Linus9000
Ensign
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Moin zusammen! Ich stehe gerade vor dem folgenden Problem: Ich habe den subjektiven Eindruck, dass meine Fritzbox 7590 ihre besten Tage hinter sich hat, basierend auf grauenhaftem WLAN-Signal (funktioniert teilweise nichtmals im selben Raum, 2 Meter Luftlinie) und merkwürdigen Ping Spikes, die selbst über VPN nicht weggehen.
An dieser Fritzbox hängt ein Fritzfon C5, und natürlich diverse LAN-Geräte entweder direkt oder hinter bis zu zwei Gigabit-Switches, weil die Netzwerkverkabelung in meiner Mietwohnung das so erfordert. Das ganze läuft an einem Telekom VDSL Anschluss, der theoretisch in den nächsten Jahren durch den Westconnect/E.ON Ausbau durch einen Glasfaseranschluss ersetzt werden soll - wenn der Ausbau denn auch mal voran geht.
Weiterhin habe ich noch eine Fritzbox 6820 als LTE-Router als Notlösung, die sich auch nicht mehr mit dem Mobilnetz verbinden mag, und ohnehin kein 5G kann.
Ein Fritzrepeater 1200 ist auch noch Teil des Netzwerks, der ist doppelt per LAN angeschlossen (1x "Upstream" zur Fritzbox, 1x "Downstream" zum nächsten Switch. Spart nen Switchport
)
Das ganze ist räumlich so aufgeteilt, dass ich im Büro die beiden Fritzboxen und den ersten Switch habe, von dort führt ein Verlegekabel ins Schlafzimmer, von dort ein weiteres Verlegekabel ins Wohnzimmer. Im Schlafzimmer liegt beides an einer Doppeldose an, deren Ports ich dann mit einem LAN-Kabel verbinden muss (oder mit nem Switch, falls ich im Schlafzimmer weitere Netzwerkgeräte wollen würde). Im Wohnzimmer ist an der Dose dann zuerst der Repeater, und nach dem Repeater ein weiterer Switch.
Als grobe Skizze:
Was ist nun mein Ziel? Naheliegenderweise möchte ich, dass ich weiterhin ein funktionierendes Netzwerk aus LAN und WLAN ohne großen Wartungsaufwand oder Bastelei habe. Ich sehe das ganze auch nicht unbedingt als Spielwiese, wo ich dauernd irgendwas ausprobieren will. Es soll einfach da sein und funktionieren
Darüber hinaus:
Mit ner neuen Fritzbox würde vieles davon gehen, aber: Ich habe aktuell kein großes Vertrauen in die Marke (insbesondere der schleppende Rollout von FritzOS 8.20 stört mich), und möchte mich zumindest mal mit Alternativen befassen.
Nun läuft einem bei der Suche nach Lösungen fast zwangsläufig Ubiquiti über den Weg, die, so wirkt es auf mich, viel Wert auf die Integration ihrer Komponenten untereinander legen. Kostet natürlich auch ein paar Euro, aber wenns dafür gut funktioniert und keine Setup-Hölle bedeutet, akzeptiere ich das.
Soweit ich mich bis hierhin eingelesen habe, könnte ein Setup wie das folgende grundsätzlich funktionieren:
Evtl hat ja schon jemand hier sowas aufgebaut, und kann mir Feedback geben, ob das so funktionieren sollte oder ob ich einen grundsätzlichen Denkfehler habe? Oder ob es hier deutliches Einsparpotential gibt, bei gleichbleibenden Features.
Was als Detailfragen noch offen wäre:
Schon einmal vielen Dank für eure Zeit :-)
An dieser Fritzbox hängt ein Fritzfon C5, und natürlich diverse LAN-Geräte entweder direkt oder hinter bis zu zwei Gigabit-Switches, weil die Netzwerkverkabelung in meiner Mietwohnung das so erfordert. Das ganze läuft an einem Telekom VDSL Anschluss, der theoretisch in den nächsten Jahren durch den Westconnect/E.ON Ausbau durch einen Glasfaseranschluss ersetzt werden soll - wenn der Ausbau denn auch mal voran geht.
Weiterhin habe ich noch eine Fritzbox 6820 als LTE-Router als Notlösung, die sich auch nicht mehr mit dem Mobilnetz verbinden mag, und ohnehin kein 5G kann.
Ein Fritzrepeater 1200 ist auch noch Teil des Netzwerks, der ist doppelt per LAN angeschlossen (1x "Upstream" zur Fritzbox, 1x "Downstream" zum nächsten Switch. Spart nen Switchport
Das ganze ist räumlich so aufgeteilt, dass ich im Büro die beiden Fritzboxen und den ersten Switch habe, von dort führt ein Verlegekabel ins Schlafzimmer, von dort ein weiteres Verlegekabel ins Wohnzimmer. Im Schlafzimmer liegt beides an einer Doppeldose an, deren Ports ich dann mit einem LAN-Kabel verbinden muss (oder mit nem Switch, falls ich im Schlafzimmer weitere Netzwerkgeräte wollen würde). Im Wohnzimmer ist an der Dose dann zuerst der Repeater, und nach dem Repeater ein weiterer Switch.
Als grobe Skizze:
Code:
VDSL
--> Fritzbox 7590
--> Fritzfon C5
--> PiHole
--> Gigabit Switch
--> NAS
--> PC
--> "Bastelecke"
--> Verbindung zum Schlafzimmer
--> Verbindung zum Wohnzimmer
--> Fritzrepeater 1200
--> Gigabit Switch
--> TV
--> Apple TV
--> AV Receiver
--> PS5
--> BluRay Player
--> Geräte von Gästen, Bastelkram etc
Was ist nun mein Ziel? Naheliegenderweise möchte ich, dass ich weiterhin ein funktionierendes Netzwerk aus LAN und WLAN ohne großen Wartungsaufwand oder Bastelei habe. Ich sehe das ganze auch nicht unbedingt als Spielwiese, wo ich dauernd irgendwas ausprobieren will. Es soll einfach da sein und funktionieren
- Das ganze Setup soll bei Bedarf auch relativ einfach über Mobilfunk statt VDSL ins Internet kommen können
- Der Zugang ins Heimnetz per Wireguard wäre toll, ginge zur Not aber auch mit Tailscale, das nutze ich eh schon
- Es wäre schön, wenn das Telefon weiterhin funktionieren würde, drauf angewiesen bin ich aber nicht
- Eine Trennung zwischen "meinem" Netz und einem Gastnetz ist mir wichtig - Zwingend per WLAN, am liebsten auch im LAN pro Port auf jedem(!) Switch änderbar, damit z.B. die PS5 ins Gastnetz kommt und nicht mit dem NAS im internen Netz sprechen kann
- Ein Upgrade auf 2,5 GBit oder gar 10 GBit soll direkt mit erfolgen, aus Kostengründen wohl erstmal 2,5

Mit ner neuen Fritzbox würde vieles davon gehen, aber: Ich habe aktuell kein großes Vertrauen in die Marke (insbesondere der schleppende Rollout von FritzOS 8.20 stört mich), und möchte mich zumindest mal mit Alternativen befassen.
Nun läuft einem bei der Suche nach Lösungen fast zwangsläufig Ubiquiti über den Weg, die, so wirkt es auf mich, viel Wert auf die Integration ihrer Komponenten untereinander legen. Kostet natürlich auch ein paar Euro, aber wenns dafür gut funktioniert und keine Setup-Hölle bedeutet, akzeptiere ich das.
Soweit ich mich bis hierhin eingelesen habe, könnte ein Setup wie das folgende grundsätzlich funktionieren:
Code:
VDSL
--> Draytek Vigor 167
--> Ubiquiti DreamRouter 7
--> PiHole
--> NAS
--> Ubiquiti Flex Mini 2.5G
--> PC
--> Bastelecke
--> Gigaset Go Box 100
--> Fritzfon C5
--> Verbindung zum Schlafzimmer
--> Verbindung zum Wohnzimmer
--> Ubiquiti Flex 2.5G PoE (oder ohne PoE, falls definitiv kein AP benötigt)
--> TV
--> Apple TV
--> AV Receiver
--> PS5
--> BluRay Player
--> Geräte von Gästen, Bastelkram etc
--> optional: Ubiquiti U7 Pro, falls Signal des DreamRouter nicht ausreicht
Evtl hat ja schon jemand hier sowas aufgebaut, und kann mir Feedback geben, ob das so funktionieren sollte oder ob ich einen grundsätzlichen Denkfehler habe? Oder ob es hier deutliches Einsparpotential gibt, bei gleichbleibenden Features.
Was als Detailfragen noch offen wäre:
- Funktioniert das Fritzfon ordentlich mit ner anderen Basisstation als einer Fritzbox? Wenn es blinkt, wenn ich einen Anruf verpasst habe, und mir die Nummer anzeigen kann, die angerufen hat, reicht mir das schon
- Wie integriere ich sinnvoll das 5G Fallback? Direkt mit dem DreamRouter 5G Max (wohl ab Februar verfügbar) statt dem DreamRouter 7? Separates 5G Modem und ggfs. am Router den WAN-Port umstecken, wenns mal nötig ist? Unifi 5G Max (aktuell nicht verfügbar) an irgendeinem Switch-Port (braucht aber PoE)? Gefühlt würde ich sagen, das Warten auf den DreamRouter 5G Max wäre am einfachsten..
- Sind Spielereien wie z.B. Firewallregeln prinzipiell möglich? Nehmen wir als Beispiel: Die Geräte im Wohnzimmer sollen nur auf Port 32400 mit dem NAS sprechen dürfen, weil Plex auf dem Port läuft
Schon einmal vielen Dank für eure Zeit :-)