ebay Versandverlust als Verkäufer

Haarig wird es erst wenn du es über Paypal abgewickelt hast.
Da ich unter 50 positive Bewertungen habe musste ich paypal anbieten, und die Bezahlung erfolgte auch über paypal!
Hab schon gelesen dass die meistens für den Käufer entscheiden und dann wahrsch mein pp konto belasten werden.
Da ich dann aber nicht vorhabe die 30eus auszugleichen wollte ich eben wissen wie's rechtlich steht bzw. wie so etwas normalerweise gehandhabt wird.
Immer wieder die selben Fehler seitens der Verkäufer!
Wie gesagt, werd ohne Sendungsbeleg nicht mehr verschicken, da bisher aber auch unversichert immer alles glatt lief.... naja....
 
Freak-X schrieb:
Sei doch froh! - Sonst hätte er dich unberechtigt negativ bewertet, siehe mich oben ^

Bin ich :)

@PiPaPa
In der Regel biete ich Hermes Versand an. Kostet 4 Euro (1,80 mehr als der Maxibrief) und ist auch versichert, Sendungsverfolgung etc.
Hermes Shop2Shop kostet sogar nur 3,55 soweit ich weiß.

Hermes ist natürlich nur sinnvoll wenn man einen Paketshop in der Nähe hat...
 
sp33d schrieb:
@pipapo: und den beweis hat er + zeugin.

Eine Quitting ist kein Beweis, es steht keine Sendungsnummer drauf oder was da verschickt wurde. Und auch Zeugen müssen glaubhaft sein in den Augen eines Richters.

@Thorle
Und ich will damit ausrücken hätte der Verkäufer hier den unversicherten Versand gleich ausgeschlossen und nur den versicherten Versand angeboten samt Sendungsverfolgung, so wäre das Problem erst gar nicht aufgekommen und man würde sich jetzt viel Ärger sparen.:rolleyes:
 
Und ich will damit ausrücken hätte der Verkäufer hier den unversicherten Versand gleich ausgeschlossen und nur den versicherten Versand angeboten samt Sendungsverfolgung, so wäre das Problem erst gar nicht aufgekommen und man würde sich jetzt viel Ärger sparen.

Ja. Wer weiß vielleicht hat der Käufer auch mit absicht unversichert gewählt. Die Sache erhalten und holt sich nun sein Geld zurück über Paypal. So hat er im Endeffekt nichts bezahlt. Ist war illegal, aber recht einfach machbar. Hier gabs doch auch mal wen der das Problem mit ner CPU hatte für 100euro.

Letztendlich Geld und CPU weg.

Also wenn du über PP abgewickelt hast wirste eher schlechte Karten haben. Da musste halt die Quituung vorlegen dass du es abgeschickt hast, das kannst du aber nicht, ergo werden sie dem Käufer recht geben. Obendrein steht auch in den Bedingungen dass man versichert Versenden muss bei PP

Der Verkäufer hatte wohl kein Interesse daran das Problem unter uns zu regeln und hat (nach 2 einzeiler emails an mich, welche ich immer rasch, freundlich und kulant beantwortet habe) einen ebay Beschwerdefall eröffnet

naja wieso auch. Seine Karten sind eindeutdig die besseren, zumindest gegenüber Paypal.

Würd ich ehrlich gesagt auch so machen und mich nicht mit der Hälfte des Geldes abspeisen lassen.

Wies rechtlich aussieht keine Ahnung. Ist aber auch dan immer die Frage ob es lohnt den Rechtsweg zu betreiten
 
Zuletzt bearbeitet:
PiPaPa schrieb:
Eine Quitting ist kein Beweis, es steht keine Sendungsnummer drauf oder was da verschickt wurde. Und auch Zeugen müssen glaubhaft sein in den Augen eines Richters.

Seine Freundin war dabei, also kann sie auch unter Eid aussagen, dass er das Ding verschikct hat. Damit sind jede Zweifel wegen glaubhaftgikeit ausgeräumt.

Es wird aber never einen richtigen Prozess geben, wie ihr das vielleicht aus dem TV kennt. 30€ sind lächerlich und darauf hat kein Richter Bock.
Da wird sich ein Richter hinsetzen, bedien Parteien hallo sagen und vom Beklagten erfragenm was da passiert ist und Feierabend. Der Kläger kann ja nichts sagen, ausser ist nicht angekommen. Er kann ja nicht nachweisen, dass nichts versendet wurde.

Ich gehe davon aus, dass er Käufer Pech hat, will einen Vergleich aber nicht ausschliessen. Aber selbst der wäre für den Verkäufer mit minimalem finanziellen Risiko verbunden.

PiPaPa schrieb:
@Thorle
Und ich will damit ausrücken hätte der Verkäufer hier den unversicherten Versand gleich ausgeschlossen und nur den versicherten Versand angeboten samt Sendungsverfolgung, so wäre das Problem erst gar nicht aufgekommen und man würde sich jetzt viel Ärger sparen.:rolleyes:

Ja hätte wäre wenn ist jetzt auch zu spät. Der Käufer wollte den unversicherten Versand...
 
Dass Ebay und PayPal nicht immer zu Gunsten des Verkäufers in solchen Fällen entscheidet, musste eine Bekannte von mir am eigenen Leib erfahren.

Sie verkaufte ein Smartphone für etwa 130 € und der Käufer bestand auf Versand als Päckchen, also unversichert, weil er unbedingt den Aufpreis sparen wollte.
Meine Bekannte schickte das Gerät also unversichert auf den Weg und siehe da, das Gerät ist "verschollen", also der Käufer hat es nicht erhalten, wie er sagte.
Er meldete das so bei Ebay und PayPal und bekam seine 130 € zurück und dazu kam noch die negative Bewertung. Das Ebay-Konto ist vorübergehend gesperrt, bis die Sachlage geklärt ist.

Ein Nachforschungsauftrag verlief (wie erwartet) ergebnislos, das Geld und das Smartphone sind weg.
Die Streitigkeiten dauern (inklusive Rechtsbeistand) noch an und das alles wegen 3 Euro, die der Käufer sparen wollte.
Bei einem unversicherten Versand kann der Käufer schnell sagen, er habe die Sachen nicht bekommen, denn nachweisen kann man es schlecht.
Dass Ebay und PayPal den Fall so entschieden hatten ist für mich unverständlich, aber Tatsache.

Ebay entscheidet nicht immer zu Gunsten des Verkäufers, wenn der Käufer die Ware unversichert verlangt hatte, obwohl beispielsweise meine Bekannte im Recht gewesen wäre, denn das Versandrisiko geht bei unversichertem Versand auf den Käufer über, sobald der Beförderer die Sendung empfangen hat.

Ich bin auch gespannt, was in deinem Falle rauskommt, verlassen würde ich mich auf das Recht aber nicht. Falsch entschieden ist schnell.
 
Danke für die zahlreiche Beteiligung. (Mir war klar dass sich der ein oder andere belehrende Mahnefinger nicht vermeiden lässt;) )
Ebay Entscheidung wird vorasussichtlich morgen fallen.
Wen's interessiert, ich werde es hier posten!
 
Das problem an der Sache ist einfach, dass sich paypal bzw. ebay als Richter aufführt, obwohl sie eigentlich nichts zu sagen haben.

Ich kenne mich mit Paypal nicht aus, habe nur Schlechtes gehört und mich deshalb nie da angemeldet.

Wenn da in den AGB steht, dass man versichter versenden muss und der Käufer auf unversichert besteht, so ist das eine Individualvereinbarung, die über den AGB von paypal/ebay steht.

Wenn paypal dann entscheidet, dass das Geld dem Käufer zusteht, so heißt das ja nicht, dass das auch rechtens ist.

In dem Fall müsste der Verkäufer aber klagen, um an sein Geld zu kommen.

Um dem vorzubeugen würde ich das paypal Konto schnellstmöglich leerräumen und schliessen.

Wenn das nicht mehr geht muss man sich überlegen, ob es die 30€ wert sind. Man ist dann in der gleichen Situation, wie der Käufer jetzt...

Eine eigene Klage würde ich allerdings nur mit Unterstützung eines Rechtanwaltes durchziehen!
 
Wenn da in den AGB steht, dass man versichter versenden muss

Auszug aus Verkäuferschutzrichtlinie von PayPal:

4.2. Gültiger Versandbeleg. PayPal akzeptiert einen Versandbeleg, wenn auf diesem die folgenden Angaben enthalten sind:

4.2.1. Name des Versandunternehmens

4.2.2. Versanddatum

4.2.3. Name und Adresse des Empfängers.

Diese Angaben müssen mit der Adresse auf der Seite "Transaktionsdetails" übereinstimmen.

4.2.4. Name und Adresse des Versenders.

Diese Angaben müssen mit der Adresse des Verkäufers übereinstimmen.

4.2.5. Nachvervolgungsnummer (optional)
 
Name und Adresse von dir sind aber nicht drauf, oder?

Das ist blöd, aber auf der anderen Seite klar. Der Käufter besteht auf der letztendlich erfolgten Versandart - womit meiner Meinung nach einhergeht, dass es diese Belege eben nicht gibt.

Ich drücke dir für morgen die Daumen!
 
Wenn er umbedingt auf die Versandart bestand, ist auch vielleicht weniger das Geld das er spart der Grund gewesen sondern dass er wusste dass er bei unversichertem Versand sich das Geld ganz einfach zurück holen kann.

Das mal was wegkommt passiert meiner Erfahrung nach höchst selten
 
PiPaPa schrieb:
Eine Quitting ist kein Beweis, es steht keine Sendungsnummer drauf oder was da verschickt wurde. Und auch Zeugen müssen glaubhaft sein in den Augen eines Richters.
Und wo ist dein Päckchen oder Paket dann besser? Da hast du auch keinen Beleg, was versendet wurde! Du hast nur einen Beleg, dass DU irgendjemand ANDERES etwas geschickt hast, aber nicht, WAS-
 
Ja er kann dann aber nicht mehr sagen ist nicht angekommen schonmal. Klar kann man das ganze weiterspinnen. Wenne sicher gehen willst nimmste dir am besten noch 2 Zeugen mit, und dokumentierst wie du die korrekten Sachen eingepackt hast per Kamera, vorher schwenkste noch auf ne aktuelle Zeitung des Tages.
Denke die Hemmung einfach das Paket anzunehmen die Sachen rauszunehmen und nen Stein reinlegen und sagen war nicht drin außer diesen Stein hier, ist sicher größer als wenn man einfach behauptet kam nix an.
MANCHMAL stecken die Postboten das ja auch nur so lose in den Briefkasten sodass auch jemand der grad da entlang kommt die Sachen einfach rausnehmen und mitnehmen kann, ist auch schonmal passiert.

Bei unversichert kann es sein dass der Verkäufer in Wirklichkeit gar nichts abgeschickt hat, das ganze auf dem Transportweg irgenwo verloren gegangen ist, oder sich nen Mitarbeiter in die Tasche gesteckt hat, der Käufer einfach nur behauptet es sei nichts angekommen, oder man es ihm hat tatsächlich aus dem Briefkasten geklaut hat. Ich denke in Hochhäusern wo die Briefkästen alle unten sind und man sich eh nicht gegenseitig kennt ist bei manchen Leuten die Hemmschwelle sicher niedrig wenn beim Nachbarn was ausem Briefkasten guckt das einfach mitzunehmen

Außerdem ist es bei PP erwähnt dass du eben Versandbeleg brauchst. Wenn man dann unversichert verschickt ist man selber Schuld.

Wobei ich mit dir wette es gibt mehr Käufer die einen solchen Fehler vom VK ausnutzen, als dass Sachen tatsächlich auf Transportwegen verschwinden
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem ist es bei PP erwähnt dass du eben Versandbeleg brauchst.
Nicht direkt. Es heißt nur man braucht den Versandbeleg damit der Verkäuferschutz greift.

Auf der anderen Seite greift der Käuferschutz nur wenn die Ware nicht versandt worden ist.
Sprich, wenn pp mein Geld nimmt, werfen sie mir indirekt vor die Ware nicht versandt zu haben! (Beweis hin oder her)

Wobei ich mit dir wette es gibt mehr Käufer die einen solchen Fehler vom VK ausnutzen, als dass Sachen tatsächlich auf Transportwegen verschwinden
Das denke ich eben auch.
 
Auf der anderen Seite greift der Käuferschutz nur wenn die Ware nicht versandt worden ist.
Sprich, wenn pp mein Geld nimmt, werfen sie mir indirekt vor die Ware nicht versandt zu haben! (Beweis hin oder her)

Ja dann kommste aber nur mitem Anwalt weiter.

Ähnliche Geschichte ist die AZ Garantie von Amazon. Wenn Amazon sich entscheidet dem Käufer die zu gewähren bekommt dieser auch sein Geld zurück, das ganze wird dir in Rechnung gestellt. Er hat dann ware + Geld und du musst für den Transport deiner Ware zurück zu dir auch noch zahlen. Dass die Ware dann benuttz ist und weniger wert, das darfst du dann auch noch tragen.

Quittung habe ich! Allerdings keinen Sendebeleg mit Empfängeradresse!

Du hast doch nur die Quittung von dem Porto oder nicht? Das ist doch quasi "nichts" ;)

Belegt nur dass du Briefmarken gekauft hast.


mein Rat: In Zukunft NUR noch versichert verschicken, selbst wenn der Artikel nur 10 Cent wert ist. Sonst hat dich der Käufer immer in der Hand und kann dich mit negativen Bewertungen erpressen.

Sobald er nicht mehr an PP gebunden ist kann er ja auch unversichert verschicken. Außerdem kannste es melden wenn nen Käufer versucht dich zu erpressen. Streng genommen wäre das schon Nötigung wenn nich sogar Erpressung, weil der Käufer sich ja bereichern will und die Bewertung als Druckmittel einsetzt.

Das beste ist aber wenn du einfach nicht erpressbar bist, so mach ich das. Sollen se mir halt ne negative reindrücken, ist mir nämlich keinen euro wert das abzuwenden. Hat auch mal einer versucht mit mir, hab ihn dann gefragt ob er denn tatasächlih meint dass es mir wirklich 50euro wert sei, keine negative Bewertung zu bekommen.

Dann hab ich halt statt 100% nur noch 99%. Die Negativen verfallen irgendwann, und von den "gesparten Geld" mach ich mir nen schönen Tag
 
Zuletzt bearbeitet:
Das beste ist aber wenn du einfach nicht erpressbar bist, so mach ich das. Sollen se mir halt ne negative reindrücken, ist mir nämlich keinen euro wert das abzuwenden. Hat auch mal einer versucht mit mir, hab ihn dann gefragt ob er denn tatasächlih meint dass es mir wirklich 50euro wert sei, keine negative Bewertung zu bekommen.

Dann hab ich halt statt 100% nur noch 99%. Die Negativen verfallen irgendwann, und von den "gesparten Geld" mach ich mir nen schönen Tag
Genauso ist es richtig!
Noch eine kurze Erläuterung für das Zustandekommen in der eigenen Bewertungsrubrik und alle vernünftigen Ebayer werden dies zu schätzen wissen.
 
wenn ich dich richtig verstanden habe ,ist dhl maxibrief versichert. ok !

1. ) Dies war ein Privatverkauf. Das heißt ,falls die Sendung verloren gehen sollte o.ä., dann MUSS DER KÄUFER SICH DARUM kümmern und nicht der Verkäufer, ABER auch unter der Bedingung, dass du ihm "netterweise" die Sendungsnummer zeigen musst, falls es so verlangt wurde. wenn nicht dann nicht. sh*t happens ;)

2.) du scheinst leicht "erpressbar" zu sein ...lol...bietest ihm direkt eine teilrückzahlung an. tsts....bleib hart. du bist kein unternehmen, also haftest du nicht für den versand. soll der käufer rumheulen. sollte er jedoch für versichert gezahlt haben, dann steht ihm das recht zu, dass er die sendungsnummer bekommt, als versandbeweis ;)
 
Der Verkäufer hat eien quittung und seine Freundion als Beweis. Fertig.
 
wenn ich dich richtig verstanden habe ,ist dhl maxibrief versichert.
Sorry, aber du hast es nicht richtig verstanden.
Weder versichert, noch Sendungsnummer.

Und von wegen leicht erpressbar.... Ich kann mich ja auch in die Situation des Käufers hineinversetzen. Das mit Hälfte zurück hätte ich mit der Auflage gemacht, dass er mir einen Schrieb unterschreibt in dem er mir das "Nichterhalten" verbindlich versichert.

Das Angebot is nun aber auf jeden Fall weg, da der liebe Herr sich lieber mit ebay/paypal auseinandersetzt als mit mir.
 
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