicht quer durch den Raum ein LAN-Kabel legen. Hatte vorher auch schon mit Powerline Adapter gearbeitet und war vollkommen zufrieden (es kamen auch etwa 16 Mbits an).
Es ist nun so, dass in der Fritzbox auch die vollen 51,4 Mbits anliegen, aber am Powerline Adapter (FritzPowerline E520) des PCs nur noch etwa 13 Mbits ankommen. Habe es auch mit einem anderen Powerline-Adapter-Set von TP Link versucht und es kommen die gleichen Übertragungsraten zu stande. Mit WLAN läuft es gut, laut Speedtest sind es ca. 49 Mbits im Download. Hatte mit der AVM Powerline Software die Verbindung getestet und diese zeigt etwa 200 Mbits brutto Datenrate an...
Hat jemand eine Idee was es sein könnte?
 
poste mal bitte den Screenshot vom Speedtest

aktuell nutze ich selbst Devolo1200er Adapter und damit komme ich kapp auf Gigabit LAN
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann so gut wie alles sein...

- Viele (insbesondere ältere) DLAN Adapter unterstützen keine so hohen Datenraten (ich bekomme auch nur 30k statt 50k :'( )
- Stromnetz
- Dieses Argument ist nur damit ich nen Drittes hab :evillol:

Spaß bei Seite, also wenn du den Adapter nicht an ne Steckerleiste angeschlossen hast sondern direkt an der Wand, dann sollte des passen:
Schau mal einfach nach (Google/Handbuch) was die (theoretisch) maximale Übertragungsrate von deinen Adapten ist, wenn du die schon ne weile hast geht da im Zweifelsfall einfach nicht mehr...

Im Zeifelsfall wirst du nicht drumrum kommen nen Kabel zu verlegen :)
 
Adapter sind 2 Jahre alt und schaffen brutto 500Mbits, der Witz ist ja, dass vorher bei der 16k Leitung auch fast alles ging und jetzt bei der 50k Leitung nur noch 13Mbits...
 
du befindest dich im selben raum wie der router und denkst ernsthaft noch über krüppel dlan nach?

besorg dir nen ordentlichen dual mimo ac wlan stick und freu dich über echte 400mbit nutzdatenrate zu deiner 3490.
 
Naja, PowerLAN hat in etwa eine Effizienz von 50%, wie WLAN auch. Das heißt von brutto 500 Mbit/s bleiben netto nur noch 250 Mbit/s übrig - unter Laborbedingungen. Kommen nun die Stromleitungen, Netzteile von anderen Geräten, etc. dazu, kann das die Übertragungsrate massiv nach unten drücken. Neuere Adapter wie die 1200er von devolo, die oben angesprochen wurden, arbeiten zum Teil effizienter, aber an den Einflüssen der Elektroinstallation bzw. den potentiell störenden Geräten ander das wenig.

Die einzige Option, die du hast - wenn du bei PowerLAN bleiben willst - ist, munter verschiedene Adapter von verschiedenen Herstellern zu testen.

Aber ich sag's ganz ehrlich: Du willst kein 6 Meter LAN-Kabel legen ?!? Das klingt ziemlich besch.. ähm .. unklug :-P
Ich persönlich lege lieber ein simples Kabel - gerade wenn es nur 6 Meter sind - als dass ich mich mit PowerLAN rumärgere und zudem im worst case noch unnötig Steckdosen belege (bei Adaptern ohne durchgeschleifte Steckdose).

Apropos Steckdosen: Du hast die Adapter hoffentlich direkt in der Wandsteckdose und nicht in einer Steckerleiste? Das ist nämlich oberste Regel bei PowerLAN. Wenn das PowerLAN in einen anderen Raum ginge, würde ich dir auch vorschlagen, eine andere Steckdose zu testen, aber das ist innerhalb eines Raumes kontraproduktiv :D
 
Dich zwingt auch keiner das LAN Kabel quer durch den Raum zu legen, du kannst es auch sauber in den Ecken des Raumes verlegen :P dann sind es ggf. 10m die niemanden stören und dir weiter helfen ;)
 
Selbst Flachband-Netzwerkkabel ist deutlich besser als PowerLAN. Das kann man sogar unterm Teppich verlegen. Weiß ich aus eigener Erfahrung :freaky:
 
Für mein Sohn der etwa 15meter weiter in seinem Zimmer ist konnte ich auch kein Lan Kabel verlegen, da dass verlegen des Kabels versteckt ohne es sichtbar zu verlegen nicht möglich ist. Ein Kabel müsste über Wohnzimmer über Flur und dazu zu seinem Zimmer verlaufen. Wir haben Laminat verlegt und kein Teppich.

Er hat auch so ein zwei Jahre altes 500Mbits D-Lan von AVM.
Im Normalfall erreicht er diese Werte:
Anhang anzeigen 574398

Dann bekommt er die volle Leitung die bei uns mit vdsl50(47,8 Mbits) möglich ist.
Fällt er Abends wenn mehr Elektrogeräte eingeschaltet sind unter 80Mbits dann erreicht er nur noch an die 16 Mbits bis 35 Mbits.

Meine Tochter trennt nur eine Wand zu unserer Fritzbox und der Rechner steht praktisch direkt hinter der Wand. Mit Power-Lan war es bei ihr nicht möglich über 16 Mbits zu kommen. Da unsere Fritzbox sowohl das 2,4 Ghz und auch das 5Ghz Netz senden kann haben wir uns entschieden dass sie einfach W-Lan mit 5GHz nutzt. Damit erreicht sie dann auch die volle Leitung was mit 47,8 Mbits möglich ist. Mit dem 2,4 Ghz Netz würde sie nur auf etwa 13-15 Mbits kommen.

Es kommt halt sehr stark auf die Elektroinstallation an und D-Lan ist in diesem Sinn einfach Glücksache.

Bei meinem Sohn haben wir alles über W-Lan bis hin zu einem Repeater versucht. Bei ihm ist das D-Lan dass beste was wir erreichen konnten. Mit W-Lan 5Ghz war es bei ihm nicht gut, da die Empfangsstärke und Qualität zu niedrig war. Mit dem 2,4 Ghz Netz kam er nur auf etwa 15-35 Mbits.

Dabei war bei ihm noch die W-Lan Verbindung oft auch instabil.
 
Zuletzt bearbeitet:
IICARUS schrieb:
Fällt er Abends wenn mehr Elektrogeräte eingeschaltet sind unter 80Mbits dann erreicht er nur noch an die 16 Mbits bis 35 Mbits.
Das liegt daran, dass die Hersteller-Tools z.T. geschönte Werte darstellen bzw. nicht die tatsächliche Verbindungsgeschwindigkeit anzeigen. Wenn eine Leitung tatsächlich 80 Mbit/s leistet, dann leistet sie auch 80 Mbit/s und kann 50 Mbit/s VDSL locker bedienen. Wenn die 80 Mbit/s aber nur "brutto" sind und netto am Ende nur 30 Mbit/s ankommen, dann kann es eben fallen die fehlenden 20 Mbit/s vom VDSL50 eben hinten über..

Realistische Geschwindigkeitsmessungen einer PowerLAN-Verbindung wird man mit Herstellertools nicht machen können. Dafür setzt man dann zB iperf/jperf bzw. netio ein oder macht ganz platt einen Kopiertest zB von einem NAS. Wobei letzteres von CPU und Festplatte des NAS stark beeinflusst werden kann. iperf und netio messen von RAMzuRAM, also die tatsächliche Leitungsgeschwindigkeit. Ich gehe davon aus, dass in dem von dir beschriebenen Fall das PowerLAN eben deutlich schlechter abschneidet als es der Hersteller darstellt.

Nicht ohne Grund verbauen die Hersteller von 500 Mbit/s PowerLANs gerne mal nur LAN-Ports mit max 100 Mbit/s (=FastEthernet), weil sie genau wissen, dass die Adapter netto kaum mehr als 100 Mbit/s leisten könnten.
 
IICARUS schrieb:
Für mein Sohn der etwa 15meter weiter in seinem Zimmer ist konnte ich auch kein Lan Kabel verlegen, da dass verlegen des Kabels versteckt ohne es sichtbar zu verlegen nicht möglich ist. Ein Kabel müsste über Wohnzimmer über Flur und dazu zu seinem Zimmer verlaufen. Wir haben Laminat verlegt und kein Teppich.

Er hat auch so ein zwei Jahre altes 500Mbits D-Lan von AVM.
Im Normalfall erreicht er diese Werte:
Anhang anzeigen 574398

Dann bekommt er die volle Leitung die bei uns mit vdsl50(47,8 Mbits) möglich ist.
Fällt er Abends wenn mehr Elektrogeräte eingeschaltet sind unter 80Mbits dann erreicht er nur noch an die 16 Mbits bis 35 Mbits.

Meine Tochter trennt nur eine Wand zu unserer Fritzbox und der Rechner steht praktisch direkt hinter der Wand. Mit Power-Lan war es bei ihr nicht möglich über 16 Mbits zu kommen. Da unsere Fritzbox sowohl das 2,4 Ghz und auch das 5Ghz Netz senden kann haben wir uns entschieden dass sie einfach W-Lan mit 5GHz nutzt. Damit erreicht sie dann auch die volle Leitung was mit 47,8 Mbits möglich ist. Mit dem 2,4 Ghz Netz würde sie nur auf etwa 13-15 Mbits kommen.

Es kommt halt sehr stark auf die Elektroinstallation an und D-Lan ist in diesem Sinn einfach Glücksache.

Bei meinem Sohn haben wir alles über W-Lan bis hin zu einem Repeater versucht. Bei ihm ist das D-Lan dass beste was wir erreichen konnten. Mit W-Lan 5Ghz war es bei ihm nicht gut, da die Empfangsstärke und Qualität zu niedrig war. Mit dem 2,4 Ghz Netz kam er nur auf etwa 15-35 Mbits.

Dabei war bei ihm noch die W-Lan Verbindung oft auch instabil.

Der erste Teil trift genau so auf mich zu, kann das Kabel leider nicht versteckt verlegen (sonst hätte ich es schon längst getan). Habe die Adapter natürlich auch nicht an einer Steckdosenleiste und meine AVM Software zeigt wie gesagt ähnliche Werte (~200Mbits) an. Leider komme ich trotzdem nicht auf 47,8 Mbits wie oben genannt, sondern weiterhin nur auf 13 Mbits!

Werde wohl auf WLAN umsteigen müssen, dann passt es soweit...
 
Mal eine ganz platte Frage: Warum nicht versteckt möglich und warum wäre das so fatal, dass man dann lieber in den sauren Apfel PowerLAN/WLAN beißt?

Ist natürlich deine Sache, aber ich bin davon überzeugt, dass in 90% aller Fälle "geht nicht" eher "will nicht" heißt. Selbst mit kleinen Fußleistenohne Kanal kann man mit Flachbandkabeln recht unauffällig verlegen. Ansonsten kann man auch weiße Kabel vor weißer Wand kaum sehen - wer guckt schon ständig auf die untere Zimmerecke. Darüberhinaus wird das Kabel vermutlich nicht den gaaaaaaaaaanzen Weg offen an der Wand laufen, sondern nur ein paar cm zwischen Couch und Schrank, zwischen Schrank und Schreibtisch, o.ä.

Mir wäre die Funktionalität als solche um einiges mehr wert als "keine Kabel sehen". Ganz ohne Kabel geht es nun mal nicht, und wenn es nur Zuleitungen zu Netzteilen o.ä. sind. Gerade dann, wenn man Höchstleistung will - oder zumindest "mehr Leistung" - dann hat man im worst case keine andere Wahl.

Just my 2 cents ;)
 
@Raijin
Ich kann mich natürlich nur auf dass Tool beziehen wie viel MBit/s erreicht werden und dementsprechend dann ein DSL-Speed Test Online ausführen.
Ergänzung ()

Bei uns könnte ich dass Kabel in der Fußleiste bis zum Flur bringen. Dabei könnte ich auch die Wand durchbohren.
Das wäre nicht dass Problem. Das Problem fängt jedoch dann im Flur an, denn dort sind überall Türrahmen zu den Zimmer ringsherum so dass das verlegen in der Fußleiste nicht mehr möglich wäre.

Hierzu müsste ich das Laminat ausbauen und den Fußboden aufstämmen um das Kabel im Estrich sauber zu verlegen. Problem ist jedoch dass wir Fußbodenheizung haben und wir da sehr vorsichtig sein müssten.

Kabel sichtbar zu verlegen würde mir meine Frau den Kopf abreißen, da sie solche Installationen als unsauber bezeichnet und keine sichtbaren Kabeln haben möchte. Ich im Grunde auch nicht.

Aber bei uns klappt es ja mit dem D-Lan.
 
Ich hab zB einen 3 cm weißen Kabelkanal unter der Decke. Solange man nicht mit Nackensperre ständig nach oben guckt, unsichtbar. Und selbst wenn ist weiß auf weiß ziemlich unauffällig... Mit unsauber hat das rein gar nichts zu tun. Nacktes Kabel mit Kabelschellen auf die zB Fußleisten kloppen - vielleicht. Aber gegen sauber und unauffällig verlegte Kabelkanäle spricht nix. Für ein einzelnes LAN-Kabel sowieso nicht, da reicht ein winziger Kanal. Bei mir sind 7 drin.

Wenn ich bei anderen Leuten bin, wundere ich mich über sowas auch nicht. Geht man allerdings auf die Toilette und da stehen zwei Dutzend Tiegel und Tuben und merkwürdige "Werkzeuge", finde ich das deutlich unaufgeräumter 😁

Naja, jeder setzt andere Prioritäten. Aber von nix kommt auch nix. 😊
 
Guten Abend,
nach langem Testen habe ich es nun raus. Hatte mal ein LAN-Kabel direkt verbunden und nen Speedtest gemacht und kam immer noch auf die 13 Mbits. Es lag an der Bandbreitensteuerung meiner MSI Software.

Bandbreitensteuerung.jpg

Haken raus und schon ist Saft da. Fragt mich nicht, wie der da reingekommen ist...:pcangry:

Beste Grüße:)
 
Das hat nichts mit dem Hacken was zu tun sondern mit den Werten was du eingestellt hast.
Wenn du die Netzwerkgeschwindigkeit mit dem Test ausführen lässt wird hier wohl ein Falscher Wert ermittelt und übernommen. Kenne ich von meinem.

Das sind meine Testwerte:


Nun könnte ich auch diese Werte eintragen.
Da aber solch ein Test immer auf eine Gegenstelle abhängig ist und je nach Server dieses ausfallen kann habe ich bei mir diese Werte eingetragen:

Upload: 10,00 Megabit (MB)
Download: 50,00 Megabit (MB)

Bei diesem Test laut deinem Bild handelt es sich auch um ein DSL-Speedtest, jedoch scheint dieser nicht richtig zu funktionieren und gibt ein zu niedrigen Wert aus(wird automatisch übernommen).

Du musst diese Funktion des Killer Network Manager nicht nutzen, daher kannst du auch den Hacken weg lassen. Aber wie in unserem Beispiel mit 3 Rechner ist es schon gut, denn dann kann ich auf Bezug mancher Anwendungen den Upload oder Download selbst bestimmen so dass die anderen Rechner immer noch genug von unserer Internetleitung übrig beleibt.

Das mache ich aber nur wenn ich was größeres über ein längeren Zeitraum herunter oder hochlade.

Zum Beispiel im diese Fall könnte ich den Download oder den Upload durch verschieben der Schieberegler rechts reduzieren.
Anhang anzeigen 575257
 
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