Empfehlung für ein gemeinsames Konto?

theblade

Commodore Pro
Registriert
Jan. 2006
Beiträge
4.281
Hallo Leute.

Ich ziehe demnächst mit meiner besseren Hälfte zusammen und wir wollen natürlich ein Gemeinschaftskonto bei einer Bank einrichten von dem dann alles für die Wohnung usw abgeht.

Könnt ihr dahingehend etwas empfehlen?

- Ohne Kontoführungsgebühren usw (daher fällt die Sparkasse schon mal weg)
- Bargeldabhebung ohne Gebühren usw

Ich bin auf die DKB Bank gestoßen. Was meint ihr dazu?

Ich danke euch vielmals :-)
 
Aktuell würde ich zur DKB oder DIBA gehen.

Diba bin ich aktuell (ca. 9 Monate) und sehr zufrieden.
 
Bin seit etlichen Jahren DKB Kunde, wie viele im Freundeskreis auch. Tip Top und gehen dir nicht mit Werbung oder sonstwas auf den Keks.
Bei der DKB sollten 700€ / Monat eingehen für den "Aktivkundenstatus" aber das ist mit Miete und Co ja schnell zusammen.
Zweite kostenlose Kreditkarte mit eigenem Buchungskonto ist auch kein Problem, mehrere Karten pro Buchungskonto geht wohl auch.

Einziger Haken: Filialen für Bargeldeinzahlungen gibts nur in den neuen Bundesländern.
 
Vor Allem würde ich dazu raten, wirklich als gemeinsames Konto NUR das Mietkonto zu nehmen.
So wie man das bei einer WG macht.
Miete, Strom, GEZ, Heizung, Wasser, Internet

Bargeldabhebung von dem Konto sollte gar nicht vorgesehen sein.

Jeder von Euch hat ja ein eigenes Giro Konto für sein eigenes Geld.

So halte ich das seit Jahren mit meiner Lebensgefährtin
 
h00bi schrieb:
Einziger Haken: Filialen für Bargeldeinzahlungen gibts nur in den neuen Bundesländern.

Entweder über Supermarktkasse oder Reisebank kostet aber jeweils eine Gebühr und Münzen werde in der Anzahl beschnitten.

Ich persönlich habe dafür ein Comdirect Zweitkonto, da man hier 3 mal kostenlos und danach für pauschale 1,90€ Geld in der Commerzbankfialie einzahlen kann. Viele haben sogar einen Einzahlautomat, in welchen man gebündelt München und Scheine schmeißen kann.


Übrigens die 700€ bei der DKB beziehen sich auf den Eingang und nicht wofür man das Geld nutzt.

Ach und falls es wichtig ist - bei der Diba Kreditkarte handelt es sich um eine Debitkarte, es wird sofort vom Konto verbucht. Die DKB ist eine Charge (einmal im Monat wird abgerechnet) - dann gibt es noch revolving Karten
 
erstmal danke für eure zahlreichen Antworten. Ihr seid klasse!! :)

hamju63 schrieb:
Vor Allem würde ich dazu raten, wirklich als gemeinsames Konto NUR das Mietkonto zu nehmen.
So wie man das bei einer WG macht.
Miete, Strom, GEZ, Heizung, Wasser, Internet

Bargeldabhebung von dem Konto sollte gar nicht vorgesehen sein.

Jeder von Euch hat ja ein eigenes Giro Konto für sein eigenes Geld.

So halte ich das seit Jahren mit meiner Lebensgefährtin

Wie handhabst du das mit Einkäufe wie Lebensmittel usw oder auch mal Artikel für die Wohnung? auch vom Gemeinschaftskonto?
 
Du hast zwar nicht mich gefragt aber ich antworte mal frech^^.

Alle Grundnahrungsmittel, Getränke, Dinge des täglichen Bedarfs (Waschmittel) - halt was man ungefähr in gleichen Verhältnis nutzt, geht vom Gemeinschaftskonto (bei uns DKB mit zwei KK) ab - und jeglicher Luxus bzw. ausgefallene Dinge - was weiß ich, hmm, ich möchte ins Kino gehen und sie Tanzen gehen, finanziert jeder selber über sein Konto.


Ich würde es aber nicht zu streng sehen - manchmal verdient ein Partner mehr und da wirkt es irgendwie komisch(zumindest auf mich) wenn man denjenigen dann alles selbst überlässt.
 
theblade schrieb:
Wie handhabst du das mit Einkäufe wie Lebensmittel usw oder auch mal Artikel für die Wohnung? auch vom Gemeinschaftskonto?

Wir handhaben das ganz simpel so, dass ich auf dem täglichen Arbeitsweg beim Edeka vorbei gehe und (von meinem Geld) das kaufe, was aktuell (WhatsApp :) ) gerade fehlt.
Den Samstagseinkauf zahlt dann meistens Sie.
Wenn wir ausgehen, zahlt mal der eine und mal die andere.
Anschaffungen wie Möbel oder ähnliches werden gemeinsam besprochen und gekauft.
Es sei denn, es geht um das jeweils eigene Zimmer.
Da redet der eine nicht der anderen rein und umgekehrt (und wird vom eigenen Geld bezahlt)

Kosmetikartikel etc. kauft natürlich jeder für sich selbst (sonst bist Du an dieser Stelle als Mann gearscht)

Unser Gemeinschaftskonto bezieht sich wirklich ausschließlich auf die Kosten, die die Wohnung verursacht.
 
Meine Frau und ich standen vor ein paar Monaten vor derselben Frage.

Am Ende war die Wahl zwischen DKB und Comdirect. Wir sind letztlich zur Comdirect, da die Google Pay unterstützt hatten und ich das unbedingt wollte (für mich nach wie vor ein tolles Feature).

Bisher haben wir mit Comdirect sehr gute Erfahrungen gemacht. 2x VISA, 2x EC-Karte kostenlos, dazu dauerhaft kostenloses Konto. Die Limits für Konto und Karten lassen sich online einstellen bzw. beantragen. Uns waren sie von Anfang an viel zu hoch, wir haben da nach unten reguliert. Das Online-Interface ist sehr einfach zu bedienen und schnell. Support-Anfragen wurden bisher immer innerhalb von 24 Stunden beantwortet. Ich verwende die App nicht, meine Frau ist aber sehr zufrieden damit.
Überweisungen kostenlos u. a. mit FotoTAN (= Smartphone mit Kamera benötigt), gegen wenige Cent via SMSTan. Ansonsten gibt es TAN-Listen für ohne Handy.
Einzahlungen 3x pro Jahr kostenlos in jeder Commerzbank Filiale. Geld abheben im Ausland kostenlos (innerhalb Euro/EU? mit EC, außerhalb mit VISA). Der Auslandseinsatz der VISA ist ok. Im Bedarfsfall holt man sich eben noch zusätzlich die kostenlose Santander oder so ohne Auslandseinsatz.

Was ich vermisse ist eine optionale Mastercard, aber gut, ich kann nun meine berufliche Mastercard privat nutzen. Ansonsten holt man sich eben irgendwo auf dem Markt eine.


Wir haben uns auch explizit gegen getrennte Konten entschieden. Für uns bedeutet Ehe, dass man - in guten wie auch schlechten Zeiten - füreinander da ist und alles teilt. Ich kann, gerade juristisch, auch die Gegenansichten verstehen. Das muss eben jedes Paar für sich entscheiden. Ein richtig oder falsch gibt es dabei meines Erachtens nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: FrankenDoM, Aduasen und Droitteur
Getrennte Konten bedeuten ja nicht, dass man sich nicht gegenseitig hilft oder das Leben bestreitet.
Ich sehe es ehwr praktisch. Jeder hat Hobbies und Wünsche. Diese muss man dann nicht groß besprechen, da es nicht von den gemeinsamen Vermögen abgeht.

Sie will eine E Gitarre, die tausend Euro kostet und ich eine neue Motorradgarnitur? Kein Problem und niemand muss irgendwie detwas besprechen
Bei uns beiden läuft eher wie bei Cäsar. Wir kamen, wir sahen nur dann kauften wir :D
Das hat aber wohl eher mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zu tun. Ich würde verrückt werden, wenn ich bei sowas Absprachen treffen müsste.

Ganz geschweige von unterschiedlichen Risikoverhalten. Gut wir beide sind sehr an Wertpapieren interessiert und nehmen das Risiko auf uns aber nicht überall ist da so.

Nehmt einfach die DKB fürs tägliche Geschäft. Für Aktivkunden gibt es keinerlei Gebühren, auch bei Auslandseinsatz gibt es eine Erstattung. Comdirect dann für Einzahlungen .
 
theblade schrieb:
Wie handhabst du das mit Einkäufe wie Lebensmittel usw oder auch mal Artikel für die Wohnung? auch vom Gemeinschaftskonto?

Der, der als erster das Geld in der Hand hat, der bezahlt.
Gemeinschaftskonto? Gibt Leute die brauchen das, gibt Leute die brauchen das nicht.
Kumpel von mir macht das mit seiner Frau, ich hab es noch nie für nötig gehalten.

Das coole bei uns ist z.b. Wir rechnen nix gegeneinander ab oder einander vor, es gibt keinen Kassensturz, und wenn einer Geld braucht, dann gibt ihm der andere Geld, solange bis kein Geld mehr da ist oder nicht mehr gebraucht wird :-)

Ich persönlich finde es relativ traurig muss ich gestehen, wenn eine "PARTNERSCHAFT" so bewirtschaftet wird:
Ich hab doch am Wochenende 50 Euro fürs Essen ausgegeben, Du hast aber nur 25 Euro für Kartoffeln bezahlt, bist Du so freundlich und gibst mir die 12,50 Differenz, damit wir ausgeglichen sind? <---- sowas gibts.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Console Cowboy, Frightener und Aduasen
Idon schrieb:
@Kausu

Wenn man verheiratet ist und/oder zusammen lebt, dann hat man doch ein gemeinsames Risiko?

Das hat aber nichts mit dem Sparverhalten bzw. Risikoprofil zu tun. Der eine geht ganz gern ein Risiko für höhere Rendite ein - und der ander will Garantien und Sicherheiten. Sicherlich könnte man hier ein Kompromiss schließen aber irgendeiner fühlt sich immer nicht wohl - sei es der Risikobereite, der über die kläglichen Zinsen trauert oder der Scheue, der Herzrassen bei Verlust des Wertpapierportfolios bekommt. Nur weil Heiratet verliert man nicht den eigenen Charakter.

Wir handhaben das einfach so, dass wir das Gemeinschaftskonto haben, davon das Leben bestreiten und gemeinsame Ersparnisse z.B. für größere Anschaffungen, gemeinsame Urlaube, puh was noch, Reparaturen etc.
Für alles andere haben wir beide eigene Sparverträge sowie Altersvorsorge.

Klingt kalt aber wir beide haben den Vorteil, dass beim eventuellen Ableben des Partners kein tiefer Fall zu erwarten ist, da wir trotz des Zusammenlebens versuchen finanziell nicht voneinander abhängig zu sein. Das bedeutet natürlich nciht, dass es keine gegenseitige Unterstützung gibt.
Kann aber auch sein, dass wir beide gebeutelt sind - wir beide haben Verwandte, bei denen eine ältere Frau in Probleme geraten ist, da sie zu Lebzeiten alles den Mann hat machen lassen, keine eigene Ersparnisse hatte etc.
 
Frauen?
Sind das nicht diese blutsaugenden Kreaturen, die mit den Fangzähnen und den Widerhaken an den Händen? :lol:

Spaß beiseite, jeder kann das natürlich so handhaben, wie er möchte. Meiner Erfahrung nach birgt ein Gemeinschaftskonto nebst jeweils eigenem Konto das geringste Risiko für Streitigkeiten.
 
Wir haben ein Gemeinschaftskonto bei Comdirect

Jeder zahlt en Fixbetrag ein, meine Freundin als Studentin natürlich weniger.
Davon werden alle gemeinsamen Kosten bezahlt + Ernährung.
Zusätzlich werden auf dem Tagesgeldkonto Rücklagen gebildet für die Autoversicherung, TÜV, Inspektion etc.
Wir sind den Umständen geschuldet relativ früh zusammen gezogen. Meine Freundin hat überwiegend das Bad bezahlt, Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer ich. Wir zahlen grundsätzlich bissel mehr Miete als notwendig und mehr Abschlagszahlungen für Heizkosten. Meistens kriegen wir je 100-200€ zurück, welche direkt aufs Auto-Konto gehen. Ratenzahlungen, Kredite etc. machen wir nicht, Kaufen nur vom Ersparten.

Essen gehen, feiern, Alk, Unternehmungen etc. bezahlen wir von unseren privaten.
Ich hatte noch nie mit einer Frau Streit wegen Geld, wichtig ist das man in etwa die gleiche Auffassung, Werte hat.
 
Ich schaue mir mal die DKb und die Comdirect an.

Danke euch :)
 
Zurück
Oben