Eigenbau NAS

Hobojobo

Lieutenant
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Hallo.
Meine QNAP TS-419P II kommt so langsam in die Jahre und der Support läuft auch bald aus.

Frage:

Es ist möglich mit einem NUC und einem externem HDD-Gehäuse für 2 HDDs, welches über USB3 angebunden ist, ein Netzwerkspeicher mit z.B. freeNAS zu realisieren?

Gespeichert werden Fotos und Filme, die im privaten Netzwerk abgerufen werden.
Die Platte wäre gepiegelt. Ich brauche keine 100 Mbyte Transferrate.
 
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Was spricht denn gegen den Einsatz des derzeitigen NAS?
Ansonsten es geht alles. Wenn man die Zeit investieren will.
 
Wie gesagt, ich bin auch zufrieden mit QNAP. Ich wollte mich früh genug um "Ersatz" kümmern.
Wenn es mit endlichem Aufwand zu machen ist, würde der freeNAS-Variante eine Chance geben.

Die ursprüngliche Frage ist noch offen.
 
Ich wollte auch ein NAS selbst bauen, aber aus zeitgründen hab ich es dann doch sein lassen. FreeNas und überhaupt open source Systeme sind sehr zeitaufwendig zu konfigurieren, ist meine persönliche Meinung. Hab mir dann letztenendes ein fertiges NAS gekauft und bin mit der Preis/Leistung zufrieden, es läuft halt alles auf Anhieb ohne irgendwelche Befehle eingeben zu müssen.
 
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Hobojobo schrieb:
Ich wollte mich früh genug um "Ersatz" kümmern.
planst du schon , dass dein nas nächstes jahr kaputt geht, oder warum der quark ?
und du brauch den herrlichen support wofür ?
hat dein nas hunderte von fehlern, die in der restlichen "support zeit" nicht mehr behoben werden können ?

das teil wird warscheinlich noch 10 jahre laufen, aber da wird es lieber entsorgt...
 
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Hobojobo schrieb:
Hallo.
Meine QNAP TS-419P II kommt so langsam in die Jahre und der Support läuft auch bald aus.

Frage:

Es ist möglich mit einem NUC und einem externem HDD-Gehäuse für 2 HDDs, welches über USB3 angebunden ist, ein Netzwerkspeicher mit z.B. freeNAS zu realisieren?

Gespeichert werden Fotos und Filme, die im privaten Netzwerk abgerufen werden.
Die Platte wäre gepiegelt. Ich brauche keine 100 Mbyte Transferrate.


du hast jetzt ein 4bay nas und willst auf nen selbstgebauten 2bay nas umsteigen? ähm ja na klar... deine nas ist vollkommen okay und wie schon erwähnt ist das ding halt "fertig" man muss nix groß rumbasteln.

aber wir können gerne tauschen :D mir ist mein 2bay nas zu klein xD
 
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Hobojobo schrieb:
Meine QNAP TS-419P II kommt so langsam in die Jahre und der Support läuft auch bald aus.

Schau mal besser nach 12/2020 ob wirklich eine Security Updates mehr kommen. Synology und QNAP stellen zwar irgendwann die Major Upgrades mit neuen Features ein, patchen aber noch eine gewisse Zeit lang die Geräte.

CasiHST schrieb:
Ich wollte auch ein NAS selbst bauen, aber aus zeitgründen hab ich es dann doch sein lassen. FreeNas und überhaupt open source Systeme sind sehr zeitaufwendig zu konfigurieren, ist meine persönliche Meinung

Das mag zwar deine Meinung sein, ist aber nichtzutreffend. Ich hatte FreeNAS am laufen und nutze jetzt XigmaNAS auf meinem Server und musste nie "irgendwelche Befehle" eintippen. Die Konfiguration ist nicht komplizierter oder Aufwendiger als bei Synology oder QNAP.

martinallnet schrieb:
Für FreeNAS ist eher eine Plattform mit ECC-RAM empfehlenswert.

Auch das ist nicht zutreffend.
 
dann bin ich einfach mal der erste der darauf tatsächlich antwortet:

ich habe selbst ein nas selbst gebaut und betreibe freenas. ist sehr komplex und hat eine steile lernkurve die seeeeeeeehr lange dauert. würde ich dir nur raten, wenn du dabei etwas lernen willst.

mit genug arbeit funktioniert alles und du hast das non plus ultra. da wird aber einiges an zeit für drauf gehen und du wirst vermutlich das ein oder andere mal frustiert aufgeben und dich erst nach einiger zeit wieder damit befassen. sieh es also als ein langzeit projekt an :D

wenn es einfach nur funktionieren soll bzw du es bald brauchst besorg dir lieber ein vorkonfiguriertes.

die vorteile sind aber durchaus enorm:
-die leistung ist einfach allem vorkonfiguriertem erhaben und es gibt keine grenze nach oben
-alles ist per plugin, Jail oder VM möglich
-preisleistung ist eigentlich immer besser (wenn man die zeit die man reinsteckt nicht einrechnet :freak:)

zur frage mit dem nuc+usb3 platten

das hat freenas nicht gerne. freenas möchte direkt auf die hardware zugreifen. also weder ein raid noch ein usb controller sollte dazwischen sitzen.

wenn du wirklich lust hast eine maschine selbst zu bauen, sag mal, was sie können soll. Reines NAS, Medienserver, Eigene Cloud, wieviel Festplatten, Hotswap oder nicht dann kann ich dir etwas hardware empfehlen.
edit:
tek9 schrieb:
Auch das ist nicht zutreffend.
doch, da alles im ram läuft, wäre ein geflipptes bit in dem umfeld fatal und kann zu verfälschten daten führen.

für heimanwender natürlich nicht ganz so tragisch aber ich (und ziemlich die gesamte freenas community) finde in ein solches gerät gehört ecc rein. ohne geht es zwar aber wenn schon, denn schon.
 
Mal ne Frage an die Teilnehmer hier.
Lohnt sich eine NAS heutzutage? Ich meine da der Cloudspeicher so günstig geworden ist und es auch genügend Programme gibt, die das Verschlüsseln der Daten in solch einer Cloud erleichtern?

Wenn ich mir so durchrechne was die Anschauffung von einem Fertig NAS System kostet, da könnte man doch glat drauf verzichten..
 
G-Red schrieb:
Mal ne Frage an die Teilnehmer hier.
Lohnt sich eine NAS heutzutage?
kommt drauf an was du damit vor hast. wenn ich meine digitalisierte mediathek in ne cloud laden würde, müsste ich ordentlich bezahlen für den ganzen speicherplatz. Außerdem ist man natürlich von der Internetgeschwindigkeit beschränkt.
Ich könnte maximal mit 10mb/s runterladen und mit 3 hoch währenddessen ich hier noch 100mb/s und bald 1gb/s habe. Das ist schon enorm. Selbst wenn der Glasfaser ausbau in die Pötte käme, 1gb/s wird noch ewig dauern.

es kommt also komplett drauf an was man damit machen will. Nur eben ein paar Office dateien speichern? Klar nutz die Cloud. Wenn es aber mehr daten oder höhere Perfomance braucht geht nichts über lokale geräte.
 
SamSemilia schrieb:
kommt drauf an was du damit vor hast. wenn ich meine digitalisierte mediathek in ne cloud laden würde, müsste ich ordentlich bezahlen für den ganzen speicherplatz.

Was wäere den deine Preisgrenze, die du für genügend Speicherplatz ausgeben würdest um das Ganze in der Cloud zu speichern?
 
SamSemilia schrieb:
ich habe selbst ein nas selbst gebaut und betreibe freenas. ist sehr komplex und hat eine steile lernkurve die seeeeeeeehr lange dauert. würde ich dir nur raten, wenn du dabei etwas lernen willst.

Nö.

Ein Synnology einzurichten ist genauso aufwendig wie FreeNAS oder XigmaNAS. Bei allenn drei Systemen muss man exakt die gleichen Dinge erledigen bis man Festplatten oder Shares eingerichetet hat.

G-Red schrieb:
Wenn ich mir so durchrechne was die Anschauffung von einem Fertig NAS System kostet, da könnte man doch glat drauf verzichten..

Ein Synolgy DS218j mit 2x RED 4GB kostet ca 400 Euro plus 130 Euro für Strom bei Dauerbeitrieb in fünf Jahren. 1 TB Cloud kostet in US/EU ca 10 Euro im im Monat, ggf weniger wenn man Anbieter in China wählt.

Wenn man die funf Jahre empfohlene Nutzungsdauer der Red zugrunde legt, kostet das 24/7 NAS mit 8 TB also 530 Euro. Zeig uns bitte eine Cloud die über fünf Jahre bei 8TB günstiger ist.

Services wie DLNA, Printserver, Downloader etc sind bei Cloud nicht verfügbar. Die Geschwindigkeit ist geringer, weil der Internetanschluss sicherlich nicht die 1Gbits erreicht die jedes billig NAS heute erreicht. Des weiteren muss man sich darum kümmern das die Daten verschlüsselt in die Cloud hochgeladen werden. Backups müssen bei beiden Varianten erstellt werden.
 
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tek9 schrieb:
Nö.

Ein Synnology einzurichten ist genauso aufwendig wie FreeNAS oder XigmaNAS. Bei allenn drei Systemen muss man exakt die gleichen Dinge erledigen bis man Festplatten oder Shares eingerichetet hat.

ja und nein. bei freenas und co muss man natürlich die teile selbst installieren. das sollte für niemanden hier ein problem sein. aber nach der grundeinrichtung wird es komplizierter. wenn man plugins und co benutzen will, muss man eben doch mal in der shell arbeiten und hier und da recherchieren. das geht bei synology doch deutlich einfacher.

durch die größeren möglichkeiten ist das ganze einfach automatisch komplexer.

wer ein freenas komplett auf seine wünsche konfigurieren will, muss da ordentlich zeit reinstecken wenn man keine vorkenntnisse hat. basiskonfiguration kriegt jeder hin, aber je tiefer man geht umso schwieriger wird es und umso mehr möglichkeiten bieten sich, es falsch zu machen.
 
SamSemilia schrieb:
wenn man plugins und co benutzen will, muss man eben doch mal in der shell arbeiten und hier und da recherchieren. das geht bei synology doch deutlich einfacher.

Genau das gleiche gilt für Synology und QNAP. Alles was nicht in Synocommunity vorhanden ist, muss per Shell zum laufen gebracht werden. Ich musste bisher keine plugins für xigmanas per shell nacharbeiten. Ich war allerdings gezwungen für Synology eine alternative Paketverwaltung per shell nachzuinstallieren

Der vergleich mit der fertig Hardware hinkt gewaltig. Es steht jedem frei einen HP Proliant oder andere Microserver für ca 200 Euro zu kaufen.

BTW kann man die OSS Version von Synology DSM auf jedem x86 PC installieren
 
ist das legal mit dsm?

die microserver sind nichtmehr das wahre seit Gen8 ausverkauft ist. so ein gutes angebot hab ich lange nichtmehr gesehen.

ich musste bisher bei der synology von meinem dad noch nie in die shell, bei freenas ist es aber zwingend nötig für plex u co um eben die berechtigungen hinzukriegen. bei dsm lief es direkt ohne nacharbeit
 
Ich kann dir hier im Forum einen aktuellen Thread zeigen wo einer es nicht hinbekommt das Plex auf seiner DS Dateien in verschiedenen Ordnern sieht ;)


Und ja klar ist es Legal einen Fork von Synology DSM zu erstellen. DSM ist Linux, also Open Source.

:)
 
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tek9 schrieb:
Schau mal besser nach 12/2020 ob wirklich eine Security Updates mehr kommen.
Ich habe bereits die Angaben von QNAP dazu verlinkt. Major Updates gibt es für das NAS schon seit 12/2017 nicht mehr. Die Liste lässt sich ja relativ einfach für NAS überprüfen, deren Support bereits abgelaufen ist ... das letzte verfügbare Sicherheitsupdate liegt zeitnah dem angegebenen Ablauftermin.

Allerdings ist das für mich kein Grund, ein NAS nicht weiter zu benutzen.


Ein Eigenbau-NAS ist aus meiner Sicht nur für die Leute lohnenswert, die sich entweder bereits von Berufs wegen damit beschäftigen oder sich darüber Wissen aneignen wollen. Für alle anderen dürfte der Zeitaufwand in keinem guten Verhältnis im Vergleich zu den Kosten von Komplettangeboten stehen.
 
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Wie wäre es damit? Gibts sowohl als 2,5 ( HC 1 ) und 3,5 Zoll ( HC 2 ) und kannst dort Openmediavault installieren.
 
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