Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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wuselsurfer schrieb:
Wie so meine Daten?[...]
Ich meine Deine Grafik. Von wann ist die? Es steht kein Datum dabei.
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Web-Schecki schrieb:
[...]Was natürlich alles nicht in dieser Form nötig gewesen wäre, wenn man die AusglMechV nicht angepasst und EE an den Spotmarkt gezwungen hätte.
Ich finde auch, dass jeder EE-Anlagenbetreiber die freie Wahl haben sollte wie er seine Ware vermarktet.
Ergänzung ()

Kassenwart schrieb:
Dann rechne doch mal vor wie günstig man Strom auch Nachts einkaufen könnte wenn es nur noch EE gäbe. Aber sei nicht überrascht.[...]
Bin ich nicht, da nachts keine Sonne scheint.
Kassenwart schrieb:
Warum muss z.B. Großbritannien für den Bau des AKW Hinkley Point C ab Inbetriebnahme eine Einspeisevergütung für 35 Jahre garantieren damit des für den Betreiber rentabel ist ?
Gesicherte Erzeugungsleistung hat nun mal ihren Preis.

Ungesicherte Erzeugungsleistung zu vergüten ist volkswirtschaftlicher Nonsens.
 
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SW987 schrieb:
Wo ist die gesetzliche Verpflichtung für EE-Anlagenbetreibern auch Speicher zu betreiben und diese dem Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen?
Die wird doch nicht mehr gebraucht, wenn die Industrie auch die realen Stromkosten zahlen müsste. Aber bei einem Marktpreis/Industriepreis um 10€Cent möchte keiner Strom für dann 15 und mehr €Cent aus dem Speicher holen. Alle, die über PV Nutzung nachdenken zahlen mehr als 30 Cent und bauen deshalb aktuell auch für jedes kWp Solar 0,5kWh Akku (hier 2023 bislang 2,65GW zu 1,58GWh). Als Großanlagenbetreiber brauchst du derzeit also nur gut verhandeln und eine über 10€Cent Entschädigung erhalten (bei Abregelung). Dann brauchst dich nicht mit Speicher schlagen, da Speicher einfach nicht wirtschaftlich sind für Großbetreiber.
 
SW987 schrieb:
Ich finde auch, dass jeder EE-Anlagenbetreiber die freie Wahl haben sollte wie er seine Ware vermarktet.
Mit Einspeisevergütung ist das dem Anlagenbetreiber ziemlich egal. Die Einspeisevergütung also einfach abschaffen? Für Bestandsanlagen ist diese garantiert, das kannst du nicht einfach ändern, ohne von den betroffenen Betreibern auf Schadensersatz verklagt zu werden. Für Neuanlagen könnte man das theoretisch tun. Dann wird der Zubau einbrechen, weil hohe Investitionen nötig sind, aber niemand wissen kann, ob diese sich in absehbarer Zeit amortisieren - wer kann schon den Strompreis, der ja auch von staatlichen Eingriffen (wie Subventionen für fossile Energien) im gesamten Verbundnetz abhängt, über einen Zeitraum von ~20 Jahren voraussehen?
Also einfach keine neuen PV-Anlagen und dann ist alles super? Die Meinung kann man haben, aber um die Klimaschutzziele zu erreichen, brauchen wir nach aktuellen Schätzungen zwischen 300GW und 600GW PV-Leistung. Aktuell haben wir <70GW. Wenn man die Klimaschutzziele erreichen will, dann muss man also ziemlich sicher einen anderen Weg wählen.
Wenn man die Klimaschutzziele nicht erreichen will - okay. Aber dann erübrigt sich meiner Meinung nach jegliche Diskussion.
 
Samurai76 schrieb:
Die wird doch nicht mehr gebraucht, wenn die Industrie auch die realen Stromkosten zahlen müsste. Aber bei einem Marktpreis/Industriepreis um 10€Cent möchte keiner Strom für dann 15 und mehr €Cent aus dem Speicher holen. [...]
"Möchte keiner?" oder "Kann keiner, wenn er wettbewerbsfähig sein will?"

Was meinst Du, weshalb sogar Herr Habeck über 6 Cent pro kWh nachdenkt?

Weil unsere Industrie sonst den Bach runtergeht.

Das ist das wahre Preisschild der grünen Energiewende.
Ergänzung ()

Web-Schecki schrieb:
Mit Einspeisevergütung ist das dem Anlagenbetreiber ziemlich egal. Die Einspeisevergütung also einfach abschaffen? Für Bestandsanlagen ist diese garantiert, das kannst du nicht einfach ändern, ohne von den betroffenen Betreibern auf Schadensersatz verklagt zu werden.[...]
Stimmt, aber darum geht es nicht. Es geht darum aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen.
Web-Schecki schrieb:
Für Neuanlagen könnte man das theoretisch tun. [...]
Auch praktisch.
Web-Schecki schrieb:
Dann wird der Zubau einbrechen, weil hohe Investitionen nötig sind, aber niemand wissen kann, ob diese sich in absehbarer Zeit amortisieren - wer kann schon den Strompreis, der ja auch von staatlichen Eingriffen (wie Subventionen für fossile Energien) im gesamten Verbundnetz abhängt, über einen Zeitraum von ~20 Jahren voraussehen?[...]
Nicht? Ich dachte es steht fest, dass EE wirtschaftlich sind. Irgendetwas ist da doch faul?
Web-Schecki schrieb:
Also einfach keine neuen PV-Anlagen und dann ist alles super? [...]
Hab ich nicht gesagt, jeder soll so viel PV-Anlagen bauen und betreiben wie er will. Nur soll er bitte dann auch seinen PV-Strom selber verkaufen und nicht zu Lasten Dritter die Hand aufhalten.
Web-Schecki schrieb:
Die Meinung kann man haben, aber um die Klimaschutzziele zu erreichen, brauchen wir nach aktuellen Schätzungen zwischen 300GW und 600GW PV-Leistung. Aktuell haben wir <70GW. Wenn man die Klimaschutzziele erreichen will, dann muss man also ziemlich sicher einen anderen Weg wählen.[...]
Sorry, aber auf Schätzungen von Graichen & Co. gebe ich keinen Pfifferling mehr.
Web-Schecki schrieb:
Wenn man die Klimaschutzziele nicht erreichen will - okay. Aber dann erübrigt sich meiner Meinung nach jegliche Diskussion.
Genau so ist es. Denn unrealistische Ziele bringen nichts...
1684084621889.png

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Ob die nun einen garantierten Strompreis X oder eine ggf. andernfalls höhere Subvention Y erhalten, ist volkswirtschaftlich egal - der Effekt bleibt der gleiche. Einzig, der Topf aus dem das Geld kommt, ist ein anderer.

Persönlich habe ich damit auch gar kein Problem, wenn es transparent und sinnvoll aufgesetzt ist.

Ein Beispiel beim Grundwasser: Tesla hat Maximalentnahmemengen bei der Grundwasserentnahme ins Vertragswerk geschrieben bekommen als Bedingung. Offenbar einzigartig - eigentlich total absurd und für den "gemeinen" Bürger eine Selbstverständlichkeit.

Sowas erwarte ich auch bei der Stromintensiven Industrie - adäquate Verträge, die man argumentativ auch den Leuten verklickern kann und sie es verstehen.

Gieskanne braucht es in den seltensten Fällen bzw. sollte maximal im Notfall für einen sehr kurzfristigen Zeitraum als (Re-)Aktionsmittel zur Verfügung stehen und angewendet werden.
 
SW987 schrieb:
Kann keiner, wenn er wettbewerbsfähig sein will?
Hatten wir schon öfter. Nur weil bei Jahresleistung <20kWh/Jahr Förderung wirtschaftlicher ist als Direktvertrieb, heißt nicht, das Direktvertrieb nicht wirtschaftlich ist.

SW987 schrieb:
Was meinst Du, weshalb sogar Herr Habeck über 6 Cent pro kWh nachdenkt?
Dann erkläre mir bitte, mit welcher Technologie du diesen Strompreis realisieren möchtest? Da mir 20€Cent als Obergrenze reichen, steige ich aus dem Stromsubventionsgeschäft aus und mach's mir selbst mit PV und Akku. Ich wünsche dir Glück bei der Wette auf zukünftig sinkende Strompreise für alle. Da sehe ich kein Licht.
 
Samurai76 schrieb:
[...] Da mir 20€Cent als Obergrenze reichen, steige ich aus dem Stromsubventionsgeschäft aus und mach's mir selbst mit PV und Akku. [...]
Ohne Netzanschluss, Systemdienstleistungen und Backupkraftwerke im Hintergrund?

Stell doch bitte bei Gelegenheit die Konfiguration Deines Systems ein.

PV-Anlagen-Leistung, Speichergröße, Regeleinheit,...
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Samurai76 schrieb:
Hatten wir schon öfter. [...]
Die Probleme gibt es halt.
Samurai76 schrieb:
Nur weil bei Jahresleistung <20kWh/Jahr Förderung wirtschaftlicher ist als Direktvertrieb, heißt nicht, das Direktvertrieb nicht wirtschaftlich ist.{...]
Also, wenn wirtschaftlich dann Eigenwirtschaftlichkeit, es gibt da kein "Ja, aber...".
 
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SW987 schrieb:
Nicht? Ich dachte es steht fest, dass EE wirtschaftlich sind. Irgendetwas ist da doch faul?
Nö, keineswegs. Fehlende Planungssicherheit kann dich von einer Investition abhalten, die sich im Nachhinein betrachtet doch ausgezahlt hätte.

SW987 schrieb:
[...] jeder soll so viel PV-Anlagen bauen und betreiben wie er will. Nur soll er bitte dann auch seinen PV-Strom selber verkaufen und nicht zu Lasten Dritter die Hand aufhalten.
Forderst du das auch von allen anderen Anlagen zur Stromerzeugung? Dann legst du keinen Wert auf eine sichere Stromversorgung?

SW987 schrieb:
Sorry, aber auf Schätzungen von Graichen & Co. gebe ich keinen Pfifferling mehr.
Weswegen genau?

SW987 schrieb:
Denn unrealistische Ziele bringen nichts...
Klimaschutzziele sind unrealistisch, weil die CO2-Konzentration in der Luft stark ansteigt?
 
Web-Schecki schrieb:
Nö, keineswegs. Fehlende Planungssicherheit kann dich von einer Investition abhalten, die sich im Nachhinein betrachtet doch ausgezahlt hätte.[...]
Wenn es sicher(!) ist, dass EE wirtschaftlich ist, wie kann es dann Unsicherheit bei der Planung geben?
Web-Schecki schrieb:
Forderst du das auch von allen anderen Anlagen zur Stromerzeugung? Dann legst du keinen Wert auf eine sichere Stromversorgung?[...]
Ich betrachte gesicherte und bezahlbare Erzeugungsleistung als essenziell für die Industrienation Deutschland.
Web-Schecki schrieb:
Weswegen genau?[...]
Vetternwirtschaft.
Web-Schecki schrieb:
Klimaschutzziele sind unrealistisch, weil die CO2-Konzentration in der Luft stark ansteigt?
Wenn der reale CO2-Wert in der Atmosphäre die angestrebten Klimaschutzziele pulverisiert schon. (Leider!)
 
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SW987 schrieb:
Ohne Netzanschluss, Systemdienstleistungen und Backupkraftwerke im Hintergrund?
Da in der Vergangenheit durch die privaten Kunden nahezu das gesamte Netz und der erzeugt Strom massiv über die Preise und Netzentgelte quasi bezahlt wurden, werde ich die ersten beiden sicherlich weiternutzen. Backupkraftwerke, ja, da könnte man als privater Kunde mit Vollausbau wohl durchaus Stundenweise verzichten.

SW987 schrieb:
PV-Anlagen-Leistung, Speichergröße, Regeleinheit,...
Wenn erlaubt ist der Vollausbau mit knapp über 30kWp mit 10kWh Batterie geplant und bei WP und E-Auto bis auf über 30kWh Batterie. Detailplanung ist aber noch nicht abgeschlossen, wird aber Netzparallel.

SW987 schrieb:
Also, wenn wirtschaftlich dann Eigenwirtschaftlichkeit, es gibt da kein "Ja, aber...".
Das du da aber auch immer und immer wieder ein aber reininterpretierst. M.M.n. wird die Förderung nur noch für Anleger benötigt, damit diese eine sichere Prognose erhalten. Mir als Nutzer und nicht Anleger reichen die gesparten 15€Cent/kWh Eigenverbrauch. Ist die Anlage auf den Verbrauch abgestimmt und nicht überteuert, rechnet sich als Nutzer sogar eine Nulleinspeiseanlage.

Samurai76 schrieb:
Dann erkläre mir bitte, mit welcher Technologie du diesen Strompreis realisieren möchtest?
 
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Samurai76 schrieb:
Da in der Vergangenheit durch die privaten Kunden nahezu das gesamte Netz und der erzeugt Strom massiv über die Preise und Netzentgelte quasi bezahlt wurden, werde ich die ersten beiden sicherlich weiternutzen.[...]
Da Du dafür wohl ausreichend Belege hast wirst Du das gerichtlich leicht durchsetzen können.
Samurai76 schrieb:
Backupkraftwerke, ja, da könnte man als privater Kunde mit Vollausbau wohl durchaus Stundenweise verzichten.[...]
Kein Problem, bei getrenntem Netzanschluss, ok, macht ehrlich.
Samurai76 schrieb:
Wenn erlaubt ist der Vollausbau mit knapp über 30kWp mit 10kWh Batterie geplant und bei WP und E-Auto bis auf über 30kWh Batterie. Detailplanung ist aber noch nicht abgeschlossen, wird aber Netzparallel.[...]
Was sonst, damit kommst Du weder über eine dunkelflaue Woche noch über den Winter.
Samurai76 schrieb:
Das du da aber auch immer und immer wieder ein aber reininterpretierst. M.M.n. wird die Förderung nur noch für Anleger benötigt, damit diese eine sichere Prognose erhalten. Mir als Nutzer und nicht Anleger reichen die gesparten 15€Cent/kWh Eigenverbrauch. Ist die Anlage auf den Verbrauch abgestimmt und nicht überteuert, rechnet sich als Nutzer sogar eine Nulleinspeiseanlage.[...]
Hier fehlt es m. E. nach wie vor bzgl. dem Verständnis der Strompreisbestandteilen und der technisch-betriebswirtschaftlichen Perspektive auf das Gesamtsystem.

Deine persönliche Optimierung (die Motivation verstehe ich) geht zu Lasten anderer.

Um das System tatsächlich zukunftsfähig zu machen, bedürfte es m. M. n umgehend.:

1. Grundsätzliche Direktvermaktung aller EEs
2. Einer hohen Leistungspreiskomponente im Strompreis
 
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Samurai76 schrieb:
Dann erkläre mir bitte, mit welcher Technologie du diesen Strompreis realisieren möchtest?
SW987 schrieb:
geht zu Lasten anderer.
Meine PV Nulleinspeiseanlage mit der ich dann 75% Autarkie erreiche geht zu wessen Lasten? Ah, stimm, Industriesubventionen fallen weg. Das Verteil und Übertragungsnetz wird um 75% meiner Energie entlastet, bekomme ich das dann in deinem Preismodell auch Vergütet?

Ich warte übrigens immer noch auf die Stromerzeugungstechnologie die einen Erzeugerpreis unter 6Cent möglich macht. Und deine restlichen Forderungen nach Dauerleistung und Frequenzstabilisierung natürlich ebenso erfüllen. Ach ja, hilfreich wäre natürlich, wenn man das ab morgen auch bauen kann. Baubeginn in 20 oder 30 Jahren ist zu spät.
 
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SW987 schrieb:
Wenn es sicher(!) ist, dass EE wirtschaftlich ist, wie kann es dann Unsicherheit bei der Planung geben?
Habe ich hier beschrieben.

SW987 schrieb:
Ich betrachte gesicherte und bezahlbare Erzeugungsleistung als essenziell für die Industrienation Deutschland.
Gesicherte Erzeugungsleistung hat rein gar nichts mit einer sicheren Stromversorgung zutun, von der ich gesprochen habe.
Für eine sichere und bezahlbare Stromversorgung braucht es staatliche Eingriffe - zumindest ist mir kein Land bekannt, wo es anders funktioniert.
Du lehnst das scheinbar ab?

SW987 schrieb:
Vetternwirtschaft.
Kannst du genauer erläutern, was die zu hinterfragenden Vorgänge im BMWK mit den gängigen Klimaschutzstudien zutun haben?

SW987 schrieb:
Wenn der reale CO2-Wert in der Atmosphäre die angestrebten Klimaschutzziele pulverisiert schon. (Leider!)
Dann sind die Ziele nicht hoch genug? Was hat das damit zutun, ob die Ziele unrealistisch sind oder nicht?
 
Zuerst solltest Du m. E. den Herrn Habeck fragen, denn der will ihn einführen.

Alternativ könnte man bei den Ländern nachfragen, die das schaffen und ihre Industrie nicht den Bach runtergehen lassen.
Ergänzung ()

Web-Schecki schrieb:
Sorry, aber m. M. n. ist das Geschwurbel um eine staatlich garantierte Einspeisevergütung für angeblich wirtschaftliche Anlagen zu rechtfertigen. Wohin das führt sieht man genau jetzt an der Entwicklung des EEG-Kontos.
Web-Schecki schrieb:
Gesicherte Erzeugungsleistung hat rein gar nichts mit einer sicheren Stromversorgung zutun, von der ich gesprochen habe.[...]
Mag sein, aber ich habe gelernt, dass gesicherte Erzeugungsleistung für eine gesicherte Stromversorgung essenziell ist. Das liegt an der Physik des elektrischen Stroms.
Web-Schecki schrieb:
Für eine sichere und bezahlbare Stromversorgung braucht es staatliche Eingriffe - zumindest ist mir kein Land bekannt, wo es anders funktioniert.
Du lehnst das scheinbar ab?[...]
Gar nicht, ich lehne ab, dass der Staat in eine unsichere und unbezahlbare Stromversorgung tendiert.
Web-Schecki schrieb:
Kannst du genauer erläutern, was die zu hinterfragenden Vorgänge im BMWK mit den gängigen Klimaschutzstudien zutun haben?[...]
Ehrlich jetzt? Ist es so schwer sich vorzustellen, dass Geschwister, Ehegatten und sonstige Verwandte in einer sehr bemerkenswerten Dichte sich Studien und Posten zuschieben? Come on!
Web-Schecki schrieb:
Dann sind die Ziele nicht hoch genug? Was hat das damit zutun, ob die Ziele unrealistisch sind oder nicht?
Mit den 2 % CO2-Anteil kann Deutschland seine Ziele so hochschrauben wie es will, selbst wenn es morgen beschließt, dass Atmen verboten ist, wird das die Welt nicht retten.

Rettung gelingt immer nur auf realistischer Basis. Alles andere ist sinnloses Heldenkino.
 
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SW987 schrieb:
Herrn Habeck fragen,
Ja, habe ich aber keine Gelegenheit zu in den nächsten Tagen. Du bist aber scheinbar der gleichen Meinung und hälst den realisten Industriepreis von 15Cent bei den EE für zu hoch. Ok, wie dann?

SW987 schrieb:
Alternativ könnte man bei den Ländern nachfragen, die das schaffen
Wiki Ländervergleich nach Strompreis
27Nigeria0,05
28Saudi-Arabien0,05
29Katar0,03
30Iran0,01
28 und 29 sind erklärber, diese beiden LÄnder haben Öl und Gas lokal. In die anderen beiden möchten grad aktuell soweit ich weiß, nicht viele Betriebe massiv investieren und schon gar nicht aus Europe dorthin abwandern.

Von Eurostat
RangLandPreis
1Deutschland30,06
2Dänemark28,19
3Belgien27,02
EU 2721,34
25Estland12,91
26Ungarn10,09
27Bulgarien9,82
Auch Bulgarien ist mir derzeit nicht als Industriemagnet bekannt.

Bringt uns wieder zu
Samurai76 schrieb:
Dann erkläre mir bitte, mit welcher Technologie du diesen Strompreis realisieren möchtest?
 
SW987 schrieb:
das Endpreise und nicht nur Gestehungskosten
Hättest meine Aussage natürlich auch mit guten Beispielen ausbessern können, aber es ist wie immer, keine Antwort und nur Kritik. Gut, dann halt so, aber eine Diskussion bringst du damit nicht weiter und Kompromisse sind damit auch nicht machbar. So wie deine Ideen für das Netz und Erzeugung. Die helfen derzeit auch nicht.
 
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SW987 schrieb:
Sorry, aber m. M. n. ist das Geschwurbel um eine staatlich garantierte Einspeisevergütung für angeblich wirtschaftliche Anlagen zu rechtfertigen. Wohin das führt sieht man genau jetzt an der Entwicklung des EEG-Kontos.
Bedauerlich, dass du schon wieder das EEG-Konto als Argument hervorbringst, obwohl dir längst aufgezeigt wurde, dass dieses vor allem durch staatliche Eingriffe in die Energiewirtschaft beeinflusst wird.
Auch bedauerlich, dass du nicht verstehst, dass mögliche staatliche Eingriffe nunmal die Planungssicherheit betreffen. Was glaubst du, wie viele neue Kernkraftwerke werden jährlich aus privaten Mitteln finanziert, ohne, dass es gewisse Garantien gibt, die Planungssicherheit geben?

SW987 schrieb:
Mag sein, aber ich habe gelernt, dass gesicherte Erzeugungsleistung für eine gesicherte Stromversorgung essenziell ist. Das liegt an der Physik des elektrischen Stroms.
Mag sein, und?

SW987 schrieb:
Ehrlich jetzt? Ist es so schwer sich vorzustellen, dass Geschwister, Ehegatten und sonstige Verwandte in einer sehr bemerkenswerten Dichte sich Studien und Posten zuschieben? Come on!
Wenn Steuermittel aus Gründen der Gefälligkeit verteilt werden, dann ist das ein Skandal. Der Verdacht liegt beim BMWK Nahe, wenn dieses unter dem Staatssekretär Patrick Graichen Aufträge an das Öko-Institut verteilt, in dem zwei Geschwister des Staatssekretärs arbeiten. Dagegen hätte man Maßnahmen treffen müssen, die den Staatssekretär aus dem Vergabeprozess vollständig und nachvollziehbar herausnehmen.

Was sagt das jetzt über die Methodik der Studien aus, die am Öko-Institut angefertigt werden? Richtig, überhaupt nichts. Die Studien können brauchbar oder methodisch kompletter Unfug sein - das wird man individuell bewerten müssen, wenn man nicht ideologisch vollkommen verblendet ist. Das Öko-Institut hat lange vor Dezember 2021 bereits staatliche Aufträge erhalten - gegründet wurde es schon 1977...

Entweder bringst du also inhaltliche Argumente gegen die individuelle Nichtbeachtung gewisser Studien - ich bin mir sicher, es gibt fast immer valide methodische Kritikpunkte -, oder du diskreditierst dich selbst, indem du sagst:
SW987 schrieb:
Sorry, aber auf Schätzungen von Graichen & Co. gebe ich keinen Pfifferling mehr.
Damit zeigst du nur, dass du nicht mal verstehst, was das Problem von Vetternwirtschaft ist.

SW987 schrieb:
Mit den 2 % CO2-Anteil kann Deutschland seine Ziele so hochschrauben wie es will, selbst wenn es morgen beschließt, dass Atmen verboten ist, wird das die Welt nicht retten.
Das Ziel ist nicht und war niemals, durch unilateriale CO2-Einsparung den Klimawandel zu stoppen oder gar rückgängig zu machen. Was glaubst du denn, weswegen sich Staaten nach schwierigen Verhandlungen in internationalen Abkommen zu Klimazielen verpflichten? Findest du es nicht etwas arrogant zu glauben, du hättest ein so komplexes Problem besser verstanden als die 195 Staaten, die das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert haben?
 
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SW987 schrieb:
Ich meine Deine Grafik. Von wann ist die? Es steht kein Datum dabei.
Das Datum ist doch unwichtig.

Fakt ist, daß an fast allen Tagen aus Deinen Daten der Nachtstrom billiger ist.

SW987 schrieb:
Bin ich nicht, da nachts keine Sonne scheint.
Irgendwo auf der Welt scheint immer die Sonne.

SW987 schrieb:
Gesicherte Erzeugungsleistung hat nun mal ihren Preis.
Und welchen?

SW987 schrieb:
Ungesicherte Erzeugungsleistung zu vergüten ist volkswirtschaftlicher Nonsens.
Kannst Du das vorrechnen?

Wir haben schon ganz anderen volkswirtschaftlichen Nonsens subventioniert (Steinkohlebergbau, Diesel, ...).

Anscheinend hat es irgendeinen Grund und wird deswegen unterstützt, auch wenn es mehr kostet, als es einbringt.
 
Web-Schecki schrieb:
Bedauerlich, dass du schon wieder das EEG-Konto als Argument hervorbringst, obwohl dir längst aufgezeigt wurde, dass dieses vor allem durch staatliche Eingriffe in die Energiewirtschaft beeinflusst wird.[...]
Bedauerlich, dass Du wiederholt versuchst von der Tatsache abzulenken, dass angeblich wirtschaftliche Anlagen staatlich garantierte Vergütungen zu gesprochen werden.
Web-Schecki schrieb:
Auch bedauerlich, dass du nicht verstehst, dass mögliche staatliche Eingriffe nunmal die Planungssicherheit betreffen. [...]
Akzeptiere ich nur zum Teil. Denn wenn gewisse Leute reihenweise thermische Kraftwerke (gesicherte Erzeugungsleistung) stilllegen und behaupten, dass EE (ungesicherte Erzeugungsleistung) wirtschaftlich und sicher sind, dann müssen diese das auch beweisen. Nach wie vor werden für die nächsten 20 Jahre(!) Garantien ausgesprochen. Das passt nicht zusammen, das ist in meinen Augen Lug und Betrug.
Web-Schecki schrieb:
Was glaubst du, wie viele neue Kernkraftwerke werden jährlich aus privaten Mitteln finanziert, ohne, dass es gewisse Garantien gibt, die Planungssicherheit geben?
Wahrscheinlich keines, aber gesicherte Erzeugungsleistung hat nun mal ihren Preis.
Web-Schecki schrieb:
Mag sein, und?[...]
Les bitte meine Antwort darauf.
Web-Schecki schrieb:
Wenn Steuermittel aus Gründen der Gefälligkeit verteilt werden, dann ist das ein Skandal. Der Verdacht liegt beim BMWK Nahe, wenn dieses unter dem Staatssekretär Patrick Graichen Aufträge an das Öko-Institut verteilt, in dem zwei Geschwister des Staatssekretärs arbeiten. Dagegen hätte man Maßnahmen treffen müssen, die den Staatssekretär aus dem Vergabeprozess vollständig und nachvollziehbar herausnehmen.

Was sagt das jetzt über die Methodik der Studien aus, die am Öko-Institut angefertigt werden? Richtig, überhaupt nichts. Die Studien können brauchbar oder methodisch kompletter Unfug sein - das wird man individuell bewerten müssen, wenn man nicht ideologisch vollkommen verblendet ist. Das Öko-Institut hat lange vor Dezember 2021 bereits staatliche Aufträge erhalten - gegründet wurde es schon 1977...

Entweder bringst du also inhaltliche Argumente gegen die individuelle Nichtbeachtung gewisser Studien - ich bin mir sicher, es gibt fast immer valide methodische Kritikpunkte -, oder du diskreditierst dich selbst, indem du sagst:[...]
Lass gut sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich rein zufällig eine derartig verwandte Besetzung in diesem engen Machtgefüge einstellt geht m. E. gegen Null. Das widerspräche doch jeglicher Lebenserfahrung.
Web-Schecki schrieb:
Damit zeigst du nur, dass du nicht mal verstehst, was das Problem von Vetternwirtschaft ist.[...]
Ich verstehe genau weshalb hier von gewisser Seite "Fehler und gut" gerufen wird, als handele es ich um einen Flüchtigkeitsfehler eines Schuljungen. Läuft nicht!
Web-Schecki schrieb:
Das Ziel ist nicht und war niemals, durch unilateriale CO2-Einsparung den Klimawandel zu stoppen oder gar rückgängig zu machen. Was glaubst du denn, weswegen sich Staaten nach schwierigen Verhandlungen in internationalen Abkommen zu Klimazielen verpflichten? Findest du es nicht etwas arrogant zu glauben, du hättest ein so komplexes Problem besser verstanden als die 195 Staaten, die das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert haben?
Wie viele Länder halten sich dran?

Was passiert wenn ein Land sich nicht daran hält (was derzeit die Regel ist)?

Warum wurde generell das Militär ausgeschlossen?

Warum...?

Vergiss dieses Abkommen. Schade um die Bäume, die für das viele nutzlose Papier gefällt wurden.
Ergänzung ()

Auch das sind Kosten der grünen Energiewende...

1684099787483.png


Es gibt auch noch sowas wie ein gesellschaftliches Klima.
 
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