News Download-Musik demnächst in 24 Bit?

Doppelt Abgreifen kommt doch in Mode, man muss nur genug dumme finden. Für meine Ohren reichen 16bit, den rest hören sowieso nur Tiere und Hörgeräteakkustiker raus :D
 
"Die bits haben nichts mit dem Abtasttheorem zu tun, sondern mit der Quantisierung. D.h. es geht darum wieviele Abstufungen es zwischen Minimal- und Maximalausschlag des Signals gibt."

Soweit ich immernoch weiss, sind die Anzahl an Abstufungen jeh nach Codiereinstellung immer gleich (CBR) und werden auf der Zeitachse geführt. Und dies genau heisst dann das Abtasttheorem (manch einer mag auch Frequenz sagen). Das hat mir mit hingabe mal n Informatik-Prof erklärt. Was du beschreibst ist ein dynamisches Modulationsverfahren.

Die Abtastfrequenz hängt mit der definierten Bandbreite des zu codierenden Signals zusammen, gewöhnlich 0-20000 Hz. Das als 2 Kanäle (Stereo), bildet es das "Nyquist-Shannon-Abtasttheorem" welches etwas größer als 2xmono also 40000 Hz ist. Mit Hinzunahme der Zeitachse definiert sich daraus die Sampflingfrequenz die wir alle kennen (44,1kHz)
Einen Bit-Bezug gibt es hier nicht.

Vielleicht schaffe es jemand es in Analogie zur Bildwiedergabe zu erklären. 3x8Bit Farben = 24 Bit = 16 Mrd Farben. Weniger Bit, weniger Farbtiefe.

Also was machen nun die 8 Bits konkret mehr im Signal?
 
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Mir reicht die Standard-Qualität von 320 / 16. 24 Bittige Tracks würden sich doch sowieso nur bei hochwertigen Audio-System lohnen. Selbst mit einem Logitech Z-5500 oder ähnlichen, weit verbreiteten Systemen würde man da keinen großen Unterschied raushören.
 
@ el-mujo

500px-Quantized.signal.svg.png


Stelle dir statt bisher 2^16 nun 2^24 gestrichelte horizontale Linien vor. Das bedeutet kleinere Ecken im Frequenzgang.

Mal so gaaaaaaanz grob erklärt.
 
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Roze schrieb:
edit: Im übrigen finde ich FLAC und WAV Files ungeeignet um Musik unkomprimiert abzuspeichern: Der Tag-Support lasst doch sehr zu wünschen über! Da bevorzuge ich schon eher ALAC von Apple; mit den richtigen Codecs wird das Format auch von allen gängigen Player unterstützt.

Was gibt es denn am Tag Support seitens FLAC aus zu setzen? Du weisst, dass in aller Regel VORBIS für FLAC die Tags übernimmt?
 
die 24bit sind nicht "überflüssig"... insofern das ursprungsmaterial passt !! sprich musik die unplugged ist oder gesang, etc...

musikarten wie rap, elektronisches ( elektro, dnb, house, techno, etc ), reggae, ... wird davon nicht oft profitieren, da gerade in diesen bereichen der sound eines 12bit soundprozessors ja regelrecht vergöttert wird und daher auch immer noch viele sampler, mpc, sp, etc benutzt werden, welche "nur" einen 12bit sound haben, da dieser einfach "knackiger" klingt!!

eine erhöhung der kbps wäre viel sinnvoller.....
 
Marius schrieb:
Wo soll man denn die dann abspielen können?!?!
Alle Geräte haben doch 16/32 oder gar 64 Bit?!

64bit? Ich glaube du verwechselst da gerade was...
 
el-mujo schrieb:
Soweit ich immernoch weiss, sind die Anzahl an Abstufungen jeh nach Codiereinstellung immer gleich (CBR) und werden auf der Zeitachse geführt. Und dies genau heisst dann das Abtasttheorem (manch einer mag auch Frequenz sagen). Das hat mir mit hingabe mal n Informatik-Prof erklärt. Was du beschreibst ist ein dynamisches Modulationsverfahren.

Ich verstehe zwar nicht ganz was du sagen willst, aber moduliert wird bei dem was ich beschrieben habe gar nichts. Was ich beschrieben habe ist, was bei der Aufnahme im wav-Format geschieht, wenn man 16 oder eben 24 bit wählt. Wenn sich die bit-Angaben beim vorliegenden Thema nicht aufs selbe beziehen wäre meine Aussage natürlich falsch.

el-mujo schrieb:
Die Abtastfrequenz hängt mit der definierten Bandbreite des zu codierenden Signals zusammen, gewöhnlich 0-20000 Hz. Das als 2 Kanäle (Stereo), bildet es das "Nyquist-Shannon-Abtasttheorem" welches etwas größer als 2xmono also 40000 Hz ist. Mit Hinzunahme der Zeitachse definiert sich daraus die Sampflingfrequenz die wir alle kennen (44,1kHz)
Einen Bit-Bezug gibt es hier nicht.

Ich frage mich gerade, ob du die Abtastfrequenz von 44.1kHz in Zusammenhang mit Stereo bringst? Falls ja ist das falsch.
 
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@ Tobber

Also ich kaufe und rippe meine CDs selbst. ;) Allerdings kommt wirklich bald mal ein Cd Player ins Haus. :)
 
crogge schrieb:
Mit entsprechender Hardware und guten Lautsprechern (Da reicht schon ein System für 2000€~) macht 24bit zusammen mit dem entsprechenden Codec durchaus Sinn, gerade Musiker sollten da doch einen deutlichen Unterschied heraushören.
Genau, das wurde in den Blind-Hörtests überprüft.
Fazit: Niemand der Testteilnehmer – auch kein Musiker – konnte statistisch signifikant einen Unterschied zwischen 16 und 24 Bit hören.
 
JP-M schrieb:
Sehe ich auch so.. zumal ich mich erinnern kann, dass vor einigen Jahren schon die Audigy 1 und anderen Karten diesen hübschen "96kHz + 24Bit" Aufkleber auf den Kartons hatten, aber Medien mit 24Bit gabs irgendwie nicht ^^.

DVD-Audio!?

Und nicht ganz vergleichbar: Auch die SACD. Obwohl die anders arbeitet.

Konti schrieb:
@JP-M
24bit Eingänge machen Sinn, wenn man Recording macht. Zum Musik Hören braucht man's gewiss nicht.

Was spricht denn dagegen, dass Aufgenommene auch so wieder zu geben, wie es aufgenommen wurde? Warum muss man denn freiwillig auf schlechteres Material setzen? Zumal bei jeder Konvertierung Informationen verloren gehen.

Egal ob man es hört, oder nicht: Ich sehe keinen Grund auf besseres Quellmaterial zu verzichten.
 
Oh super, vermarkten wir ein Nischenprodukt so, dass es der Durchschnittskunde unbedingt haben möchte. Was für ein Schmarrn. :)

Wieviel Kunden werden Equipment und Gehör haben, um einen Unterschied zu hören? 1%? 0,05%? Die, die eh eine CD kaufen, wenn sie's ganz authentisch haben wollen?

Klar, ist nice-to-have, aber da wird doch nur wieder eine eingängige Bezeichnung ausgeschlachtet.
 
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Kopi80 schrieb:
Stelle dir statt bisher 2^16 nun 2^24 gestrichelte horizontale Linien vor. Das bedeutet kleinere Ecken im Frequenzgang.
Der Frequenzgang hat eher was mit der Samplerate zu tun als mit der Anzahl der Bits.

Die Frage ist ob dir die feinere Auflösung in der Realität überhaupt was nutzt.

Die Schallwandler (Mikrofone, Kopfkörer, Lautsprecher) sind ja immer noch die größte Schwachstelle bei der Aufnahme. Ausserdem gibt es da noch weitere Schwächen auf dem analogen Signalweg.
Ich nenne da z.B. nur mal das Rauschen. Was nutzt da 24 Bit wenn da soviel Rauschen überlagert wird dass die mögliche feinere Auflösung vollkommen sinnfrei ist?

Aber wir haben ja sicherlich alle Verstärker mit einem Fremdspannungsabstand von 100 dB oder mehr zuhause stehen. :rolleyes:

Deshalb das Fazit: Die höhere Auflösung bringt nix wenn der Verstärker – was in nahezu allen Fällen so ist – die Bits 17 bis 24 mit Rauschen überdeckt.
 
Mad316 schrieb:
@ Tobber

Also ich kaufe und rippe meine CDs selbst. ;) Allerdings kommt wirklich bald mal ein Cd Player ins Haus. :)

hehe du bist überall wo die musik spielt hier wa. xD habe dich schon in einem anderen (audio) thread gelesen.

und nun schreibe ich mal meinen senf dazu

Yo sehe das genau wie du, ich will auch 100% audio alles die momentane technik hergibt, ich kauf und ripp meine scheiben auch selbst (iTunes frisst alles xD ). Vorteil man hat ein MASTER gepresst im schrank(wie ein backup, das einzigste was stören wird ist das wenn die platten mal drauf gehen und man neu einlesen muss, das man auch die alben neu Taggen muss ): )

so das finde ich mal cool 24bit, wusste garnicht das auf CDs keine volle quallität drauf ist ("nur" 16bit) die frage ist hört man wirklich aktiv und passiv und subjektiv den unterschied?

solln sie anbieten! sonst geht das ja nie weiter... dann muss man halt neuen Spieler kaufen und??? alle paar jahre holt man sich eh immer was neues, wie zb. ipod-touches etc.

also ich habe überhaupt kein problem das ich ein neues gerät brauch, wird eh nach jahren wieder zeit was neues/besseres bei mir (ipod touch 1g (end2007).

wie sieht es mit software aus? bringen warscheinlich einfach updates, wie siehts im pc mit soundkarten aus ?!

Was heist premium, das die dann doppelt soviel kosten? dann kann ich ja gleich weiterhin auf Cds zurrückgreifen vorrausgesetzt das cds auch 24bit verpasst bekommen.

gibts eigentlich schon audio formate(wie das mp3) mit mehrkanal ton? (wie DVD-audio oder sacd)

hoffentlich kommt das 24bit... apple bringt ja immer was neues oder tastet sich vorran (von der masse abheben) wieso nicht wenn man(n)s kann xD

lg
 
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JP-M schrieb:
Sehe ich auch so.. zumal ich mich erinnern kann, dass vor einigen Jahren schon die Audigy 1 und anderen Karten diesen hübschen "96kHz + 24Bit" Aufkleber auf den Kartons hatten, aber Medien mit 24Bit gabs irgendwie nicht ^^.
Ja schön, nur ist es in vielen Fällen bei den in PCs eingebauten Sound-Karten so dass es irgendwelche Störeinstahlungen (von der restlichen umgebenden Elektronik) auf den analogen Audio-Signalwegen gibt und 24 Bit Auflösung dann ziemlich witzlos sind.

24 Bit sind dann ein nettes Verkaufsargument, mehr aber auch nicht. Die meiste Soundelektronik für Musiker befindet sich deshalb ausserhalb des Computers und zum Computer werden die Audiosignale nur in digitaler Form übertragen.
 
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n|n10do schrieb:
"Definitiv klar ist, dass der Unterschied zwischen 16 und 24 Bit nicht zu hören ist"

das tut mir leid, das du da keinen unterschied hören kannst.... klar ist der codec extrem wichtig und klar sollte es ein losslessformat sein, das ist ja sowieso keine frage, aber zu behaupten man hört keinen unterschied zwischen 16-24bit ist einfach nicht richtig. egal ob stimmen, instrumente etc. klingt viel natürlicher, echter einfach auch weicher, ned ganz so elektronisch... es ist einfach mehr an information da!

Wie schon von andere Postern geschrieben zählt hier allein der (doppel) Blindversuch mit ein und dem gleichen Soundfile.
Sagen wir mal ich höre ein Musikstück in 24 Bit uns es hört sich "toll" an. Wer sagt mir, dass es an den 24 Bit liegt und nicht etwa an anderen Bearbeitungsschritten. Als ganz einfaches Beispiel: Equalizer.
Es zählt allein der Vergleich von zwei identischen Files, die sich allein in der Bitrate unterscheiden.

Hier ist die Wandlung von analogen Signalen in digitale Signale (und umgekehrt)recht anschaulich beschrieben. Es wird auch deutlich was die Abtastrate (Samplingfrequenz) und Abtasttiefe (16/24 Bit) ist.
 
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Chris_87 schrieb:
Na hoffentlich hast du nur NTSC Code 1 DVDs und Blu Rays.

PAL DVDs sind einfach grauß. Die sind eigentlich immer einen Halbtonschritt zu hoch dank PAL-Speedup. :rolleyes:

das findest du doch nur bei dämlichen produktionen so.

richtig produziert ist ein 1h40min film auch auf pal konvertiert 1h40min.
zumal in der heutigen zeit erst recht die tonspur ja direkt vom studio digital vorliegt und da schaut ein anständiges studio dass da nichts dran verändert wird.

gibt aber immer wieder so halbfertig schnell dvd produktionen, da hast du recht.
 
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