Eigenbau NAS

tek9 schrieb:
BTW kann man die OSS Version von Synology DSM auf jedem x86 PC installieren
Aber nur auf Intel-PCs. Auf den meisten AMD-Plattformen läuft das nicht oder nur eingeschränkt, wenn du damit Xpenology meinst.
 
Ist dein NAS übers Internet erreichbar?
Wenn nein, würden mich Updates kaum interessieren und ich würde das NAS ewig nutzen.
 
G-Red schrieb:
Lohnt sich eine NAS heutzutage?
Definitiv - ja, wenn man, wie heute durchaus üblich, mit mehreren Geräten auf seine Daten zugreifen möchte u. Datensicherung nicht nur dem Namen nach kennt.

G-Red schrieb:
Ich meine da der Cloudspeicher so günstig geworden ist und es auch genügend Programme gibt, die das Verschlüsseln der Daten in solch einer Cloud erleichtern?
1. Gleiche Verschlüsselung muss für alle Geräte funktionieren
2. Je billiger, desto schlechter der Service
3. keine garantierte Zugriffsgeschwindigkeit
4. Die Datenhoheit gibt man aus der Hand

Ob verschlüsselt oder nicht - nur Daten, die man nicht weitergibt, kann man schützen - alles andere gilt als vogelfrei.

G-Red schrieb:
Wenn ich mir so durchrechne was die Anschauffung von einem Fertig NAS System kostet
Rechnen kannst Du nur, wenn Dir deine Daten egal sind - sind sie für die persönlich unersetzbar, kannst Du die Rechnerei gleich sparen.
Was hilft dir eine "Entschädigung" in Form von 1-2 Monaten kostenlos, wenn deine wichtigen Daten im Nirvana sind? Datensicherheit garantiert dir kein Cloudanbieter.
 
TechX schrieb:
Datensicherung nicht nur dem Namen nach kennt.

Wie sieht es den aus, wenn deine NAS hops geht durch Diebstahl, deffekte Hardware etc. pp? Eigentlich meinte ich die Cloud eher als einen verschlüsselten Backupspeicher, auf den deine Daten syncronisiert werden und originale von mir aus in der lokalen NAS landen.

TechX schrieb:
Ob verschlüsselt oder nicht - nur Daten, die man nicht weitergibt, kann man schützen - alles andere gilt als vogelfrei.
Wenn mans drauf anlegt deine Daten sich aneignen zu wollen, wird man dich auch physisch besuchen, sofern die NAS im Offlinebetrieb benutzt wird. Ich möchte jetzt niemanden hier dazu bewegen die eigenen Daten unbedingt in die Cloud zu laden. Es ist jedoch, meiner meinung nach, recht naiv zu behaupten, dass die Daten auf einer NAS, die daheim steht und aus dem Netz erreichbar ist, sicherer wären als in der Cloud. Und ja, auch wenn du dich hinter einer Firewall versteckst.

Außerdem wenn man mit AES256 verschlüsselt und ein entsprechend langes Alphanumerisches Passwort mit Sonderzeichen wählt, ist man eine verdamt lange weile damit beschäftigt deine Dateien zu entschlüsseln, falls jemand diese in die Finger bekommt.

Wo ich den Einsatz der Cloud tatsächlich nicht vorziehen würde, wäre natürlich in dem Fall, falls die Anbindung ans Netz bescheiden ist. Das wurde hier bereits erwähnt. Aus sicherheitstechnischen Gründen eine NAS einzusetzen ist wie gesagt recht naiv finde ich.
 
G-Red schrieb:
Wie sieht es den aus, wenn deine NAS hops geht durch Diebstahl, deffekte Hardware etc. pp?
Dafür gibt es Backups. Die braucht man ja auch, wenn man Cloud-Speicher verwendet.


G-Red schrieb:
Aus sicherheitstechnischen Gründen eine NAS einzusetzen ist wie gesagt recht naiv finde ich.
Es gibt bestimmt keine Patentlösung, wo man immer und für alle Konstellationen 110% Sicherheit hat. Allerdings gibt es eben auch Unterschiede zwischen Cloud und NAS mit dem Vorteil bei der lokalen Speicherung, dass man eben nicht unbedingt jedem seine Daten direkt online zugänglich macht, man selbst auch ein Wörtchen im Bezug auf Sicherheit / Aufbewahrung / Zugriffsmöglichkeiten mitbestimmen kann und eben auch nicht der Willkür eines Onlineanbieters unterworfen ist. Sei es weil sich das Geschäftsmodell ändert oder was man laut Anbieter in seinem Cloud-Speicher speichern darf und was nicht.

Welche Sicherheiten bzw. Garantie auf Sicherheit hast du beim Cloud-Speicher? Im Grunde gar keine. Der Anbieter verspricht maximal "sein Bestes" zu geben, was aber mitunter schon damit endet, dass Zugangsdaten im Klartext gespeichert werden. Für den ahnungslosen User, der sich um nix kümmern will, der ist ggf. (auch je nach Ansicht, was einem wichtig ist und was nicht) beim Cloud-Anbieter gut und besser aufgehoben. Anderen setzen die Prioritäten anders und vertrauen lieber nicht anderen im Bezug auf Sicherheit und Datenschutz. Naiv ist es blind Google, MS und CO in Sachen Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre zu vertrauen.
 
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M@rsupil@mi schrieb:
oder was man laut Anbieter in seinem Cloud-Speicher speichern darf und was nicht.
Wie gesagt, bei AES256 wird sich der anbieter sehr lange darum bemühen diese Informationen aus deinen Daten abzuleiten.

Die restlichen von dir genannten "Vorteile einer NAS" sind wie gesagt ein wunschdenken wenn die NAS am großen Netz hängt.
 
G-Red schrieb:
Es ist jedoch, meiner meinung nach, recht naiv zu behaupten, dass die Daten auf einer NAS, die daheim steht und aus dem Netz erreichbar ist, sicherer wären als in der Cloud. Und ja, auch wenn du dich hinter einer Firewall versteckst.

Agreed. Allerdings würde ich DAten in der Cloud trotzdem immer verschlüsseln. Ansonsten wertet der Anbieter die Daten aus und verkauft die auf diesem Weg erstellten Profile weiter.

G-Red schrieb:
Wie sieht es den aus, wenn deine NAS hops geht durch Diebstahl, deffekte Hardware etc. pp? Eigentlich meinte ich die Cloud eher als einen verschlüsselten Backupspeicher, auf den deine Daten syncronisiert werden und originale von mir aus in der lokalen NAS landen.

Thats the way. Wer Daten auf einem NAS ablegt, muss immer auch Backups an einem Ort ablegen der nicht dem Standort des NAS entspricht. Stichwort Diebstahl, Feuer, Blitzschlag, Überschwemmungen. Also für die Fotos der letzen 20 Jahre oder wichtige Dateien wie Steuererklärungen.

Entweder man fragt einen Kumpel, ob er auf seinem NAS dafür ein paar GB teilt oder halt Cloud.

Zwei Synology oder QNAP per Internet zu synchronisieren ist relativ einfach eingerichet.

Cloud als primären Datenspeicher ohne Backup zu nutzen ist nicht empfehlenswert. Es ist in der Vergangenheit des öfteren vorgekommen das Anieter problemem hatten und nicht alle Daten widerherstellen konnten..
 
G-Red schrieb:
Aus sicherheitstechnischen Gründen eine NAS einzusetzen ist wie gesagt recht naiv finde ich.
Naiv ist m.M.n. einem Fremden und dessen Systemen ein so hohes Vertrauen entgegenzubringen.
Dass man auch bei NAS Verschlüsselung einsetzen kann lässt Du einfach untern Tisch fallen.

Natürlich kann man in Systeme einbrechen - es ist aber dennoch ein haushoher Unterschied, ob man Zugriffe schützt oder aktiv gleich frei Haus liefert, deren weiteren Verlauf man niemals mehr kontrollieren kann.
Bleibt man argumentativ dabei, ist deine Verschlüsselung auch nichts wert - auch dein Endgerät ist angreifbar, das Passwort/Schlüssel kann somit abgegriffen/gestohlen werden.

Datenhaltung inhouse bedeutet, ich weiß definitv, wie, ob, wann,... meine Backups gemacht wurden - beim Cloudanbieter glaube ich zu wissen - im worst-case gibt es kein (aktuelles) Backup, ein automatisiertes "Entschuldingsschreiben" u. 5 Euro Rabatt u. dein "Backup" ist im Ar... - tolle Wurst.

Cloud als echtes Backup in Betracht zu ziehen, ist schon fast grob fahrlässig - das kann man höchstens zusätzlich zu allen getroffen Maßnahmen machen.
 
Ist schon immer wieder lustig wenn sich hier immer wieder alle hochbauschen. Dabei wird dem TO sein Anliegen vollkommen ignoriert.

Bei dem Anwendungsbereich tut es ein pc mit Ordnerfeigabe. Da braucht man kein superserver/Nas der alle arschaufgänge online stellt. Theoretisch kannst du ein Raspberry 3+ nehmen und ne externe Festplatte. Reicht vollkommen aus für Bilder und Filme.
 
@SeniorWitti Die Frage des TE wurde umfangreich beantwortet.

Zusammengefasst: Einen NUC mit zwei USB Platten ist zwar möglich, aber nicht sonderlich sinnvoll
 
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