Einfrieren von Windows 11

AYAlf

Commodore
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Hallo Forum,

auf einem PC (und ja ich weiß, dass der Prozessor lt. Spezifikation nicht mehr Windows 11 kompatibel sein sollte -
Die Installation von Windows 11 wurde aber nach dem Einbau des TPM 2.0 Moduls von Microsoft automatisch durchgeführt.)

Windows 25H2 Pro -> normale Windows Installation (kein Rufus Schnickschnack)
TPM 2.0 nachgerüstet (mit TPM 2.0 installiert von Win 10 auf Win 11 Upgrade)
i7 6700k Temp max 60° C
Fatal1ty Z170 Professional Gaming i7 max 40° C
4x8GB 3200er RAM G.Skill Temp max 35° C
Palit GTX 1650 KalmX max 60° C.
CT500MX500SSD4 max 57° C
und noch andere SSDs via SATA angeschlossen (alle i.O.)
SB Recon3D PCIe

Secure Boot aktiviert
Kern Isolierung aktiviert
Sicherheitschip aktiviert
(Sicherer Start aktiviert)
Secured Core PC aktiviert
Virenschutz ESET

kommt es seit kurzem zum einfrieren des Systems. Alle Lüfter laufen, es geht aber nichts mehr. IMMER ein paar Minuten nachdem das BS geladen ist. Neustart ist notwendig.
Hatte erst den Virenschutz in Verdacht. Den hatte ich aber auch schon deaktiviert, keine Verbesserung.

Festplatten (SSD) Wert i.O. lt. Crystal Disk Info
Temperaturen mit HWInfo gemessen alle i.O.
Memtest86 2x Durchläufe, keine Probleme.
Netzteil überprüft, mit einem Prüfgerät - keine Probleme.

Kann es sein, dass dies Problem von einem der letzten Windows Patches herrührt?

https://www.stellar.ch/blog/windows-11-update-kb5079473-marz-2026.htm

Gruß und Danke
 
AYAlf schrieb:
Die Installation von Windows 11 wurde aber nach dem Einbau des TPM 2.0 Moduls von Microsoft automatisch durchgeführt.)
Ein nicht unterstützter Prozessor wurde automatisch von Microsoft auf Windows 11 gebracht.
Glaub ich kaum das es so lief.
 
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ich würde Dir empfehlen mal SFC bzw DSIM über das System laufen zu lassen.

Ablauf:
  • Öffne Start → tippe cmd → Rechtsklick → Als Administrator ausführen
  • Befehl eingeben und Enter drücken
  • Windows prüft und repariert beschädigte Systemdateien
erst das hier eingeben;

sfc /scannow

dann schauen was sfc meldet.
Dann bei Problemen noch DSIM laufen lassen:

DISM wird vor oder nach SFC genutzt, wenn SFC Fehler nicht beheben kann.

Befehlsreihenfolge:
  1. Komponentenstore prüfen
DISM /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
  1. Komponentenstore genauer prüfen
DISM /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
  1. Komponentenstore reparieren
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
 
Bitte noch Screenshots von Taskmanager-Details hier reinwerfen.
 
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ich habe mit meinem Haswell Laptop von MSI ähnliche Erfahrungen. Bios ist von 2015, aktuellstes. Windows seitig up to date. Ich werde mal die Punkte von Gameforce beachten und auch mal schauen. Seit ein paar Tagen ist Windows gar nicht mehr bedienbar. Ich habe nach einem Neustart etwa 2 Minuten Zeit bis das System einfriert

Msi ge60 2pc apache
 
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AYAlf schrieb:
Windows 25H2 Pro -> normale Windows Installation (kein Rufus Schnickschnack)
...die nicht ohne "RUFUS-Schickschnack" oder vergleichbaren Methoden funktioniert.

Also neuer Versuch der Fehlerbeschreibung - bitte mit GENAUER Beschreibung, wie Du die Installationsbeschränkung umgangen hast.
 
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JennyCB schrieb:
Ein nicht unterstützter Prozessor wurde automatisch von Microsoft auf Windows 11 gebracht.
Glaub ich kaum das es so lief.
Dann lässt du es halt.
Gameforce schrieb:
ich würde Dir empfehlen mal SFC bzw DSIM über das System laufen zu lassen.

Ablauf:
  • Öffne Start → tippe cmd → Rechtsklick → Als Administrator ausführen
  • Befehl eingeben und Enter drücken
  • Windows prüft und repariert beschädigte Systemdateien
erst das hier eingeben;

sfc /scannow

dann schauen was sfc meldet.
Dann bei Problemen noch DSIM laufen lassen:

DISM wird vor oder nach SFC genutzt, wenn SFC Fehler nicht beheben kann.

Befehlsreihenfolge:
  1. Komponentenstore prüfen
DISM /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
  1. Komponentenstore genauer prüfen
DISM /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
  1. Komponentenstore reparieren
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
Wegen BlueScreen 0xc000021 hatte ich davor schon eine Reparatur mit neuster Win11 25H2 ISO durchgeführt. Der Bootsektor u.A. ist also neu.
chkdsk /f /r habe ich schon durgeführt, da ich davon ausgegangen bin, dass die SSD defekt ist.

Die Freezes sollten lt. des Betreibers des Systems schon vor der Reparatur von Windows aufgetreten sein. Deshalb die annahme von beschädigtem RAM und/oder falschen Timings.

Eine Reparatur von Windows war auch nur mit Windows 11 ISO möglich.
 
steck doch mal die rams neu.
noch besser: nimm testweise zwei raus.
und schau, ob sich was ändert.
und klar kannst auch klären, ob jedec timings funkrionieren, bzw obs einen unterschied im fehlerbild ergibt.
und klar: in der testphase mit den settings, die halt bei der inzwischen etwas betagten slylake cpu "standard sind". d.h. oc raus. punkt.
 
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Bei dem RAM hatte ich auch schon die Geschwindigkeit auf DEFAULT etc.
Secure Boot hatte ich natürlich auch schon aus, wegen neuem Bootsektor etc.
Dachte schon an das Windows-Lizenzierung und Systemzertifikate Problem ... das ist dann aber auch erst im Juni. Deshalb kam mir das so komisch vor.

Ich habe den Fehler gefunden. Und ich kenne eigentlich diesen Fehler - aber ich habe ihn ganz einfach vergessen.
Zumal ich den Rechner nur hin und wieder "warten" muss (Ist schon länger nicht mehr in meinem Besitz). Die Updates laufen automatisch (bis auf nVidia).

Sobald der Rechner im Internet/Netzwerk war hatte er nach 2-5 Minuten diesen Freeze, habe die Zeit nicht genau gestoppt. Dachte dann an einen Virus, Malware oder Trojaner .. ist aber auch Quatsch gewesen.
Und da der letzte Bluescreen das System gar nicht mehr hochfahren lies, dachte ich an ein kaputtes Windows.
Aber es liegt an dem
Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s vom Mainboard
- 1 x Giga PHY Intel® I219V, 1 x GigaLAN Intel® I211AT
RJ45 Stecker einfach umgesteckt und alles ist i.O. Das war früher auch schon immer so. Nach einer Zeit will er den einen Typ nicht mehr und man musste umstecken und irgendwann dann wieder zurück.

Entschuldigt die Mühe, die ich gemacht habe. Das System flutscht wieder.
Bis auf das Spiel Pan'orama, das scheint aber eine andere Baustelle zu sein.
Danke allen für die Hilfe.
 
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Könnte man nicht raus finden über den Zuverlässigkeitsbericht oder anderes warum er ständig den LAN Anschluss als Fehlerquelle ansieht?
 
Wenn auf dem Fatal1ty Z170 Professional Gaming immer wieder wechselweise die beiden Onboard-Netzwerkanschlüsse aussteigen, würde ich die beiden Kameraden im UEFI deaktivieren (falls möglich) und eine 08/15 PCIe Netzwerkkarte für 5 EUR nachrüsten. Alleine der Zeitaufwand für solche Fehlersuchen...
 
@SPB Habe jetzt einen Zettel mit dem Fehler auf den Tower geklebt :daumen:
Ergänzung ()

wagga schrieb:
Könnte man nicht raus finden über den Zuverlässigkeitsbericht oder anderes warum er ständig den LAN Anschluss als Fehlerquelle ansieht?
Ich habe natürlich auch die Ereignisanzeige gecheckt. Hab das da aber nicht als Fehler gefunden.
Das war auch kein BlueScreen in dem Sinne (die konnte ich ja checken). Das System ist einfach stehen geblieben. Kein Neustart etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Startete das System nicht neu, wenn man nur lange genug gewartet hat?
 
@Pym Nein, nicht das ich wüsste. Der Einzige BlueSreen, den ich gesehen habe, war der 0xc000021 und 1x 0xc000098, da ist der PC aber auch immer in den BlueScreen gestartet. Danach habe ich versucht Windows zu "reparieren", die Reparatur vom eigenen BSystem hatte aber nicht funktioniert. Daraufhin hab ich eine Windows 11 ISO erstellt und habe dann davon gestartet und repariert.
Danach kamen dann die Freezes, die aber auch schon vorher passiert sein sollen.
Dann meine Tests (siehe oben) mit und ohne Windows (ohne Windows kein Problem), dann bin ich auf die Idee ohne INet/Lan gekommen. Dann die Idee mit Fritz Lan Stick, dann das Aha Erlebnis, der PC hat ja 2x RJ45.....
 
Du kannst froh sein die Ursache gefunden zu haben. Friert ein System ein, kann das leider unzählige Ursachen haben und eine lange Fehlersuche zur Folge haben. Ist kurios, dass man in deinem Fall nur die LAN Buchsen zu wechseln braucht und weiter gehts.
 
AYAlf schrieb:
Entschuldigt die Mühe, die ich gemacht habe. Das System flutscht wieder.
Kein Grund zu entschuldigen.
Im Gegensatz zu manch anderer Seele hast Du ja die Lösung schön beschrieben - so das andere in ähnlicher Situation dies mit ins Auge fassen können. 👍
AYAlf schrieb:
Ich habe natürlich auch die Ereignisanzeige gecheckt. Hab das da aber nicht als Fehler gefunden.
Das war auch kein BlueScreen in dem Sinne (die konnte ich ja checken). Das System ist einfach stehen geblieben. Kein Neustart etc.
Wenn der Rechner zu schnell abstürzt, als dass irgendwas protokolliert werden kann, ist das natürlich ein richtiges Hindernis.

Anyway: Hoffen wir mal, dass Microsoft bei zukünftigen Windows 11-Updates nicht anfängt Befehlssätze zu nutzen, die eine "Generation 6 CPU" nicht mehr unterstützt.
Dann wäre auch mein alter Gen 4-Rechner, den ich demnächst mal wieder flott machen will, betroffen. 😅
 
Es ist dann doch komplexer als gedacht (LEIDER).

Die Unterschiedlichen BlueScreens am Anfang und die Geschichte mit den Gigabyte Lan Problemen (die ich ja kannte) war nicht das Ende der Fahnenstange.

Habe mich eben von ca 18:00 Uhr bis jetzt, noch mal mit dem Problem auseinander setzen müssen.
Ich habe endlich "BlackScreens" bekommen, mit echten Fehlern im Ereignismonitor -> System gelistet.
Und es stellt sich heraus, dass das System versucht tatsächlich Updates für die Systemzertifikate runter zu laden (TPM 2.0 - SecureBoot) und diese aber nicht installiert bekommt. Das verursacht dann den "BlackScreen" -> CLOCK_WATCHDOG_TIMEOUT. Der hätte mich beinahe auf die falsch Fährte mit Overclocking und Prozesor und DDRam zurückgeführt. Es ist aber tatsächlich der Versuch nach 2-5 Minuten (Schedule), sobald der PC im Internet ist, die fehlenden Lizenzen für SecureBoot zu laden und zu implementieren.
Ein Zurücksetzten des TPM 2.0 Moduls hat leider nicht geholfen (in Windows).
Ich habe jetzt erst mal mit der Holzhammermethode das System repariert und SecureBoot deaktiviert.
Damit wird der Versuch unterbunden ständig die SecureBoot Zertifkate zu aktualisieren. Im Windows steht aber TPM aktiviert - mir aber egal.

Das letzte Bios des betagten Mainboards ist von 2018, da werde ich wohl keine Hilfe mehr bekommen.

Ich werde wahrscheinlich um eine Neuinstallation nicht herum kommen. Vielleicht muss auch neue Hardware angeschafft werden.

Ich hoffe das wars jetzt wirklich. :pcangry:

Das Problem ist gar nicht so selten .. scheint mir.

EDIT: BTW, wer ein ähnliches Problem hat, kann auch die ersten 5 Minuten nach Neustart des PCs die Verbindung zum Internet/Lan kappen und nach 5 Minuten das Internet/Lan aktivieren. Nach 12 Stunden wird die Schedule aber wieder versuchen die SecureBoot Lizenzen zu laden. Ein Teufelskreis 🤡
 
Zuletzt bearbeitet:
oder man macht das was in post 10 steht - das hat mir jetzt erst mal geholfen.

also erst mal internet kappen, dann in der aufgabenplanung den dienst bzw die dienste deaktivieren, dann internet wieder verbinden.

ich weiß nur nicht ob das System irgendwann wieder die updates einschaltet, und ich weiß auch nicht wie die Updates dann ins UEFI kommen können wenn nicht.
 
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