News DSM 7.3: Synology unterstützt wieder Laufwerke von Drittherstellern

tree-snake schrieb:
Es ist doch immer noch zuviel eingeschränkt. Ne ne nur noch QNAP.

Was genau ist bei Synology eingeschränkt, was bei QNAP besser ist? Also reines Interesse.
 
Meine DS218 wird noch so lange laufen bis sie den Betrieb einstellt und dann gibt es ein „Eigenbau“.
 
Krik schrieb:
Jupp, das Vertrauen, das sie vorher hatten, haben sie im Augenblick verspielt. Jetzt muss die Firma zeigen, dass die Kunden nicht nur zum Abzocken da sind.
Ach was die Kunden kaufen munter weiter als wenn nichts gewesen wäre.
Die Firmen brauchen das nicht sich wieder Vertrauen und Reputation aufzubauen. Die Kundschaft ist mittlerweile so degeneriert als mündiger Kunde. Da lachen die Konzerne.
Dazu kommt noch das man nur selten in einem Segment mehr als 3 Konkurrenten hat. Also sind die Alternativen auch sehr knapp. Außerdem ist ja praktisch kein schaden entstanden.
Schau doch mal wie das mit VW und dem Dieselgate war. Die haben kaum schaden genommen. Und die Kunden und alle die an den Abgasen erstickt sind haben schaden genommen. Trotzdem wird VW wie blöd weiter gekauft.

Zum Thema: Wow! Hätte nicht gedacht das so schnell eine Kehrtwende kommt. Aber anscheinend ist Synology von den Kunden dann doch abhängiger als eine Broadcom.
 
Eigentlich eine gute Nachricht, dass man wieder zur Vernunft gekommen ist - trotzdem ist Synology für mich als Empfehlung (zumindest aktuell) gestorben.
 
Robo-Man schrieb:
Dumme Frage, da ich letztens nach einer Empfehlung für ein NAS gefragt wurde.
Gibt es denn mittlerweile wirklich alternativen zu Synology und deren Software?
Die soll einfach und verständlich sein, da derjenige nicht so viel Ahnung hat, und im Endeffekt soll das einfach funktionieren und Bedienbar sein. Quasi fire&forget nachdem das einmal eingerichtet wurde.

Mein Stand war noch das die Konkurrenz da einfach nicht ran kommt, auch was das Thema wenig Sicherheitslücken angeht.
Ja, gibt es.
Ich habe mir wegen des Festplattenthemas ein Asustor gekauft und die Ersteinrichtung war sogar noch intuitiver als bei Synology.
Auch das Einrichten des Syncen zwischen zwei NAS ging mit der Backupsoftware des Asustor sehr einfach.
Also mir braucht keiner mehr damit kommen, dass Synology die deutlich bessere Software hätte.
Da sind die Konkurrenten mittlerweile mindestens gleichgezogen.
Und bei der Hardware ja eh viel weiter.

Vielleicht kann ja noch jemand etwas zu Ugreen sagen, da hört man ja zumindestens auch nur gutes (keine eigene Erfahrung).
 
Robo-Man schrieb:
Gibt es denn mittlerweile wirklich alternativen zu Synology und deren Software?
Das kommt vmtl. auf den Usecase an. Ich synchronisiere viel zwischen den NAS-Systemen und nutze auch Active Backup. Mit meinem QNAP konnte ich das so noch nicht nachbilden. Als Fire&Forget-Lösung bevorzuge ich Synology immer noch.

Arboster schrieb:
Auch das Einrichten des Syncen zwischen zwei NAS ging mit der Backupsoftware des Asustor sehr einfach.
Das ist gut zu wissen. Mein QNAP, was ich habe, besitzt da gefühlt keine zuverlässige Fähigkeit.
 
Wie auch beim Windows-10-ESU-Update: viel Lärm um nichts.
Die Kompatibilitätsliste kann man auch bei den 25er-Gräten umgehen und braucht das Skript für die NVMe sowieso.
Einzig die schlechte Hardware, NVMe als Volume und die teils veralteten Pakete und Apps bleiben.
 
ActivEnergy schrieb:
Das ist gut zu wissen. Mein QNAP, was ich habe, besitzt da gefühlt keine zuverlässige Fähigkeit.
Gibt es da kein Rsync?
Also beim Asustor ist das super einfach, man wird durch die Einrichtung geführt und kann eigentlich nichts falsch machen.
hc_957.jpg
 
Die Erstellung von M.2-basierten Speicherpools und Caches erfordert weiterhin Laufwerke, die auf der Kompatibilitätsliste aufgeführt sind.
Buuuh! Ich brauche es (noch) nicht, aber das ist mit ein Grund warum die Slots bei mir noch leer sind.
 
Da hat der BWLer die Idee gehabt, das Marketing und die Manager haben zugestimmt mit $$$ Augen.
Die Qualität hat protestiert und wurde übergangen.

Jetzt kam es zu einen massiven Shitstorm und Gewinneinbruch sowie einer massiven Zunahme von Beschwerden.
Jetzt sahen die Manager ihre Bonis davon schwimmen und haben schnell die Anweisung gegeben, das wieder rückgängig zu machen.

marcel151 schrieb:
Großkunden juckt das nicht

oh sag das nicht, manche haben da durchaus Verträge, wo eben denen nicht die zertifizierten Laufwerke zur Verfügung stehen.
Oder wo eben schon unzertifizierte Laufwerke laufen und es dann dadurch zu Problemen gekommen ist nach den Updates, wenn man keine neuen Speicherpools mehr erzeugen konnte etc, weil eben unzertifizierte Laufwerke im NAS System waren.
Da gehen die Manager der Großkunden auch steil dann wenn die IT dann sagt, die brauchen aufgrund Änderung von Synologie entwerder 1 Million Buget für neue NAS Systeme oder 100000 € für neue zertifizierte Festplatten + Wartungsfenster etc.
 
supermanlovers schrieb:
Wenn ich mir jetzt eine DS425+ mit 7.2 kaufe, wie kann ich dann ein Update auf 7.3 machen ohne verifizierte Festplatten?
Das System wird erst bei der Einrichtung auf den Datenträgern installiert. Einen Systemspeicher wie bei Ugreen, Beelink und anderen NAS/OS gibt es bei Synology nicht.

cietho schrieb:
aber das ist mit ein Grund warum die Slots bei mir noch leer sind
Das ist aber nicht schön, einmal ein Skript über den Aufgabenplaner oder CLI ausführen kann doch jeder und funktioniert seit Jahren zuverlässig. Du solltest es ruhig einsetzten für Apps, Docker und VM.
 
Arboster schrieb:
Gibt es da kein Rsync?
Rsync gibt es da glaube ich schon (ist alles mehrerer Monate her, daher weiß ich das nicht mehr genau). Ich dachte eher an etwas wie CloudSync, was in Echtzeit synchronisiert und nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das klingt dann eher nach Backup als nach Synchronisierung.
 
n8mahr schrieb:
Ein richtiger Schritt!
Frage mich, ob man den Druck der Endkunden oder doch eher Großkunden gespürt hat...
Ich vermute ehe die Grosskunden. Endkunden sollte eine ehe kleine Nische sein. Die meisten kaufen günstigere Alternativen.
 
Das Thema ist durch. Für solche Investitionen und Nutzung der Systeme braucht man langfristiges Vertrauen in die Marke. Das ist SOWAS von weg.
 
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Das Vertrauen kann durchaus wiederhergestellt werden - wird allerdings ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Also, Synology: Zeigt, daß ihr gelernt habt - und bringt vernünftige NAS auf den Markt, mit adäquater Hardware, vollständiger Software (inklusive Transcoding und dergleichen) und funktionierendem Support; das Ganze ohne sinnlose Kundengängelung - dann könnte das in ein paar Jahren wieder einen guten Ruf ergeben... :heilig:
 
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4nanai schrieb:
Joa, bis sie ihre Meinung halt wieder ändern. Von dieser Bude würde ich gar nichts mehr kaufen.

Sehe ich auch so. Jetzt nach so kurzer Zeit zurückzurudern, finde ich auch ziemlich erbärmlich.

TempeltonPeck schrieb:
Hoffentlich Satiere.

Wieso? Ich persönlich respektiere es viel mehr, wenn jemand seine Linie durchzieht (auch wenn es nicht meine ist oder sie mir missfällt), als wenn er sich wendehalsig durch's Leben schlängelt und ein Fähnlein im Wind ist.

Da es sich hier um Großkonzerne handelt, die (fast) einzig Profitgetrieben agieren, kann man das natürlich schlecht übertragen. Trotzdem kann ich @Reset90 s Position nachvollziehen.

Naja, UGreen müsste Synology auf jeden Fall eine Dankeskarte schicken. Das war sicherlich ein guter Boost für sie die letzten Monate.
 
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Sieh an, sieh an.

Trotzdem egal, mein DXP2800 läuf jetzt, Upgrade auf Synology war vor einigen Monaten ausgeschlossen. Auch wenn ich mir für standortübergreifenden Sync (hoffentlich nur derzeit) eine Drittlösung installieren muss.
 
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