Micha- schrieb:
Das passt leider auch eher zum Handy.
@Kokujou Wichtig! Grundsätzlich ist das richtig und daher ist es auch vollkommen egal, WOMIT man fotografiert, wenn schon das Motiv und die gesamte Komposition nicht passt.
Ich habe dir ein besonderes Youtube-Video nahegelegt, schau dir das bitte unbedingt an. Diese ~2 Stunden solltest du definitiv investieren.
Besser noch: schaue es dir an, wenn du die Kamera da hast und erst einmal grob durch die Einstellungen geflogen bist. Vieles davon wird für dich ein Buch mit sieben Siegeln sein, aber PARALLEL zu dem Video wird dir dann einiges klar und du kannst auch - und wenns nur Schnappschüsse im Wohnzimmer oder zum Fenster raus sind - sehr gut zum Verständnis des im Video gezeigten/gesagten parallel mitknipsen und testen.
Micha- schrieb:
Wieviel Zeit willst du dir zum Erlernen der Grund Kenntnisse nehmen? Nach deinen Einlassungen startest du bei 0
Ganz bei 0 würde ich jetzt nicht sagen. Begriffe wie "Blende" oder "Brennweite" bezüglich Fotografie waren mir vorher auch vollends unbekannt bzw. hätte ich sie niemals im Ansatz erklären können.
Wie lange habe ich letztlich gebraucht, um vom ersten Tag, an dem ich mich rudimentär mit dem Thema beschäftigt habe (das genannte / verlinkte Video anschauen und nebenher mit der Kamera herumklimpern) bis zur ersten, durchaus erfolgreichen Fotosession zu gelangen?
Ca. 24 Stunden hat es gedauert!
Ich verlinke einfach nochmal meinen Thread dazu, ich kann das gar nicht deutlich genug machen, wie toll die Ergebnisse sein können mit a) der richtigen Motivation und b) selbstverständlich (!) mit dem richtigen Equipment:
Vom Laien zum Hobby-Fotografen - der günstige Einstieg in die Fotografie
Kokujou schrieb:
Wie lange braucht man denn? Die Theorie ist ja jetzt erstmal keine Quantenphysik und nachdem man die drauf hat heißt es: Üben üben üben, bis sie in Fleisch und Blut übergeht.
Ich löcher dich jetzt, bis du umfällst: hast du dir meinen (nun zum zweiten Mal verlinkten) Beitrag denn mal durchgelesen? Da steht zwar viel Text, aber ich habe ihn bewusst unterhaltsam und dennoch für Einsteiger überaus informativ und vor allem motivierend gehalten. Du brauchst auch keinesfalls den gesamten Thread durchlesen - der initiale Beitrag reicht vollkommen.
Kokujou schrieb:
Oder würdest du die komplett abschaffen.
Dedizierte Kameras haben durchaus ihre Daseinsberechtigung und da sich Physik nicht austricksen lässt, wird sich das absehbar auch nicht ändern.
Kokujou schrieb:
Naja in jedem Fall kommt hinzu, dass völlig egal, was du da einstellst, das iPhone selbst den Nachtmodus bei fehlenden Gegebenheiten von selbst deaktiviert
lowrider20 schrieb:
Aber für die volle Kontrolle scheint es tatsächlich eine alternative App (gibt es teilweise kostenlos mit Basisfunktionen) zu brauchen.
Ich habe mal am iPhone SE 2022 geschaut und tatsächlich: dort gibt es keinerlei Möglichkeit out of the box die wichtigsten Werte abzuändern. Apple behält dies in der eigenen Software tatsächlich den "Pro"-Modellen vor. Es bleibt also nur eine alternative App oder der Griff zum teureren Gerät.
Beides wäre für mich aber keine Alternative.
Es wurde nun schon des Öfteren geschrieben, dass die Kamera an sich erst einmal egal ist, wenn man nicht grundsätzlich an sich selbst (also: der Art, wie und was man fotografiert) arbeitet. Das ist grundsätzlich korrekt, es folgt nun jedoch das "ABER"!
Auch ich hätte damals (siehe erneut: mein oben stehender Link - Durchlesen!

) niemals auch nur den Hauch einer Chance zur eigenen Verbesserung mit dem Smartphone gehabt. Wieso? Weil da nicht im Ansatz die Motivation dagewesen wäre.
Es ist (für mich - und eben für viele andere auch) ein himmelweiter Unterschied, ob man mit einem flachen, schlecht zu bedienenden, in den Einstellungen und letztlich auch in den abbildenden Fähigkeiten massiv beschränkten Smartphone umherrennt, oder eben mit einer üppig ausgestatteten, dedizierten Kamera mit vollem, manuellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen zur Fotografie (und noch darüber hinaus).
Von daher
@Kokujou möchte ich dich weiterhin darin bestärken, dass du mit dem Kauf der 2000D als Einsteigergerät alles richtig gemacht hast. Sofern deine Motivation, damit schöne Fotos zu knipsen, auch nur annähernd so ausgeprägt ist wie die meine (damals wie heute - erneut: siehe meinen Link
nerv 
), dann wirst du deine Fotos im Vergleich zum Smartphone vorher nicht wiedererkennen.
Faktisch hilft dir das dennoch, auch mit einem "schnöden Handy" bessere Fotos zu machen, aber die Freiheit und Gestaltung, die dir mit einer dedizierten Systemkamera ermöglicht wird, findet auf dem Taschencomputer nunmal schnell auch ihre Grenzen.