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DSL-Signal von TAE-Dose via Patchpanel weiterleiten?

ActivEnergy

Cadet 4th Year
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März 2025
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65
Hallo,
in einem Flur ist eine TAE-Dose für normales DSL und ein Patchpanel mit mehreren RJ45-Anschluss. Die RJ45-Anschlüsse führen via Cat6-Kabel im Sinne einer Sternverteilung an andere RJ45-Dosen in anderen Räumen. Kann man ohne größere Probleme das DSL-Signal aus der TAE-Dose über einen RJ45-Anschluss in einen anderen Raum weiterleiten/speisen? Auf dem Cat6-Kabel würde nur das DSL-Signal laufen und nichts anderes wie es z.B. unter https://www.computerbase.de/forum/threads/wohnung-netzwerkverteiler-dsl-signal-weiterleiten.2152542/ der Fall ist. Analoge Telefone/Fax habe ich via RJ11-RJ45-Adapter in der Vergangenheit über solche Leitungen anbinden können und nach bisheriger Recherche ist mein Eindruck, dass es auch mit dem DSL-Signal mit entsprechenden Adapter klappt. Kann das hier noch jmd. bestätigen oder mir widersprechen, falls das nicht klappt? Vielen Dank. Bin da leider nicht so der Experte und frage daher lieber hier einmal um Rat.
 
ja, das geht.
 
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Du macht den Router an die TAE Dose für Internet, und leitest dann vom Router an einen Switch, der dann das Patchpanel bedient.
 
nutrix schrieb:
Du macht den Router an die TAE Dose für Internet, und leitest dann vom Router in die RJ45-Buchsen weiter.
Ich denke, der TE möchte das DSL-Signal per CAT6-Kabel in einen anderen Raum bringen um den Router nicht mehr an die TAE-Dose hängen zu müssen.

Und das sollte auch gehen. Ich habe das früher auch mal so gemacht.
 
Und wie will er dann sein Patchpanel beschalten? Dann mußt Du von dem Raum wieder auf das Patchpanel umleiten. Wenn das ein Lankabel schon mit DSL belegt, ist der Rückweg nicht möglich.
 
Ja das geht. Du kannst z.B. ein TAE auf RJ11 direkt in die RJ45 Buchse stecken.

Bedenke aber dass du dann meiner Meinung nach die Funktion der strukturierten Verkabelung zu Nichte machst.

Besser für die InternetAbdeckung wäre den Router wie mein Vorredner sagte, an der TAE anzuschließen und dann über die RJ45 Dosen ggf. Accesspoints anzuschließen um eine bessere WLAN Abdeckung herzustellen.
 
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@xammu
Danke :-)

@nutrix
Das ist auch normalerweise mein Vorgehen. Ich habe einen alten Bekannten (älter als 80Jahre), wo sich gerade die Frage stellt, ob man den Router in dem anderen Raum haben kann und der nicht in dem Medienverteiler geht. @Haggis hat es richtig erfasst. Das Patchpanel wird von dem Bekannten dann nicht genutzt. Das ist in der Tat dann "tot". Ist dann seine Entscheidung und nicht meine. Ich gebe euch da komplett recht, dass das normalerweise Unsinn ist, ein DSL-Signal weiterzuleiten und damit die Sternverteilung nicht zu nutzen.
 
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Funktioniert tadellos.
Die PIN Belegung bei einer Fritzbox sind RJ45 PIN 4 und 5.

Du kannst auch die TAE Dose ausbauen und direkt eine RJ45 Dose rein klatschen. Auf die Belegung achten und dann mit Patchkabel weiterleiten.

Nur ein Switch kann damit natürlich nichts anfangen. Aber das sollte klar sein.
 
Du kannst das Signal weiterleiten auf dem Stecker. Dann leidet aber die Qualität. Oder du setzt eher direkt das DSL Modem so früh wie möglich und leitest das dann per Ethernet weiter. Theoretisch könntest du auch das mit einem Switch machen, aber das Signal zwischen DSL Modem und Router sollte man nicht mit dem LAN mixen wegen.
 
Bedenke aber, wenn Du das für jemanden anderen machst, dass Du an der ersten TAE-Dose rechtlich nicht basteln darfst. Du also bei Störungen im Netz womöglich haftbar gemacht wirst.
 
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@TorenAltair
"Basteln" würde bedeuten, wenn ich die Dose durch eine andere ersetze oder was an den Kabeln ändere, aber nicht, wenn ich per Adapaterkabel das Signal aus der unberührten TAE-Dose wie oben von mir geschildert via Cat6 weiterleite oder?

@JumpingCat
Die Idee ist mir auch gerade gekommen, falls das Signal aus irgendeinem Grund nicht ausreicht, dass dann in den Medienverteiler das Modem setzt und den Router in den gewünschten Raum.

@Inxession
Basteln würde ich da in der Tat nicht, sondern nur mit entsprechenden Adapaterkabeln einfach arbeiten.
 
ActivEnergy schrieb:
unberührten TAE-Dose
Da bist Du sicher, nur aufscharuben darfst Du nicht. Nur brauchst Du da auch kein CAT6 Kabel, selbst da tut es ein „billiges“ Telefonkabel mit 10m.
Edit: Sowas z.B. wie von @H6-Mobs verlinkt.
 
Technisch geht erstmal viel...

Das wichtigste zu bedenken wäre, daß jeder Meter mehr. Das DSL Signal zwecks Leistungslänge verschlechtert!
 
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ActivEnergy schrieb:
Ich gebe euch da komplett recht, dass das normalerweise Unsinn ist, ein DSL-Signal weiterzuleiten und damit die Sternverteilung nicht zu nutzen.
So unsinnig ist das nicht, denn oft will man ja so ein All-in-One Gerät wie eine Fritzbox mit WLAN und DECT in der Nähe des hauptsächlichen Wohnbereichs haben. Im Idealfall hat man dort eine Doppeldose, und leitet DSL vom Patchfeld zur Fritzbox und Ethernet wieder zurück zum Patchfeld, wo ggf. ein Switch ist. Habe ich in meinem Haus jahrelang so gemacht. Im Falle des TE gibt es scheinbar nur eine RJ-45 Buchse am Zielort, aber wenn sowieso kein sonstiges LAN benötigt wird, ist es eine pragmatische Lösung.
Matthias80 schrieb:
as wichtigste zu bedenken wäre, daß jeder Meter mehr. Das DSL Signal zwecks Leistungslänge verschlechtert!
Die paar zusätzlichen Meter in-House Verkabelung ist normalerweise unbedeutend. Und im Gegensatz zu manchen Behauptungen ist auch CAT5 oder höher Netzwerkkabel problemlos für VDSL geeignet. Auch die zusätzlichen Stecker stören nicht.
Ergänzung ()

ActivEnergy schrieb:
dass es auch mit dem DSL-Signal mit entsprechenden Adapter klappt.
Du brauchst gar keine Adapter, denn üblicherweise sind bei den DSL Routern TAE auf RJ-45 Kabel dabei, die kannst Du direkt ins Patchfeld stecken.
Aber selbst RJ-11 kann man einfach mittig in eine RJ-45 Buchse stecken, das DSL Signal liegt, zumindest bei Fritzboxen, auf den beiden mittleren Pins.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Gerücht, dass man die TAE nicht anrühren darf, hält sich hartnäckig.
Nur der APL ist tabu.
 
@freshprince2002 Nein, bis 1. TAE ist Netzbetreiber - danach darf er schalten wie er will. Wenn er die weg macht und dann etwas hinpfuscht, das zu Problemem führt, ist das sehr schnell vor Ort ersichtlich... (Und glaub mir, da werden blanke Drähte in LSA gedrückt mit Schraubendreher, Lüsterklemmen verwendet, die Kreativität ist endlos)

Soweit ich das hier lese? (Sonst bitte Bilder), reicht doch ein stinknormales DSL Kabel von TAE zu RJ45, was gefühlt in jedem Lieferumfang eines DSL-Routers ist... dafür ist die Installation doch da wie sie ist.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzungen)
freshprince2002 schrieb:
Nur der APL ist tabu.
Die 1. TAE-Dose gehört auch dem Netzbetreiber. Solang man das für sich selbst macht, kann man das kalkuliert riskieren. In der Regel, wenn was schiefgeht, muss man halt einen Techniker bezahlen und ist ein paar hundert Euro los.
Bei anderen an den TAE-Dosen herumfummeln würde ich grundsätzlich immer lassen. Dort steht dann auch der Techniker mit der Rechner und der Inhaber sagt, "ich habe da gar nichts dran gemacht". Und schon wieder der Netzbetreiber hellhörig: "Wer fummelt da unautorisiert an unseren Anschlüssen herum, womöglich noch gewerbsmäßig" und man hat richtig dick Ärger.
 
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