Empfehlung für kleinen "Server" gesucht

eshoxx

Lt. Commander
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Mai 2010
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1.654
Hallo und guten Morgen zusammen,

seit Anfang der letzten Woche arbeite ich an meiner neuen Arbeitsstelle in Frankfurt, einem kleinen, gemeinnüützigen Verein.
Sofort ist mir dort etwas aufgefallen, was ich als völlig "übertrieben" und nicht bedarfsorientiert ansehe: die "IT-Umgebung".

Für 5Desktoprechner, die nur lokal in einem Netzwerk angebunden sind, wurde hier für teures Geld monatlich ein cloud-basiertes System gemietet (sorry wenn die Fachausdrücke nicht richtig plaziert sind, bin Soz.päd ;)

Der Vorschlag von mir der jetzt auch angenommen wurde ist, dass für einmalige Kosten von ca. 800€, ein "Lokalserver" angeschafft wird.
Anforderungen sind: gemeinsames Datengrab für die 5Desktoprechner (wobei jeder Rechner sein eigenes Betriebssystem hat), ggf. perspektivisch das Hosten der vereinseigenen HP und ein regelmäßiges Backup (abends, nach Betriebsschluss) für die Daten.

Jetzt zum eigentlichen Anliegen:

Welche Hardwarekonfiguration würdet ihr uns unter den o.g. Vorzeichen empfehlen?
Welche passende Server- und Backupsoftware?
GGf. auch die Frage nach einer LAN-Anbindung oder WLAN- Anbindung der Desktops zum "Server"? (in einem Raum der neu als Arbeitsplatz genutzt werden soll, gibt es nämlich keine LAN-Schnittstelle)

Danke euch für die Unterstützung,

e.
 
sorry wenn die Fachausdrücke nicht richtig plaziert sind, bin Soz.päd

Gut, dann macht bitte irgendwas pädagogisches und lass die Finger von der IT!

Wenn dann sollte das jemand machen der sich damit auskennt und es hinterher auch richtig betreuen kann. Das "Cloud System" (kannst du da mal einen Namen nennen?) hat nunmal den Vorteil, dass sich jemand anderes um die Verfügbarkeit und das Backup der Daten kümmert und der jenige dann auch weiß was er tut...
 
Für das Hosten der Homepage würde ich für kleines Geld webspace anmieten... für die Daten ein NAS, für das Backup ein externe HDD an das NAS angeschlossen.

Welche Hardwarekonfiguration würdet ihr uns unter den o.g. Vorzeichen empfehlen?
Welche passende Server- und Backupsoftware?
Um welche Datenmenge geht es und wie lange dürfen die Daten bei einem Ausfall nicht verfügbar sein?

GGf. auch die Frage nach einer LAN-Anbindung oder WLAN- Anbindung der Desktops zum "Server"? (in einem Raum der neu als Arbeitsplatz genutzt werden soll, gibt es nämlich keine LAN-Schnittstelle)
DLAN möglich? Von WLAN würde ich pers. abraten.

edit:
@Masamune2: :daumen:
 
Nen AMD E-350 System + Raid Controller. (Ausreichend Schnell, minimale Stromkosten)

Serversoftware: Debian + Samba

Backupsoftware: Da gibt es zu viel, nimm was dir liegt :D (Für nen backup brauchste aber idealerweise nen zweiten server/rechner... aber theoretisch reicht nen cronjob der mittels rsync alles sichert)



Im Übrigen:
Durch die Gemeinnützigkeit besteht die Chance für insgesamt weniger als 100 € euch komplett mit MS Software ein zu decken (Server 2008 R2, Windows7 für die Clients etc...)
 
Ich glaube nicht, dass Deine Bedarfsanalyse fundiert ist. Außerdem ist auch nicht klar, welche Dienste gegenwärtig in der Cloud gehostet werden.

Warum mischt Du Dich als Pädagoge in die IT ein?
 
http://www.synology.com/products/product.php?product_name=DS211+&lang=deu
DS211+.jpg

DS211+
besonderes leistungsstarker, kompletter 2-Schacht NAS-Server für beruhigende Sicherheit für KMU-Nutzer


den haben wir zuhause.
Wahnsinn, was der kann. Kostet ca. 330,-Euros bei Amazon und dann noch für 120,-€ 2x WD 2TerraByte Festplatten und dein Datengrab ist perfekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
eshoxx schrieb:
...Sofort ist mir dort etwas aufgefallen, was ich als völlig "übertrieben" und nicht bedarfsorientiert ansehe: die "IT-Umgebung"...

...Der Vorschlag von mir der jetzt auch angenommen wurde ist, dass für einmalige Kosten von ca. 800€, ein "Lokalserver" angeschafft wird...

Masamune2 schrieb:
Gut, dann macht bitte irgendwas pädagogisches und lass die Finger von der IT!

das sagt eigentlich schon alles aus. verwirf deine idee, denn sie stimmt hinten und vorn nicht. prio hat ein schlüssiges konzept, und das schein zu bestehen. möglicherweise ist es etwas günstiger zu bekommen. aber das it-himmelfahrtskommando, was du da vollziehen willst, würd ich nicht mal privat veranstalten!
 
An alle, die nach dem Sinn hinter der Frage des Thread-Erstellers fragen. Es geht um den gesunden Menschenverstand und um die Minimierung der laufenden Kosten der Einrichtung.

@TE: Bitte gib uns etwas mehr Informationen zum Anwendungszenario. Eventuell kann auch ein bereits vorhandener Arbeitsplatzrechner die Aufgaben des Servers mit übernehmen. Eine zusätzliche HDD und eine Netzwerkkarte kosten nicht viel. Regelmäßige Backups von Festplatten kann man auch mit kostenlosen Programmen machen. Vielleicht kannst Du auch einen IT-Spezialisten in der Nähe zu einem Ehrenamt überreden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde auch sagen, erst mal genau informieren wie, was, wo, warum.... Son "Cloud System" kann ja nun alles mögliche sein :)

Und je nachdem, was für eine Datenmenge ihr habt, was in dem "Cloud System" noch so läuft usw kann 800€ total übertrieben oder auch viel zu wenig sein.

Bei nem Backup ist auch immer die Frage, wieviel Daten? Was für Daten? Nur Office Dokumente? SQL-Datenbanken? Wie schnell soll die Sicherung sein? Wie schnell müssen die Daten im Schlimmstenfall wieder einsatzbereit sein?

Also pauschal, so wie du es hier reingesetzt hast, würde ich garnichts empfehlen ^^
 
@Ruheliebhaber
dagegen ist nichts auszusetzen. aber wer einen lkw braucht, dem kann man keinen pkw empfehlen, zumal wir hier von jemandem reden, der offensichtlich keien führerschein besitzt, sondern allenfalls autos mag...
 
iCore 3 2100T auf ner H67 ITX Platine mit 4GB RAM und Windows Home Server 2011. Mit allem drum und dran laufen die Backups bestimmt auch bestens auf eine externe am USB 3.0 Anschluß angeschlossene HDD vollautomatisch nachts (sofern Desktops eingeschaltet sind).

Ich hab sowas in einem schnuckligen ITX Gehäuse bei mir zuhause stehen, es sind zwei HDDs extern via USB 3.0 angeschlossen, der "Server" selbst läuft auf einer internen 1TB 2.5" Platte. Verbraucht mehr Strom als eine Atom oder E350 Plattform, geht aber nicht in die Knie, wenn mal mehrere Gigabyte Daten via LAN gesichert werden. Ich hatte vorher den E350 mit WHS im Einsatz: furchtbare Performance bei Auslastung, genauso wie der NM10 Chipsatz (meist bei D-Atoms), der im Gigabit-LAN bei 45MB/s die weisse Fahne hisst!

Der WHS läßt sich auch für Angfänger recht einfach via "Dashboard" bedienen. Allemal besser als sich in Linux einzuarbeiten oder durch Webinterfaces diverse "Allrounderboxen"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, in der Cloud läuft ein ganz normales Betriebssystem mit allen Anwendungen, die so auch 1:1 auf den Desktoprechner vorhanden sind. Die Cloiud selbst ist nur 50GB groß.
Es geht dem Verein nur um das Thema Datensicherheit, da es wohl vor gut einem Jahr mal einen Komplettdatenverlust durch ein Unglück mit dem Server gab.

Worum ich bitten würde: Solche super förderliche Kommentare wie "dann mach auch was pädagogische..." bringen absolut nicht weiter. Wenn kleine Vereine sich nicht für alles Fachleute leisten können, müssen halt bestimmte Aufgaben von Nichtfachleuten übernommen werden. Und genau das ist hier der Fall. Wer also nicht fördern will, solll doch bitte einfach mit Zurückhaltung glänzen und nicht mir Parolen!

BTW: das Einrichten des Servers (Softwareseitig) übernimmt ein IT-Fachmann, der als Förderer des Vereins dabei ist. Das muss nicht ich machen. Mir ging es einzig und alleine um die Hardwareseite und die möglichen Kosten, die dafpr entstehen (bis max. 800€ eben).

Wegen der Software: Über die stifter-helfen-Aktion würde ich sehr günstig, u.a. an MS Produkte kommen, das ist richtig.

Über weitere Unterstützung freue ich mich, danke
 
Ro@ming schrieb:
http://www.synology.com/products/product.php?product_name=DS211+&lang=deu
DS211+.jpg

DS211+
besonderes leistungsstarker, kompletter 2-Schacht NAS-Server für beruhigende Sicherheit für KMU-Nutzer


den haben wir zuhause.
Wahnsinn, was der kann. Kostet ca. 330,-Euros bei Amazon und dann noch für 120,-€ 2x WD 2TerraByte Festplatten und dein Datengrab ist perfekt.

Schönes System und zuverlässig ist es auch, ABER
1. bei der HDD Anschaffung daran denken sich mind. 1 identische HDD als Ersatz in den Schrank zu legen
2. eine externe HDD als Backup anklemmen, sollte das NAS mal ne Macke haben
3. eine APC Back-UPS anklemmen: http://www.apc.com/products/family/index.cfm?id=29


Alternativ bekommt man für 800 EUR auch ein komplettes Serversystem, dafür hat MS bspw. extra ein Serverprodukt auf dem Markt:
- Heimbereich HomeServer 2011
- Business: Server 2008 R2 Foundation


Vorteil: sehr günstig
Nachteil: nicht erweiterbar durch ClientCALs (max. 10)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eventuell kann auch ein bereits vorhandener Arbeitsplatzrechner die Aufgaben des Servers mit übernehmen.

Brrrr jetzt wirds richtig schlimm hier...

BTW: das Einrichten des Servers (Softwareseitig) übernimmt ein IT-Fachmann
Dann lass den doch bitte auch den Rest machen...
Wenn es schonmal einen Datenverlust gab muss ja owhl auch klar sein wie wichtig ein sinnvolles Konzept ist. So etwas kann nur jemand erstellen der erstens Ahnung davon hat und zweitens alle Fakten kennt.
Mit so Aussagen wie "in der Cloud läuft ein ganz normales Betriebssystem" und "Die Cloiud selbst ist nur 50GB groß" können auch die Fachleute die hier vertreten sind wenig anfangen....
Jedes "Konzept" was hierbei entsteht ist reine Spekulation und kann nach hinten los gehen...
 
Gut, dann entnehme ich denÄußerungen hier soweit, dass ich an der Stelle eigentlich nichts sinnvolles beitragen kann.
Insofern kann der Thread gerne als beendet angesehen werden.

Trotzdem Dankeschön.
 
eshoxx schrieb:
Über weitere Unterstützung freue ich mich, danke


Liess mal meinen Beitrag. MMn eine Ideallösung.

Mainboard und CPU, ~150€
ITX Gehäuse mit externer Stromversorgung, ca. 90€ (Lian Li, glaube Q09)
4GB DDR3 RAM, ca. 20€
1TB 2.5" Platte (Samsung) ca. 70€
WHS 2011 Lizenz, ca. 50€

Macht in Summe: gut unter 400€.

Dazukaufen sollte man sich:

- externen USB DVD/BD Brenner (Installation WHS, Teil-Backups brennen, o.ä.) 35-90€ (je nachdem ob nur DVD oder BD)
- zwei externe Festplatten mit USB 3.0 - 2TB ab ~90€
- wenn kein Gigabit LAN vorhanden ist, den Switch austauschen, maximal 40€

Clientbackups laufen auf den Server, dann (manuell) auf die externe(n) Platte(n). Die Serversicherung sollte auf die 2. Platte am USB 3.0 gehen :)

Die Platten dann an anderer Stelle aufbewahren ;)
 
Naja moment mal, also nen Konzept für 5 Clients was Datenverlust vorbeugt und mit einer einfachen Verwaltung glänzt kann man hier wohl innerhalb von 15min aufs Budget zaubern....
Dazu müssten noch ein paar Fragen geklärt werden, aber prinzpiell ist das Konzept nichts anderes, als
das, was jeder mit etwas Ahnung zu Hause für die Familie macht...

Es ist natürlich alles eine Kosten/Nutzen Angelegenheit, dafür gibt es zu wenig Infos zur aktuellen Umgebung.

@0815*Sir Tom
Den WHS 2011 müsste man Lizenztechnisch ergründen, ob dieser für den Einsatz in einem Verein
zugelassen ist, ansonsten einfach mal nen Blick in die von mir verlinkte Foundation werfen.
Dazu ist deine Zusammenstellung ein Witz :(
 
Ehrlich gesagt bin ich jetzt langsam wirklich verwirrt: der eine sagt "no way, lass bleiben" der andere "kein Ding...".

Ganz ehrlich: meinen Desktoprechner (siehe Sig.) habe ich auch selbst zusammengebaut und "konfiguriert". Nur ist das eben doch noch mal ein Unterschied, weshalb ich ja auch so offen mit meiner Unsicherheit da ran gehe.

Über die Anforderungen an die Lösung noch einmal:

- es sollen die vorhandenen 5Desktoprechner auf den "Server" zugreifen können
- auf dem Server soll ein gemeinsam genutztes Datengrab für die Rechner liegen, ggf. zukünftig die HP gehostet werden
- wichtig ist beim Thema Datensicherheit eigentlich "nur", dass sie sicher sind und wieder mit eigenen Mitteln hergestellt werden können. Ob diese Wiederherstellung jedoch eine Sache von 1Stunde oder einem halben Arbeitstag ist, macht nicht den entscheidenden Unterschied.

Was für mich nur ein Gedanke war: ein kleiner Verein mit 5 Rechnern im lokalen Netzwerk, der Clouding auch nicht außerhalb der Geschätsräume nutzt, muss dafür nicht 120€ Fixkosten im Monat zahlen. Das denke ich zumindest.
 
der eine sagt "no way, lass bleiben" der andere "kein Ding...".

Jepp die einen machen sowas beruflich, die anderen haben ein NAS daheim stehen....

Im Prinzip sind die Vorschläge mit dem selbst zusammengebauten PC kein Problem, wenn du immer jemand hast der damit umzugehen weiß und bei einem Ausfall sich selbst helfen kann.
Solange ihr aber keinen Admin einstellt würde ich einfach die Finger davon lassen... selbst wenn habt ihr spätestens dann ein Problem wenn er mal Krank oder im Urlaub ist, oder irgendwann das Unternehmen wieder verlässt.
 
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