Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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@Buttkiss Die Lagerung der abgerissenen Windanlagen auch nicht. Und in Japan ist wegen der Fokushima-Katatrophe bisher niemand wegen des AKWs gestorben, sondern wegen der Flut.

Wir verbannen hier die Atom-Forschung und denken, dass dies der Weg sein wird. Es wird uns aber alle in den Ruin treiben, wenn das so weiter geht. Aber wenn irgendwelche Pfosten fürs Windrad auf der Halde liegen bleiben, ist ja alles gut.

Vielleicht sollte man auch mal offen sein, für den Fortschritt, der das Atom-Müll-Problem wohlmöglich lösen könnte. Der Laufwellen-Reaktor. Aber das will man ja nicht, er ist hier verboten! Stattdessen heißt es von morgens bis abends: Förderung hier und Förderung da. Die Tabelle von SW987 hat ja schon offenbart, wie viel das Geld noch verpulvert werden wird.

@chaopanda: Wenn die Transporte in Zukunft dazu führen würden, dass dieser Müll verschwindet, werden auch diese Demonstranen verschwinden. Was spricht dagegen, wenn man das Richtige tut und die Erde von dem Müll befreit?
Man muss es aber auch wollen und bereit dazu sein, die Forschung dafür zu bezahlen.
 
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Andy4 schrieb:
@chaopanda: Wenn die Transporte in Zukunft dazu führen, dass dieser Müll verschwindet, werden auch diese Demonstranen verschwinden. Was spricht dagegen, wenn man das richtige tut und die Erde von dem Müll befreit?
Worauf willst du hinaus?

Es ging darum, dass die Kosten durch die Atomenergie, welche von der Allgemeinheit getragen werden muss, in Ihrer Höhe angezweifelt werden, weil man mit dem Personal in einer Behörde ein Problem hat.

Ich habe darauf hingewiesen, dass es egal ist, wer da arbeitet. Denn die Kosten kommen aus einer Zeit, wo besagte Behörde personell ganz anders besetzt war.

Mal davon ab - so eine Castor-Demo hat irgendwas um die 7.000 bis 20.000 Polizisten + Equipment geblockt. Da kommt dann noch die anschließende Instandsetzung dazu. Da sprechen wir locker über min. 1MEUR pro Transport. Wenn man das dann grob überschlägt, dann ist man gar nicht so furchtbar weit von den 240 Mrd EUR weg.

Aber ja... ganz bestimmt alles nur Fantasie-Beträge, um den Energieträger schlecht zu machen. /s

Für mich persönlich ist die Atomenergie - solange die Lösung des Müll-Problems nur vertagt wird auf "irgendwann in der Zukunft" - keine valide und umweltfreundliche Energiequelle. Wenn man das machen kann, ohne danach über Jahrhunderte hochgiftiges Zeug einlagern zu müssen, dann können wir darüber wieder sprechen. Bis dahin - forschen ja, in der Fläche bitte nicht. Das hatte ich zuvor aber schon einmal zum Ausdruck gebracht.
 
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Ich will in diesem Teil darauf hinaus: Es würde dann weniger und weniger werden. Weniger bis fast gar nichts mehr, was die Umwelt dann belasten könnte. Aber man will es ja nicht. Pöser-Atomstrom...

Bei den Wind-Energien GmbH, die unter sich noch irgendwelche Gruppen betreiben, ist das inordnung? Und dass deren Preise, die wir so gerade haben an der Börse rauf und runter gehen, weil die sich eine goldene Nase verdienen.
Man kanns natürlich auch vertagen, indem man es verbietet. Dann dauerts eben ein paar Milionen Jahre, aber es ist ordentlich vertag.
 
Andy4 schrieb:
Ich will in diesem Teil darauf hinaus: Es würde dann weniger und weniger werden. Weniger bis fast gar nichts mehr, was die Umwelt dann belasten könnte.
Die Lager-Kosten laufen aber weiter. Zumal du das verstrahlte Abriss-Material ja auch noch einlagern musst. Es geht also nicht nur um den Müll der Brennstäbe sondern auch um die alten Kraftwerke.

Andy4 schrieb:
Bei den Wind-Energien GmbH, die unter sich noch irgendwelche Gruppen betreiben, ist das inordnung? Und dass deren Preise, die wir so gerade haben an der Börse rauf und runter gehen, weil die sich eine goldene Nase verdienen.
An der Börse diktiert der Teuerste den Preis. Wenn dann müsste man da ansetzen. Wirst du von mir kein Kontra bekommen. Bin da ganz bei dir, dass da was nicht passt beim Preis.

Den Rest versteh ich beim besten Willen leider nicht und kann damit darauf nicht eingehen. Tut mir leid.
 
Die Lagerkosten würden aber schrumpfen, wenns weniger zum Lagern gebe.

Du hast also nicht verstanden, dass, wenn der Laufwellen-Reaktor wirklich funktioniert, die Bestände in den Atomlagern schrumpfen würden? Und das, bei nicht Anwenden des Reaktors dieser Müll Milionen Jahre straht, was er ja sowieso tut, da man ja hier nicht daran forschen darf (Reaktor)?
 
Andy4 schrieb:
Die Lagerkosten würden aber schrumpfen, wenns weniger zum Lagern gebe.
Öhm...dass du dich bei dem ursprünglichen Verweis auf mich und dem letzten Satz auf den LWR bezogen hast, war mir nicht ersichtlich.

Da es bei meinen Kommentar, auf den du dich ursprünglich offenbar bezogen hast, um historisch bereits angefallene Kosten ging UND um laufende Kosten - denn den LWR gibt es schlicht nur als Forschungs-Projekt aka in der Theorie - ging, wüsste ich auch weiterhin nicht, warum ich das da hätte berücksichtigen sollen. Sprich, an den (bisherigen) Kosten ändert sich aktuell nicht nennenswert etwas. Was die Zukunft bringt, ist da an der Stelle schlicht unerheblich gewesen. Denn es ging ursprünglich um die Diskreditierung von Zahlen aus vermeindlich validem Grund, der mMn eben nicht valide ist.
Andy4 schrieb:
Du hast also nicht verstanden, dass, wenn der Laufwellen-Reaktor wirklich funktioniert, die Bestände in den Atomlagern schrumpfen würden?
Falsch. Ich habe deinen Punkt in dem betreffenden Kommentar schlicht überlesen, da ich nicht davon ausgegangen bin, dass du da auf mich Bezug genommen hattest, da du davor Buttkiss angesprochen hast.
Andy4 schrieb:
Und das, bei nicht Anwenden des Reaktors dieser Müll Milionen Jahre straht, was er ja sowieso tut, da man ja hier nicht daran forschen darf (Reaktor)?
Ich bin definitiv dafür, dass man daran weiter forscht, wie man radioaktiv strahlenden Müll wieder sicher ungefährlich bekommt.
 
Ok, vieles kann jetzt der Uhrzeit geschuldet sein. Ich denke, morgen wird es eine bessere Zeit sein. Ich bin echt müde und ich wünsche dir eine wunderbare gute Nacht.
 
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chaopanda schrieb:
Dir ist aber schon bewusst, dass z.B. so ein Atom(end)lager oder die Polizeieinsätze bei Castor-Transporten nicht umsonst sind, oder? Um das zu erkennen und zu realisieren, dass diese Kosten durch die Allgemeinheit getragen werden, braucht man keine Studie. Da reicht der gesunde Menschenverstand...[...]
Oder ein Blick auf die diesbezügliche Regelung.

Die Betreiber haben in einen Fonds eingezahlt, wenn der nicht ausreichen sollte, muss der Staat ran. Das ist richtig, aber auch logisch. Wenn der Staat in die Privatwirtschaft eingreift und Verbote erteilt, die jemanden die Geschäftsgrundlage entzieht, dann ist das folgerichtig. Denn mit was soll denn der Betreiber nun das Geld erwirtschaften um diesen Verpflichtungen nachzukommen?

Dass man die Proteste, bei denen massenhaft Straftaten begangen wurden (z. B. Körperverletzung von Polizeibeamten), in die Rechnung einbeziehen muss, soll wohl ein Witz sein.

Oder gehören die Kosten und Straftaten der Klimakleber auch zu den regulären Betriebskosten eines Kohlekraftwerks oder PKWs?

Nach meinem Verständnis sollten die Straftäter für die Kosten aufkommen, aber von denen ist ja meist eh nichts zu holen.
 
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Andy4 schrieb:
Förderung hier und Förderung da. Die Tabelle von SW987 hat ja schon offenbart, wie viel das Geld noch verpulvert werden wird.
Es war also die ganze Zeit in Ordnung hunderte von Milliarden für Kohle und Atom zu verpulvern. Aber für EE darf man das nicht ?

Hier eine Geschichtliche Aufarbeitung über Subventionierung von Atomkraft

Aber es spielt ja keine Rolle was man hier verlinkt. Es wird nur das geglaubt was man glauben will.
 
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Buttkiss schrieb:
Das stimmt, aber warum? Denkt mal nach. Da Dein Profilname der einer Vernichtungswaffe ist, die aktuell in der Ukraine Frauen und Kinder tötet solltest Du eigentlich einen der Hauptgründe kennen.
Unsere Kraftwerke haben nicht die Russen in die Luft gejagt.
Das waren wir selber...
Ergänzung ()

Kassenwart schrieb:
Es war also die ganze Zeit in Ordnung hunderte von Milliarden für Kohle und Atom zu verpulvern. Aber für EE darf man das nicht ?

Hier eine Geschichtliche Aufarbeitung über Subventionierung von Atomkraft
Warum wird dann von unseren europäischen Nachbarn immer mehr auf Kernkraft gesetzt? Warum sind immer mehr Kraftwerke im Bau? Können die etwa alle nicht rechnen?
 
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Kinschal schrieb:
Warum wird dann von unseren europäischen Nachbarn immer mehr auf Kernkraft gesetzt?
Das ist nicht der Fall. Es werden in Fr zwar neue KK gebaut werden, aber nicht genug um langfristig einen höheren Anteil an Strom aus Kernkraft zu erhalten, denn dann werden nicht nur neue gebaut worden sein, sondern auch alte abgebaut worden sein.
 
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Buttkiss schrieb:
Die nächsten Generationen von Akkus für E-Autos werden weder Lithium noch Kobalt beinhalten, der Wechsel hat ja bereits begonnen. Der Lithium Ionen Akku ist eine Übergangstechnik da man hier aus anderen Sparten bereits gute Entwicklungen vorzuweisen hatte.
Das der Rohstoffabbau für die Akkus auch Umweltschäden (wie alle Rohstoffförderungen allgemein) verursachen hat hier niemand bestritten. Man muss hier jedoch auch ehrlicherweise differenzieren und verstehen das die Verbrennungsprozesse die wir versuchen dadurch zu kompensieren einen weltweiten Prozess in Gang gesetzt haben welcher die Welt wie wir sie heute kennen für eine sehr lange Zeit zum Nachteil aller Lebewesen verändern wird. Die Minen oder Tagebauen für die Rohstoffförderung werden das nicht, egal wo auch immer sie sich befinden und wie schlecht sie für die lokale Umwelt sein mögen. Man wählt hier das deutlich kleinere Übel.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet auch in den USA oder Australien vorran. Genauso wie hier fährt auch dort der größte Teil der Bevölkerung nicht ständig weite Strecken. In Afrika sieht das natürlich ganz anders aus. Abgesehen von vielen Krisenherden gibt es dort in grossen Teilen kein nennenswertes oder belastbares Stromnetz. Hier wird es erst einmal nur Insellösungen geben können.

Welche vor allem das billige Gas aus Russland geliefert hat. Atom und Kohle sind und waren schon immer die teuersten Energielieferanten.
Die Alternative haben aber eine geringere Energiedichte und soweit ich weiß hält China auch hier die Finger auf den Patenten. Verstehe mich nicht falsch, ich sehe auch die Notwendigkeit CO2 neutral zu werden. Sehe aber nicht, dass die E-Mobilität global machbar ist. Und ich sehe nicht, dass die Energiewende in ein ökologisches Gesamtkonzept eingebunden ist.
Letztendlich versucht man gerade die Quadratur des Kreises. Das ganze wird letztendlich nur funktionieren, wenn man auch bereit ist, weniger Energie zu verbrauchen. Das heißt auch, dass man beim Verkehr Kilometer einspart und zwar nicht nur beim Individualverkehr sondern auch beim der Warenverkehr. Ein Beispiel. Ich wollte mir gestern im Supermarkt geräucherte Forelle kaufen. Ich hatte das Paket bereits im Einkaufswagen bis mir auffiel, dass der Fisch aus einer Aquakultur in der Türkei stammt. Ich habe sie dann nicht gekauft. Ich kaufe keine Produkte mehr, die völlig unnötig durch ganz Europa transportiert werden.
Vielleicht muss man auch eine Verbrauchsobergrenze bei Geräten einführen. Bestes Beispiel sind PCs. Für was benötigt man für private Anwendungen wirklich so viel Leistung? Auch Spiele sind letztendlich eher Luxus.
Ich will damit nur sagen, dass man nicht umhin kommen wird, sich im Energieverbrauch einzuschränken. Ansonsten wird es nicht funktionieren.
 
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SW987 schrieb:
Dass man die Proteste, bei denen massenhaft Straftaten begangen wurden (z. B. Körperverletzung von Polizeibeamten), in die Rechnung einbeziehen muss, soll wohl ein Witz sein.
Du kannst gern weiterhin anders rechnen. Unterm Strich war und ist es nun einmal so, dass der anfallende bzw. einzulagernde Müll Kosten verursacht, welche nicht von den Betreiber-Unternehmen bezahlt werden. Über die Höhe und Zusammensetzung mag man streiten können.
Selbst wenn du den zusätzlichen Polizeibedarf abziehst, hast du dann noch immer den Transport selbst. Da steckt dann Logistik etc. drin. Und wie gesagt - solange man das Zeug nicht wieder in ungefährliches Material umwandeln kann, muss es irgendwo vor sich hingammeln. Das kostet auch. Dass es sich dabei am Ende nur um nen 10er handelt und damit vernachlässigbar wäre, ist zumindest in meinen Augen schlicht etwas naiv (bzw. ignorant). Würdest du in deinem Garten sicher auch nicht für lau machen die Lagerung.

https://www.sueddeutsche.de/politik...nsatz-teuer-teurer-castor-transport-1.1021393
Dass es die Debatte gibt, wer das zahlen soll, zeigt u.a. der verlinkte Artikel. Selbst der Bund der Steuerzahler sah da die Betreiberfirmen in der Pflicht, und das ist nun alles andere als eine Öko-NGO. Und dann kam die CDU und hat gesagt "sorry, aber die Atomenergie ist ja sooo billig, da kann sich dann auch die Gemeinschaft um die Endlagerung kümmern." GGWP


Im Übrigen habe ich persönlich kein Problem damit, wenn man sagt:" wer zivilen Ungehorsam leistet, muss auch mit den Konsequenzen leben". Wenn das bedeutet, da kommt dann eine Rechnung. Dann ist das so. Jede Person, die den betreffenden Weg wählt, sollte auch im Stande sein, das bei der Entscheidung zu berücksichtigen, ob man protestiert oder nicht.
Mir persönlich wäre der Preis zu hoch. Deshalb beschränke ich mich auf den kommunikativen Austausch z.B. hier im Forum oder schau, wo ich für mich privat Dinge anders handhaben kann/will. Das mag für einige zu wenig sein, weil ich meinen Komfort nur bedingt einschränken will. Für andere mag es unter finanziellen Gesichtspunkten "bekloppt" erscheinen. Das ist legitim, aber am Ende muss ich primär mit meinen Entscheidungen leben und vor meinem Kind verantworten können, wenn es mich dahingehend irgendwann fragt, warum die Welt so ist wie sie ist.

Jelais schrieb:
Letztendlich versucht man gerade die Quadratur des Kreises. Das ganze wird letztendlich nur funktionieren, wenn man auch bereit ist, weniger Energie zu verbrauchen.
Nun, wenn man weniger Energie verschwendet durch den Transport von Sprit, weil man weniger braucht (selbst, wenn man nur den Anteil vom Benzin weggespart bekommt), dann hat man immerhin an der Stelle schon mal ein wenig erreicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jelais schrieb:
Letztendlich versucht man gerade die Quadratur des Kreises. Das ganze wird letztendlich nur funktionieren, wenn man auch bereit ist, weniger Energie zu verbrauchen. Das heißt auch, dass man beim Verkehr Kilometer einspart und zwar nicht nur beim Individualverkehr sondern auch beim der Warenverkehr.
Mobilität ist aber wichtig und notwendig. Siehe Pendler, Dienstleistungen usw.
Jelais schrieb:
Ein Beispiel. Ich wollte mir gestern im Supermarkt geräucherte Forelle kaufen. Ich hatte das Paket bereits im Einkaufswagen bis mir auffiel, dass der Fisch aus einer Aquakultur in der Türkei stammt. Ich habe sie dann nicht gekauft. Ich kaufe keine Produkte mehr, die völlig unnötig durch ganz Europa transportiert werden.
Das sehe ich allerdings auch so.
Jelais schrieb:
Vielleicht muss man auch eine Verbrauchsobergrenze bei Geräten einführen. Bestes Beispiel sind PCs. Für was benötigt man für private Anwendungen wirklich so viel Leistung? Auch Spiele sind letztendlich eher Luxus.
Ich will damit nur sagen, dass man nicht umhin kommen wird, sich im Energieverbrauch einzuschränken. Ansonsten wird es nicht funktionieren.
Nicht noch mehr regulieren und drangsalieren der Bürger. Es reicht langsam.
Zumal sich das der Bürger irgendwann nicht mehr grfallen lassen wird...
Ergänzung ()

KitKat::new() schrieb:
Das ist nicht der Fall. Es werden in Fr zwar neue KK gebaut werden, aber nicht genug um langfristig einen höheren Anteil an Strom aus Kernkraft zu erhalten, denn dann werden nicht nur neue gebaut worden sein, sondern auch alte abgebaut worden sein.
Naja, hier mal nur Frankreich:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-windparks-101.html
Und unsere Nachbarn gehen den selben Weg. Nur in Deutschland weiß man es "besser".
 
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Kinschal schrieb:
Naja, hier mal nur Frankreich:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-windparks-101.html
Und unsere Nachbarn gehen den selben Weg. Nur in Deutschland weiß man es "besser".
Auch der schönste und größte neue Meiler nützt dir aber nix, wenn du kein Kühlmittel zur Verfügung hast.

https://www.tagesschau.de/wissen/klima/duerre-italien-frankreich-101.html

Ich meine "Winter-Dürre" - wie laut muss die Warnung bitte noch sein? Und dann wird wieder geschimpft, weil man in DE weiter Kohle verstromen muss, um Ausfälle in Frankreich abzufedern.
 
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KitKat::new() schrieb:
Kinschal schrieb:
Warum wird dann von unseren europäischen Nachbarn immer mehr auf Kernkraft gesetzt?
Das ist nicht der Fall.
Sogar Dänemark denkt jetzt über einen Wiedereinstieg in die Kernkraft. Der Geisterfahrer in Europa ist wieder einmal nur Deutschland.

Warum das Energiewende-Vorbild Dänemark plötzlich über neue AKWs nachdenkt

Bonus: Auch heute importieren wir wieder bösen Atomstrom aus Frankreich. Zum Glück bauen die Franzosen 14 neue Kernkraftwerke, denn Deutschland braucht grundlastfähigen Strom.

atomstrom_fr_23_05_14.jpg

https://app.electricitymaps.com/zone/DE
 
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Insgesamt sind in Europa 173 Reaktoren in Betrieb, das Durchschnittsalter beträgt 34,2 Jahre. 16 Reaktoren werden zurzeit gebaut, 124 befinden sich im Rückbau.

Weltweit ist der Trend eindeutig: 2022 sind 472 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien investiert worden, dazu 337 Milliarden in Speicher und Netze, die nötig sind, um die schwankende Erzeugung auszugleichen. In Kernenergie flossen dagegen 49 Milliarden.“

https://www.zeit.de/politik/2023-04/akw-weltweit-neubau-renaissance-atomkraft
 
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Es wird weiterhin ausgebaut, und das nicht wenig:
https://www.kernenergie.ch/de/kernenergie-weltweit-_content---1--1071.html
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KitKat::new() schrieb:
Schritt 1: Lesen und verstehen was du zitierst
"Im Gegensatz zu Deutschland setzt Frankreich beim Klimaschutz voll auf Atomkraft. Nach Plänen der EU-Kommission soll Nuklearenergie auch auf Druck Frankreichs als "grün" eingestuft werden."
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-windparks-101.html
Ergänzung ()

Trumpf schrieb:
Warum das Energiewende-Vorbild Dänemark plötzlich über neue AKWs nachdenkt
Ist leider eine Paywall davor.
 
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