DSL Signal ins EG durchschleifen

HenRik0

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Hallo zusammen, gerne würde ich euren Rat erfahren. Es gibt bereits ähnliche Themen zu dem Fall im Forum, aber die passende Antwort habe ich noch nicht gefunden.

Vorhaben:

Ich habe eine TAE Dose im OG, brauche das Kabel aber im EG Netzwerkschrank.

Meine Idee wäre folgende:

Vom OG in das EG führt bereits ein CAT 7 Verlegekabel. Ich würde auf das CAT 7 Verlegekabel ein Keystone auf beide Seiten anschließen und dann auf der Seite im OG das Kabel von der TAE Dose anschließen (Das TAE zu RJ45 welches bei der FRITZ!Box 7530AX mitgeliefert wird). Das Kabel von der TAE Dose geht also nicht direkt in die FRITZ!box sondern erst auf den Keystone im OG und dieser schleift das Signal zum Keystone im EG. Von dort würde ich dann ein Patchkabel an die FRITZ!Box 7530AX anschließen.


TAE-Dose (OG)

Original TAE-auf-RJ45-Kabel

RJ45-Keystone (OG)

CAT7-Verlegekabel

RJ45-Keystone (EG)

Normales RJ45-Patchkabel

DSL-Port der FRITZ!Box 7530 AX



Wichtig: Bevor der Vorschlag kommt, der Router soll ins EG und soll nicht im OG bleiben.


Was sagt ihr dazu. Geht das? Habe ich dadurch irgendwelche Nachteile bzw. Leistungseinbrüche?

Viele Grüße

HenRik0
 
das sollte so ohne Probleme funktionieren!
du brauchst aber eigentlich nur Pin 4&5 (das „mittlere“ blaue Adern Paar) auf den RJ45 Kabeln/Steckern
 
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Ja, wo ist das Problem? Verwende jeweils ein zusammengehöriges verdrilltes Adernpaar (z. B. Blau/Weiß-Blau). Die Zuordnung der Adern muss an beiden Enden schlichtweg nur identisch sein und fertig. Der DSL-Anschluss der 7530 AX erwartet das DSL-Signal auf den mittleren Kontakten der DSL-Buchse (Meistens Pin 4 + 5). Dann anschließen und glücklich sein.
 
Passt so. Machen.

"Schlimmstenfalls" könntest du noch einen Router im OG platzieren und via LAN im EG einen WLAN-Accesspoint (Fritzbox Mesh Repeater) anbinden. Ist in deinem Fall aber wahrscheinlich nicht sinnvoll.
 
Die First-Mile für DSL wird damit um ein paar Meter verlängert. Extremst wahrscheinlich macht das nichts, wenn es dumm läuft, kostet es ein paar Mbit/s. Ich würde aber nicht damit rechnen.

Falls es doch Probleme gibt, dann würde ich die Erdung des Schirms des Cat.7 Kabels prüfen. Aber auch hier gehe ich eher davon aus, dass alles ohne weiteres funktioniert.
 
Matusalem schrieb:
Falls es doch Probleme gibt, dann würde ich die Erdung des Schirms des Cat.7 Kabels prüfen.
wieder so ein „Schirm“ Kommentar ;)

weder am TAE-Stecker noch an der RJ45 Buchse der Fritz!box ist der „Kragen“ mit irgendwas („Erde“, Masse…) verbunden.
was soll man da also prüfen oder welchen Unterschied würde es machen, wenn der Schirm „im“ Kabel irgendwo unterbrochen ist?
wenn das Kabel geschirmt ist (ist CAT7), dann verschlechtert das (theoretisch) sogar eher die elektrischen Eigenschaften, im Zweifel sollte man lieber ungeschirmtes Kabel nehmen.
Will man unbedingt einen „funktionierenden“ Schirm, dann müsste man das Kabel mindestens auf einer Seite auf einem „professionell“ geerdeten Patch-Panel auflegen.

Matusalem schrieb:
Aber auch hier gehe ich eher davon aus, dass alles ohne weiteres funktioniert.
genau, keine Gedanken darüber machen!

wichtig ist halt nur, wie ich im ersten Beitrag geschrieben habe, dass Pin 4&5 mit einem(!) verdrillten Adernpaar verbunden sind (sie könnten sogar vertauscht sein). Das ist bei jedem Standard Ethernet/RJ45 Kabel gegeben, selbst wenn eine Seite nach T568A und die andere T568B („Cross-Over“) belegt ist
 
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Es ging mir rein um das Cat 7 Kabel und um das Thema Schirmung an sich.

Man hat eine Schirmung und legt diese auf beiden Seiten auf, hat aber Potentialunterschiede => Nicht gut, es fließen Querströme.

Man hat eine Schirmung und legt diese gar nicht auf => Nicht gut, kann wie eine Antenne wirken und Störungen verursachen.

Am besten einseitig auflegen, wenn man eine ordentliche Erdung hat oder wie Du geschrieben hast, am besten keine Schirmung. Außer man hat wirklich starke Störer direkt neben dem Cat7 Kabel liegen. Ich meine PowerLine und DSL senden auf ähnlichen Frequenzen z.B.

Wird es Probleme geben, wahrscheinlich nicht, da sind wir uns einig :).
Und wenn ja, dann sollte man sich nur bewusst sein, dass das Thema nicht so simpel ist wie es vielen auf den ersten Blick erscheint.
 
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Kann man so machen. Wird keine Probleme machen.

Ich würde allerdings schauen ob nicht neben dem Netzwerkschrank die Telefonleitung nach Oben geht, da am Verteiler das OG abklemmen und im EG eine TAE setzen (ich denke das da eh eine TAE sitzt und von dort nach oben geht) und da dann direkt den Router anschließen.
 
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Wäre es keine Option 1x durch die Kellerdecke bohren und nen neues Verlegekabel zur APL legen?
 
Danke für eure Antworten!

xeroftw schrieb:
Wäre es keine Option 1x durch die Kellerdecke bohren und nen neues Verlegekabel zur APL legen?
Wäre das die bessere Variante? Wir wissen aktuell noch nicht wo der APL sitzt. Ist eine sehr alte Firma in der wir das hier machen.
 
Dann erstmal danach suchen, bevor man unnötige Umwege macht.
 
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5 Steckkontakte können schon ein Problem werden. Aber einfach anschließen und sehen, was passiert. Wenn der Download merklich weniger wird, kann man sich immer noch damit beschäftigen.
APL sitzt bei älteren Immobilien außen auf der Straßen Seite. Bei neueren im Keller an der Außenwand innen an der Straßen Seite. Dort wo auch die Wassseruhr ist.
 
Normalerweise ist der dsl Zugang von aussen nicht direkt im eg, sondern irgendwo im Keller und wird mittels „klingeldraht“ in jede Wohnung geführt…. Vielleicht schaust Du mal den Telefonkasten genauer an statt ein cat7 Kabel zu ziehen.
 
Ich habe auch schon Installationen gesehen, wo von TAE zu TAE zu TAE, aufgetrennt, per Hand verdrillt, Tesafilminsolierung, ..., verlängert wurde. Als hergerufener Helfer habe ich es "etwas" schicker gemacht, was aber nur minimal in mehr MBit (16,4 statt 16,2 ADSL oder so waren das) geendet hat. Geht also.

Ich würde meinen Vorrednern aber zustimmen, die Leitung zu suchen. Die kommt mir hoher Wahrscheinlichkeit im EG oder gar im Keller rein. Dann kann man das gleich abkürzen, aufräumen.
 
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