Eigener Datei- und Backupserver

NeRonZ

Ensign
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Feb. 2010
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Hallo liebe CB-Community,
ich habe mir unzähle Projekte und Threads zu diesem Thema durchgelesen, bevor ich mir meine eigenen Gedanken und Ideen gemacht und anschließend gesammelt habe.

Mein Ziel ist es ein Dateiserver für den eigengebrauch zusammenzubasteln.
Auf diesem sollen Musik, Videos, Bilder und auch Dokumente gespeichert werden.
Zur Verfügung stehen mir insgesamt 8TB (4x2TB Samsung F4 Green) und eine SSD mit 40GB (noch nicht vohanden, muss erst bestellt werde) als Systemplatte (hätte WinXP als OS, bin aber auch Linux erfahren; würde halt getestet werden).

Der Betrieb war 24/7 angedacht, auch wenn sie sicher nicht den ganzen Tag auf Volllast läuft sondern nur dann, wenn etwas abgerufen bzw abgespeichert werden soll.
Daher sollte es logischerweise im Idle recht sparsam und leise agieren.

Neben den 4x2TB HDD, die alle per Bitumenboxen verbaut werden sollen (burnout150's Projekt sei Dank;-)), stehe ich vor der Frage welche CPU+MoBo für meine Zwecke passend wären.
Da ich insgemsat 5 Laufwerke habe (4xHDD, 1xSDD) brauche ich logischerweise auch ein Board welches mind 5 Sata II Anschlüsse bestitz, da ich nicht extra einen Sata-Controller verbauen wollte.
Bisher habe ich folgende 3 Varianten im Forum als besonders stabil und leitungsstark herausgelesen.
----------------------------------------
Variante 1.
Mobo+CPU: ASUS E35M1-I Deluxe oder Zotac NM10-DTX
Kühler: Passiv
RAM: 4GB
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Variante 2.
CPU: AMD Athlon II X2 240e bzw P/L-Sieger AMD Athlon II X2 245e
Kühler: Scythe Big Shuriken + Scythe S-FLEX 1200
MoBo: MSI 760GM-P33
RAM: 4GB
----------------------------------------
Variante 3.
CPU: Intel Core i3-2100T
Kühler: Scythe Big Shuriken + Scythe S-FLEX 1200
MoBo: ASUS P8H67-I Rev 3.0
RAM: 4GB

Bei welcher Variante seht ihr Vor- bzw Nachteil und warum?
Eventuell habt ihr ja ganz andere Ideen, dann bitte ich liebend gern um Vorschläge.
Ich baue auf euch, damit ich möglichst viele Meinungen am Ende habe und abwägen kann.

MfG
Sören
 
Also wenn es ein reiner Datenspeicher sein soll, also in die Richtung von einem einfach NAS, wäre der kleine AMD Fusion ausreichend ...

Die anderen zwei wären von der Leistung einfach unnötig, außer du hast vor später noch andere Sachen drauf laufen zu lassen.
 
Eigener Brei- und Backpulverserver?

Spaß beiseite, ich stehe vor einem ähnlichen Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Planst du einen Raidmodus? Wenn ja wie soll dieser Realisiert sein?
Softwareraid belastet den Prozessor, das heißt je höhere Schreibraten du haben willst desto mehr CPU-Power sollte der Server haben :)
 
Variante 4: https://www.computerbase.de/preisvergleich/615033 + 2GB Ram (reicht für nen Linuxserver dicke, da sind eigentlich 512MB schon zu viel^^)

Dazu ein FSP150-50TNF Netzteil. Mein Sys braucht damit 24 Watt (das MB+2GB Ram+500GB Seagate+1500GB Seagate + 2TB Ecogreen)

Ich komm damit auf ~25W wenn die Platten Idlen :)

Der Vorteil an dem Board ist, du kannst einiges an Erweiterungskarten reinhängen wenn du´s brauchst ;) Ich halte mir da lieber alle Optionen offen.
Das Board gibts auch mit USB3. Heist dann Pro oder Deluxe und kostet 10€ mehr.
 
Als reiner Datei- und Backupserver reicht das Bobcat System. Allerdings würde ich die SSD durch einen einfachen USB-Stick ersetzen, 4-8gb reichen da schon. Bei diesen Datenmengen solltest du dir aber auf jeden Fall noch Gedanken über die Absicherung der Daten machen. Software-RAID 1/10 ist kein Problem, RAID5 könnte evtl. ein wenig gebremst werden, aber die Datenrate sollte für den Hausgebrauch trotzdem ausreichen, vor allem da es bei den meisten Heimservern ja sowieso mehr um die Lese- als um die Schreibrate geht.

[Ergänzung]
Ich würde übrigens statt Windows lieber OpenSolaris/FreeBSD mit ZFS oder Linux mit btrfs nehmen. Deren Volume-Management macht viele Dinge einfacher, selbst wenn du kein RAID benutzt. Zudem hast du durch COW und integrierten Checksums eine bessere Resistenz gegen Datenkorruption bei Abstürzen oder Bitfehlern (Bei Datenmengen im Multi-TB Bereich spielen die schon eine Rolle).
 
Zuletzt bearbeitet:
Commander Alex schrieb:
Also wenn es ein reiner Datenspeicher sein soll, also in die Richtung von einem einfach NAS, wäre der kleine AMD Fusion ausreichend ...

Die anderen zwei wären von der Leistung einfach unnötig, außer du hast vor später noch andere Sachen drauf laufen zu lassen.

Würde der denn auch die 24/7-Nutzung überleben, denn die Temps die Burnout150 in seinem Datengrab-Projekt angiebt sind ja schon nicht zu vernachlässigen

Wichtig für mich sind hier die hohen CPU-Temps. Der Server soll mir ja nicht gleich durchschmoren, sobald man mal ein Film von lädt.

Eisenfaust schrieb:
Eigener Brei- und Backpulverserver?
Wie bitte?

rsfb schrieb:
Planst du einen Raidmodus? Wenn ja wie soll dieser Realisiert sein?
Softwareraid belastet den Prozessor, das heißt je höhere Schreibraten du haben willst desto mehr CPU-Power sollte der Server haben :)
Also Raid-Betrieb ist mir eig nicht so wichtig, da ich nicht vorhatte das ganze im Raid zu betreiben, sondern eher ein backUp anzufertigen 4TB-4TB.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab einen kleinen Server auf Basis des Zotac NM10 laufen und bin äußerst zufrieden!
Allerdings läuft bei mir der RC von Windows Home Server 2011 (gratis für ms technet).

Meiner läuft 24/7 und ich hatte noch keine Probleme mit dem Board, im Gegenteil, ist das stabilste und beste Board was ich bis jetzt an Atom-Hardware testen durfte.

Achtung allerdings beim Netzteil!
Ich hatte ursprünglich ein picoPSU mit Notebook-AC-DC-Wandler mit 120W laufen. 120W reichen alle mal, ABER die riesen Festplatten saugen so einiges an Strom auf der 12V Leitung, weshalb vor allem beim Anlaufen einer HDD des öfteren der Server abgeschmiert ist. Jetzt ist ein 300W ATX-NT drin.

Datentransferrate hab ich jetzt auf 1 Jahr alte Seagate 5900RPM 1TB Platten in RAID 0+1 etwa 60MB/s schreibend und 70 lesend was über Gbit-Netzwerk ganz anständig ist (jaja linux wär schneller aber was solls).

Wegen Bitumenbox: Hast du die Möglichkeit das ganze in den Keller zu stellen? Hatte die Kiste 2Jahre im Kleiderkasten am Boden stehen und jetzt ist der Server in den Keller übersiedelt ;) tut ihm Besser von der Temp her!

*edit: tu dir USB-Stick als Systemplatte nicht an... sehr aufwändig das einigermaßen performant zu konfigurieren. Schonmal an ne günstige 2,5" Notebookplatte gedacht? braucht auch nicht die welt an strom...

*edit2: du wirst um ein RAID nicht herumkommen, wenn du 2 2TB-Platten als eine einzelne Netzwerkfreigabe haben willst. Es sei denn du nimmst das alte Windows Home Server auf Server 2003-Basis mit dem Drive-Extender, der kann das auch ohne RAID.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du den Server ins Netzwerk hängst, hast du bei GBit-Lan maximal 80-90 MByte/sec. Da lohnt sich ein RAID nicht wirklich, die F4 sind da ausreuchend schnell. Bei 4 gleichen Platten wäre ein RAID5 sinnvoll (dann noch 6TB, mehr Speed, eine Platte kann verlustfrei ausfallen) evtl. noch ein RAID 10, aber ich bezweifle, dass du diese Auslastung haben wirst. Solange die Videos nicht gerade als FullHD unkomprimiert o.Ä. draufliegen und direkt gestreamt werden sollen, wird dir ein JBOD reichen.
Der RAID bestimmt dann auch, welches Board du nimmst; nur das für den Core i3 kann RAID5. Meiner Meinung nach braucht es das hier nicht, und dann würde ich das E350-Setup wählen.
Eine SSD kannst du einbauen, aber ich bezweifle dass die Systemplatte irgendwo limitiert.

Edit: das 4+4 würde ich über externe Platten machen, da sonst ein NT-Defekt dir alle Platten abschießen kann!
 
@NeRonZ
Also wenn es dir um die CPU geht sollte es kein Problem sein, mein Fileserver hat einen 5000+ BE und der wird auch so warm, im Sommer kratz er auch mal an den 100° und der läuft auch schon über 3 Jahre 24/7 ohne Probleme.

Platten sollten auch noch halten, meine sind auch nicht kühler, haben auch schon über 15000h drauf ...
 
@
ja dann brauchst du das Board. bist am letzten Stand und spart noch dazu Stromkosten => 6x 6GB SATA III, 2x USB 3.0, 14x USB2.0 davon kann INTEL nur Träumen. Bis zu 8GB RAM! das alles mit Windows Home Server 2011.
 
@terror_gnom: es sollte möglichst so kelin wie möglich sein, daher bevorzuge ich ITX-Mobos. Zusätzliche Anschlüsse bräuchte ich nicht (PCI etc.)

@Limit:Wie gesagt, Raid wird eig nicht benötigt. Das mit Linux werde ich aber auf alle Fälle mal testen.
Wie meinst du das eig mit dem USB-Stick, dient der dann dauerhaft als Systemplatte?

@RockNLol: Schön zu hören das das Zotac nicht sofort abschmiert. Wie heiß wird es denn bei dir im Load, denn habe vermehrt gelesen das die WLP schlecht bis garnicht aufgetragen wurde und daher oft zu Ausfällen führt.
Wo genau das ganze aufgestellt werden soll ist noch unklar, allerdings wird sich sicher ein kühles Fleckchen finden;)

@Martin.H: an Raid habe ich eig kein Interesse, da ich nicht auf Performance aus bin. Backups würde ich ja regelmäßig von den Platten machen, gerne auch mit externer. zumal das E350-Setup kein Raid unterstützt was auch nicht weiter schlimm wäre.

@Commander Alex: Wirklich so heißo.0 Meine Güte. habe hier noch ein Athlon X2 5400 65nm. würde sich da denn auch ein passendes Board finden lassen oder ist der Prozi eher ungeeignet für diese Einsatzzwecke?

@DerKleine49: Wie gesagt eig bevorzuge ich ITX, aus räumlichen gründen. Hatte ich ober vergessen zu erwähnen. 8GB RAM halte ich für meine Zwecke ein wenig übertrieben^^
 
Wegen dem Verbrauch würde sich meiner Meinung nach der alte X2 nicht mehr lohnen, weil du noch Geld für (alten) Speicher ausgeben musst, evtl. Kühler, Board usw. dazu musst du noch undervolting betreiben da sonst die Kiste deutlich zu viel zieht
Also eher mit viel Aufwand verbunden und dabei auch ein eher schwaches Ergebnis, dazu wird es mit ITX richtig teuer, also lieber kleinen E-350 ...
 
Stimmt auch wieder, damal war ITX noch nicht so auf dem Markt wie heute und normaler DDR2 RAM dürfte wohl auch nicht passen. Daher wirds wohl eher das E350-Setup. Hat im Prinzip alles was ich bräuchte.
Ihr erwähntet das ich das BackUp eher extern machen sollte. Heißt im Prinzip 2x2TB extern, habt ihr da vorschläge für ein gutes externe Gehäuse?

Nochmal zu Frage SSD oder 2,5", ist der Unterschied wirklich so marginal? Denn eine gebrauchte SSD (<40 GB müssten doch reichen) kostet ja auch nicht mehr die Welt und eine 2,5" müsst ich mir auch erst noch besorgen, da ich leider nur SSD und 3,5" verbaut habe.
 
NeRonZ schrieb:
Stimmt auch wieder, damal war ITX noch nicht so auf dem Markt wie heute und normaler DDR2 RAM dürfte wohl auch nicht passen. Daher wirds wohl eher das E350-Setup. Hat im Prinzip alles was ich bräuchte.
Ihr erwähntet das ich das BackUp eher extern machen sollte. Heißt im Prinzip 2x2TB extern, habt ihr da vorschläge für ein gutes externe Gehäuse?

Nochmal zu Frage SSD oder 2,5", ist der Unterschied wirklich so marginal? Denn eine gebrauchte SSD (<40 GB müssten doch reichen) kostet ja auch nicht mehr die Welt und eine 2,5" müsst ich mir auch erst noch besorgen, da ich leider nur SSD und 3,5" verbaut habe.

Du solltest aber bedenken, daß ITX Gehäuse nicht nur klein, sondern auch teuer sind! Ich habe gerade mal nach muATX geschaut, da sind nach meiner Sicht bis zu 50/60 Euro Unterschied. Ich habe in einem Server gern etwas mehr 'Luft", um flexibel zu sein.

Eine "gebrauchte" SSD? Wie lange war die SSD in Gebrauch, wie oft wurde sie schreibend bedient? Ich würde gerade bei älteren Modellen die finger lassen. Eine SSD ist schneller als eine 2,5 Zoll Platte ...
 
Spielt für dich die Größe des Servers wirklich ne Rolle? Der Steht nachher eh irgendwo rum wo er keinen stört :P

SSD find ich überflüssig, da er ja kaum zugriffe auf das OS haben wird... Die ganzen Dateien die er braucht werden irgendwann im Ram hängen bleiben :P
Ich würde sagen: Nur zum Stromsparen interesannt und selbst dann würde ich das OS auf eine der beiden 2TB Platten die eh laufen packen :P
Ich hab zwar grade in meinem Server das OS auf ner 2,5" HDD aber das auch nur, weil´s mir den Laptop zerlegt hat und ich die Platte über hatte und ich bis zum nächsten Ausbau 2 SATA-Slots frei hab.
 
Martin.H schrieb:
Wenn du den Server ins Netzwerk hängst, hast du bei GBit-Lan maximal 80-90 MByte/sec. Da lohnt sich ein RAID nicht wirklich, die F4 sind da ausreuchend schnell.

Bei einem RAID würde es ja auch nicht um die Geschwindigkeit, sondern um zusätzliche Sicherheit gehen.

Martin.H schrieb:
Der RAID bestimmt dann auch, welches Board du nimmst; nur das für den Core i3 kann RAID5.

Das ist falsch. Die Unterstützung seitens der Hardware spielt nur eine Rolle, wenn man ein echtes Hardware-RAID mit entsprechendem Controller benutzt. Benutzt man nicht ein solches, ist ein echtes Software-RAID einem Fake-RAID wie auf Consumer-Mainboards vorzuziehen. Und zumindest unter Linux bringt das OS alles nötige gleich mit.

NeRonZ schrieb:
@Limit:Wie gesagt, Raid wird eig nicht benötigt. Das mit Linux werde ich aber auf alle Fälle mal testen.
Wie meinst du das eig mit dem USB-Stick, dient der dann dauerhaft als Systemplatte?

Selbst ohne RAID ist das Volume-Management von ZFS bzw. btrfs viel Wert, z.B. kannst du während des Betriebs neue Festplatten hinzufügen, entfernen (natürlich nur, wenn genug freier Speicherplatz vorhanden ist) oder austauschen ohne das der Betrieb unterbrochen wird und du musst auch keine Daten umkopieren. Oder wenn du verschiedene Partitionen hast, von denen du vorher nicht weißt, wie groß sie nachher werden, dann legst du einfach ein großes Volume an und statt Partitionen nimmst du Subvolumes, die sich wie "echte" Partionen verhalten, deren Größe aber dynamisch mit dem Bedarf wächst ohne das du regelmäßig ein Resize durchführen müsstest. Oder wenn du mal irgendwas neues Ausprobieren willst, kannst du einfach vorher ein Snapshot machen (dauert nur ṇe Sekunde) und wenn irgendwas schief läuft machst du ein Rollback und hast den alten Zustand wieder.

Du kannst das OS ganz einfach statt auf einer Festplatte einfach auf einem USB-Stick installieren. Die ist zwar meistens nicht so schnell, aber wenn du nicht direkt an dem Rechner arbeitest, wirst du das nur an einem bisschen langsameren Systemstart merken. Vorteil ist, dass du Strom sparst, die Sticks billiger als HDD/SSD sind und du keinen SATA Anschluss bzw. keinen 3,5" / 2.5" Platz verbrauchst und USB-Anschlüsse haben die heutigen Mobos ja mehr als genug.



NeRonZ schrieb:
@Martin.H: an Raid habe ich eig kein Interesse, da ich nicht auf Performance aus bin. Backups würde ich ja regelmäßig von den Platten machen, gerne auch mit externer. zumal das E350-Setup kein Raid unterstützt was auch nicht weiter schlimm wäre.

Wie oben schon erwähnt kannst du unter Linux ganz unabhängig von der Hardware RAID benutzen. Wenn du z.B. Linux mit btrfs Dateisystem benutzt musst du nur beim Formatieren eine Option mit angeben und du hast RAID.
 
@eisenfaust: ich weiß das schicke und gut verarbeitete Gehäuse im ITX-Format etwas mehr kosten, jedoch trotzdem noch erschwinglich sind. Zudem sollte er eben nicht zuviel Platzt wegnehmen egal wo er steht. Das Gehäuse steht allerdings auch noch nicht fest und sollte es ein für µATX geeignetet Board werden, so ziehe ich logischerweise auch größere Boards in Betracht z.B. ASUS E35M1-M PRO
Ich bin aber auch schon an Planungen für ein selbstgebautes Case dran. Vondaher ist das das kleinere Problem. Swnn in erster Linie ging es mir unm die Rechenleistung und welche am geeignetesten und nich zu überdimensioniertesten ist.

@terror_gnom: kannst du mir eig ein paar Daten zu dem ASUS E35M1-M PRO schicken, da du dies ja derzeit selber im Betrieb hast (bzw den Vorgänger ohne USB 3.0 , sollte aber sicherlich sonst kein Unterschied sein?). Würde mich über eine kurze PM mit Temperaturen unter Idle/Last sher freuen.
@Limit: Ich hätte noch ne WD320GB @3,5",den Stick müsste ich mir erst noch kaufen (sollte aber auch nicht die Welt kosten^^).
Das mit Raid habe ich schon verstanden, allerdings sprachen hier einige von Raid 0 bzw 5 und das ist ja primär für Perfomance und Raid 5 zusätzlich für Sicherheit. Aber ein Raid 1 erübrigt sich, da ich in regelmäßigen Abständen ein BackUp erstellen werde.
Welche Linux-Distribution empfiehlst du mir denn bzw hast du selber im Einsatz, hatte bisher nur mit Ubuntu und vereinzelt Debain Erfahrung.


Die Frage bleibt noch offen, lohnt sich denn ein externe Gehäuse welches mehrere HDD fasst (außer NAS) oder sollte ich mir für jeder externe Festplatte auch ein einzelnes Gehäuse besorgen?
Gibts Empfehlungen aus Eigenerfahrungen (besonders gut Gerauschdämmend oder kühl)?
 
Evtl interesiert es ja auch jemand anderst ;) Daher hier und nicht per PN:

Temps nach ~1h p95 bei ca 20°C Zimmertemp in einem offenen Aufbau ~80°C komplett Passiv
Legt man einen 120er Lüfter drauf kommt er an die 35°C also absolut unkritisch.
Idle-Temps unter Windoof hab ich leider nicht gemessen, unter Linux wird der Kühlkörper geschätzte 40-50°C warm (ebenfalls komplett Passiv).
Bei mir wird´s alles etwas komplizierter. Mein eigenbau-Case ist noch nicht fertig, darin wird es aber von einem Towerkühler der ca 5-10cm drüber hängt mitgekühlt. Auserdem hats mir letzten Fr ne HDD zerbröselt, also läuft grade garnix :(
ich denke mal, dass 1 120er Lüfter, der die Warmluft aus dem Case zieht reicht. Ich würde mir bei 24/7 aber eher sorgen um die HDDs machen ;)

Zum Thema Linux: Ich hab Gentoo drauf (wobei mir n Kumpel massiv helfen musste^^). Auserdem laufen 2 HDDs als LVM zusammen (nur 1 Freigabe). Debian gibts glaub in ner Serverversion. Wäre die deutlich einfachere Möglichkeit. Wenn du den X-Server weglässt kommst du mit <512 MB Ram aus, mit X-Server würde ich zu 1-2GB raten.
Ein "echtes" Raid würde ich lassen. Schau dir mal brtfs an ;) da kannst je nach anforderung im Filesystem n Raid oder "nur" n LVM erstellen. Ist ganz cool :)

Zum Backup-Thema: Ich habe meine Platten fest eingebaut und per SATA permanent verbunden. Den Strom hab ich aber durch 3 Ralais (3,3V 5V und 12V) getrennt und schalte den nur wenn ich n Backup aufspielen will.
Ansonsten würde ich z.B. 1 solches kaufen, offen lassen und die HDDs einzeln reinstecken. Zum Lagern dann in ihren Plastikhüllen mit denen sie geliefert werden.
Andere Möglichkeit ist, SATA-Datenkabel und SATA-Stromkabel einfach nach ausen führen und es direkt da anstecken. SATA ist (glaub ab SATA2) Hotpluggfähig (wenn im Bios eingestellt)
 
@terrot_gnom: danke für die Werte, sehen eig ganz normal aus. Hatte jetzt eher befürchtet das die Werte bei den Außentemperaturen deutlich höher sind.
Beim Betriebsystem bin ich mir eh noch nicht einig und werde wohl erst ein paar Versuche und Tests machen bis ich das für mich passendste gefunden habe. Aber danke für den Vorschlag, werde ich mal ausprobieren.

Das mit dem Backup versteh ich nicht ganz bzw musst du mir wohl nochmal ein wenig näher erzählen.
Hast du dann nen Kippschalter um die Externen mit Strom zu versorgen?
Ob hotplugfähig oder nicht, erscheint mir iwie suspekt dort immer das Satakabel bei laufenden Betrieb zu ziehen. Würde das gerne vermeiden;-)
Hab mir die externen Gehäuse mal angeschaut, das von dir geschickte schaut gut und für mich völlig ausreichend aus. Erschwinglich ist es auch noch=)
Denke mal morgen werde ich alles soweit bestellen, zumindest die ersten Platten.

@all:Sagt mal, wie schaut eig mit Filmestreamen aus. Reicht dafür die Rechenleistung der CPU und GPU aus?
Haben nämlich im Wohnzimmer ein HTPC und würde dann halt direkt vom Server den Film streamen, sollte doch ohne Probleme gehen oder ist das eher ungeeignet?
Hat jemand Erfahrungswerte bezüglich des externen Zugangs auf den Server, z.B. wenn ich unterwegs bis und auf die gespeicherten Dokumente Zugriff haben will; praktisch oder eher mit Tücken?
 
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