Eigenbau NAS ECC (Ryzen?)

Intel/AMD mit ECC?


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Hab meine Konfiguration überarbeitet: https://geizhals.de/?cat=WL-1015790

Mein jetziger Gaming PC kommt in das hier bestellte Fractal Design Core 2500, das NAS in mein Fractal Design Define R4. Eine SSD fürs OS habe ich günstig von einem Kollegen bekommen, deswegen ist es hier nicht aufgeführt.

Ein doch etwas teurerer Rechner als gedacht :o ich hoffe mal der Stromverbrauch ist in Ordnung.

Anregungen, Diskussionen, Vorschläge? :-)

Update: allein die R5 230 zieht schon ca. 27W :(
 
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Sieht soweit vernünftig aus, eventuell würde ich den separaten Kühler weglassen und den Boxed verwenden und das gesparte Geld in den R5 1400 mit 4C/8T stecken, dann könnte das NAS auch noch etwas mehr "wachsen".

Vielleicht kann das günstige ASRock-Board im UEFI auch via Offset undervolten (Handbuch/Support gegenchecken), mein 2600X geht beim X470 Taichi problemlos (Prime mit AVX) mit -0,1 V, was sich deutlich auf Stromverbrauch und Temperatur auswirkt. In 3 Monaten, seit dem ich das System habe, hatte ich nicht einen einzigen Absturz.

Die Situation mit iGPU aber kein ECC bei AMD ist nicht schön, das stimmt - auch doof, dass es nicht eine simple 2D-ASpeed-GPU wie sie auf vielen Server-Mainboards onboard verlötet ist, als separate PCIe-Karte zu kaufen ist.

Bei Intel weiß man halt nicht, was sonst noch alles an Spectre-Geschichten hochkocht, die Situation jetzt ist hinsichtlich VMs schon nicht so toll, besonders bei schwächeren Systemen.
 
JBG schrieb:
Die Situation mit iGPU aber kein ECC bei AMD ist nicht schön, das stimmt - auch doof, dass es nicht eine simple 2D-ASpeed-GPU wie sie auf vielen Server-Mainboards onboard verlötet ist, als separate PCIe-Karte zu kaufen ist.
Klar das wäre echt praktisch, aber mit einem geschätzten idle Verbrauch von 50W mit der zusätzlichen Grafikkarte und ohne Festplatten macht es auch keinen Sinn. :/


Ich kanns mir also aussuchen zwischen Stromfresser und Sicherheitslückenbome die mit Patches die Geschwindigkeit einer toten Schnecke konkurrenz macht.
 
Gäbe auch noch PCI Grafikkarten die weniger Strom verbrauchen.
Aber dafür muss das MB auch einen Slot besitzen.
Wobei, haben die neuesten AMD Karten nicht eh ZeroPower wenn kein Monitor angehängt ist?
 
cbtestarossa schrieb:
Wobei, haben die neuesten AMD Karten nicht eh ZeroPower wenn kein Monitor angehängt ist?
Das ist ein Bul***-Bingo-Marketing-Wort, es wird selbstverständlich trotzdem Strom verbraucht. Bei einer TDP von 19 Watt würde ich allerdings eher von ~5 Watt im Idle ausgehen.
 
Richtige Tests / Angaben zum Stromverbrauch vom Ryzen 3 1200 und von der R5 230 gibt es nicht wirklich, aber sollte schätzungsweise im idle bei ca. 20-25W liegen (OHNE Festplatten). Wie kann ich den Stromverbrauch noch weiter runterschrauben? (Außer undervolten?)

Noch ein Vorteil bei den Ryzen wären zukünftige Upgrademöglichkeiten der CPU oder des Mainboards, da die AM4 Plattform AMD-Typisch länger bestehen bleibt und nicht jedes Jahr durch einen neuen Sockel / Chipsatz "obsolet" wird. Abgesehen davon kann ich DDR4 ECC noch länger verwenden, DDR3 ECC ist mittlerweile end of life ^^:D
 
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Wofür willst du bei nem NAS die CPU upgraden?
Die Leistung der CPU reicht für den Netzwerktraffic vermutlich für alle Zeiten, wenn du nicht wilde Sachen damit anstellst....
 
10 GBit ist für die Zukunft mit eingeplant :D
Für Plex streaming, Video encodierung mit Handbrake, etc ;)

Nur der idle Verbrauch ist das was mich zurückhält.
 
Zuletzt bearbeitet:
Elefacts hat ein NAS mit Ryzen 3 2200G gebaut und der idle Verbrauch ist bei ca. 26W ohne Datenfestplatten.
Ein ähnliches System mit Kaby Lake CPU ist da bei ca. 13W.
Auf Technikaffe gibts eben auch eine Konfiguration mit nem i3 4160, ECC und IPMI, idle Verbrauch ca. 25W.
 
Der Aufpreis für ECC ist nicht das Problem, der 24/7 Stromverbrauch eher der bei dem Ryzen doch wesentlich höher ist und mit der R5 230 noch höher wird.
 
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Ok, ich habe hier folgende Konfigurationen:

Ryzen 3 1200 NAS:
https://geizhals.de/?cat=WL-1015790
Stromverbrauch geschätzt (ohne Datenfestplatten) 30-35W idle.

Pentium G4560 NAS:
https://geizhals.de/?cat=WL-1018730
Stromverbrauch geschätzt (ohne Datenfestplatten) 25W idle.

Grundkonfiguration bleibt gleich. CPU, Mainboard und GPU unterscheiden sich hier.
Alle Mainboards mit Intel Gbit Netzwerkkarte, wobei das mit dem Pentium 2x Gigabit + 1x IPMI hat und das ASRock nur 1x Gbit.
Genauso braucht das Ryzen System mehr Strom. Es ist Hardwaretechnisch günstiger und leichter/günstiger aufzurüsten aber der Stromverbrauch wird sich mit der Zeit doch auf die Kosten auswirken.

'Leider' tendiere ich z.Z. für das Pentium System, auch wegen den Features (2x GBit und IPMI).

Update:
Naja hab das hier gefunden: https://www.complang.tuwien.ac.at/anton/ryzen-server.html
Was haltet ihr davon?
 
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@LastChosenOne Ich stehe gerade vor ziemlich genau derselben entscheidung (habe leider dein thema nicht früher gefunden und bin auch viel von dem durchgegangen... wollte zuerst einen athlon 200GE, dann einen 2200G, dann bin ich drauf gekommen, dass der auch kein ECC mag und bin dann beim 2600 gelandet).

Wofür hast du dich dann letztendlich entschieden und wie zufrieden bist du damit?

lg
 
@berto
Ich hab lange abgewogen zwischen nem Ryzen und "auf-gut-glück-ECC" und nem Pentium System.

Aber wenn ich schon einmal dabei bin, kann ich es ja mal etwas ausführlicher machen :-)

Habe mich am Ende für folgende Zusammenstellung entschieden:
Ja das Gehäuse ich einfach viiiiiel zu groß, aber warum Geld dafür ausgeben? :D
Netzteil ist auch viel zu überdimensioniert, war damals aber im Angebot und ist perfekt zum Aufrüsten ohne Adapter.

Auf der SSD ist Debian mit LUKS installiert.
Auf der root Partition ein 16384 bit key fürs automatische encrypten der LUKS Partition auf den 2x 8TB Linux MD-RAID 1.
RAID1 mit XFS und reflink formatiert für offline Deduplication mit duperemove.

Mit Datentransfer auf die HDDs braucht die Kiste ca. 33 Watt (mit IPMI).
HDDs im Standby ca. 22-24 Watt, CPU idle.

Kann das NAS aber auch ausgeschaltet lassen durchs IPMI:
Hab am Handy die Zugangsdaten für mein FritzBox VPN. Einmal per VPN verbinden, über den Browser aufs IPMI zugreifen (ja das SuperMicro IPMI hat keine mobile Ansicht, aber ist ertragbar), einschalten und über die HTML5 Konsole das LUKS PW beim Start eintippen.

Die Lüfter sind aber hörbar, da ich nur 3PIN Lüfter angeschlossen habe und das Mainboard diese immer auf Volllast regelt. Das Mainboard kann nur 4PIN PWM Lüfter anständig regeln. Die Festplatten hört man aber so gut wie garnicht, nurs Anlaufen hört man kurz nachdem diese im Standby waren.

Installierte Dienste bis jetzt:
  • Samba
  • NFS
  • Postfix
  • MD RAID
  • hdparm
  • Nextcloud (Apache + MariaDB)
  • glaub miniDLNA
  • Standard Dienste und Scripte (SSH, Fail2Ban, LVM Snapshots und Backup Scripte, IPTables Firewall, smartd mit Mail Benachrichtigung, ...)
  • KVM/Qemu (Virtualisierungstools) für ein paar Test VMs, eine davon wird in Zukunft PiHole
Ich denke mal, ich hab das wichtigste Aufgezählt. :-)
 
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Doch das SuperMicro Board unterstützt ECC.
Hab deswegen beim SuperMicro Support nachgefragt, aber die Antwort war nicht hilfreich.
Linux erkennt (bzw. erkannte damals) den ECC Part nicht bzw. konnte es nicht korrekt auslesen.
Und im BIOS gibt es keine ECC Option (auch nicht nach BIOS update).
Memtest86 und (opensource) Memtest86+ konnten es auch nicht auslesen.

Also folgendes gemacht:
Das System zusammengebaut, BIOS Update + Settings, Windows 10 Installations-USB-Stick gebootet und CMD geöffnet im "Live System".
Hab mich anschließend an den Post hier gehalten.
Laut der Ausgabe kann das Board also Single Bit ECC.

Hab jetzt gerade mal kurz dmidecode ausgeführt zur überprüfung:

Physical Memory Array
Location: System Board Or Motherboard
Use: System Memory
Error Correction Type: Single-bit ECC
Maximum Capacity: 64 GB
Error Information Handle: Not Provided
Number Of Devices: 4

Handle 0x0032, DMI type 17, 40 bytes
Memory Device
Array Handle: 0x002E
Error Information Handle: Not Provided
Total Width: 72 bits
Data Width: 64 bits

Size: 8192 MB
Form Factor: DIMM
Set: None
Locator: DIMMB2
Bank Locator: P0_Node0_Channel1_Dimm1
Type: DDR4
Type Detail: Synchronous
Speed: 2400 MHz
Manufacturer: Kingston
Serial Number: EF1ECFE7
Asset Tag: DIMMB2_AssetTag(18/33)
Part Number: 9965684-005.A00G
Rank: 1
Configured Clock Speed: 2400 MHz
Minimum Voltage: 1.2 V
Maximum Voltage: 1.2 V
Configured Voltage: 1.2 V


Handle 0x0034, DMI type 15, 73 bytes
System Event Log
Area Length: 65535 bytes
Header Start Offset: 0x0000
Header Length: 16 bytes
Data Start Offset: 0x0010
Access Method: Memory-mapped physical 32-bit address
Access Address: 0xFF610000
Status: Valid, Not Full
Change Token: 0x00000001
Header Format: Type 1
Supported Log Type Descriptors: 25
Descriptor 1: Single-bit ECC memory error
Data Format 1: Multiple-event handle
Descriptor 2: Multi-bit ECC memory error
Data Format 2: Multiple-event handle
Descriptor 3: Parity memory error
Data Format 3: None
Descriptor 4: Bus timeout
Data Format 4: None
Descriptor 5: I/O channel block
Data Format 5: None
Descriptor 6: Software NMI
Data Format 6: None
Descriptor 7: POST memory resize
Data Format 7: None
Descriptor 8: POST error
Data Format 8: POST results bitmap
Descriptor 9: PCI parity error
Data Format 9: Multiple-event handle
Descriptor 10: PCI system error
Data Format 10: Multiple-event handle
Descriptor 11: CPU failure
Data Format 11: None
Descriptor 12: EISA failsafe timer timeout
Data Format 12: None
Descriptor 13: Correctable memory log disabled
Data Format 13: None
Descriptor 14: Logging disabled
Data Format 14: None
Descriptor 15: System limit exceeded
Data Format 15: None
Descriptor 16: Asynchronous hardware timer expired
Data Format 16: None
Descriptor 17: System configuration information
Data Format 17: None
Descriptor 18: Hard disk information
Data Format 18: None
Descriptor 19: System reconfigured
Data Format 19: None
Descriptor 20: Uncorrectable CPU-complex error
Data Format 20: None
Descriptor 21: Log area reset/cleared
Data Format 21: None
Descriptor 22: System boot
Data Format 22: None
Descriptor 23: End of log
Data Format 23: None
Descriptor 24: OEM-specific
Data Format 24: OEM-specific
Descriptor 25: OEM-specific
Data Format 25: OEM-specific

Also funktioniert ECC, nur unter Linux kannst es nicht auslesen.
edac-utils:
edac-util: Error: No memory controller data found.

Ist schade für die Infos und Statistiken, aber wenigstens ist es aktiviert.
 
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@berto nein ein C236 Chipsatz reicht

@0-8-15 User seh grad, ich hab die 10TB Modelle :schaf:
Zwecks dem Netzteil: war hald im Angebot, also warum nicht ;-) Ist sowieso viel zu viel :-D
 
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