DSL Verkabelung bei Hauskauf

_sense_

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Okt. 2014
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Hallo Gemeinde,

aktuell steht bei mir der Kauf eines Hauses an. Problem bei dem Objekt ist, dass aufgrund der Lage (es liegt komplett "einsam" in einem Waldgebiet, welches Privatgrund ist) nur DSL 6.000 bezogen werden kann.

Aktuell wohne ich ebenfalls in Eigentum und Empfange hier 250 mbit durch die Telekom.

Das private Waldgebiet grenzt an den Garten meines aktuellen Wohnobjekts und die Entfernung zwischen aktuellem Haus und geplanten neuem Haus beträgt ca. 200 m Luftlinie und 20 Höhenmeter.

Hat jemand eine Idee, wie ich ggf. von meinem aktuellen Haus am geschicktesten eine Leitung hinauf zu dem neuen Objekt legen kann?

Gibt es hier adäquate Möglichkeiten, ohne die Telekom (für unglaublich viel Geld) mit ins Boot zu holen? (Der nächste DSL Verteiler liegt ca. 300 Meter Luftlinie von dem neuen Haus entfernt und ist nur über einen unbefestigten Privatweg ( Wegstrecke ca. 430m) zu erreichen.)

Könnte es ggf. Probleme geben, da beide Objekte in unterschiedlichen Gemarkungen (und PLZ-Gebieten) liegen?

Vielen Dank schonmal :)
 
Ohne dem Leitungsinhaber geht da gar nichts. Dir gehören im alten Objekt auch nur die Leitungen im Haus. APL und alles davor ist für Dich Tabu.
 
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Wenn eine Sichtverbindung besteht und du das alten vom neuen Haus aus sehen kannst. Versuch eine Richtfunkstrecke mit ubiquity

Man müsste nur schaun ob die Nanostations reichen oder es schon Airfiber sein muss.
 
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Es ging mir auch mehr darum aus dem alten Haus was runterzulegen und dort ggf. über den Anschluss des alten Objekts online zu gehen. Telefon etc. kann ich ja im neuen Haus ja gerne über die schwache Leitung empfangen
 
Ich würde da ein Glasfaser Verlegekabel nehmen. Damit kannst Du mit Standard Technik 500m überbrücken.
 
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Und dafür soll er die alte Immobillie weiter nutzen? Nur für den DSL Zugang? Dann kann er auch für +10K die Telekom alleinig beauftragen.
 
Du greifst das LAN im alten Haus ab (bezahlst dem neuen Mieter einfach den Anschluss, er darf den kostnelos nutzen). Und dann legst Du ein Glasfaserkabel (benötigt kein Potentialausgliech, da schlägt kein Blitz ein, kostet weniger als 1€ pro Meter) durch den Wald in dein neues Haus.
 
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Die alte Immobilie wird aufgeteilt in 2 Wohneinheiten und diese vermietet. Geplant ist, dass unten altersgerecht umgebaut wird und seitens der Familie bezogen wird. Hier ist kein Internetanschluss notwendig. (Zumindest nicht 250 mbit Vollspeed)
 
lockon schrieb:
Gibt es hier adäquate Möglichkeiten, ohne die Telekom (für unglaublich viel Geld) mit ins Boot zu holen? (Der nächste DSL Verteiler liegt ca. 300 Meter Luftlinie von dem neuen Haus entfernt und ist nur über einen unbefestigten Privatweg ( Wegstrecke ca. 430m) zu erreichen.)
Wieviel ist denn "unglaublich viel Geld"?
Fuer < 30k hat die Telekom bei uns (Firma) 200m Asphalt-Straße aufgerissen, um Glasfaser vom Kasten zum Grundstück zu legen.
 
Da ist aber 250m Glasfaser + 2 Converter um einiges günstiger, wenn das vorhandene Objekt eh in Besitz bleibt.

Zumal bis die Telekom das wirklich realisiert ist lockon schon fast in Rente ;-)

Würde sagen einmalige Chance 250 mbit günstig in dein neues Waldgrundstück zu bekommen.
 
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Sweepi schrieb:
Wieviel ist denn "unglaublich viel Geld"?
Fuer < 30k hat die Telekom bei uns (Firma) 200m Asphalt-Straße aufgerissen, um Glasfaser vom Kasten zum Grundstück zu legen.

Ein konkretes Angebot habe ich noch nicht vorliegen. Allerdings liegt das neue Objekt im Raum eines ehemaligen, vor ca. 150 Jahren genutzten Steinbruchs. Aus der Erfahrung aus meinem aktuellem Garten kann ich sagen, dass nach ca. 20- 30 cm Felsgestein anfängt. Hier also unterirdisch professionell, entlang des Privatweges im Wald (welcher auch nicht unbedingt für schweres Gerät geeignet ist) verlegen zu lassen könnte Spannend werden.

Die Erdarbeiten für einen Pool (8m x 3m x 1,60 ) haben vor ca. 16 Jahren hier schon 5 stellig gekostet.
 
Jugend forscht. Ich denke, das widerspricht erheblich den mit der Telekom eingegangen Vertrag. Die Vorschläge hier, mach doch einfach. lege da Kabel in den Wald.
 
BlubbsDE schrieb:
Ich denke, das widerspricht erheblich den mit der Telekom eingegangen Vertrag
DAs gilt es noch herauszufinden. Werde dort mal anrufen und nachfragen ob es verboten ist das LAN des Anschlusses abzugreifen. :)

Danke für den Input. Werde mich parallel mal wegen Glasfaser schlau machen.
 
Ertsmal den Provider fragen. Und wenn dann noch Fragen offen sind, kann man sie ja hier stellen. Nichts von dem DSL Anschluss gehört Dir. Dir gehört nur die in Haus TAE Verkabelung.
 
lockon schrieb:
DAs gilt es noch herauszufinden. Werde dort mal anrufen und nachfragen ob es verboten ist das LAN des Anschlusses abzugreifen. :)

Danke für den Input. Werde mich parallel mal wegen Glasfaser schlau machen.
wer fragt verliert im Zweifel ;)
 
BlubbsDE schrieb:
Jugend forscht. Ich denke, das widerspricht erheblich den mit der Telekom eingegangen Vertrag. Die Vorschläge hier, mach doch einfach. lege da Kabel in den Wald.

Er bleibt ja weiterhin Anschlußinhaber und nutzt den weitergeleitenten Anschluß ebenfalls selber.
Ist sicherlich vertragsrechtlich Grauzone, aber er könnte genausogut in eine Gartenlaube eine Leitung verlegen.

Hab auf dem Land mal nen Fall erlebt, wo der Eigentümer nicht mehr im Haus gewohnt hat und den Anschluß per WLAN an 3 Mieter aufgeteilt hat, also gab nur einen Anschluß in dem Objekt. Sicherlich kein Einzelfall.

Was auf seinem eigenen Grundstück passiert ist seine Sache!
Ergänzung ()

BlubbsDE schrieb:
Ertsmal den Provider fragen. Und wenn dann noch Fragen offen sind, kann man sie ja hier stellen. Nichts von dem DSL Anschluss gehört Dir. Dir gehört nur die in Haus TAE Verkabelung.

An dem Anschluß soll er ja auch nichts machen, dass ist illegal. Was er aber hinter seiner Fritz!Box macht ist sein Ding, da kann die Telekom wenig Einfluß drauf nehmen.
 
Wir reden hier aber nicht von WLAN Richtfunk. Und nochmal. Einfach mal in den Vertrag gucken. Der gilt für beiden Seiten.

Chomper schrieb:
Was auf seinem eigenen Grundstück passiert ist seine Sache!

Ganz bestimmt nicht. Der APL ist nicht das einzige im Haus wo der Eigentümer nichts dran verloren hat.
 
was man evtl. beachten sollte ist eigentlich eher der Aspekt des Blitzschutzes oder sehe ich das falsch
 
LAN kannst du auf die Strecke ohne Zwischenstopp nicht verlegen.
Du bräuchtest da Glasfaser.
Richtfunk würde ich nicht empfehlen, weil du Sichtkontakt brauchst, aber selbst dann wirst du je nach Wetter Probleme bekommen.
Die ganze Verlegestrecke muss dir gehören, dann Glasfaser rein.

Hejo schrieb:
was man evtl. beachten sollte ist eigentlich eher der Aspekt des Blitzschutzes oder sehe ich das falsch

Das ist korrekt, auch deswegen ist Glasfaser so praktisch hier.
 
Wie wäre es mit LTE-Hybrid, bis bessere Anschlusszeiten kommen ?

Einfach mal prüfen, ob es in Deiner Gegend so etwas gibt.
 
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