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News EA: Multiplayer gebrauchter Sportspiele kostet extra

tarrabas schrieb:
@schlafanzyk

ohne online-funktion, kann mir keiner den preis von über 20 euro plausibel erklären.

Nicht das du mich jetzt falsch verstehst, ich sehe die ganze Sache auch als Abzocke und Schweinerei an aus Sicht von uns Spielern. Aber wer bitte hat dir erzählt, dass Preise plausibel sein müssen??
Jeder Mensch hat verschiedene Präferenzen und hat für jedes Produkt auch eine eigene Vorstellung von seinem Wert. Wenn du höchstens 20€ als "plausibel" empfindest, heisst das erstens nicht, dass andere das genauso sehen und zweitens hat das rein gar nix mit dem Preis des Produktes zu tun.
Die Unternehmen sind ja keine Wohltätigeitsvereine, die die Spiele zum Selbstkostenpreis raushauen, sondern sie setzen des Preis so hoch, dass Ihr Gewinn/Umsatz möglichst hoch ist.
Und genau das ist der Fall, solange Millionen von Spielern die Produkte weiterhin kaufen. Schau dir doch an wie viele Millionen Spieler das Stimulus PCk zu MW2 für die Xbox (und wahrscheinlich auch für den PC) runtergeladen haben. Das gabs bisher umsonst. Jetzt wird damit ein mehrstelliger Millionebtrag generiert. Warum bitte sollen die Publisher wie EA, Ubisoft, Infitiy Ward etc. da was dran ändern, solange so viele Leute die sachen kaufen.
Das ändert sich nur durch: "NICHT KAUFEN"! Und darin stimm ich wieder mit dir überein.
 
das konzept is doch dämlich...

wenn ich nen gebrauchtwaagen kaufe, dann bezahl ich ja auch keine gebühr an den hersteller dafür das ich sein auto fahre sondern an den verkäufer.

so ist es immer gewesen und wird es immer sein. solange keine leistungen von EA gebracht werden können sie auch nicht erwarten bezahlt zu werden...
 
...oha, langsam wirds eng. UBSIOFT boykottiere ich bereits, und wenn EA das tatsächlich ernst mein kommen die auch noch auf die Liste.

Vielleicht sollte ich mir auf Dauer doch besser ein Motorrad zulegen.... :lol:
 
Wenn sich jemand ein Spiel kauft, kauft er sich damit das Recht, das Spiel so oft zu spielen wie er will.

Falsch. Das war noch nie so und wird auch nie so sein. Du erwirbst immer eine Lizenz das Spiel benutzen zu dürfen. Du erwirbst nie das Spiel selbst.

Also hier verstehe ich dein Wiederspruch zu DrogenKroete nicht. Er sagt nix anderes als das, was du darunter wiederholst! Zitat: "...kauft er sich damit das Recht.." ob Recht oder Lizenz ist hier glaube ich kein Unterscheid. Mann kann auch alles auf die Goldwaage legen.

Meines Erachtens hat DrogenKroete mit dieser Aussage recht.

cavebaer schrieb:
@ Unzumutbar
... oder sogar nen schritt voraus man siehe assassins creed 2 wo ich im gegensatz zu dir irgendwo auf der welt das game zocken kann ohne online zu sein. der pcler wird auf lange oder kurze sicht genauso gegängelt. ...

Völlig egal wer wem was voraus hat. Am Ende werden alle Benutzer beider Systeme (PC & Konsole) gegängelt. Ob die einen extra ein spezifisches Gerät (PS3 oder Xbox360) kaufen müssen oder die Anderen die Onlinebindungen (PC) haben, das ganze ist in der Momentanen Form nicht ideal. Und wird sicher auch nicht, durch Online Pässe etc., besser!

Diese Aussage wird nicht wahrer, je öfter man sie den Publishern nachplappert. Zum einen veralten Spiele technisch rapide. Und zum anderen sinkt der Wert, sobald einmal eine Budget-Fassung draußen ist, ins bodenlose. Versuch mal ein Spiel nach drei Jahren für 2/3 des Preises loszuwerden. Bei ner Waschmaschine nem BlueRay-Player o.ä. sehe ich da deutlich größere Chancen. Es ist ja nicht so, das diese Konsumgüter sofort auseinanderfallen, da sie auf Jahre bzw. Jahrzehnte Nutzung ausgelegt sind. Daher würde ich sogar sagen, dass Spiele sowohl zeitlich als auch prozentual deutlich schneller an Wert verlieren, als andere Konsumgüter.

/Signed
 
Das ist ja kein Wunder, dass sie sich so was wünschen durchzusetzen. Aber wir sind Konsumenten, und wir sind die höhere Gewalt. Man kann uns nichts so einfach reinzudrücken, wenn wir unseren gesunden Verstand beibehalten. Na ja außer des Staats. Der darf alles. GEZ, Blödmann-Steuer usw.
Solange werden wir nicht gezwungen die Spiele zu kaufen, sind wir am Ball.
 
kboehme schrieb:
Es geht ja außerdem nur um die Onlinenutzung; und die kommt halt mit zusätzlichen Kosten daher. Oder verursacht Dein gebrauchter Opel irgendwelche Kosten bei Opel? Muss Opel irgendwelche Server offen halten, dass der Opel xy fahren kann? Ich denke nicht.....

Nicht denken, sondern nachdenken wenn man keine Ahnung hat. ;)

1.es müssen Ersatzteile vorgehalten werden, man hat also Herstellungs- und Lagerkosten
2.es gibt Rückrufaktionen die erst im Laufe der Nutzungsjahre auftauchen
3.Personal muss immer weiter geschult werden, weil unbekannte Langzeitschäden auftauchen
4.Ersatzteilfilme müssen aktualisiert werden
5.Softwarestände z.B. von Steuergeräten werden aktualisiert

Wenn man länger nachdenkt, finden sich sicher noch diverse andere Kosten.
 
An alle Bad Company 2 Spieler:

Ihr sitzt schon in dieser Falle, beim Gebrauchtkauf dürft ihr 10 Dollar für den Content zahlen den wir jetzt schon gratis haben...

Ich persönlich finds ungerechtfertigt, denn ich bekomme als Produzent einer Ware auch NICHTS vom Wiederverkauf dessen - was geht mich als Produzent auch das Eigentum Anderer an wenn ich f♀9r mein Produkt bereits entschädigt worden bin?

Ach ja, fast vergessen, wir kaufen ja nur das Nutzerrecht dieser Software....so sehen die das also.

Die Serverkosten koennen sie sich sonst wohin stecken, da diese bereits im Spielepreis einkalkuliert sein müssten, also irgendwann langt's dann, is denen dort allen langweilig?

Aber versuchen kann man's ja.
 
Zuletzt bearbeitet:
akuji13 schrieb:
1.es müssen Ersatzteile vorgehalten werden, man hat also Herstellungs- und Lagerkosten

Opel verschenkt seine Ersatzteile nicht.

2.es gibt Rückrufaktionen die erst im Laufe der Nutzungsjahre auftauchen
Das ist kaum die Schuld der Kunden

3.Personal muss immer weiter geschult werden, weil unbekannte Langzeitschäden auftauchen
Auch nicht Schuld der Kunden

4.Ersatzteilfilme müssen aktualisiert werden
Wird mit den Ersatzteilen bezahlt.

5.Softwarestände z.B. von Steuergeräten werden aktualisiert
Ist in den Entwicklungskosten der Modelle/Teile längst eingerechnet

Generell verstehe ich das genannte Pro-Argument aber auch nicht: Das Problem ist Hausgemacht, immerhin waren es EA, welche die Kosten für einen Online-Service vom User (Dedicated Server, Player-Hosting) auf sich selbst übertragen haben, dadurch dass sie Online-Funktionen nur noch über die eigene Infrastruktur ablaufen lassen.
 
akuji13 schrieb:
Nicht denken, sondern nachdenken wenn man keine Ahnung hat. ;)

1.es müssen Ersatzteile vorgehalten werden, man hat also Herstellungs- und Lagerkosten
2.es gibt Rückrufaktionen die erst im Laufe der Nutzungsjahre auftauchen
3.Personal muss immer weiter geschult werden, weil unbekannte Langzeitschäden auftauchen
4.Ersatzteilfilme müssen aktualisiert werden
5.Softwarestände z.B. von Steuergeräten werden aktualisiert

Wenn man länger nachdenkt, finden sich sicher noch diverse andere Kosten.

Dir ist schon klar dass dies ALLES bereits im Preis eines Neuwagens EINKALKULIERT WURDE, oder?
Ich hab das bereits alles bezahlt und einen Ersatzteil muss ich sowieso wieder bezahlen, auch dort ist die Logistik mit einberechnet plus die Arbeitszeit, niemand macht etwas umsonst.
Denken is Luxus.. Oh mein Gott!

Das was EA hier macht ist reine Geldbeschaffung, sonst nichts.
 
Dr4ven schrieb:
Ach ja, fast vergessen, wir kaufen ja nur das Nutzerrecht dieser Software....so sehen die das also.

So ist es auch schon immer gewesen. Das ist auch nicht das Problem. Aber die wollen nun Vorschreiben können, dass man die Rechte die man erworben hat nicht im vollen Umfang weiterverkaufen kann. Das ist das Problem.

Ob sie damit vor Gericht durchkommen werden? Nach der nächsten Anpassung des Urhebberrechts betsimmt...

(momentan sehe ich die Lage da anders, bin aber kein Jurist)
 
Ich spiele WoW, da habe ich genug Inhalt den ich ausprobieren kann. Und, es kostet monatlich, aber Blizzard macht auch was dafür, eine lebendige Spielwelt, da wird es dir halt nicht langweilig.

Dann soll doch EA ein Spiel wie WoW machen, mit einer freien Welt, wo man Inhalt per DLC dazuladen kann, dann aber die Welt in der Version 1.0 für 10 Euro, Inhalte dazu für 10 Euro und monatliche Kosten von 5 Euro.

Oder so wie GTA, nur halt eine ganze Welt. Willst du Afghanistan Kriege nachspielen, kaufst du das DLC: Call of Afghanistan... Willst du Formel 1 fahren, kaufst du das DLC: Formel 1 Fahrer. Willst du Golf spielen... usw usf.

Das wäre doch mal was, nur müssten sich dafür die ganzen Publisher zusammentun... :lol:
 
Naja, rechtlich kann man gegen EA nix machen, da sie NICHT aktiv gegen ein Recht verstoßen.
Ist wie Ubisoft, die nutzen ne derzeitige rechtliche Grauzone nunmal voll aus.

Ich frag mich eh, warum manch einer überhaupt noch Spiele kauft. Ich will ja nicht zur Raubkopie animieren, aber Raupkopien besitzen exakt einen Nachteil: Kein MP bei folgenden Kosten: 0 EUR.
Wenn man n Dauerzocker ist und jeden Monat 50 EUR für nen Spiel ausgibt, kann man sich locker nen Urlaub finanzieren. Das sind 600€ im Jahr. Da is schonmal ne Woche Mallorca drin (ohne extremes saufen^^).
 
eikira schrieb:
konti wozu brauchst du ne seite zum boykottieren?
Es geht dabei darum, die ganzen Unwissenden aufzuklären. Man müsste sich halt wirklich mal effektive Aktionen überlegen, um den Leuten klar zu machen, daß sie mit dem Kauf eines EA- oder Ubisoft-Spiels eine grauenvolle Tat begehen.

Den meisten Leuten ist das leider garnicht bewusst. Und da muss man ansetzen!
Ergänzung ()

tarrabas schrieb:
falsch. ein game ist, wie ich oben beschrieben habe, auch nicht ewig verwertbar. da gibt es gründe wie :

hardware-lebensdauer
os-wechsel
zu alte grafik
duchgezokkt
Mal davon abgesehen, daß ich von Software im Allgemeinen sprach (in erster Linie lediglich um den Teils völlig ahnungslosen Usern hier mal ein paar frische Ideen zu geben), gelten die von dir angeführten Argumente auch nicht im Allgemeinen.

Hardware-Lebensdauer und OS-Wechsel zählen nicht wirklich, da die meiste Software auch noch auf Nachfolge-Hardware und Nachfolge-OS läuft. Und davon abgesehen gibt's so ziemlich für alles Emulatoren. Eine Software wird man irgendwie immer nutzen können.
Zu alte Grafik ist auch wieder höchst subjektiv .. mir gefällt zum Beispiel die Grafik vieler alter SNES-Titel oder DOS-Games weit besser als die Grafik vieler neuer Games, die nurnoch langweilig, tot und uninspiriert ist. Viele Klassiker sehen wunderschön aus, und werden auch immer wunderschön aussehen .. Kunst veraltet nicht!
Und "durchgezockt" bezieht sich höchstens auf eine bestimmte Person und beeinträchtigt die eigentliche Nutzbarkeit nicht. Davon abgesehen gibt es Games, die man immer wieder durchzockt und Spaß dabei hat.

Ich würde daher wirklich darum bitten, diese ungültigen Vergleiche mit anderen Gütern (die in den meisten Aspekten grundverschieden sind) sein zu lassen und lieber rein argumentativ zu diskuttieren.

Die Frage ist doch in erster Linie:
Mit welchem Recht sollte ein Software-Hersteller vom Wiederverkauf von Software profitieren?

Nun .. es gibt da so einige Bereiche, bei denen mir da wirklich auf Anhieb sehr viele gute Gründe einfallen würden ... bei EA fallen mir allerdings keine ein.

Im Games-Bereich tritt wohl nie eine Sättigung des Marktes ein, weshalb ein Unternehmen nicht darauf angewiesen ist, von alter Software profitieren zu müssen.
Als nächstes kommt dazu, daß EA eh jedes Jahr einen Nachfolger rausbringt und seine alten Games damit selbst (künstlich) entwertet.
Und dann ist da noch die Tatsache, daß der Support für alte Games bei EA ja nun wirklich ein Witz ist. Da entstehen defakto keine nennenswerten Kosten. Daher hat EA auch kein Recht, da nochmal Geld abzugreifen.

tarrabas schrieb:
bei einer sättigung am markt, hat der entwickler bereits milionen verdient. ähm, er guckt in die röhre? wo? warum? braucht der nun unbedingt miliarden für eine arbeit, welche "nur" 10 jahre dauerte? etwas hoher lohn, finde ich.
Ich sehe, du hast keinerlei Vorstellung davon, wie es in bestimmten Software-Bereichen aussieht. Ein Hersteller muss da lange noch keine Millionen verdient haben, bis eine Sättigung des Marktes eintritt.
Das ist allerdings allgemein auf Software bezogen, und nicht auf Games.

tarrabas schrieb:
sag mir eine, welche über 10 jahre unverändert bestand hatte seit es pc`s gibt. falls du eines findest, kriegst du einen keks(ich weiss, der wird alt werden bis dahin, ob es wohl irgendwo eines geben wird?*zweifelt
Von unveränderter Software war nie die Rede ... das macht auch gar keinen Sinn, weil es ja darum geht, daß der Hersteller für seinen Support entlohnt wird (was auch Patches beinhaltet .. auch wenn's nur um Kompatibilität geht).
Da gibt es im professionellen Bereich (Audio, Grafik, etc.) so einige Programme, die schon länger als 10 Jahre am Markt sind. Oft kosten dabei die "dicken" Updates Geld, aber oft gibt es auch nur kostenlose Updates.
Davon abgesehen fällt mir sogar ein Game ein, welches über 10 Jahre am Markt ist und immernoch absolut aktuell ist: Starcraft Broodwar
Das wird jetzt demnächst erst von SC2 abgelöst werden .. wobei das im Moment noch nicht einmal sicher ist, ob SC:BW damit direkt in der Versenkung verschwindet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Diskussion ob und wie Software bzw. Spiele veralten ist doch unnütz.

Spiele stehen hier an einer ähnlichen Position wie z.B. Film-DVDs. Die veralten auch nicht. Auch in 30 Jahren kann man eine DVD noch anschauen, sie weiterverkaufen, verschenken und sonstiges. Was macht DVD's also mit der Zeit uninteressant ? Erstmal gar nichts, ausser


  • Neue DVDs
  • Schwindendes Interesse durch Konsum
Wieso sollten sich Spiele hier unterscheiden, als dass eine 'nicht-Abnutzung' wie z.B. bei einem Auto hier eine weitere 'Gebührenerhebung' verlangt ? Nichts. Spiele verlieren ihren Reiz nur durch neue Spiele oder aber durch Konsum (Sie werden 'langweilig').
Der einzige Grund, warum EA darauf pocht ist: Weil sie es bei Spielen können!

Die technischen Möglichkeiten sind vorhanden. Das ist alles. Es gibt keinen argumentativen Grund, keine regelmässigen Kosten, die finanziert werden wollten. Sie wollen mehrmals abkassieren, weil es technisch möglich ist.

Und die zwei Gründe, warum die Multiplayermodi KEIN Grund sind, mehrmals die Hand offen zu halten wurden auch schon mehrmals genannt:

1) Kosten für Onlineplattformen sind hausgemacht. Früher haben die Spieler den Server finanziert. Doch das wollte EA und Co. nicht mehr, denn man versprach sich höhere Gewinne durch Abo-Modelle, Werbung, Nachfolger-Zwang (Wir schalten den Server ab wenn die neue Version erscheint). Wenn euch die Kosten für den Multiplayermodus also so zu schaffen machen, es gibt eine Lösung: Dedicated Server. Darauf sind die Jungs von ID schon vor 15 Jahren gekommen. Also schiebt es nicht auf die Spieler, diese fadenscheinige Ausrede glaubt euch eh keiner.

2) Durch Gebrauchtverkauf erhöht sich eben NICHT die Zahl der Spieler auf den Plattformen. Wenn Spieler A sein Originalspiel an Spieler B verkauft, dann hat A erstens seinen Obulus an EA geleistet und zweitens wird künftig B STATT A (und nicht B NEBEN A) auf dem Server spielen.

EA hält die Hand auf, weil sie es können. Nichts weiter.
Der Onlinepass ist keine Ausgleichszahlung, kein Schadenersatz, keine Gebühr für einen Service. Er ist schlichte Abzocke.
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich glaub ich les nicht richtig, sowas ist schon abzocke ohne ende.
die leute bekommen ja nicht den vollen kaufpreis für ein game wenn es gebraucht ist.
damit kaufe ich schon einmal kein EA-Game mehr wenn das wirklich der ernst sein sollte.:king:
 
Nossi schrieb:
Es gibt keinen argumentativen Grund, keine regelmässigen Kosten, die finanziert werden wollten. Sie wollen mehrmals abkassieren, weil es technisch möglich ist.

Und die zwei Gründe, warum die Multiplayermodi KEIN Grund sind, mehrmals die Hand offen zu halten wurden auch schon mehrmals genannt:

1) Kosten für Onlineplattformen sind hausgemacht. Früher haben die Spieler den Server finanziert. Doch das wollte EA und Co. nicht mehr, denn man versprach sich höhere Gewinne durch Abo-Modelle, Werbung, Nachfolger-Zwang (Wir schalten den Server ab wenn die neue Version erscheint). Wenn euch die Kosten für den Multiplayermodus also so zu schaffen machen, es gibt eine Lösung: Dedicated Server. Darauf sind die Jungs von ID schon vor 15 Jahren gekommen. Also schiebt es nicht auf die Spieler, diese fadenscheinige Ausrede glaubt euch eh keiner.

2) Durch Gebrauchtverkauf erhöht sich eben NICHT die Zahl der Spieler auf den Plattformen. Wenn Spieler A sein Originalspiel an Spieler B verkauft, dann hat A erstens seinen Obulus an EA geleistet und zweitens wird künftig B STATT A (und nicht B NEBEN A) auf dem Server spielen.

EA hält die Hand auf, weil sie es können. Nichts weiter.
Der Onlinepass ist keine Ausgleichszahlung, kein Schadenersatz, keine Gebühr für einen Service. Er ist schlichte Abzocke.
Das bringt es auf den Punkt!
 
So eine kranke Sache. Was geht bei denen nur im Kopf ab. EA ist sowieso so eine kack firma geworden. Überleg mal kaufst dir nen gebrauchten VW und musst ersmtal VW 4000€ einfach so zahlen, damit du ihr Logo tragen kannst. Als vergleich. Damals zu Amiga Zeiten haben die damals gute Programme gebaut, aber heute nur voller Fehler und nur Abstürze. Bei gekaufen Spielen erhalte ich Meldungen wie. "Sie haben eine Illegale Raubkopie. Wir bitten Sie darum diese schnellstmöglich zu entfernen und sich eine Lizenz kaufen + Link". Verbuggste Kopierschutz usw. Die wollten ja schon Geld für Demoversion nehmen. 20€ glaub ich. Und für Beta test wollten die auch schonmal abzocken. Ehm ich soll zahlen, wenn ich den helfen soll? Sag mal wo kommen wir noch an. :rolleyes:
Ist so, als ob du im Kaufhaus nach Beratung fragst und du dann den Verkäufer Geld dafür abverlangst. Weil die Sachen sind ja jetzt gebraucht. :D
 
Konti

Mal davon abgesehen, daß ich von Software im Allgemeinen sprach (in erster Linie lediglich um den Teils völlig ahnungslosen Usern hier mal ein paar frische Ideen zu geben), gelten die von dir angeführten Argumente auch nicht im Allgemeinen.

muss ja auch nicht im allgemeinen stimmen, da ich direkten bezug zu deiner aussage nahm. zudem wird durch eine veränderung die möglichkeit eines weiteren verkaufes eben dieser dienstleistung möglich und legitim. was wiederum nichts mit dem grundpreis des produktes zu beginn zu tun hat. der grundpreis ist für eine miete zu hoch. da führt kein weg daran vorbei.

Ich sehe, du hast keinerlei Vorstellung davon, wie es in bestimmten Software-Bereichen aussieht. Ein Hersteller muss da lange noch keine Millionen verdient haben, bis eine Sättigung des Marktes eintritt.
Das ist allerdings allgemein auf Software bezogen, und nicht auf Games.

wir hatten es hier von games. andere software, hmmm. gut, nehmen wir andere software dazu. was genau rechtfertigt für ein programm endlos geld zu verlangen? sagen wir mal 100 jahre? die erfindung des rades? es gibt schlichtweg keine software, welche in gebrauch ist, die über die jahre unverändert blieb. ein emu ist auch veränderung, für die vorhergehenden poster. man kann als einzelnachweis erbringen, das es gewisse games bis heute schaffen, benutzt zu werden, wobei aber da der sammlereffekt eingetreten ist. zu kaufen in einem laden, gibt es sie dann mit sicherheit nicht mehr(ricardo oder solche börsen wie ebay gelten nicht als laden). was ja auch mein beispiel mit tetris klar zeigte.

um verstehen zu können, was du nun damit genau meinst, brauche ich ein beispiel von dir dazu. welche softwareherstellerfirma verdient keine milion ab ihrer software, welche auf dem markt gesättigt vorhanden ist?

Da gibt es im professionellen Bereich (Audio, Grafik, etc.) so einige Programme, die schon länger als 10 Jahre am Markt sind. Oft kosten dabei die "dicken" Updates Geld, aber oft gibt es auch nur kostenlose Updates.

diese programme kosten ja auch so überteuerte preise, oder denkst du nicht? ca 20 tausend schweizerfranken für ein programm, welches in der entwicklung nur 5 jahre brauchte? nun denk doch bitte selbst nach, wie sah da der gewinn aus? wie viel verdienen sie noch durch die updates, welche ja im ersterwerbspreis mit eingerechnet wurden? das darfst du mir mal vorrechnen, dann wird es etwas heller. du darfst mir sagen, ich hätte keine ahnung, doch es zu beweisen wird etwas schwerer. da du mir dann eben sehr gerne vorrechnen darfst, wie sich der preis eines jeglichen gutes, ob es nun ein auto, oder software ist, zu sammensetzt und berechnet wird. und siehe da, du wirst(sage ich dir jetzt schon) mit offenen augen dasitzen und staunen.


Davon abgesehen fällt mir sogar ein Game ein, welches über 10 Jahre am Markt ist und immernoch absolut aktuell ist: Starcraft Broodwar
Das wird jetzt demnächst erst von SC2 abgelöst werden .. wobei das im Moment noch nicht einmal sicher ist, ob SC:BW damit direkt in der Versenkung verschwindet.

ich schrieb UNVERäNDERT. genau darum geht es. es ist ja auch nicht so, das man ein auto nicht verändert. aber es kostet zusätzlich. wie eben bei software auch*nicht immer. da wäre ein aufpreis legitim. aber genau darum geht es nicht. zum zigten male, es gibt kein game, das so lange ohne veränderung auskam. ob es nun an der grottigen programmierung liegt, darf man sich selbst überlegen. die frage ist, darf man für eine miete, für ein total unfertiges produkt solche wucherpreise verlangen? solange dies noch immer als korrekt gilt, darf man mit mir nicht diskutieren. wer nicht verstehen will, das wucher nicht erwünscht ist von den kunden, der verdient keine weitere worte.

Ich würde daher wirklich darum bitten, diese ungültigen Vergleiche mit anderen Gütern (die in den meisten Aspekten grundverschieden sind) sein zu lassen und lieber rein argumentativ zu diskuttieren.

ungültig ist nicht, was dir passt. es ist, was logisch verbindbar ist. wie alle autovergleiche in dem bezug gerade. da es sich noch immer um eine ware handelt, ob man sie nun software nennt, oder wie auch immer. man kann nicht zum einen, die gleichen marktverhältnisse verlangen, dann aber wenns an den eigenen geldseckel geht sagen, das ist nicht unser markt*G das versuchen nur kinder und auch das mit weniger erfolg, je nach eltern.

ein vergleich ist legitim und angebracht, da man sich auf demselben markt, denselben gesetzte befindet. darum verlange ich ja auch, das man endlich bei einem spiel anschreibt, das man es NUR mietet, alles andere geht für mich unter arglistige täuschung oder schlicht betrug. denn nichts anderes tut man. man verwendet begrifflichkeiten, welche etwas anderes vermitteln, als tatsächlich der fall ist. eigentlich einfach. gut, selbst merkel hat damit ihre mühe, aber zu ihrem glück hat sie ja narrenfreiheit da sie in der *regierung* sitzt.


@ToXiD

infach mal bei Ebay suchen: Shadow of Colossus - 4 Jahre alt, Star Trek: Bridge Commander - 8 Jahre und Final Fantasy VII mit mehr als 10 Jahren auf dem Buckel. Diese Spiele gehen je nach Zustand sogar über ihren ursprünglichen Verkaufspreis weg. Das ist natürlich nur als Beispiel zu sehen, aber andere Verkaufsplattformen haben ähnliche Preise.

Wie einigen wir uns mit dem Keks? Würde es auch per Post annehmen.

in einem laden?*sfg unverändert? beide male nein, also fail. zudem kratzte nur eines an der 10-jahresmarke welche ich ansetzte*sfg aber ich glaube ja, wir zwei verstehen uns auch so*ggg

dennoch einen kecks rüberreiche*sfg

greez
 
Ihr versucht mit logischen Argumenten dagegen zu halten, aber das funktioniert nicht. Das einzige worum es EA geht ist Geld, die Pro-Argumente für ihr Vorhaben werden lediglich drum herum gebaut und erfunden.

Sieht man bei DLCs, die ehrlichen käufer bekommen augenscheinlich mehr zum herunterladen, jedoch ist genau der Inhalt vorher aus dem Spiel geschnitten worden. Savegames nur auf Ubi-Server, ja klar man hat seine Savegames auf der ganzen Welt verfügbar. Oder keine Dedicated Server die von Spielern gewartet werden, da es die Spieler ja nicht wollen. Das ist doch erstunken und erlogen, nein da kann man nicht mit Argumenten dagegen halten.
 
Kapiert ihr es mal? Denkt mal bitte eine Minute über das Gelesene nach, bevor ihr immer gleich allem widersprecht.
Das absolute Produkt, was der Entwickler geschaffen hat, verschlechtert sich nicht durch den Konsum. Der Konsum findet im Kopf des Konsumenten statt, nicht am Objekt selbst (abgesehen vom minimalen Verschleiß). Der individuelle und relative Wert verändert sich natürlich, aber daran ist doch nicht der Entwickler/Publisher schuld. Man kauft eine Lizenz zum Spielen, nicht das eigentliche Spiel oder irgendwelche weiteren Rechte (okay Letzteres stimmt nicht, aber so sollte es eigentlich sein und dafür der Preis niedriger).
Die Annahme, es wäre rechtmäßig für ein gebrauchtes aktuelles Spiel noch über 50% des Neuwertes zu bekommen, ist einfach Schwachsinn und egoistisch (die Publisher nehmen dies in Kauf aufgrund des eingefahrenen Prinzips unserer Marktwirtschaft). Natürlich macht es für den Käufer jederzeit Sinn so viel/wenig zu bezahlen, aber dass das Geld dann komplett an den Erstbesitzer und nicht größtenteils an den Herausgeber geht, ist einfach Unsinn, es sei der individuelle Wert wäre für den Verkäufer nach wie vor noch sehr hoch. Jedoch sinkt dieser nach dem ersten Durchspielen gewöhnlich auf ein Minimum und steigt erst nach längerer Zeit wieder etwas (Ausnahme: z.B. wenn das Spiel nur ausgepackt/angespielt ist).
Bei materiellen Produkten/Gebrauchsgegenständen (Autos, Fernseher, Möbel, Immobilien, etc.) ist es selbstverständlich anders, aber Spiele gehören nicht in diese Kategorie.

Sicher gibt es Fälle, wo die Spiele nicht ausreichend auf Qualität geprüft wurden. Aber so unsicher wie der Gewinnausblick durch Piraterie, Sparsamkeit und Egoismus der Leute geworden ist, kann man doch froh sein, dass überhaupt noch neue Spiele produziert werden. Auch die Tatsache, dass die Spielepublisher alte Spiele überhaupt noch onlinespielbar erhalten ist momentan doch eigentlich reine Großzügigkeit, da es für den Entwickler nur unnötige Folgekosten sind. Die Selbstverständlichkeit und Undankbarkeit vieler Leute ist einfach traurig. Und ich seh schon, hier wird der Anti-Spielepublisher-Zug geritten, egal wie neutral man argumentiert.
Sicher gehen auch die Publisher wie EA, Activision, etc. nicht gerade gut mit der Situation um (Verschlechterung/Verkomplizierung des ehrlichen original Produkts durch viel zu übertriebene Anti-Piraterie-Maßnahmen etc.), aber immer die Schuld komplett den Anderen in die Schuhe schieben ohne sich selbst zu hinterfragen, ist, finde ich jedenfalls, ein Zeugnis geistiger Beschränktheit.

Und solange man für Spiele einmalig bezahlt anstatt gebunden an die tatsächliche Nutzung, wie es für Unterhaltung eigentlich üblich ist (Kino, Jahrmarkt, Erlebnisparks etc.), wird sich am Status quo wohl leider auch nichts ändern. Denn an den chaotischen Zuständen sind (teils mehr, teils weniger) alle Beteiligten schuld, aber wie immer ist es bequemer alles nur einseitig zu sehen und möglichst laut zu schreien. Manchmal hab ich das Gefühl der einzige klar denkende Mensch auf dieser Welt zu sein...

Computerspiele sind für uns ein entbehrlicher Luxus, vergesst das nicht. Beschäftigte bei den Spielepublishern/-entwicklern hingegen sind darauf angewiesen, dass es uns gut genug geht, dass wir zugreifen. Inwiefern sich die Bosse/Investoren daran unverhältnismäßig bereichern, sei mal dahingestellt, aber darum sollten sich Betriebsräte/Mitarbeiter mehr Gedanken machen. Unsere Kaufkraft spricht ausreichend.

Ich selbst gehöre auch zu den Leuten, die gelegentlich illegal Spiele downloaden, um sie auszuprobieren. Allerdings war ich immer bereit diese nachträglich zu bezahlen, sofern sie mir wirklich gut gefallen haben und das stellte sich meistens innerhalb der ersten Stunde heraus. Müsste ich mir die Spiele immer kaufen (oder mich mit unverbindlichen Demos zufrieden geben), würde ich vermutlich komplett mit dem Spielen aufhören und somit einen Gewinnverlust aller meiner Meinung nach guten Spiele bewirken. Damit wäre auch niemandem geholfen, außer vielleicht meiner Geldbörse und den Entwicklern von schlechten Spielen.
Aber auf diese Ehrlichkeit und Zurechnungsfähigkeit können sich die Spielehersteller verständlicherweise nicht verlassen und damit sollte man grundsätzlich kein Problem haben.



Allo schrieb:
Ihr versucht mit logischen Argumenten dagegen zu halten, aber das funktioniert nicht. Das einzige worum es EA geht ist Geld, die Pro-Argumente für ihr Vorhaben werden lediglich drum herum gebaut und erfunden.

Sieht man bei DLCs, die ehrlichen käufer bekommen augenscheinlich mehr zum herunterladen, jedoch ist genau der Inhalt vorher aus dem Spiel geschnitten worden. Savegames nur auf Ubi-Server, ja klar man hat seine Savegames auf der ganzen Welt verfügbar. Oder keine Dedicated Server die von Spielern gewartet werden, da es die Spieler ja nicht wollen. Das ist doch erstunken und erlogen, nein da kann man nicht mit Argumenten dagegen halten.

Na und? Wenn der Entwickler der Meinung ist, dass das Spiel ohne den DLC vollwertig genug ist, dann ist das sein gutes Recht. Du kannst dem nicht zustimmen und es mag gleichzeitig auch Provitgier sein, aber niemand zwingt dich zum Kauf. Überleg mal für was für Spiele wir früher 100 DM bezahlt haben und da hat sich niemand beschwert, sondern diese neue Art der Unterhaltung wurde wertgeschätzt.

Aber du hast Recht, gegen solche Sturheit kommt man offensichtlich mit Argumenten nicht an. Im Prinzip behauptest du nämlich nichts anderes als: Spiele sind schlecht und zu teuer, also ihr Geld nicht wert. Da gibt es eine einfache Lösung: Nicht kaufen.
 
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