Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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prinzipiell richtig, aber um es zu beschleunigen, könnte man dort als (Risiko)-Beteiligung das Steuergeld investieren
wenn's läuft kann der Staat es wieder verkaufen
dennoch glaube ich, dass wir in Forschung viel reinstecken sollten, ist mir persönlich lieber als in Deutsche Bahn weiterhin Geld reinzustecken
 
Es wird auf diesem Feld ja schon geforscht (mit nicht wenig Geld).

Diese Forschung ist notwendig, keine Frage, aber sie gehört m. E. zum "Budget X".

Dieses staatliche "Budget X", muss so bemessen sein, dass:

  • Es langfristig finanzierbar ist
  • Dessen Höhe von der Gesellschaft allgemein apzeptiert wird
  • Daraus alle(!) EE-Ausbau und Schutz/Anpassungsmaßnahmen gegen Klimawandel bestritten werden

Die Höhe des "Budget X" steht fest (es ist die Führungsgröße), gestritten wird "nur" noch um die Verteilung.

Höhe des "Budget X"?

Ich fang mal an:

1 % vom BIP
 
SW987 schrieb:
Ich sehe die Speicherpflicht bei den Betreibern volatiler Erzeugungsanlagen wie Wind und PV.
Letztlich wird das der Markt Regeln.

Wenn ich mittags den Strom geschenkt bekomme.
Und den abends für 15 cent verkaufen kann.
Dann ist das ein Markt, in welchem man Geld Verdienen kann.
Entsprechend werden diese Marktteilnehmer für eine Stabilisierung des Strommarkts sorgen.

Die Politik ist also gefordert, entsprechende Regeln aufzustellen, sodass Marktteilnehmer mit dem schwankenden Strompreis möglichst einfach Geld verdienen können.
Subventionen und Preisgarantien sind da ein gängiges mittel für den Anlauf.

Und die Netzbetreiber sind gefordert, möglichst potente Netze aufzustellen, sodass der Strom auch abtransportiert werden kann.
 
florian. schrieb:
[...]Subventionen und Preisgarantien sind da ein gängiges mittel für den Anlauf.[...]
Dieser "Anlauf" wurde mittlerweile zum defizitären Dauerlauf.

Das System wird teurer und unsicherer.

Grün "wirkt"!
 
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whtjimbo schrieb:
ich greife nochmal meine These auf:
wäre es nicht sinnvoll die VW-Staatsbeteilingung zu verkaufen, die 7-8 Milliarden in Energiespreicher und Entwicklung zu investieren
Verscherbeln wir doch das letzte Tafelsilber in D. Das hat bei den Wohnungen schon hervorragend geklappt, beim Hamburger Hafen wurde es gerade verhindert, also können wir in Wolfsburg doch für 1/12 des BW-Sondervermögens damit weiter machen.

Warum lassen wird nicht erst einmal die 400 Mio (Plankosten, das werden wohl eher 600-800 Mio) für den nuztlosen Neu-/Ausbau des Kanzleramtes weg, dann die Mrd. an Steuergeldern für die Verhandlungen der Klagen gegen alle möglichen, teils zwingend nötigen Infrastrukturprojekte (Südlink, Brenner-Anbindung). Dann noch viele der unsinnigen Mio. an "Entwicklingshilfe" (z.B. Förderkredite im Bereich Umwelt- und Klimaschutz von 450 Mio für China, Museeumbauten in Afrika usw.). Da kämen in ein paar Jahren locker die 8 Mrd zusammen ohne den Einfluss auf VW (und auch die Dividenden, sind aber beim aktuelen Kurs nur 7,35%, also nicht der Rede wert) aufgeben zu müssen.

whtjimbo schrieb:
eventuell noch ein Klimasoli von Arbeitnehmer und Arbeitgeber, bspw. 25 Euro AN, 50 Euro AG pro Monat der Klimasoli sollte nur in Speichertechnologien investiert werden
Welchen Mist sollen AG/AN noch alles (zusätzlich) fördern und dabei vorhandene Alternativen weiterhin bewusst ignorieren? Was nützt die ganze Forschung am KIT (und sonstwo in D, davon höre ich nur in den Medien am meisten), wenn es niemanden gibt, der die Sachen auch (klein- oder großtechnisch) realisieren will, weil es günstiger ist, für abgeschaltete Windräder Geld zu kassieren.

whtjimbo schrieb:
nach 5-10 Jahren sind wir soweit, so dass weder eine WP noch E-Auto zur Diskussion steht, dank der Energiespeicher
Das hört sich so an, als ob die gesamte Welt unfähig in der Forschung wäre und es nur ein paar subventionierte deutsche Wissenschaftler im Handumdrehen schaffen würden, billige, umweltschonende, hochkapzitive und leichte Akkus in ein paar Jahren zur Marktreife zu entwickeln. Das ganze dann natürlich nur mit Ressorcen, welche in D (oder anderen Staaten, die einem gerade weltpolitisch genehm sind) zur Verfügung stehen.

whtjimbo schrieb:
könnten wir den Endkunden-Strompreis tatsächlich auf stabiles und niedriges Niveau (<<10 Cent/kWh) bringen, wenn bspw. im Sommer alle EE Anlagen auf vollen Touren laufen und die Speicher aufladen
So lange wir in den übrigen Zeiten die Abschaltung von Windkraftanlagen zahlen anstatt die Betreiber endlich dazu zu zwingen, den Strom zu speichern, wenn sie Geld dafür haben wollen, wird das nichts. Müssten die Betreiber seit >20 Jahren den überschüssigen (Wind- und Solar) Strom selber speichern (Lösungen dazu gibt es, die sind aber natürlich alle teurer wie X Ct/kWh nicht abgegebenen Strom zu kassieren), wären wir schon erheblich weiter.

whtjimbo schrieb:
bei niedrigem Strompreis ist es egal, ob die WP dann JAZ<2 hat bei ungedämmten Haus, oder ob das E-Auto mehr als 30kWh bei 130km/h verbraucht
Dir ist es also egal, wenn Du alle 50km drei Stunden fürs Laden warten musst, weil die Akkus (anscheinend als einzige zugelassene Lösung) keine entspchenede Kapazität aufweisen können? Oder wenn alternativ die Autos so groß und und in der Anschaffung so teuer sind, dass sie sich viele nicht leisten können.

Mir wären kurzfristig synthetische Kraftstoffe für 4-5€/Liter viel lieber (Pendler werden seit Jahrzehnten von den übrigen Steuerzahlern subventioniert, das muss man dann zur Not z.B. durch Abschaffung des Dienstwagenprivilegs erhöhen), dann müsste man nicht 40 Mio. Verbrenner verschrotten und durch nicht finanzierbare E-Autos ersetzen. Das ganze nochmal als Ersatz für fossiles Erdgas (Heizöl=Diesel, ist also mit dem ersten Punkt schon erledigt) und jeder könnte sich selber ausrechnen, ob er seine Gas- oder Ölheizung bei den neuen Kosten weiter betreiben möchte oder nicht. Nur leider führt das nicht zu einer staatlich verordnetetn Wirtschaftsförderung sondern nur zur Eigenverantwortung der Bürger.

whtjimbo schrieb:
ist mir persönlich lieber als in Deutsche Bahn weiterhin Geld reinzustecken
Ich fände eine Zukunftsaussicht wie in den USA nicht wirklich erstrebenswert, wo ich bis an mein Lebensende auf ein Auto angewiesen wäre, weil es quasi keinen ÖPNV gibt. Die Straßen müssen auch modernisiert werden, siehe den Zustand der Brücken und Straßen in D. Wenn wir schon für so mickrige Dinge wie die Leverkusener Rheinbrücke oder auch die Talbrücke Rahmede der A45 Jahrzehnte für einen Ersatz benötigen, dann nützt mir ein bezahlbares E-Auto mit besseren Akkus alleine auch nichts. Egal, ob ich das selber fahre oder es autonom gesteuert wird.
 
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florian. schrieb:
Und die Netzbetreiber sind gefordert, möglichst potente Netze aufzustellen, sodass der Strom auch abtransportiert werden kann.
Auch da wäre der Staat gefordert, entsprechende Möglichkeiten zu bieten ansttt solche Projekte durch jede 4-Personen Bürgerinitiative entweder jahrelang zu verzögern (irgendwen gibt es in D immer, der sich durch den Anblick der Leitungen gestört fühlt) oder extrem zu verteuern (unterirdischer Bau, aber naütrlich wieder per erneuter Klage so tief, dass auch Esoteriker durch die potentielle Strahlung nicht gestört werden könnten) zu können. Waren das noch Zeiten, in denen man staatlich einfach zur Einräumung entsprechender Wegerechte auf seinem Privateigentum verpflichtet wurde.
Ergänzung ()

florian. schrieb:
wie viele Subventionen wurden bisher in Speichertechnologien gesteckt?
Bezahlte Abschaltungen für die Beteiber von Wind- und Solaranlage sind für mich auch Subventionen. Die Subvention war mehr wie ausreichend, dass sich niemand um die Speicherung kümmern wollte. Warum muss man in D alles subventionieren?
 
florian. schrieb:
[...]wie viele Subventionen wurden bisher in Speichertechnologien gesteckt?
Mein Beitrag bezog sich auf Deine Aussage...

"Subventionen und Preisgarantien sind da ein gängiges mittel für den Anlauf."

Das kann sich nur auf Speicher und(!) Einspeisevergütung für PV und Wind beziehen, da es bzgl. Speicher keine "Preisgarantien" gibt.

Die Milliardenabwärtsspirale beim EEG-Konto wird sich dank der Herren Habeck und Graichen erst mal noch schneller drehen.

Ein Fass ohne Boden.

Mal sehen was der offizielle Schiedsrichter (der Wähler) beim nächsten Pfiff am Sonntag dazu sagt.
Ergänzung ()

gymfan schrieb:
[...]Bezahlte Abschaltungen für die Beteiber von Wind- und Solaranlage sind für mich auch Subventionen. [...]
Eben, was sollen diese sonst darstellen?
 
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Wind und PV wurde stark subventioniert.
Dadurch sind diese Technologien ins rollen gekommen.
Neue Anlagen benötigen nur noch wenig bis garkeine Subventionen.
Was wir aktuell hauptsächlich noch bezahlen sind die Preisgarantien der alten Anlagen, die laufen aber mit der Zeit aus.

Das selbe muss man jetzt mit Speichertechnologien machen.
Wir brauchen Preisgarantien.
So können sich die großen Player absichern und guten gewissens Investitionen in diese Richtung lenken.

In 20 Jahren stehen die ganzen Anlagen dann. Sind abbezahlt und sorgen für einen entspannten und sicheren Strommarkt.

Bis es soweit ist, halten die großen Player eben noch Kohle/Gaskraftwerke in der Kaltreserve und lassen sich das ebenfalls fürstlich bezahlen.
 
florian. schrieb:
Wind und PV wurde stark subventioniert.[...]
Werden!
florian. schrieb:
Dadurch sind diese Technologien ins rollen gekommen.[...]
Wie sonst?
florian. schrieb:
Neue Anlagen benötigen nur noch wenig bis garkeine Subventionen.[...]
Weshalb gibt es dann aktuell noch eine staatlich garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre, die zuletzt noch erhöht wurde?
florian. schrieb:
Was wir aktuell hauptsächlich noch bezahlen sind die Preisgarantien der alten Anlagen, die laufen aber mit der Zeit aus.[...]
Man hat sich "damals" verhoben und dasselbe droht jetzt, wenn in den Überschusszeiten Preise nahe und unter Null winken, ein "finanzielles Blutbad". Die jetzt ausgesprochenen Garantien über 20 Jahre sind eine absehbar enorme Belastung für den Steuerzahler.
florian. schrieb:
Das selbe muss man jetzt mit Speichertechnologien machen.[...]
Klar, schlimmer geht immer.
florian. schrieb:
Wir brauchen Preisgarantien.
Und noch schlimmer natürlich auch,
florian. schrieb:
So können sich die großen Player absichern und guten gewissens Investitionen in diese Richtung lenken.

In 20 Jahren stehen die ganzen Anlagen dann. Sind abbezahlt und sorgen für einen entspannten und sicheren Strommarkt.
[Sprachlos]
 
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Kohle wurde Subventioniert und die Betreiber haben sich dumm und dämlich verdient.
Atom wurde Subventioniert und die Betreiber haben sich dumm und dämlich verdient.
PV wurde Subventioniert und die Betreiber haben sich dumm und dämlich verdient.
Wind wurde Subventioniert und die Betreiber haben sich dumm und dämlich verdient.
Reserve Kraftwerke werden Subventioniert und die Betreiber haben sich dumm und dämlich verdient.
Ich erkenn da ein Muster.
Was wohl bei Speicher passieren wird?

Das kann man jetzt verteufeln.
Oder eben akzeptieren, dass es in der Welt nunmal so läuft.
 
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Die reale und gloabale Welt akzepiert keine Ineffizienz.

Der hierzulande geschaffene Wohlstand basiert auf Kohle und Atom.

Grönemeyer: "Dein Grubengold, hat uns wieder hochgeholt!"

Nur diese Basis des Wohlstands ermöglicht überhaupt diese eigenen Demontagephantasien.

Ich bin jetzt mal gespannt auf den Schiedsrichter und seine Entscheidung am Sonntag.
 
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SW987 schrieb:
Der hierzulande geschaffene Wohlstand basiert auf Kohle und Atom.
Der Wohlstand bassiert auf der Industrialisierung.
Es gab in den letzten 200 Jahren immer wieder Technologische Sprünge.
Und der Westen hat es geschafft, da immer vorne mitdabei zu sein.

Warum glaubst du, dass wir den aktuellen technologischen Sprung einfach auslassen können, ohne dass uns das den Wohlstand kostet?

Bzw. warum leugnest du den technologischen Sprung?
Digitalisierung, Automatisierung, KI, es muss alles Smart(Schlau) werden.

außer die Stromnetze?
Die müssen nicht Smart werden?
Brauchen wir wirklich nicht regelbare (Dumme) Grundlastkraftwerke wie Atom?
 
SW987 schrieb:
Der hierzulande geschaffene Wohlstand basiert auf Kohle und Atom.
Nein, dem kann ich nicht zustimmen! Inovationen waren es , nicht irgendwelche Ressourcen. Überleg mal, wo manche, vielleicht auch du, ihre Brillengläser her bekommen? Oder wer die Linsen fürs James Web Telekop produziert hat? Diese Firma ist 11 km von mir Entfernt. Und der Firma geht es wohl wirklich gut. Wohingegen eine andere Firma hier in der Region nach Polen ausgewandert ist, was die Produktion anbelangt. Das Batterienwerk von Varta muss ja jetzt auch abbauen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Autobauer jetzt selber irgendwas auf die Beine stellen wollen. Ich weis es nicht genau.

@florian. Er leugnet es doch nicht. Er ist aber objektiv, was die Zukunft anbelangt. Es schneint ja noch keine Entscheidung wegen des GEGs im Bundesrat gefallen zu sein. Vielleicht weden wir mehr in 10 Stunden wissen.
 
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florian. schrieb:
Der Wohlstand bassiert auf der Industrialisierung.[...]
Welche ohne sichere und bezahlbare Energie nicht möglich gewesen wäre.
florian. schrieb:
Es gab in den letzten 200 Jahren immer wieder Technologische Sprünge.
Und der Westen hat es geschafft, da immer vorne mitdabei zu sein.[...]
Hierbei spielte immer die sichere Energieversorgung eine zentrale Rolle. Ohne diese sind durchlaufende Industrieprozesse nicht möglich.
florian. schrieb:
Warum glaubst du, dass wir den aktuellen technologischen Sprung einfach auslassen können, ohne dass uns das den Wohlstand kostet?[...]
Welcher Sprung soll ausgelassen werden? Die Umstellung des Energieversorgungssystem weg vom CO2 stelle ich nicht in Frage. Ich stelle die Führungsgröße eines Gradziels in Frage und meine eine Budget basierte Steuerung wäre effizienter. Zudem meine ich, dass es nach wie vor einer Komponente bedarf, die unabhängig vom Wetter ist. Auch in Dänemark wird wieder über AKWs diskutiert. Das wird schon einen Grund haben, weshalb Deutschland mit seinem "Plan" allein dasteht.
florian. schrieb:
Bzw. warum leugnest du den technologischen Sprung?
Digitalisierung, Automatisierung, KI, es muss alles Smart(Schlau) werden.[...]
Leugne ich nicht, aber eine KI erzeugt keine einzige kWh. KI gehört zu Sekundärtechnik, diese kann aber die Primärtechnik nicht ersetzen.
florian. schrieb:
außer die Stromnetze?
Die müssen nicht Smart werden?
Brauchen wir wirklich nicht regelbare (Dumme) Grundlastkraftwerke wie Atom?
Sorry, ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich Leuten zuhöre, die von "smarten" Netzen sprechen und keine Ahnung von Netztechnik haben. Dass aufgrund volatiler EEs zukünftig die Last der Erzeugung folgen muss ist logisch, dafür benötigt man keine KI, eher dynamische Strompreise und Netzentgelte sowie die Umstellung auf einen Leistungspreis. Das Zurückdrängen von ND (natürlicher Dummheit) wäre m. E. erstmal wichtiger.

KI wird sich weiterentwickeln, keine Frage, aber eine Wundertüte, die irgendetwas Physisches aus dem Nichts zaubert, ist sie auch nicht.

Auch wenn AKWs für den Grundlastbetrieb ausgelegt sind, liefern sie wichtige Systemdienstleistungen wie Momentanreserve und Blindleistung, welche für die Stabilität des Netzes unerlässlich sind. Und jedes Kraftwerk ist regelbar, es gibt allerdings Unterschiede beim Leistungsgradienten.
 
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Jelais schrieb:
Das größte Kobalt Vorkommen liegt im Kongo und da hat China zum größten Teil die Hand drauf.
Die nächsten Generationen von Akkus für E-Autos werden weder Lithium noch Kobalt beinhalten, der Wechsel hat ja bereits begonnen. Der Lithium Ionen Akku ist eine Übergangstechnik da man hier aus anderen Sparten bereits gute Entwicklungen vorzuweisen hatte.
Das der Rohstoffabbau für die Akkus auch Umweltschäden (wie alle Rohstoffförderungen allgemein) verursachen hat hier niemand bestritten. Man muss hier jedoch auch ehrlicherweise differenzieren und verstehen das die Verbrennungsprozesse die wir versuchen dadurch zu kompensieren einen weltweiten Prozess in Gang gesetzt haben welcher die Welt wie wir sie heute kennen für eine sehr lange Zeit zum Nachteil aller Lebewesen verändern wird. Die Minen oder Tagebauen für die Rohstoffförderung werden das nicht, egal wo auch immer sie sich befinden und wie schlecht sie für die lokale Umwelt sein mögen. Man wählt hier das deutlich kleinere Übel.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet auch in den USA oder Australien vorran. Genauso wie hier fährt auch dort der größte Teil der Bevölkerung nicht ständig weite Strecken. In Afrika sieht das natürlich ganz anders aus. Abgesehen von vielen Krisenherden gibt es dort in grossen Teilen kein nennenswertes oder belastbares Stromnetz. Hier wird es erst einmal nur Insellösungen geben können.
SW987 schrieb:
Welche ohne sichere und bezahlbare Energie nicht möglich gewesen wäre.
Welche vor allem das billige Gas aus Russland geliefert hat. Atom und Kohle sind und waren schon immer die teuersten Energielieferanten.
 
Buttkiss schrieb:
[...] Atom und Kohle sind und waren schon immer die teuersten Energielieferanten.
Behaupten kann man viel, wenn der Tag lang ist. PV-Einspeisevergütung lässt grüßen. ;-)
 
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Buttkiss schrieb:
Welche vor allem das billige Gas aus Russland geliefert hat. Atom und Kohle sind und waren schon immer die teuersten Energielieferanten.
Die Energie war noch nie so teuer wie jetzt. Wie kann es also davor so teuer wie nie gewesen sein?
Es ist eher anders herum...
 
Das ist von 2012. Hast du was aktuelles?
Ergänzung ()

Kassenwart schrieb:
Warum beschäftigst du dich nicht einfach mal mit Stromgestehungskosten ?
Da muss ich nur auf die Stromrechungen der letzten Jahre schauen. Da gibt es nur einen Weg, und zwar nach oben.
Entschiedend ist, was am Ende der Bürger für den Strom bezahlen muss...
 
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