[Einsteigerfrage] Neue Kamera für Japan-Reise

lowrider20 schrieb:
Telefonier mal mit einer Systemkamera...
Fotografier mal mit nem Handy - geht auch kaum besser, als mit ner Systemkamera zu telefonieren :D Wäre jetzt das passende Gegenargument.

Wir befinden uns hier in einem Thread, in dem der TE nach einer günstigen Systemkamera für Allroundfotografie fragt - ich verstehe überhaupt nicht, wieso sich hier ununterbrochen alles um Handies dreht.
 
DJMadMax schrieb:
Fotografier mal mit nem Handy
Ging besser als mit einer Kamera zu telefonieren. Auch wenns nur 320x240 Pixel waren.
 
lowrider20 schrieb:
Sagt der, der von einer schnellen SD-Karte und hohen zwei- bis sogar dreistelligen Serienbildgeschwindigkeit bei einer lahmen Ente mit drei Bildern pro Sekunde spricht.
Eine ordentliche SD-Karte kostet kein Vermögen. Mit 30-40 Euro ist man schon dabei und der riesige Vorteil ist, dass sich diese sogar in unzählige Kameras und darüber hinweg auch in anderen, nicht einmal der Gattung Kamera angehörenden Gerätegruppe nutzen lassen.

lowrider20 schrieb:
Da schlafen die Bits beim Übertragen schon ein.
Vielleicht solltest du mal hier deinen ewigen Kampf gegen neue Technik sein lassen.
Wie lautet dein Gegenvorschlag für den TE bei 400 Euro Neupreis-Budget? Ich lerne selbstverständlich auch sehr gerne dazu.
 
DJMadMax schrieb:
Wie lautet dein Gegenvorschlag
Mal an der Smartphone Kamera die manuellen Einstellungen testen. Und warum soll ich etwas dagegen vorschlagen? Wie ich schon schrieb: wenn er es versuchen will, soll er. Mehr als 400€ Schaden werdens nicht. Das heißt ja nicht, daß es passieren muß.
 
Kokujou schrieb:
hier sieht man sehr gut waurm ich meine kamera verbessern möchte (und das ist noch eins der besseren, die Fotos mit Nachthimmel spar ich mir, man sieht hier deutlich das Rauschen):
Da wirst Du mit einer DSLR noch weniger Glück haben.

Sei mir nicht böse, aber du begehst den typischen Anfängerfehler, bessere Ausstattung würde automatisch bessere Ergebnisse liefern. Gerade in kniffligen Situationen bietet eine DSLR zwar technische Vorteile, aber nicht von alleine, man muss sie auch durch sorgfältige Planung und nachträgliche Bearbeitung nutzen können. Ein Smartphone nimmt einem da sehr viel ab und liefert ansehnliche Ergebnisse outport the box. Das passiert bei einer ‚richtigen‘ Kamera kaum.

Gerade das Beispile mit den Nachtaufnanhem zeigt die Erwartungshaltung der Generation digital. Früher, als Analogfotograf, packte man die Kamera weg, wenn das Licht nicht reichte und das war -hatte man keinen grobkörnigen, hochempfindlichen Film dabei- schon lange bevor es sichtbar dunkler wurde.

Nachtaufnahmen mit der DSLR sind aber auch nur mit einer stabilen Auflage oder im besten Fall mit einem ordentlichen Stativ wirklich möglich, trotz der mittlerweile beeindruckenden hohen ISO-Tauglichkeit.

Mache Dich also auf eine lange Lernphase gefasst, viel Geld was Du noch hineterherschießen wirst und auch einige Enttäuschungen.

Aber Du hast ja noch ein wenig Zeit zum Lernen.
 
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DJMadMax schrieb:
dem Level eines Einsteigers mit niedrigem Budget zu kommunizieren.
Hab selbst ja keine bessere Kamera... Der Sensor der Kamera an sich, ist in volkommen ausreichend. Die Veradbeitungsqualität ist in Ordnung. Akku gibt es günstig nachzukaufen und ist schnell gewechselt. Akkkulaufzeit ist recht gut. Gewicht und Größe liegt gut in der Hand.
Die Kamera wäre fast perfekt imho wenn das Kitobjektiv nur von 20- 40 mm einstellbar wäre. Aber wie beinden iso werten auch, canon bietet mehr an um das auf dem Datenblatt besser ausehenn zu lassen vermutlich.
 
lowrider20 schrieb:
Auch nicht in den Exifs der Bilder? Würde mich ebenso wundern, daß dies nicht drin steht.
Ich weiß nicht obs deutlich wurde, aber die obigen bilder sind mit meinem alten iPhone 11 gemacht worden, einfach mal um zu verdeutlichen was damals möglich war und wo ich halt die grenzen der Kamera und natürlich auch meines Könnens erkannt habe.

DJMadMax schrieb:
Die sind ideal für (Motor)Sport, Wildlife und einfach alles, was sich bewegt
Verstehe, danke für die Erklärung, das muss ich unbedingt probieren!
Was Speicher angeht, ich gucke mal, aber im Grunde plane ich die ohnehin täglich in der Cloud zu sichern, da dürften 16GB standard ausreichen, aber ich behalts beim probieren mal im Kopf. Als Vergleich, der gesamte Monat Japan Anfang diesen Jahres hat nur 4GB Speicher eingenommen. Klar schlechtes iPhone und komprimiert statt Raw aber trotzdem.
Ich hab ja in Japan auch meinen Lappi dabei, was ich wichtig finde sowohl für Abends, weil in den Kleinstädten nix los ist als auch für Recherche, weil ich werd Irre wenn ich das nur übers Handy machen muss XD Ist wohl das Alter... XD (bin 32)

DJMadMax schrieb:
Ich meine schon - in der Standardgalerie einfach mal bei einem geöffneten Foto hoch oder runterwischen
Hey, cool! Das wusste ich ja noch gar nicht. Okay dann in der Riehenfolge von links nach rechts:

f/1.8 1/14 4.25mm ISO 1000
f/1.8 1/33 4.25mm ISO 500
f/1.8 1/2 4.25mm ISO 2500
f/1.8 1/3300 4,25mm ISO 32
f/1.8 1/5495 4,25mm ISO 32

Der muss aber viel automatisch machen, weil so viel konnte ich da nicht einstellen, ich weiß gar nicht ob irgendwas davon die Belichtungszeit ist... steht vielleicht nicht dabei.

Und ja, klar, bei langer Belichtungszeit muss man Stillhalten, oder aber man bewegt sich absichtlich, dann ist es Technik. Da muss ich mir dann einen guten Platz aussuchen und irgendwas unterstellen um den Winkel zu verändern. Ein Stativ werd ich nicht mit nach Japan schleppen, aber hey, wenns ein billiges gibt, kann ich in Japan vielleicht eins kaufen und lass es halt einfach da. Auch ne Möglichkeit.

Aber das muss ich ausprobieren, weiterhin danke für die lieben Ratschläge, ich bin so gespannt darauf ob ich gute Fotos mit der neuen Kamera hinkriege ^-^
 
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Kokujou schrieb:
f/1.8 1/14 4.25mm ISO 1000
f/1.8 1/33 4.25mm ISO 500
f/1.8 1/2 4.25mm ISO 2500
f/1.8 1/3300 4,25mm ISO 32
f/1.8 1/5495 4,25mm ISO 32
Kokujou schrieb:
ich weiß gar nicht ob irgendwas davon die Belichtungszeit ist
Ich habs dir gekennzeichnet. Das ist die Zeit in Sekunden. Also 1/14 Sekunde z.B.
 
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Incanus schrieb:
Sei mir nicht böse, aber du begehst den typischen Anfängerfehler, bessere Ausstattung würde automatisch bessere Ergebnisse liefern
Korrektur. Ich will keine bessere Ausrüstung weil ich glaube, sie macht von alleine bessere Bilder. Ich will bessere Ausrüstung, damit ich das Potenzial habe durch manuelle Konfiguration von Basiseigenschaften und die Ausnutzung von Techni, die ich mir aneigne, bessere BIlder zu erzielen.

Ich hab nicht vor mit dem Teil rumzulaufen, stupide drauf loszuknipsen und mich dann zu beschweren, dass die ja gar nicht so toll ist, und das alle DSLR überteuerter Ramsch sind :D

Nur hatte ich beim iPhone halt gar keine Konfiguraitonsmöglichkeiten und bevor ich anfange mir dutzende von Handy-Software zu kaufen um das rauszuholen, was vielleicht oder auch nicht drin ist, kauf ich mir lieber das dafür passende Gear und starte mit den Möglihckeiten die es von Anfang an bietet. Um zu sehen wie weit ich komme. Und wenn nicht, muss ich sie eben wieder verkaufen, zurückgeben, keine Ahnung.

lowrider20 schrieb:
Ich habs dir gekennzeichnet. Das ist die Zeit in Sekunden. Also 1/14 Sekunde z.B.
okay dann ist die Kennzeichnung auf dem iPhone sehr verwirrend...
Keine Ahnung was die dann meinen Wenn da 1-2-3-4 steht, ich hätte jetzt gedacht Sekunden, aber dem ist wohl nicht so...
 
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Kokujou schrieb:
okay dann ist die Kennzeichnung auf dem iPhone sehr verwirrend...
Das hast du auch auf deiner DSLR so. Auslösedauer wird so angegeben in Sekunden (und entsprechend ein Bruch davon).
Kokujou schrieb:
Keine Ahnung was die dann meinen Wenn da 1-2-3-4
:confused_alt:
 
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@lowrider20 Naja wie gesagt beim Iphone steht ja nicht "Belichtungszeit" dort gibt es einen Nachtmodus und der stellt sich auf so Werte von 1-4 ein. Ich hatte angenommen das wären Sekunden und vielleicht ist das auch die Zeit in der du Stillhalten musst und die Belichtungszeit ist nur ein Teil davon... 🤔
So sehe ich es zumindest auf der Kamera-App
 
Kokujou schrieb:
bald wieder nach Japan

Kokujou schrieb:
und die Ausnutzung von Techni, die ich mir aneigne, bessere BIlder zu erzielen.
Das passt leider auch eher zum Handy.

Wieviel Zeit willst du dir zum Erlernen der Grund Kenntnisse nehmen? Nach deinen Einlassungen startest du bei 0
 
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Micha- schrieb:
Das passt leider auch eher zum Handy.

Wieviel Zeit willst du dir zum Erlernen der Grund Kenntnisse nehmen? Nach deinen Einlassungen startest du bei 0
Wie lange braucht man denn? Die Theorie ist ja jetzt erstmal keine Quantenphysik und nachdem man die drauf hat heißt es: Üben üben üben, bis sie in Fleisch und Blut übergeht. Verschiedene Motive, verschiedene Widrigkeiten, etc...

Wann würdest du denn oder was für einem Menschen würdest du denn dann raten eine DSLR im Mittelpreisigen bis niedrigpreisigem Segment zu kaufen? Oder würdest du die komplett abschaffen.

lowrider20 schrieb:
https://www.unaufschiebbar.de/wp-co...tbelichtung-iPhone-Nachtmodus-30-Sekunden.jpg
So sieht es lt. WWW aus. Mangels Iphone kann ich das nicht verifizieren.
Ja so in etwa, bei meinem jetzigen 14er ist selbst der Regler weg und du siehst nur noch das Mond-Icon mit Zahlen.
Aber ja. Und wie du siehst kannst du theoretisch zwar größere Sekundenzahlen auswählen, aber wie an den Daten liest, kommt keines auch nur auf eine Sekunde Belichtungszeit... oder interpretiere ich die Werte falsch?
Naja in jedem Fall kommt hinzu, dass völlig egal, was du da einstellst, das iPhone selbst den Nachtmodus bei fehlenden Gegebenheiten von selbst deaktiviert, also selbst wenn ich das absolute Maximum einstelle, wenn das iPhone nicht erkennt, dass es dunkel genug dafür ist, regelt er runter oder schaltet ihn komplett aus.
 
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Kokujou schrieb:
selbst deaktiviert
Gut möglich.
Um Details zu bewahren: https://www.unaufschiebbar.de/smart...egriertes-RAW-Format-ab-dem-iPhone-12-Pro-Max
Aber für die volle Kontrolle scheint es tatsächlich eine alternative App (gibt es teilweise kostenlos mit Basisfunktionen) zu brauchen. Was jetzt so meine Kurzrecherche ergab.

Deine Ergebnisse mit der DSLR würden dann hier reinpassen: https://www.computerbase.de/forum/t...r-ein-und-aufsteiger-1-post-beachten.1270766/
 
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Danke für die Beispielfotos. Da sehe ich auch viel Potential in der Bildgestaltung. Vielleicht erstmal da anfangen, wenn das Budget für eine neue Kamera knapp ist?

Mal als Anregungen, was man besser machen könnte:
  • Bild #2 (die Dampfwolke in der Stadt): Viel ungenutzter Raum in rechter Hälfte. Das Bild hier zuschneiden? Dann noch ziemlich auffällige stürzende Linien, Handy beim Foto eher nach oben gehalten? Und leider auch ungleichmäßig stürzend, rechts viel mehr als links -> Auf Handy-Haltung achten. Im gewissen Rahmen lässt sich das auch per Software korrigieren.
  • Bild #3 (der Berg mit Schnee): Da finde ich kein Hauptmotiv.
  • Bild #4/#5 auf Mout Moiwa: Beim Einzelbild ist der Horizont schief. Bei beiden Bildern: Ein Schritt vor an das Gitter hätte gut getan, denn das Fernglas, das Schild und noch einiges mehr stört da im Bild.
 
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Eine der wichtigsten Regeln für Fotografen lautet: die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat. Dabei hat man immer sein Handy und das reicht dem Großteil der Nutzer aus, auch weil Handys immer besser werden. Letztendlich beschreibt das den Niedergang des Großteils der Kameras unterhalb der Sytem- und Spiegelreflexkameras. Bei den meisten die mit Enthusiasmus mit einer großen Ausrüstung gestarte sind, liegt sie früher oder später zu Hause oder wird mit großem Verlust verkauft: Sie wird als Ballast empfunden. Bei den Hosentaschenkameras mit 1 Zoll-Sensor ist nur die Sony RX 100 übrig geblieben. Selbst Nikon hat sich von der Nikon 1 getrennt.
Zu den Beispielbildern: Mal Harald Mantes Buch über Bildaufbau (erste Auflage mit dem Wagenrad auf dem Titel) lesen. Bei Mante lernt man die Grundlagen, die auch die beste Kamera nicht eingebaut hat. Ansonsten stimme ich da voll mit Faluröd (hälsningar till Sverige) überein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, ich kann den Wunsch nach "mehr" natürlich absolut nachvollziehen. Ich komme aus einer Zeit, da hatten die Kameras keine eingebaute Belichtungsmesssung und viele arbeiteten nach dem Motto "Sonne lacht, Blende 8". Nun, es gab viel Ausschuß, wenn man nicht seine eigene Dunkelkammer hatte.

Irgendwann gab es die Vollautomatik und man hat sich gefreut wie einfach das Fotografieren war.
Dann kam wieder die Retro-Welle und man freute sich über die vielen Rädchen für Blende, Zeit, ISO...
Und dann kamen die Smartphones. Inzwischen haben die eine Bildqualität erreicht, die auch für den A3 Kalenderdruck reicht.

Kritisch wird es erst bei den Aufgaben, die schon immer herrausfordernd waren. Auch eine DSLR macht nachts in den Straßen von Tokio nicht vollautomatisch tolle Fotos. Schon gar nicht eine für 400€. Da fängt man dann bei der Wahl der Objektive an und hat am Ende 3 Stück dabei. Von denen das günstigste 400€ kostete.

Also der Versuch mit minimalem Einsatz deutlich bessere Ergebnisse zu erzielen ist m.E. zum Scheitern verurteilt. Mit dem entsprechenden Know-How macht man auch mit einer 400€ Ausrüstung bessere Fotos, aber das schafft man sich nicht in einem halben Jahr drauf. Ich spreche da eher von langjähriger Erfahrung. Plus Talent.
 
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Micha- schrieb:
Das passt leider auch eher zum Handy.
@Kokujou Wichtig! Grundsätzlich ist das richtig und daher ist es auch vollkommen egal, WOMIT man fotografiert, wenn schon das Motiv und die gesamte Komposition nicht passt.

Ich habe dir ein besonderes Youtube-Video nahegelegt, schau dir das bitte unbedingt an. Diese ~2 Stunden solltest du definitiv investieren.

Besser noch: schaue es dir an, wenn du die Kamera da hast und erst einmal grob durch die Einstellungen geflogen bist. Vieles davon wird für dich ein Buch mit sieben Siegeln sein, aber PARALLEL zu dem Video wird dir dann einiges klar und du kannst auch - und wenns nur Schnappschüsse im Wohnzimmer oder zum Fenster raus sind - sehr gut zum Verständnis des im Video gezeigten/gesagten parallel mitknipsen und testen.

Micha- schrieb:
Wieviel Zeit willst du dir zum Erlernen der Grund Kenntnisse nehmen? Nach deinen Einlassungen startest du bei 0
Ganz bei 0 würde ich jetzt nicht sagen. Begriffe wie "Blende" oder "Brennweite" bezüglich Fotografie waren mir vorher auch vollends unbekannt bzw. hätte ich sie niemals im Ansatz erklären können.

Wie lange habe ich letztlich gebraucht, um vom ersten Tag, an dem ich mich rudimentär mit dem Thema beschäftigt habe (das genannte / verlinkte Video anschauen und nebenher mit der Kamera herumklimpern) bis zur ersten, durchaus erfolgreichen Fotosession zu gelangen?

Ca. 24 Stunden hat es gedauert!

Ich verlinke einfach nochmal meinen Thread dazu, ich kann das gar nicht deutlich genug machen, wie toll die Ergebnisse sein können mit a) der richtigen Motivation und b) selbstverständlich (!) mit dem richtigen Equipment:
Vom Laien zum Hobby-Fotografen - der günstige Einstieg in die Fotografie

Kokujou schrieb:
Wie lange braucht man denn? Die Theorie ist ja jetzt erstmal keine Quantenphysik und nachdem man die drauf hat heißt es: Üben üben üben, bis sie in Fleisch und Blut übergeht.
Ich löcher dich jetzt, bis du umfällst: hast du dir meinen (nun zum zweiten Mal verlinkten) Beitrag denn mal durchgelesen? Da steht zwar viel Text, aber ich habe ihn bewusst unterhaltsam und dennoch für Einsteiger überaus informativ und vor allem motivierend gehalten. Du brauchst auch keinesfalls den gesamten Thread durchlesen - der initiale Beitrag reicht vollkommen.

Kokujou schrieb:
Oder würdest du die komplett abschaffen.
Dedizierte Kameras haben durchaus ihre Daseinsberechtigung und da sich Physik nicht austricksen lässt, wird sich das absehbar auch nicht ändern.

Kokujou schrieb:
Naja in jedem Fall kommt hinzu, dass völlig egal, was du da einstellst, das iPhone selbst den Nachtmodus bei fehlenden Gegebenheiten von selbst deaktiviert
lowrider20 schrieb:
Aber für die volle Kontrolle scheint es tatsächlich eine alternative App (gibt es teilweise kostenlos mit Basisfunktionen) zu brauchen.
Ich habe mal am iPhone SE 2022 geschaut und tatsächlich: dort gibt es keinerlei Möglichkeit out of the box die wichtigsten Werte abzuändern. Apple behält dies in der eigenen Software tatsächlich den "Pro"-Modellen vor. Es bleibt also nur eine alternative App oder der Griff zum teureren Gerät.

Beides wäre für mich aber keine Alternative.

Es wurde nun schon des Öfteren geschrieben, dass die Kamera an sich erst einmal egal ist, wenn man nicht grundsätzlich an sich selbst (also: der Art, wie und was man fotografiert) arbeitet. Das ist grundsätzlich korrekt, es folgt nun jedoch das "ABER"!

Auch ich hätte damals (siehe erneut: mein oben stehender Link - Durchlesen! :) ) niemals auch nur den Hauch einer Chance zur eigenen Verbesserung mit dem Smartphone gehabt. Wieso? Weil da nicht im Ansatz die Motivation dagewesen wäre.

Es ist (für mich - und eben für viele andere auch) ein himmelweiter Unterschied, ob man mit einem flachen, schlecht zu bedienenden, in den Einstellungen und letztlich auch in den abbildenden Fähigkeiten massiv beschränkten Smartphone umherrennt, oder eben mit einer üppig ausgestatteten, dedizierten Kamera mit vollem, manuellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen zur Fotografie (und noch darüber hinaus).

Von daher @Kokujou möchte ich dich weiterhin darin bestärken, dass du mit dem Kauf der 2000D als Einsteigergerät alles richtig gemacht hast. Sofern deine Motivation, damit schöne Fotos zu knipsen, auch nur annähernd so ausgeprägt ist wie die meine (damals wie heute - erneut: siehe meinen Link nerv :D ), dann wirst du deine Fotos im Vergleich zum Smartphone vorher nicht wiedererkennen.

Faktisch hilft dir das dennoch, auch mit einem "schnöden Handy" bessere Fotos zu machen, aber die Freiheit und Gestaltung, die dir mit einer dedizierten Systemkamera ermöglicht wird, findet auf dem Taschencomputer nunmal schnell auch ihre Grenzen.
 
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