Echtes "formatieren" noch notwendig?

cr4zyiv4n

Captain
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Servus zusammen

Ich möchte im Laufe dieses Jahres zwei Änderungen an meinem System Vornehmen

1. Die kleine System 128 GB SSD durch eine größere ersetzen (250 oder 500GB)
2. Mainboard, CPU + RAM austauschen (Aktuell sind die Komponenten aus der Signatur verbaut)

Muss ich für beide Szenarien mein Rechner formatieren? Oder ist Windows 10 in der Lage das anderweitig zu lösen?

Letzte Formatierung habe ich beim Erwerb meine CPU durchgeführt (2014) und seit dem Läuft das System noch immer 1ste Sahne. (Daher will ich auch ungern formatieren)
 
Was willst Du genau warum formatieren? Ein Rechner kann nicht formatiert werden. Und wenn Du einen Datenträger austauschen willst, dann verwende hier einfach ein gutes Sicherungsprogramm mit Klonfunktion.
 
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Bei mir haben sich immer irgendwelche Fehler eingeschlichen, nach einen Wechsel des Unterbaus. Da würde ich einfach Win 10 neuinstallieren.

Aber möglich das auch ohne gut läuft.
 
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Bei einem kompletten Umbau / Neueinbau von CPU und Board empfiehlt es sich immer Windows sauber auf eine frisch formatierte Platte zu spielen
 
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Habe ich gemacht. Von einem am3 AMD 8530 system auf ein ryzen. Windows kam mit dem Wechsel ohne Neuinstallation zurecht. Es musste leider neu aktiviert werden. Da ich eine kostenlose Upgrade Lizenz von Windows 8 hatte, ging das nur über einen account bei Windows live. Das hatte ich nicht. Hätte das alte Mainboard wieder einbauen müssen. Habe mir einfach eine neue Lizenz gekauft.
HDD und Mainboard würde ich nicht gleichzeitig tauschen. Erst auf neue ssd/HDD Clone und dann das neue Mainboard. Wenn das doch nicht funktioniert kannst du entweder die auffrischen Funktion von Windows nutzen oder wirklich neu installieren.
 
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Mein Win10 ist auch schon Jahre alt & hat mehrere Mainboard / CPU wechsel gesehen.

Läuft alles ohne Probleme!

Du musst nur vorher einen Microsoft Account anlegen & deine Win10 Lizenz an diesen binden.
Sonst geht die Lizenz beim Mainboard wechsel verloren!
 
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Ich habe auch schon von Plattformwechseln zwischen Intel und AMD gehört, bei dem Windows noch ganz normal gebootet hat und benutzbar war. Später traten dann aber Fehler auf und das System war instabil. Ich würde bei einem Tausch von MB oder CPU immer Windows neu installieren. Der Spaß dauert heute ja nicht mehr lange und nur das herstellen der vorherigen Konfiguration dauert noch ein bisschen.

Dabei würde ich dann die Systempartition formatieren, damit du die Altlasten des vorherigen Systems los bist. Wenn du eine neue SSD hast, brauchst du das natürlich nicht. Die ist ja leer. Ich habe bei meiner SSD eine kleine 8 GB Partition mit Windows Image eingerichtet. Von der kannst du dann booten und installieren. Viel schneller kann man Windows gar nicht mehr installieren.
 
Also, wenn du deinen Datenträger sowie Mainboard austauscht und danach Windows 10 neuinstallierst brauchtst du den Datenträger vorher nicht formatieren. Das erledigt Win 10 von sich aus.
 
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Wenn Du sowieso Board, CPU, RAM und Systemplatte austauschen möchtest, wäre es meinem Empfinden nach am einfachsten das neue System aufzubauen, komplett neu zu installieren und dann zu schauen, was zusätzlich aus dem alten System mit rüber soll (SSD, Soundkarte, etc)
 
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Wo ist der Unterschied zwischen echtem Formatieren und unechtem Formatieren?!
 
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Generell braucht man schon lange nicht mehr bei einem Mainboard- und CPU-Wechsel das Windows neu zu installieren. Wenn man ein paar Dinge beachtet wie
  1. Windows aktualisiert
  2. Alle Treiber aktuell
  3. Aktuelle Chipsatz- und Netzwerktreiber des neuen Mainboards vorher dem Wechsel einspielen (nur erforderlich bei Wechsel von Intel/AMD).
  4. Eine Sicherung des Windows-Systems vornehmen
  5. SysPrep vor dem Wechsel ausführen
dann kann man sehr gut ohne Neuinstallation das System wechseln. Und entgegen aller subjektiven Eindrücken läuft das genauso stabil wie vorher.
 
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Die alte Platte solltest du nach dem Klonen schon formatieren.
 
Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, schütte ich auch nicht den vollen alten Aschenbecher in den des neuen. Die Stunde Zeit für einen Neuaufbau von Grunde auf wird doch noch wo abzuzwacken sein. Künstlerische Aktionen mit 10 Hintertürchen sollten auch nur den Künstlern vorbehalten bleiben, weil die können sich dann auch mit den Problemen auseinander setzen.
 
Für mich persönlich wäre beim kompletten Wechsel des Unterbaus (Mainboard, CPU, RAM) eine Neuinstallation fällig. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass es auch ohne geht.

Sonst behalte ich eigentlich immer mein System bei so gut es geht (hin und wieder geht ja mal was schief). Für mich stellt das schlicht die richtige Gelegenheit dar, alles nochmal frisch aufzusetzen. Man wechselt ja selten genug die ganze Hardware.

Daher würde ich dir auch dazu raten, das dann neu zu machen. Bei Festplattenwechsel brauchst du das eigentlich noch nicht, aber beim kompletten Wechsel der Plattform würde ich es machen. Aber es bleibt dir selbstverständlich immer die Möglichkeit, es mit dem laufenden System zu probieren. Bitte tu dir selbst nur einen Gefallen und mach immer ein Backup!
 
Bei Spielesystemen ist eine Windows-Neuinstallation längst nicht mehr so lästig wie früher.

Mozbackup kann Firefox- und Thunderbird-Installationen quasi klonen, sogar der geöffnete Tab-Müllberg bleibt erhalten.

Spiele-Installationen hatte ich auf eine separate SSD ausgelagert, und die konnte ich einfach übernehmen. Steam, GOG Galaxy, Uplay und Battle.net (Plattformen neu installiert) konnten die fertigen Spieleinstallationen ohne nennenswerte Probleme importieren, teilweise sogar alle auf einmal. Auch Cloud-Savegames waren natürlich so wie vorher.

Kein Vergleich mehr zu früher, wo man die Savegames mühsam zusammensuchen musste (teilweise sogar aus der Registry), und fast alle Spiele wegen nerviger Kopierschutztreiber und des Registry-Mülls grundsätzlich neu installieren musste.

Lobenswerte Ausnahme war damals nur Quake 3, das überhaupt nicht auf Registry-Müll angewiesen war. Man konnte einfach das gesamte Verzeichnis inklusive aller Mods auf den nächsten Rechner verpflanzen.
 
acty schrieb:
Bei einem kompletten Umbau / Neueinbau von CPU und Board empfiehlt es sich immer Windows sauber auf eine frisch formatierte Platte zu spielen
Das klingt sehr nach Windows XP oder 7. Also hoffnungslos veraltete Systeme.
Also wenn sowas drauf sein sollte ja, neu installieren.

Bei aktueller Software normalerweise nicht nötig. Aber trotzdem immer Backup machen.
 
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@JMP $FCE2 Ich zitiere den Ersteller von mozbackup mal:
MozBackup is not being developed anymore. There are known issues and there is no time on my side to fix all issues and develop new features. Use MozBackup only on your risk. Thanks for understanding. Source code is available on GitHub.
http://mozbackup.jasnapaka.com/

Von daher sollte mal das NICHT verwenden.

Passend hierzu die Seiten von Mozilla:
https://support.mozilla.org/de/kb/benutzerprofile-mit-ihren-persoenlichen-daten
https://support.mozilla.org/de/kb/firefox-profile-sichern-und-wiederherstellen
https://support.mozilla.org/de/kb/thunderbird-daten-auf-neuen-rechner-uebertragen

Zum eigentlichen Thema:
Windows 10 überlebt solche Umzüge potentiell sehr gut.
Fehler können halt nicht ausgeschlossen werden, und falls fiese Fehler auftauchen und nicht zu beheben sind, steht halt dann eine Neuinstallation an.

Formatieren ist optional.
 
@PHuV DU meinst man sollte die Treiber für das neue MB bereits installieren, während man noch das alte MB verbaut hat ?

An alle anderen, danke für das Feedback. Hätte nicht gedacht das soviel Reaktion kommen.
Ich würde es dann in der Tat erstmal ohne windows neu Installation probieren. Sollte Fehler oder Probleme auftreten, kann ich dies noch immer im Nachgang durchführen.

Es ist nicht geplant SSD + MB + CPU zeitgleich zu wechseln. SSD kommt bereits nächste Woche und der Rest erst irgendwann später evtl. nächstes Jahr .

Und ja, es handelt sich um ein Gamingsystem undauch bei mir liegen alle Gamesordner auf andere SSDs (Steam/Battlenet/Origin/Uplay/uvm.)
 
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