• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News EA: Multiplayer gebrauchter Sportspiele kostet extra

@tarrabas

100 Jahre? Solange lebt ein Mensch ja i.d.R. nichtmal. Wieso kommst du jetzt mit einer Zeitspanne von 100 Jahren? Was für einen argumentativen Zusammenhang siehst du da?
Und selbstverständlich gibt es jede Menge Software, die über Jahre hinweg unverändert bleibt (wobei diese Bedingung immernoch keinen Sinn ergibt).

Auch muss professionelle Software nicht gleich 20000€ kosten. Im Audio-Bereich sind Preise von weniger als 100€ für hochwertige Plugins keine Seltenheit. Mein Sequencer (der mit auf Lebzeit kostenlosen Updates kommt) hat mich 115€ gekostet.
Und genau in diesem Bereich setzt auch nicht jeder Hersteller riesige Anzahlen an Kopien ab (auch dann nicht, wenn es sich um sehr gute Software handelt).

Und das Kommentar mit "nur 5 Jahren" ist völlig daneben. So lange an einem Programm zu entwickeln, kostet jede Menge Geld ... und es ist vorher nichtmal sicher, ob das letztendlich wieder reinkommt.
Die meisten kleinen Entwicklerstudios könnten es sich garnicht leisten, 5 Jahre an einem Programm zu entwickeln.



Ich weiß nicht, welche Branchen du da im Kopf hast, aber ich kann dir sagen, daß deine Vorstellungen auf die Branche der professionellen Audio-Software zum Beispiel absolut nicht zutreffend sind.

Und das Argument zu dem Auto, welches "ja auch nicht unverändert bleibt", war wohl ein Witz, oder?
Das Auto, das du gekauft hast, bleibt wie es ist. Auch wenn ein neues Modell erscheint, bleibt es unverändert. Bei Software kannst du dir den Patch i.d.R. kostenlos aus dem Netz saugen.

Ich kann's daher nur wiederholen:
Software kann man nicht mit Gütern wie Autos gleichsetzen ... ebenso wenig wie man Autos mit Lebensmitteln gleichsetzen könnte.
Man kann bei Software ja nichtmal so Sachen wie Filme/Musik mit Programmen gleichsetzen.
Alle diese Waren haben grundverschiedene Eigenschaften. Und die Vergleiche, die hier gemacht wurden, sind ungültig, da sie sich auf Eigenschaften von Autos beziehen, die bei Software in aller Regel nicht zutreffend sind.



Mal als Denkanstoß:
Wäre es ok, wenn ich meinen Sequencer nach vielen Jahren Benutzung verkaufe (mit kleinem Verlust), und es der nächste (ohne Verlust) nach Jahren von Benutzung weiter verkauft, ohne daß der Hersteller etwas abbekommt (der dann auf seinen Kopien sitzen bleibt)? Ist es fair, daß ab dem zweiten Benutzer, jeder Gebraucht-Kunde das Programm für viele Jahre kostenlos benutzen darf?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich annehme, das fett geschrieben ist deine Kernaussage:

1. Doch, das Produkt verliert an Wert, durch technischen Fortschritt/mangelnde Aktualität. Beweis: Budget-Versionen, Compilations.

2. Hat es den Publisher nicht zu interessieren wie und wann und zu welchem Preis ein Kunde ein erworbenes Produkt weiterverkauft.
 
schlafanzyk schrieb:
Aber so unsicher wie der Gewinnausblick durch Piraterie, Sparsamkeit und Egoismus der Leute geworden ist, kann man doch froh sein, dass überhaupt noch neue Spiele produziert werden. Auch die Tatsache, dass die Spielepublisher alte Spiele überhaupt noch onlinespielbar erhalten ist momentan doch eigentlich reine Großzügigkeit, da es für den Entwickler nur unnötige Folgekosten sind. Die Selbstverständlichkeit und Undankbarkeit vieler Leute ist einfach traurig.
Dem widerspreche ich mit aller Vehemenz!

1. Die Gewinnausblicke sind am Spielemarkt besser denn je. Es gibt einfach viel viel mehr potenzielle Kunden als damals, als PCs noch viel teurer und seltener waren. Auch werden ständig neue Gebiete erschlossen (zuletzt: Smartphones).
Softwarepiraterie gibt es seitdem es Software gibt. Ein negativer Effekt konnte bislang nicht nachgewiesen werden.

2. Wieso sollte man froh sein über den Müll, der leider den Großteil der heutigen Games ausmacht?
Damals war ich froh .. als es noch mehr um Spielspaß und weniger um Grafik und Kopierschutz ging.

3. Und Online-Gaming kostet den Publisher fast garnichts. Davon abgesehen spräche auch nichts dagegen, das hosting den Usern zu überlassen, wie es bei vielen Games der Fall ist.
Daß sowas kostenlos zur Verfügung steht, ist daher in der Tat selbstverständlich, solange es sich nicht um MMORPGs handelt, bei denen sehr viele Leute tagtäglich am und für das Spiel arbeiten.
 
Konti schrieb:
Dem widerspreche ich mit aller Vehemenz!

1. Die Gewinnausblicke sind am Spielemarkt besser denn je. Es gibt einfach viel viel mehr potenzielle Kunden als damals, als PCs noch viel teurer und seltener waren. Auch werden ständig neue Gebiete erschlossen (zuletzt: Smartphones).
Softwarepiraterie gibt es seitdem es Software gibt. Ein negativer Effekt konnte bislang nicht nachgewiesen werden.

2. Wieso sollte man froh sein über den Müll, der leider den Großteil der heutigen Games ausmacht?
Damals war ich froh .. als es noch mehr um Spielspaß und weniger um Grafik und Kopierschutz ging.

3. Und Online-Gaming kostet den Publisher fast garnichts. Davon abgesehen spräche auch nichts dagegen, das hosting den Usern zu überlassen, wie es bei vielen Games der Fall ist.
Daß sowas kostenlos zur Verfügung steht, ist daher in der Tat selbstverständlich, solange es sich nicht um MMORPGs handelt, bei denen sehr viele Leute tagtäglich am und für das Spiel arbeiten.

1. Du verwechselst höhen Gewinnausblick mit sicherem Gewinnausblick. Hohe Erreichbarkeit wirkt sicherlich positiv, bringt allerdings auch Folgekosten für Support, Multiplayerserver, etc. und ist keinesfalls Garantie für oder gleichsetzbar mit hoher Gewinnerwartung. Nur weil ein negativer Effekt nicht nachgewiesen werden kann, sollte man seine Existenz nicht immer gleich komplett abstreiten. Wenn er vorhanden ist, kann er (wie weiter unten in meinem vorigen Post erkennbar) kann er relativiert werden, aber das ist eine wackelige Angelegenheit.

2. Das mag deine Meinung sein (der ich zustimme), aber es gibt auch Leute die das anders sehen und die Industrie folgt nur der Nachfrage. Deswegen stirbt Qualität nicht gleich komplett aus.

3. Ich glaube der Verwaltungsaufwand bei neuen Spielen wird unterschätzt. Allerdings hast du auch Recht, da ich z.B. CS 1.6 schon ewig spiele und es auch nur einmal bezahlt habe. Den Weg der in der Hinsicht eingeschlagen wird ist definitiv falsch. Dedizierte Server waren immer und bleiben immer die beste Lösung.


Nossi schrieb:
Da ich annehme, das fett geschrieben ist deine Kernaussage:

1. Doch, das Produkt verliert an Wert, durch technischen Fortschritt/mangelnde Aktualität. Beweis: Budget-Versionen, Compilations.

2. Hat es den Publisher nicht zu interessieren wie und wann und zu welchem Preis ein Kunde ein erworbenes Produkt weiterverkauft.

Darauf spare ich mir eine tiefergehende Antwort, da du offensichtlich nichts verstanden hast, bzw. gar nicht erst weitergelesen hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast scheinbar auch nichts verstanden und meinen Beitrag nicht gelesen, wenn du
1) bezweifelst, dass Spiele an Wert verlieren
2) die Ähnlichkeit zwischen Spielen und z.B. Musik/Filmen nicht sehen willst

Aber mit deiner Begründung könnte man Spielenutzung auch minutengenau abrechnen.
Und auf welche Art und Weise ein Spieler ein Spiel erwirbt, ob er es Originalverpackt kauft oder auf dem Trödelmarkt ist gottseidank immer noch Entscheidung der Spieler und nicht des Herstellers. Und solange ein Computerspiel im Laden erworben wird wie jede andere Ware auch (z.B. CD's oder DVD's), solange kann es auch weiterverkauft werden, ohne dass der Hersteller seine Hand erneut aufhalten darf, für ein Produkt, für das er bereits vergütet wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
schlafanzyk schrieb:
Kapiert ihr es mal? Denkt mal bitte eine Minute über das Gelesene nach, bevor ihr immer gleich allem widersprecht.
Das absolute Produkt, was der Entwickler geschaffen hat, verschlechtert sich nicht durch den Konsum. Der Konsum findet im Kopf des Konsumenten statt, nicht am Objekt selbst (abgesehen vom minimalen Verschleiß). Der individuelle und relative Wert verändert sich natürlich, aber daran ist doch nicht der Entwickler/Publisher schuld. Man kauft eine Lizenz zum Spielen, nicht das eigentliche Spiel oder irgendwelche weiteren Rechte (okay Letzteres stimmt nicht, aber so sollte es eigentlich sein und dafür der Preis niedriger).
Die Annahme, es wäre rechtmäßig für ein gebrauchtes aktuelles Spiel noch über 50% des Neuwertes zu bekommen, ist einfach Schwachsinn und egoistisch (die Publisher nehmen dies in Kauf aufgrund des eingefahrenen Prinzips unserer Marktwirtschaft). Natürlich macht es für den Käufer jederzeit Sinn so viel/wenig zu bezahlen, aber dass das Geld dann komplett an den Erstbesitzer und nicht größtenteils an den Herausgeber geht, ist einfach Unsinn, es sei der individuelle Wert wäre für den Verkäufer nach wie vor noch sehr hoch. Jedoch sinkt dieser nach dem ersten Durchspielen gewöhnlich auf ein Minimum und steigt erst nach längerer Zeit wieder etwas (Ausnahme: z.B. wenn das Spiel nur ausgepackt/angespielt ist).
Bei materiellen Produkten/Gebrauchsgegenständen (Autos, Fernseher, Möbel, Immobilien, etc.) ist es selbstverständlich anders, aber Spiele gehören nicht in diese Kategorie.

Sicher gibt es Fälle, wo die Spiele nicht ausreichend auf Qualität geprüft wurden. Aber so unsicher wie der Gewinnausblick durch Piraterie, Sparsamkeit und Egoismus der Leute geworden ist, kann man doch froh sein, dass überhaupt noch neue Spiele produziert werden. Auch die Tatsache, dass die Spielepublisher alte Spiele überhaupt noch onlinespielbar erhalten ist momentan doch eigentlich reine Großzügigkeit, da es für den Entwickler nur unnötige Folgekosten sind. Die Selbstverständlichkeit und Undankbarkeit vieler Leute ist einfach traurig. Und ich seh schon, hier wird der Anti-Spielepublisher-Zug geritten, egal wie neutral man argumentiert.
Sicher gehen auch die Publisher wie EA, Activision, etc. nicht gerade gut mit der Situation um (Verschlechterung/Verkomplizierung des ehrlichen original Produkts durch viel zu übertriebene Anti-Piraterie-Maßnahmen etc.), aber immer die Schuld komplett den Anderen in die Schuhe schieben ohne sich selbst zu hinterfragen, ist, finde ich jedenfalls, ein Zeugnis geistiger Beschränktheit.

Und solange man für Spiele einmalig bezahlt anstatt gebunden an die tatsächliche Nutzung, wie es für Unterhaltung eigentlich üblich ist (Kino, Jahrmarkt, Erlebnisparks etc.), wird sich am Status quo wohl leider auch nichts ändern. Denn an den chaotischen Zuständen sind (teils mehr, teils weniger) alle Beteiligten schuld, aber wie immer ist es bequemer alles nur einseitig zu sehen und möglichst laut zu schreien. Manchmal hab ich das Gefühl der einzige klar denkende Mensch auf dieser Welt zu sein...

Computerspiele sind für uns ein entbehrlicher Luxus, vergesst das nicht. Beschäftigte bei den Spielepublishern/-entwicklern hingegen sind darauf angewiesen, dass es uns gut genug geht, dass wir zugreifen. Inwiefern sich die Bosse/Investoren daran unverhältnismäßig bereichern, sei mal dahingestellt, aber darum sollten sich Betriebsräte/Mitarbeiter mehr Gedanken machen. Unsere Kaufkraft spricht ausreichend.

Ich selbst gehöre auch zu den Leuten, die gelegentlich illegal Spiele downloaden, um sie auszuprobieren. Allerdings war ich immer bereit diese nachträglich zu bezahlen, sofern sie mir wirklich gut gefallen haben und das stellte sich meistens innerhalb der ersten Stunde heraus. Müsste ich mir die Spiele immer kaufen (oder mich mit unverbindlichen Demos zufrieden geben), würde ich vermutlich komplett mit dem Spielen aufhören und somit einen Gewinnverlust aller meiner Meinung nach guten Spiele bewirken. Damit wäre auch niemandem geholfen, außer vielleicht meiner Geldbörse und den Entwicklern von schlechten Spielen.
Aber auf diese Ehrlichkeit und Zurechnungsfähigkeit können sich die Spielehersteller verständlicherweise nicht verlassen und damit sollte man grundsätzlich kein Problem haben.





Na und? Wenn der Entwickler der Meinung ist, dass das Spiel ohne den DLC vollwertig genug ist, dann ist das sein gutes Recht. Du kannst dem nicht zustimmen und es mag gleichzeitig auch Provitgier sein, aber niemand zwingt dich zum Kauf. Überleg mal für was für Spiele wir früher 100 DM bezahlt haben und da hat sich niemand beschwert, sondern diese neue Art der Unterhaltung wurde wertgeschätzt.

Aber du hast Recht, gegen solche Sturheit kommt man offensichtlich mit Argumenten nicht an. Im Prinzip behauptest du nämlich nichts anderes als: Spiele sind schlecht und zu teuer, also ihr Geld nicht wert. Da gibt es eine einfache Lösung: Nicht kaufen.


aus deinem riesen post lese ich eigentlich nur eines.
du lässt dir gerne von der spieleindustrie müll einreden den du selber dann glaubst.
oh die arme arme spielindustrie, ich kann froh sein dass sie noch spiele herstellen.......
mein freund, wach auf die spielindustrie jammert nur aus einem grund weil sie ihren rachen nie genug füllen können. AGs sind immer nur auf gewinn aus und müssen jedes quartal immer mehr scheffeln!
und natürlich statt mal vor der eigenen haustüre zu kehren wird alles drum herum schlecht gemacht.
mal sinds die steuerabgaben, im dauertrend sind immer die raubkopierer die alles zu grunde richten, und nun sinds natürlich die wiederverkäufer die schaden verursachen.
echt bist du dermassen naiv und glaubst denen ihren scheiss?
kann doch nicht sein dass ein halbwegs gesunder menschenverstand diesen kot von den ach so armen publishern glaubt!!
 
@schlafanzyk
Wer verbugten Schrott produziert, ihn zum stetig steigenden Vollpreis verkauft, die ehrlichen Kunden gängelt und ihnen auch noch Zusatzkosten für Produkteigenschaften aufhalsen will die sie nur behindern (Onlinezwang) oder gar schaden (fehlender Wiederverkaufswert durch Regstrierungszwang, begrenzte Aktivierungen des DRM Wahns), der brauch sich über Kundenschwund und Gewinneinbrüche nicht wundern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nossi schrieb:
Du hast scheinbar auch nichts verstanden und meinen Beitrag nicht gelesen, wenn du
1) bezweifelst, dass Spiele an Wert verlieren
2) die Ähnlichkeit zwischen Spielen und z.B. Musik/Filmen nicht sehen willst

Aber mit deiner Begründung könnte man Spielenutzung auch minutengenau abrechnen.
Und auf welche Art und Weise ein Spieler ein Spiel erwirbt, ob er es Originalverpackt kauft oder auf dem Trödelmarkt ist gottseidank immer noch Entscheidung der Spieler und nicht des Herstellers. Und solange ein Computerspiel im Laden erworben wird wie jede andere Ware auch (z.B. CD's oder DVD's), solange kann es auch weiterverkauft werden, ohne dass der Hersteller seine Hand erneut aufhalten darf, für ein Produkt, für das er bereits vergütet wurde.

Und wieder beweist du, dass du mich nicht verstanden hast / meinen Post nicht komplett gelesen hast (oder da war noch irgendwo einer zwischen meinem allerersten Post und denen von eben, den ich übersehen habe - falls ja entschuldige ich mich dafür).

1. Ich sprach vom absolutem Wert als geistiges Produkt oder Idee. Natürlich verliert das Spiel relativ an Wert durch Weiterentwicklung/Preisnachlässe etc. aber es wird vom Konsumenten nicht verbraucht.

2. Wo will ich die nicht sehen? Im Gegenteil, ich hab doch sogar in meinem allerersten Post festgestellt, dass Spiele, Musik und Filme sich sehr ähnlich sind und allesamt durch den Konsum ihren Zustand als Produkt nicht ändern, sondern nur den individuellen Wert, im Gegensatz zu Verbrauchskonsumgütern und Gebrauchsgegenständen.

eikira schrieb:
aus deinem riesen post lese ich eigentlich nur eines.
du lässt dir gerne von der spieleindustrie müll einreden den du selber dann glaubst.
oh die arme arme spielindustrie, ich kann froh sein dass sie noch spiele herstellen.......

Und damit hast du dann auch deine Ignoranz bewiesen. Wer meinen Post als eindeutig Pro-Publisher sieht, sollte lieber aufhören meine und seine Zeit zu verschwenden.



Konti schrieb:
Nossi schrieb:
Es gibt keinen argumentativen Grund, keine regelmässigen Kosten, die finanziert werden wollten. Sie wollen mehrmals abkassieren, weil es technisch möglich ist.

Und die zwei Gründe, warum die Multiplayermodi KEIN Grund sind, mehrmals die Hand offen zu halten wurden auch schon mehrmals genannt:

1) Kosten für Onlineplattformen sind hausgemacht. Früher haben die Spieler den Server finanziert. Doch das wollte EA und Co. nicht mehr, denn man versprach sich höhere Gewinne durch Abo-Modelle, Werbung, Nachfolger-Zwang (Wir schalten den Server ab wenn die neue Version erscheint). Wenn euch die Kosten für den Multiplayermodus also so zu schaffen machen, es gibt eine Lösung: Dedicated Server. Darauf sind die Jungs von ID schon vor 15 Jahren gekommen. Also schiebt es nicht auf die Spieler, diese fadenscheinige Ausrede glaubt euch eh keiner.

2) Durch Gebrauchtverkauf erhöht sich eben NICHT die Zahl der Spieler auf den Plattformen. Wenn Spieler A sein Originalspiel an Spieler B verkauft, dann hat A erstens seinen Obulus an EA geleistet und zweitens wird künftig B STATT A (und nicht B NEBEN A) auf dem Server spielen.

EA hält die Hand auf, weil sie es können. Nichts weiter.
Der Onlinepass ist keine Ausgleichszahlung, kein Schadenersatz, keine Gebühr für einen Service. Er ist schlichte Abzocke.

Das bringt es auf den Punkt!

1) Stimme ich vollkommen zu. Beispielsweise die Lösung von Valve zum uralten CS 1.6 finde ich absolut akzeptabel:
Dedizierte Server, Authentifizierung über die Steam Platform, grundlegene Erhaltung des Spiels und im Gegenzug Werbung im Zuschauermodus und an einigen Wänden in den offiziellen Maps.

2) Klingt eigentlich plausibel, allerdings kalkuliert man beim Verkaufen der Lizenzen mit dem Spielverhalten von A (und ggf. einigen Mitbenutzern im privaten Umfeld) und das beinhaltet eine gewisse Wahrscheinlichkeit eines abnehmenden Spielbedürfnisses.
A und B können und wollen aber auch nacheinander über einen längeren Zeitraum mehr spielen als nur A es tun würde, zwar nie gleichzeitig, aber mehr. B sollte also praktisch den derzeitigen Neuwert an den Hersteller zahlen, wovon ein kleiner Anteil an A für die Abgabe der Lizenz geht (mal ehrlich wer verkauft schon ein Spiel, was er später noch wieder spielen würde).
Aber dass dieses Problem anders besser zu lösen wäre, sehe ich genauso.


wadenbeisser schrieb:
@schlafanzyk
Wer verbugten Schrott produziert, ihn zum stetig steigenden Vollpreis verkauft, die ehrlichen Kunden gängelt und ihnen auch noch Zusatzkosten für Produkteigenschaften aufhalsen will die sie nur behindern (Onlinezwang) oder gar schaden (fehlender Wiederverkaufswert durch Regstrierungszwang, begrenzte Aktivierungen des DRM Wahns), der brauch sich über Kundenschwund und Gewinneinbrüche nicht wundern.

Gegen die Aussage habe ich absolut keine Einwände. Ich bin lediglich gegen diesen blinden Anti-Spielepublisher Populismus (wenn man das so nennen kann).

Sie sind zwar eigentlich überflüssig, genau wie Plattenfirmen (Entwickler bräuchten nur einen Marketingbereich für Werbung und eine Online-Platform wie Steam, womit man die Kundschaft erreicht), aber momentan erfüllen sie noch einen Zweck. Das System ist zu eingefahren, um von heute auf morgen mit diesem in Mode gekommene anti-kapitalistischen Protestgehabe irgendetwas positives zu bewirken. Außerdem erweckt es unnötigerweise den Eindruck, als hätten Publisher irgendeine höhere Bedeutung als "bringen die Spiele unter die Leute" und damit wird es den Entwicklern (Pendant zu den Künstlern in der Musikindustrie, bzw. den Autoren im Film) nur unnötig schwer gemacht.
Lasst einfach die Geldbörse sprechen, haltet die Augen offen nach Alternativen/Neueinsteigern/Konkurrenz, die es besser machen und bis sich etwas ändert, müsst ihr euch zufrieden geben mit dem was ihr bekommt oder verzichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich lese, höre und sehe werbungen nun schon seit 26 jahren darüber, was für einen immensen wirtschaftlichen schaden raubcopierer anrichten. noch heute behaupten verblendete(gekaufte) volldeppen, das ein schaden entsteht. genau das ist der grund, warum wir auf jedem datenträger einen aufpreis zahlen müssen. das ist grund genug, die ewigen lügen nun endlich als das zu brandmarken, was sie sind. simpel und einfach, tricks der firmen, ein falsches(da erlogenes) bild zu erzeugen, das die firmen irgendwelche verluste hätten. dazu kommt noch, das immer wieder von einem verlust gesprochen wird. kaum zwei monate nach so ner aussage liest man dann aber, das in der quartalsrechnung, ein milionen/miliarden-gewinn realisiert wurde. schon komisch*g

aber das fällt verblendeten angestellten kaum auf*devilgrinsen..

@schlafanzyk

und die Industrie folgt nur der Nachfrage. Deswegen stirbt Qualität nicht gleich komplett aus.

das würde in der theorie stimmen. schade ist nur, das gerade hier eben durch abgaben eine verzerrung des marktes erwirkt wird, welche sich darin äussert, das auch miese spiele noch gelder generieren. ansonsten würden die hersteller wesentlich bessere arbeit leisten heute, das kannst du mir glauben. seit c64 zeiten warte ich auf gute games, das was kam war eher ein abklatsch des alten, schlecht übernommen und manchmal nichtmal wirklich lauffähig. selbst anno1404 basiert auf der ersten form, welche kaum, bis nur grafisch verändert wurde. da braucht ein programmierer aber kein jahr, um das zu bewerkstelligen jungs. sonst stell ich euch einen vor, der das tatsächlich gelernt hat. das geht ziemlich fix, auch wenn hersteller das natürlich in der öffentlichkeit ungern zugeben. lügen ist auch da, an der tagesordnung. dasselbe wie bei den medien. es wird von freiem jurnalismus geschwafelt, welcher nicht existiert. zudem will man neuerdings für eben diese schlechte leistung nun noch weitere gelder verlangen, wenn die berichte im internet auftauchen. dabei vergessen manche, das zB die tagesnachrichten von uns bezahlt wurden. teils durch steuereinnahmen, teils durch werbeeinblendungen durch die öffentlich rechtlichen. die liste lässt sich endlos erweitern. wenn man etwas nachdenklich werden möchte.
auch damals wurde bereits gemekkert von uns und die spiele eben nicht gekauft. dennoch überlebten manche spieleschmieden, da die gelder einfach hintenrum beschafft wurden. zB gibt man einfach eine entwicklungszeit für ein game mit der zahl x mal 3 = garantierter gewinn. die lüge ist nicht wirklich aufdeckbar und zusätzlich klagt man noch jedem die ohren voll, weil die raubmordcopierer den ruin bedeuten sollen. kurz darauf kommt eben dann die gewinnmeldung, welche natürlich von der rigurosen kopierschutzgängelung bewirkt wurde. beweise fehlen da bis heute, aber unsere vollpfosten von gekauften politikern glauben den mist, resp. handeln danach. somit kommen wir zu den überhöhten preisen, welche genau gleich angesetzt und gerechtfertigt werden. man müsse eben server stellen. wie oben bereits einer schrieb, das war ein schritt der hersteller, der gamer würde diese kosten tragen. trug er auch zu beginn. manche haben ein langzeitgedächtnis, leider nicht alle.

@konti

ich sehe, wir sind in den kernpunkten einig. wobei ich lieber nicht auf den teil audio eingehe. jedoch eine frage habe ich dennoch:

ich hoffe mal, du sprichst nun nicht von steinberg, welche die einzig brauchbaren(aussage eines musikers) sachen stellen auf dem bereich, willst du es etwas professionell betreiben*lächelt
und die kosten nunmal n haufen geld, noch immer. auch wenn die technik dahinter eher uralt ist*s ... egal, ob du nun digital draufschreibst, oder nicht. das ist reines marketing.

greez
 
schlafanzyk schrieb:
Gegen die Aussage habe ich absolut keine Einwände. Ich bin lediglich gegen diesen blinden Anti-Spielepublisher Populismus (wenn man das so nennen kann).

Sie sind zwar eigentlich überflüssig, genau wie Plattenfirmen (Entwickler bräuchten nur einen Marketingbereich für Werbung und eine Online-Platform wie Steam, womit man die Kundschaft erreicht), aber momentan erfüllen sie noch einen Zweck. Das System ist zu eingefahren, um von heute auf morgen mit diesem in Mode gekommene anti-kapitalistischen Protestgehabe irgendetwas positives zu bewirken. Außerdem erweckt es unnötigerweise den Eindruck, als hätten Publisher irgendeine höhere Bedeutung als "bringen die Spiele unter die Leute" und damit wird es den Entwicklern (Pendant zu den Künstlern in der Musikindustrie, bzw. den Autoren im Film) nur unnötig schwer gemacht.
Lasst einfach die Geldbörse sprechen, haltet die Augen offen nach Alternativen/Neueinsteigern/Konkurrenz, die es besser machen und bis sich etwas ändert, müsst ihr euch zufrieden geben mit dem was ihr bekommt oder verzichten.

Das Problem ist allerdings nicht das System sondern eher das Geschäftsmodell "Aktiengesellschaft" mit der einhergehenden Gewinnmaximierung um die Aktionäre gnädig zu stimmen, gepaart mit fehlender Innovation, Sparmaßnamen an der falschen Stelle und das verbrennen von Kapital in Kopierschutzmaßnamen mit denen man seine Kunden eher verscheucht anstatt neue Kunden zu gewinnen.
Dazu kommt noch das man die Ursache der Miesere überall sucht nur nicht bei sich.

Ich denke das sind im grossen und ganzen die Punkte die den meisten (inkl. mir) sauer aufstossen und dem "Anti-Spielepublisher Populismus" einheizen und nochmal richtig Dampf geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
tarrabas schrieb:
dazu kommt noch, das immer wieder von einem verlust gesprochen wird. kaum zwei monate nach so ner aussage liest man dann aber, das in der quartalsrechnung, ein milionen/miliarden-gewinn realisiert wurde.

Was heißt hier "Monate"? Diesmal kam der Quartalsbericht, natürlich mit 30Mio $ Gewinn, fast in einem Atemzug mit dieser Meldung.
11.05 - diese Meldung
12.05 - Meldung über die Quartalsrechnung: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Electronic-Arts-geht-es-wieder-besser-998447.html
 
@resusseleman

okok, ich wollte nicht nachsehen und vorallem nicht übertreiben*g

greez
 
tarrabas schrieb:
@konti

ich sehe, wir sind in den kernpunkten einig. wobei ich lieber nicht auf den teil audio eingehe. jedoch eine frage habe ich dennoch:

ich hoffe mal, du sprichst nun nicht von steinberg, welche die einzig brauchbaren(aussage eines musikers) sachen stellen auf dem bereich, willst du es etwas professionell betreiben*lächelt
und die kosten nunmal n haufen geld, noch immer. auch wenn die technik dahinter eher uralt ist*s ... egal, ob du nun digital draufschreibst, oder nicht. das ist reines marketing.
Also wer meint, man müsse Cubase (oder andere Steinberg-Software) benutzen, um professionell Musik zu machen, will wahrscheinlich nur trollen. Es dürfte kaum Leute geben, die so ignorant sind und das tatsächlich glauben.
Ich glaube nichtmal, daß Cubase heutzutage den größten Marktanteil hat .. Steinberg's effektiver Kopierschutz hat sicher ne ganze Menge Userbase gekostet .. und davon abgesehen gibt es nun wirklich soooo viele Alternativen:
Sonar, Protools, FLStudio, Reaper, Live, Logic, Samplitude, Studio One, etc.

Ich benutze keine Steinberg-Software, da die nichts im Sortiment haben, was mich persönlich sonderlich anturnen würde. Über die Preise lässt sich sicher streiten .. aber wenn man zum Beispiel die Cubase-Edu-Version für 259€ nimmt, ist das ein durchaus sehr angemessener Preis.
Und was an Technik in Cubase steckt ist zum größten Teil ganz und garnicht alt. Neueste Audio-Stretching-Algorithmen, einige sehr praktische neue Features, usw. rechtfertigen auch den Vollpreis von 549€, wenn man für diese Funktionen Verwendung hat und einem das Programm im Allgemeinen zusagt.

Aber um deine Frage zu beantworten:
Nein, ich meinte nicht Steinberg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich behaupte mal die meisten Konsumenten wollen sich ein Game kaufen, egal ob im Spielehandel oder am Gebrauchtmarkt, und daheim angekommen ohne Einschränkung oder komplizierten Programm Installationen mit dem spielen loslegen.

Das wird die überwiegende Mehrheit (mich eingeschlossen) tun wollen, aber sicher keine Gängelung, Verarschung und Extra Bezahlung für bereits gekaufte Spiele Software hinnehmen und akzeptieren!

So war und ist es vorgesehen und so wird es hoffentlich auch in Zukunft bleiben.

Mir kann Steam und Co. gestohlen bleiben, ich hole mir meine Spiele Software im Spiele Handel oder am Gebrauchtmarkt, und ja deswegen haben Konsumenten wie ich kein schlechtes Gewissen, weil wir ehrlich und mündig agieren, und sicher moralisch einwandfrei handeln.

Das Spielehobby soll auch in Zukunft so einfach und unkompliziert bleiben, einfach den Datenträger ins Laufwerk einlegen und spielen, aber sicher keinen Account, aber sicher kein Passwort, und sicher keine extra Software vor dem gamen installieren müßen, da hört sich der Spaß auf.

Ich kaufe im Jahr ca. 6 Vollpreis Spiele für Konsolen und PC, und ca. 20 Gebrauchtspiele, und lasse mir von keinem Publisher oder Steam und Co. mein Spiele Hobby madig machen, die Verantwortlichen können mir den Buckel runterrutschen, auch in Zukunft wird nur von Publishern gekauft die ihre Kunden nicht geldgierig verarschen und gängeln, und alle die Vernunft und Zivilcourage besitzen machen es hoffentlich genauso wie ich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja Steam ist im Prinzip gar nicht so schlecht, vor allem wenn man eh nie gebraucht was weiterverkauft. Da würd ich sogar fast sagen dass es komfortabler ist als vorher und wenn mir ne DVD kaputtgeht kann mir das egal sein, einfach in Steam neu ziehen. Und das Argument "aber wenn die das morgen abschalten ist alles weg!!!!11" ist finde ich auch etwas unwahrscheinlich.


OT:
Zum Thema Kundenservice hat sich Rockstar scheinbar auch wieder einen geritten. Eine DRM-freie Version von Max Payne 2 ist scheinbar gar nicht ohne DRM für den Kunden neu kompiliert worden, sondern wurde einfach mit nem kursierenden Crack versehen...

http://forums.steampowered.com/forums/showthread.php?t=1263556
http://www.gulli.com/news/steam-bietet-gecracktes-spiel-zum-verkauf-an-2010-05-13
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hier gejammert wird und geheult. Die bösen bösen Publisher!! Wäääh wääh wääh

Ganz ehrlich ihr könnt froh sein, ich wiederhole: froh sein, dass die Publisher bis heute Preismodelltechnisch in der Steinzeit geblieben sind. So siehts nämlich aus.
Die Publisher und Entwickler sind euch nix schuldig, um ehrlich zu sein, würd ich einige dieser Läden betreiben, ich würd euch aufs aller übelste ausbluten lassen.

Server von Spielen die älter sind als 3 Jahren? Ausschalten! Verursacht Serverkosten denen Einnahmen von vor 3 Jahren gegenüberstanden und weitere Entwicklungskosten von vor über 3 Jahren entgegenstanden.

Spiele mit ModSupport? Würd ich euch die Tools für wegnehmen oder ihr zahlt jährliche/monatliche Subscription Fees, entweder die Modder für die Modding-Tools, oder was wohl schlauer wäre, für die Mod User zum benutzen der Mods.

Spiele für 60€ sind euch zu teuer? Ich würde sie noch teurer machen. Wer vor 15 Jahren als die Produktionen nen Appel und nen Ei gekostet haben bereit war 70-80 DM hinzublättern, sollte einsehen das man heutzutage Inflationsbereinigt mit höheren Produktionen mehr zahlen muss.


Aber halt... wie kann ein Gamer selber nur so gierig und Raffzahnig sein?

Weil es mit diesen uralt Preismodellen für Software nicht anders geht!!

Es muss eine Annäherung von beiden Seiten geben.
Immer mehr Studios machen dicht, Indie-Devs haben zwar viel mehr Möglichkeiten als damals mit PSN,XBLA und Steam aber alles in einem kleineren Rahmen und die Big Budget Spiele sind immer häufiger Franchise-Fortsetzungen oder 1zu1 identisch zu einem schon bekannten Franchise Spiel.


Anstatt ein Spiel einfach nur teurer zu machen sollte man überlegen ein komplett neues Zahlungsmodell aufzubauen. World of WarCraft war ein guter Schritt in diese Richtung.
Warum eine Demo nicht so umgestalten das am Ende der Demo ein Fenster aufpoppt:
"Die Kostenlose Demo ist hier beendet.
Wollen sie eine weitere Stunde Spiel Downloaden? 3,99 € " Und das wäre dann tatsächlich eine Stunde lang Access zur Vollversion
"Wollen sie die nächsten 3 Level Downloaden?" 7,99€
"Das gesamte Spiel Downloaden?" 35€ - günstiger als der Retailkauf, da kein Wiederverkauf möglich, der Retailer (der knapp 4-6$ an einem verkauften Spiel macht) auch keinen Cent sieht

Ähnlich sehe ich das für Multiplayer Content. Ein Spiel das älter ist als 3 Jahre (und zudem neuauflagen bekommt) sollte abgeschaltet werden, es sei denn es würden Subscription Fees gezahlt: 12€ im Jahr halt ich für mehr als fair. Dafür will ich dann aber auch weiteren Support, das heißt Mappacks geupdated Spielerkader für Sportspiele etc.etc. .. Mehr als Fair wie ich finde.
Findet ihr nicht? Ach weil Valve das alles um sonst mit Steam anbietet nun.
Nun Steam ist nen ganz dreckiger Abzockerladen. Ihr kriegt keine Verpackung, es gibt kein Retailer der es verkauft und kein Wiederverkauf is möglich (es sei denn mit ganzen Account) und trotzdem zahlt ihr den selben Preis wie beim Retailer!

Glaubt mir kein einziger Cent mehr geht an den Developer, soviel ist sicher. Also zahlt ihr defacto da auch, nur ohne es zu wissen.

Spiele sollten günstiger werden. Im Verhältnis Spielzeit zu Preis. Ein GTA4 ist knapp 100 Stunden lang und kostet genauso viel wie ein 8-10 Stunden langes God of War 3 / Alan Wake. Fair ist das nicht. Zudem spielen nur die wenigsten die 100Stunden durch.
Wird aber ein Zahlungsmodell angesetzt, welches den Preis/Spielzeit ansetzt sind eigentlich alle besser gestellt, bis auf die Ultra-Vielzocker (und vielleicht die SinglePlayer mit 5 Stundenspielzeit Devs).

Und genau die sind für mich ein Dorn im Auge. Sie zahlen einmal und wollen 10 Jahre support und sind die jenigen die am lautesten in Foren schreien. Ist leider so...
Ich sag ja nicht die sollen blank ziehen und auf den letzten Cent geschröpft werden. Aber wer ein Spiel 6 Jahre oder länger spielen will weil er es liebt, sollte bereit sein 2€ im Monat/15€ im Jahr (damit das JahresAbo günstiger ist :D ) dafür zu zahlen um Online-Support zu gewährleisten.

Ach ja... und DRM muss komplett rausfliegen in solch einem Zahlungsmodell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, aber hast du sie noch alle?

1. Mietgebühren für Multiplayer?
- es gibt weniger Spieler
- die Kosten für die Kunden steigen
- der Publisher legt sich unnötig zusätzliche Aufgaben auf (Server hosten, etc.)
--> völliger Mist!

2. Steam ist ein "Abzockerladen"?
... dafür gibt's aber ganz schön viele sehr attraktive Angebote da ...
--> völliger Mist!

Glaubt mir kein einziger Cent mehr geht an den Developer, soviel ist sicher. Also zahlt ihr defacto da auch, nur ohne es zu wissen.
Bist du irgendwie verwirrt, oder was sollte das jetzt wieder?

Auch deine Einleitungssätze zeigen schon, was für krankhafte Vorstellung du hast ... dazu sag ich jetzt mal garnichts, denn die "scheinen" schon für sich alleine.
Mensch .. bewirb dich doch bei EA oder Ubisoft und hilf ihnen dabei, den Games Markt noch kundenunfreundlicher zu machen .. du scheinst da ja einige Ideen zu haben, wodrauf die noch nicht gekommen sind.
 
@Shizzle
Konsolenspieler?
Anders kann ich mir die erwähnten 70-80 DM nicht erklären, denn wenn ich mich recht erinnere lag der Preis der PC Spiele bei max. 50-60 DM und es gab noch Sachen wie eine vernünftige Verpackung, ein Handbuch und oftmals noch die eine oder andere Beigabe.

Wo liegen wir heute preislich und was bekommen wir dafür?

Blickt man auf die damaligen Spiele zurück, dann wäre es auch egal gewesen nach den von dir angesetzten 3 Jahren die Server abzuschalten, denn wen hätte das damals gross gejuckt? Bei Multiplayer Spielen gab es einen brauchbaren Netzwerk Modus bzw. dedicated server mit denen jeder seinen eigenen Spielserver aufmachen konnte und als Kopierschutz gab es in der Regel lediglich eine CD Abfrage und/oder einen Key der bei der Installation eingegeben werden musste.

Was du letztenendes als Argument gebracht hast ist irgendwie nur weiterer Zündstoff für den "Anti-Spielepublisher Populismus", denn wer ist letztenendes für die Entwicklung und somit auch den anfallenden unnötigen Trafic verantwortlich?
 
zu Shizzle guckt

ich erspar mir einen kommentar, bei manchen ist hopfen und malz verloren. gut, es gibt der pisastudie nur noch recht*seufz

greez
 
So, da mir grad mal danach ist, geh ich mal auf deinen Post ein:

Shizzle schrieb:
Die Publisher und Entwickler sind euch nix schuldig, um ehrlich zu sein, würd ich einige dieser Läden betreiben, ich würd euch aufs aller übelste ausbluten lassen.
Schuldig sind mir die Publisher einen angemessenen Gegenwert für meine 50-60€, wie zum Beispiel mal >5h Spielzeit oder keine Aufgüsse zum Vollpreis, die schonmal in grün, gelb, rot oder ner anderen Farbe gab.
Und das "Ausbluten" hat zudem genau einen Effekt - dass nämlich keiner mehr was von dir kaufen will.

Shizzle schrieb:
Server von Spielen die älter sind als 3 Jahren? Ausschalten! Verursacht Serverkosten denen Einnahmen von vor 3 Jahren gegenüberstanden und weitere Entwicklungskosten von vor über 3 Jahren entgegenstanden.
Das ist doch deren eigene Entscheidung gewesen, die Spielserver selbst bereitzustellen.
Ich habe jedenfalls keinen gezwungen Dedi-Server abzuschaffen.

Shizzle schrieb:
Spiele mit ModSupport? Würd ich euch die Tools für wegnehmen oder ihr zahlt jährliche/monatliche Subscription Fees, entweder die Modder für die Modding-Tools, oder was wohl schlauer wäre, für die Mod User zum benutzen der Mods.
Für Modding bezahlen? Aus welchem Grund soll der Publisher/Entwickler Geld für Content bekommen, für den ihm keine Kosten/Arbeit entstanden ist?
Außerdem macht die Moddingtauglichkeit das Spiel für einen Kauf viel interessanter, als wenn ich nach 5-10h wieder 10€ für DLC oder gar 50€ für das nächste Spiel ausgeben darf.

Shizzle schrieb:
Spiele für 60€ sind euch zu teuer? Ich würde sie noch teurer machen. Wer vor 15 Jahren als die Produktionen nen Appel und nen Ei gekostet haben bereit war 70-80 DM hinzublättern, sollte einsehen das man heutzutage Inflationsbereinigt mit höheren Produktionen mehr zahlen muss.
Wenn es teurer wird gibts zwar erstmal mehr Einnahmen pro verkauften Spiel, was sich dann aber durch weniger Käufer wieder ausgleicht.
Und manchmal frage ich mich, wo die ach so hohen Entwicklungsausgaben hinfließen, wenn's doch meist nur Überarbeitungen von schonmal Dagewesenen sind.

Shizzle schrieb:
Immer mehr Studios machen dicht, Indie-Devs haben zwar viel mehr Möglichkeiten als damals mit PSN,XBLA und Steam aber alles in einem kleineren Rahmen und die Big Budget Spiele sind immer häufiger Franchise-Fortsetzungen oder 1zu1 identisch zu einem schon bekannten Franchise Spiel.
Da lieferst du ja gleich den Grund fürs Schließen der Studios mit. Es lohnt sich oft gar nicht mehr ein Spiel zu kaufen, weils der x-te Aufguss ist. Außerdem schließen die kleinen nicht zwangsläufig wegen Geldmangel sondern werden aufgekauft und dann vom Käufer geschlossen.

Shizzle schrieb:
Ähnlich sehe ich das für Multiplayer Content. Ein Spiel das älter ist als 3 Jahre (und zudem neuauflagen bekommt) sollte abgeschaltet werden, es sei denn es würden Subscription Fees gezahlt: 12€ im Jahr halt ich für mehr als fair. Dafür will ich dann aber auch weiteren Support, das heißt Mappacks geupdated Spielerkader für Sportspiele etc.etc. .. Mehr als Fair wie ich finde.
Gleiches wie oben: Dedi-Server und gut is und ne neue Jahreszahl hinterm Titel rechtfertigt noch lange keinen Ersatz für die alte Ausgabe. Und auf diesen erweiterten Support kannst wohl trotz Abo lange warten. Gibts ja auch quasi schon in Form von DLC.

Shizzle schrieb:
Spiele sollten günstiger werden. Im Verhältnis Spielzeit zu Preis. Ein GTA4 ist knapp 100 Stunden lang und kostet genauso viel wie ein 8-10 Stunden langes God of War 3 / Alan Wake. Fair ist das nicht. Zudem spielen nur die wenigsten die 100Stunden durch.
Wird aber ein Zahlungsmodell angesetzt, welches den Preis/Spielzeit ansetzt sind eigentlich alle besser gestellt, bis auf die Ultra-Vielzocker (und vielleicht die SinglePlayer mit 5 Stundenspielzeit Devs).
Jein. Eher würde ich fragen, warum für ein 10h-Spiel genauso viel Geld verlangt wird wie für GTA4, Oblivion usw. Ob ich die 100h Spielumfang nutzen will ist dabei unwichtig, denn die Möglichkeit der langen Spielzeit ist der entscheidende Faktor.

Shizzle schrieb:
Und genau die sind für mich ein Dorn im Auge. Sie zahlen einmal und wollen 10 Jahre support und sind die jenigen die am lautesten in Foren schreien. Ist leider so...
Ich sag ja nicht die sollen blank ziehen und auf den letzten Cent geschröpft werden. Aber wer ein Spiel 6 Jahre oder länger spielen will weil er es liebt, sollte bereit sein 2€ im Monat/15€ im Jahr (damit das JahresAbo günstiger ist :D ) dafür zu zahlen um Online-Support zu gewährleisten.
Wer bitte fordert denn nach 10 Jahren noch Patches oder sontigen Support?
Ich packe auch ab und an mal nen (ur)altes Spiel aus weil ich immer noch Spaß dran habe. Und das ganz unäbhängig davon, ob ich da mit neuem Content versorgt werde.
 
Zurück
Oben