DNS löst sich nicht auf

gamecard

Lieutenant
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Ich habe Debian 10 installiert ... und nun habe ich das problem das die DNS sich nicht auflöst mit der Fehler Meldung

root@openprojekt:#apt-get update
Fehl:1 htttp://deb.debian.org/debian-security buster/updates InRelase
Temorärer Fehlschlag beim auflösen von >>deb.debian.org<<
Paketlisten werden gelesen... Fertig ....
[IMG]https://pics.computerbase.de/forum/attachments/721/721309-dadff4852fff965fe3b5a9e98c23936a.jpg[/IMG]

Das Pingen von jegliche IP addressen erfolgen ohne Probleme auch zum DNS Server ...

Und unter /etc/network/interfaces: sieht wie folgt aus
[IMG]https://pics.computerbase.de/forum/attachments/721/721311-7520231aa136e49cdd2b9b4d73ff256e.jpg[/IMG]
Und unter /etc/reslov.conf sieht es wie folgt aus
[IMG]https://pics.computerbase.de/forum/attachments/721/721313-8992b06dd1ce31d10304d49153484086.jpg[/IMG]
 

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leetex

Ensign
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Versuch mal die Nameserver direkt in die /etc/network/interface einzutragen:
dns-nameservers 8.8.8.8 8.8.4.4

Danach dann den Netzwerkdienst neustarten.

Grüße, leetex
 

gamecard

Lieutenant
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andy_m4

Commander
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Leider funktioniert es nicht.. okay um das Problem umzugehen würde ich gerne die
/etc/apt/sources.list in IP haben,
Es reicht eigentlich, wenn Du die IP-Adressen und dazugehörigen Domainnamen in die Datei /etc/hosts einträgst.

Eine Abfrage nach deb.debian.org
ergibt bei mir:
;; ->>HEADER<<- opcode: QUERY, status: NOERROR, id: 38821
;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 4, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 0

;; QUESTION SECTION:
;deb.debian.org. IN A

;; ANSWER SECTION:
deb.debian.org. 3189 IN CNAME static.debian.org.
static.debian.org. 194 IN A 128.31.0.62
static.debian.org. 194 IN A 149.20.4.15
static.debian.org. 194 IN A 130.89.148.77


Wobei ich natürlich baldigst danach gucken würde, warum die Namensauflösung nicht läuft.
 

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Vice Admiral
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Hard coded IPs zu verwenden ist generell eine schlechte Idee. Das grundlegende Problem löst du damit ja nicht. Vor allem könnte ich mir vorstellen, dass das Debianprojekt geolocation und Loadbalancing mittels DNS betreibt. Es wäre interessant zu wissen, welche Server überhaupt von dir genutzt werden:
Code:
~$  resolvectl status
Die einzelnen DNS Server kannst du mittels dig befragen was wie zu deb.debian.org wissen (Beispiel ist für den lokal laufenden resolved )
Code:
~$  dig @127.0.0.35 deb.debian.org any
Ansonsten /etc/network/interfaces ist eigentlich etwas aus der Mode. networkd ist aktuell: https://wiki.archlinux.org/index.php/Systemd-networkd


Edit: Deine /etc/resolv.conf schaut mir auch merkwürdig aus. Normalerweise sollte bei Systemen die resolved nutzen zu aller erst auf die 127.0.0.53 zeigen (also den resolved Deamon) wobei man dann networkd bzw. reolved genauer konfiguriert wenn man denen spezielle DNS Server vermitteln will.
 
Zuletzt bearbeitet:

andy_m4

Commander
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172.0.0.53 zeigen (also den resolved Deamon)
Ohne jetzt ein systemd-Profi zu sein:
Die IP-Adresse verstehe ich ja nun gar nicht.
So was wie 127.0.0.1:53 könnte ich ja noch nachvollziehen.

Deine /etc/resolv.conf schaut mir auch merkwürdig aus.
Zeigt halt auf die Google-Nameserver. Ob das ne gute Idee ist sei dahingestellt, sollte aber grundsätzlich erst mal funktionieren.
 

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Vice Admiral
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@Andy Stimmt 172.. ist falsch, es ist die 127.0.0.53 was eine gültige loopback Adresse ist wie der gesamte 127.0.0.0/8 Block
Steht wenige Zeilen weiter oben auch richtig. Trotzdem mein versehen :/

"sollte funktionieren" tut es aber all zu oft nicht. Man sollte die Zeit echt investieren sich mal mit systemd-networkd bzw. -resolved zu beschäftigen, wenn man eine Distribution mit systemd nutzt. Ansonsten wird es irgendwann schmerzhaft.
Also entweder Doku lesen oder zum systemd Hater werden :)
 

andy_m4

Commander
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Kann passieren. Ich war nur verwundert.

es ist die 127.0.0.53 was eine gültige loopback Adresse ist wie der gesamte 127.0.0.0/8 Block
Ja.
Die 53 hatte mich deshalb nur so angetriggert, weil das ja auch der Standardport für DNS-Server ist.

Man sollte die Zeit echt investieren sich mal mit systemd-networkd bzw. -resolved zu beschäftigen, wenn man eine Distribution mit systemd nutzt. Ansonsten wird es irgendwann schmerzhaft.
Definitiv.

Also entweder Doku lesen oder zum systemd Hater werden :)
hehe Naja. Hater wäre jetzt übertrieben. Ich bin aber nicht gerade ein Fan von systemd. Hab aber auch noch ein paar Systeme die das verwenden.
 
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