Encoding PC Kaufberatung

Istvan

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Hallo Desktopper!

Als Notebook User (Sony Vaio i7-3612QM / 8GB RAM / SSD)
wüsste ich gerne welche Komponenten ein Encoding Desktop haben sollte.

Interessant finde ich den Ryzen 5 1600x, leider ohne GPU. Grafikleistung brauche ich, wenn überhaupt (Remotezugriff vom Notebook), nur für h.264 und h.265 (HEVC) Videowiedergabe. Welche günstige Graka kommt in Frage?

Bleiben noch das passende Mainboard, Netzteil (Leistung), 8GB RAM, 1TB HDD und/oder 256GB SSD sowie ein kleines Gehäuse. Der PC sollte leise sein.

Da ich nur rudimentäre Desktop Erfahrungen habe, bitte ich um Vorschläge für ein günstiges System.

Dank im Voraus!
 
Ein Ryzen 7 ist dafür am besten (Preisleistung) geeignet. den Ryzen 5 kannst du auch nehmen, der hat aber dann halt 25% weniger Bums.

Grafikkarte kannst du eigentlich alles nehmen, was ein Bild anzeigt. Selbst ältere ohne HW Unterstützung. Der Ryzen macht das spielend nebenher - zumindest wenn nur ab und zu mal was drauf laufen soll. Schaust du non-stop auf dem Ding, nimm irgendeine kleine AMD Karte mit HW Support (Radeon RX 550).

Netzteil: BeQuiet E10 mit 300W
Der Rest nach Wunsch...
 
Du sprichst Video Decoding an. Interessant ist es, auf die Hardware bezogen, zu wissen auf welchem Professionalitätsniveau Du das machen möchtest?

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Zuletzt bearbeitet:
AW: Encoding PC Kaufberatung /ryzen /pentium

Loopman meint bestimmt das e10 mit 400W , würde aber eher ein G450m nehmen weil man dort die kabelstränge abnehmen kann.

Möchtest eigentlich viel oder wenig Geld ausgeben, den was der Ryzen da macht kann der pentium g45** auch.
Bloß der eine braucht "5min" der andere "30min" .
 
wüsste ich gerne welche Komponenten ein Encoding Desktop haben sollte.

das kommt in erster linie auf das programm an, dass du nutzen willst. encoden mit cpu geht immer. je mehr kerne, je schneller. encoden ist aber auch mit gpu möglich. qualitativ schlechter, aber möglich. und viel schneller. die igp eines pentium schläg jeden ryzen um längen in punkto geschwindigkeit.

bevor wir dir hier also weiterhelfen könnten, musst du erstmal infos raus rücken (software, codec ....)
 
Zur Zeit encodiere ich mit dem Notebook (CPU) in SD Auflösung. Da ich jetzt DVB-T2 (HEVC) und DVB-C HD empfangen kann sollte das zukünftig auch gehen - bis jetzt konvertiere ich alles auf h.264 SD. Eigene Videos habe ich nicht und Profi Qualität brauche ich auch nicht. Alles nur TV-Recording!

Als SW nutze ich XMedia-Recode und Shotcut.
 
Sollen wir Dir jetzt noch aus der Nase ziehen, wieviel Du ausgeben willst, was Du sonst noch so damit machen willst und welche Erwartungen Du hast?

Deswegen: Bitte ausfüllen
 
acme.INC schrieb:
Sollen wir Dir jetzt noch aus der Nase ziehen, wieviel Du ausgeben willst, was Du sonst noch so damit machen willst und welche Erwartungen Du hast?

Deswegen: Bitte ausfüllen
Ich denke da gibt es nichts aus der Nase zu ziehen, es steht alles im Eröffnungspost. Ich suche ein günstiges System mit Ryzen 5 1600x CPU zum encodieren, für alles andere nutze ich mein Notebook. Da ich keine Ahnung habe was vernünftige Komponenten sind und kosten kann ich auch keine Preisvorgabe machen, tut mir leid.

Sorry, habe heute wieder Stress mit dem Finanzamt gehabt und reagiere inzwischen allergisch auf Formulare!
 
Eine vernüftige und qualitative, darüber hinaus noch freiwillige Beratung, erfordert Informationen und Mitarbeit seitens des Fragenden. Oder sollen andere für Dich recherchieren oder raten oder vorschlagen bis es Dir passt? Das kannst nur Du eingrenzen. Ansonsten kauf Dir bei einem Anbieter Deiner Wahl ein schönes Komplettsystem. Mit Deinen Angaben kann ein guter Verkäufer sicher 'ne Menge anfangen.

Aber egal, ich werde erst mal mitlesen, wie sich das hier entwickelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich bin mir nicht sicher, ob du überhaupt einen neuen (zweiten) pc brauchst. dein i7 ist ja nicht ganz langsam. ja, ein ryzen ist schneller, aber für 50% zeitersparnis gleich ein paar hundert euro ausgeben?

um mal anders anzufangen. du nimmst von dvb-t2/c auf? ja, dvb-t2 sendet in hevc, aber du nimmst es ja auf (das ist kein einfaches kopieren). beim aufnehmen entscheidet das gerät bzw. die software die du einsetzt mit welchem codec du aufnimmst. dieser vorgang ist das erste mal das du encodierst. einfachster weg dies zu realisieren ist ein receiver (zb vu+ mit externer hdd). ich vermute die heutigen receiver nehmen in h.264 auf. zumindest bei der vu+ weiß ich, die daten sind nicht gerätespezifisch verschlüsselt und löschen sich nach X tagen auch nicht von selbst (wie es bei HD+ ja üblich ist). eine solche aufnahme muss eigentlich nicht noch mal encodiert werden, höchstens geschnitten. ich würde daher gerne wissen, warum wandelst du deine aufnahmen noch mal um?

Als SW nutze ich XMedia-Recode

laut webseite unterstützt die software intel und nvidia

Unterstütztung von Intel Quick Sync H.264 Encoder
Unterstütztung von Nvidia NVENC H.264
Unterstütztung von Nvidia NVENC HEVC / H.265

dein i7 hat eine hd 4000 und die beherrscht (teilweise) das encoden von h.264. musst du im programm einfach mal auswählen. dann rechnet die igp. ob dir das ergebnis in bezug auf qualität, geschwindigkeit und größe gefällt musst du selbst entscheiden. aber wie gesagt, eigentlich musst du gar nicht erneut encodieren.

unabhängig davon: da es sich um tv-aufnahmen handelt, könntest du ja auch mal schauen was du davon in deren mediatheken findest. das kann man da zwar nicht direkt runterladen, aber das zu realisieren ist auch keine hexerei.
 
habichtfreak schrieb:
(...) das kann man da zwar nicht direkt runterladen, aber das zu realisieren ist auch keine hexerei.
Kennst Du dieses Programm: MedithekView. Funktioniert wunderbar. Leider in Java. Oder meintest Du dass mit: '... aber das zu realisieren ist auch keine hexerei.'?
 
Hallo habichtfreak,

danke für deinen Beitrag. Du hast natürlich recht wenn du schreibst mein i7-3612QM wäre keine lame Ente. Zur Zeit reicht mir das Notebook völlig. Für einen 1:30 SD Film braucht die Kiste ca. 20min um in h.264 zu codieren. Dabei lege ich mehr Wert auf den Inhalt der Filme als auf knackig scharfe Bilder. Allerdings scheint SD ab 2020 zu sterben.

Leider hat Sony die Nutzung der Intel GPU nicht vorgesehen, die Radeon GPU ist fest verdrahtet - kein Umschalten möglich. Glatter Fehlkauf! Auf einem anderen Notebook habe ich QuickSync mal getestet, das Ergebnis war nicht sonderlich gut. Mag daran liegen, dass ich QuickSync nicht mit konstanter Qualität zum Laufen gebracht habe.

Wenn ich aber HD- oder HEVC Material in h.264 SD (SD um Speicher zu sparen) konvertiere, sieht die Sache schon deutlich anders aus. Eine 1:30 HEVC Aufnahme benötigt dann ca. 2 Stunden.

Daher versuche ich auszuloten was zur Zeit mit kleinem Geld möglich ist und was ich an Leistung erwarten kann. Wie beschrieben will ich kein maximal ausgestattetes System, aber eine Leistungssteigerung um 100% sollte es schon sein. Das ganze hat auch keine Priorität, bis 2020 ist je noch eine Weile Zeit und die CPUs werden vermutlich leistungsstärker und preiswerter.
 
Zuletzt bearbeitet:
@acme.INC

Mit MediathekView habe ich mich noch nicht beschäftigt, ist auch schwierig, da nur mobil im Internet unterwegs.
 
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