Jo, die ersten Spielstunden sind toll, nicht nur durch den "New Game"-Effekt, sondern weil Sandwurm und Sandwürmer anfangs angenehme environmental hazards sind, die man in den Erkundungen der Spielwelt berücksichtigen muss. Aber nach Verlassen des Startgebiets öffnet sich das Spiel zu schnell und zu weit, sodass man recht schnell an einen "Sooo, dass mache ich jetzt also für die nächsten 30 stunden?"-Punkt kommt. wenn man dann noch einen Orni-Thopter hat, werden die anfangs reizvollen Environmental Hazards irrelevant und zu Nervfaktoren (Sandstürme), und der zarte rote "queste erstmal hier!"-Faden geht verloren, weil man einfach überall hinfliegen kann und dann allenfalls feststellt "Okay, hier brauch ich bessere items". Zu allem Überfluss ist das Kampfsystem, an dem letztendlich alles hängt, nicht besonders gut. Kämpfe sind im Grunde pisseinfach, wenn man passend ausgerüstet ist, aber auch arg fummelig, woraus dann auch die einzige Herausforderung entsteht, weil man schnell auf dem falschen Fuß erwischt werden kann.
Kurzum, ein toller Start, der dann in der MMO-version schnell zerfasert und dann über viele Spielstunden an einem allenfalls adäquaten Kampfsystem hängt. Aber vielleicht wird die Einzelspieler-Version ein besseres Pacing und einen dichter gewebten roten Faden haben. Das werde ich im Auge behalten, denn ich eine gute Einzelspielerfahrung, mit allem, was gut am MMO-Spiel ist, könnte mich reizen, das Spiel nochmal von Vorne zu spielen (aber nur auf PC).
Tipps:
- Alles was man braucht, um im Hagga-Becken zu bestehen, kann man auch im Hagga-Becken bekommen. Tiefe Wüste braucht man nur für Endgame-PvE. Da alle Items verschleißen, bis sie nicht mehr repariert werden können, arbeitet mit dem, was am günstigsten produziert werden kann (ich renne auch nur mit Duraluminium herum und meine Fahrzeuge sind nur Aluminium).