Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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Samurai76 schrieb:
Aber aus welchem Grund sollte ein privater Betreiber seine Anlage abbauen. Nur, weil sie 20 oder 25 Jahre alt ist und die Module nur noch 90% Leistung bringen? 90% Leistung > Abbau.
Ja, die Frage stelle ich mir auch. Aber wiegesagt, im privaten, kleinen Bereich kann man noch mit Eigennutzung was machen.
Unrentabel wird es halt, wenn etwaige Nutzungsgebühren (z.b. Pachtverträge) oder Wartungskosten die Einnahmen übersteigen.
 
Ich denke, dass die Wartungskosten mit der Zeit abnehmen werden, aber wissen kann man das natürlich nicht.

---

Das kann ich eigentlich nicht so ganz glauben, was da steht:

Energie aus der Kernfusion, davon träumen viele. Doch Experten warnen immer wieder, dass in naher Zukunft keine Durchbrüche zu erwarten sind. Anders Microsoft: Der Technikgigant will in nur fünf Jahren Fusionsstrom nutzen.

Quelle...

Ob das umsetzbar sein wird? Ne, ne, das kanns eigentlich nicht sein. Aber es ist schon irgendwie interssant. Bindender Vertrag, mit Vertragsstrafen :freak:
 
Samurai76 schrieb:
Aber aus welchem Grund sollte ein privater Betreiber seine Anlage abbauen. Nur, weil sie 20 oder 25 Jahre alt ist und die Module nur noch 90% Leistung bringen? 90% Leistung > Abbau.
Betriebskosten vs. mögliche Einnahmen (oder gar Umbaukosten für Eigennutzung). Je nach anstehenden Investitionen (Wechselrichter halten nicht ewig, mit Pech das Dach unter der PV-Anlage auch nicht).
Siehe z.Bö. die Rechnung hier, die aber auch nur bis 2027 gilt:
https://www.verbraucherzentrale.de/...ue20anlage-wenn-die-eegfoerderung-endet-50846

Großanlagenberteiber tauschen die Panels teilweise schon aus, wenn sie nur 2-3% weniger Leistung bringen
https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-rohstoffe-aus-elektroschrott-100.html
Das ist anscheinend subventioniert attraktiver wie die Dinger einfach weiter zu nutzen.
Dazu der Grund für den Abbau der Panels: Bodensanierung.

Khaotik schrieb:
Aber wiegesagt, im privaten, kleinen Bereich kann man noch mit Eigennutzung was machen.
Man könnte. Dazu muss man aber wohl nach 20 Jahren die Anlage umbauen. Inkl. Stromspeicher, oft auch Anpassung der Heizung usw.

Wer früher 40-50 Ct/kWh (für 20 Jahre fix) bekommen hat, wird sich darüber nie Gedanken gemacht haben. Einen Zwang zum Weiterbetrieb für X Jahre nach Ende der Subventionen hat der Gesetzgeber genauso vergessen wie dereinst beim Sozialen Wohnungssbau.

Die Zeiten, in denen sich solche Eigennutzung finanziell gelohnt hat, dürfte erst vor 10-12 Jahren begonnen haben. Vorher war die Vergütung weit höher wie der EK-Preis für den eigenverbrauchten Strom, selbst wenn man die eigenne Kosten und den Aufwand nicht betrachtet.
https://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu
 
spinthemaster schrieb:
Die Ergebnisse der Kommunalwahl in Kiel von gestern hast du absichtlich nicht dargestellt?[...]
Sorry, gestern war Landtagswahl in Bremen, da lag bundesweit der Blick drauf. Hat halt mehr Stellenwert, eventuell weil es da auch um Sitze im Bundesrat ging.

Aber nun zu Kiel. Weshalb hast Du Dir Kiel rausgesucht und nicht auf ganz Schleswig-Hollstein geguckt?

Eventuell weil es dann "nur" +1,2 % seit der letzen Kommunalwahl sind und nicht + 6,7 % wie in Kiel?
1684179370530.png

link

Aber wie sieht es eigenlich im Vergleich zur letzten Wahl aus, der Bundestagswahl von 2021?

Schleswig-Hollstein Bundestagswahl 2021:

1684179505283.png

link

Da waren es noch 18,3 %, jetzt sind es 17,7 %, ein (wenn auch kleines) Minus.

Und in Kiel Bundestagswahl 2021:
1684179621773.png

link

Da waren es noch 28,4 %, jetzt sind es 27,1 %, ein (wenn auch kleines) Minus.

spinthemaster schrieb:
Man kann Wahlergebnisse nicht einfach so vergleichen, ohne die Hintergründe zu kennen...
Aber Kiel kann man sich rauspicken, alles klar.

Dass in Schleswig-Hollstein mit seinen vielen Windrädern, viele Leute zu Grün tendieren, wundert mich nicht. Die staatlich garantierte Einspeisevergütung macht's möglich.
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
[...]Nimm dir eine Studie des Öko-Instituts her, und zeige methodische Fehler auf (dass da ein Graichen verantwortlich zeichnet, ist keiner).
Wenn du das nicht kannst oder willst, dann ist das eben einfach dein Pech und weder ein Problem der Graichens noch eines meiner Probleme.
Sorry, aber wenn mir jemand die Story vom Pferd erzählen will mit "Brandschutzmauer zwischen Geschwistern", dann kann ich nur noch mit den Kopf schütteln. Das ist doch zum Fremdschämen und widerspricht jeglicher Lebensrealität.
 
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DerOlf schrieb:
Den Graichen-Clan kann man sicherlich kritisieren ... aber an einer Studie gibt es entweder wissenschaftlich begründbare Zweifel, oder sie ist eben einfach valide.

oder aber wer hat die Studie in Auftrag gegeben ;)

oder sind Studien die von Philip Moris in Auftrag gegeben wurden, valide und IQOS sind " gesunde " Zigaretten ( Aussage der Studie )
 
Andy4 schrieb:
Ich denke, dass die Wartungskosten mit der Zeit abnehmen werden, aber wissen kann man das natürlich nicht.
Wenn technische Anlagen älter werden, dann nehmen Wartungskosten in aller Regel zu und nicht ab. Verschleiß macht sich nicht wie von Zauberhand selber rückgängig.

Und zu dem anderen Käse wegen Wählerwille und so von u.a. SW987:
Anzunehmen, das ein längst überfälliger Umbau ohne "Contra" durchgeht, ist gelinde gesagt naiv. Es hat einen Grund, warum die CDU/CSU nix gemacht hat außer hier und da ein wenig Kosmetik und ansonsten Aussitzen. Die wussten ganz genau, dass das sonst schon früher vorbei gewesen wäre mit der Regierungsverantwortung.
 
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@SW987
Es ist wirklich erstaunlich wieviel Energie Du aufwendest um den Grünen hier irgend etwas negatives anzudichten. Man kann Dich so oft wiederlegen wie man will, dann wird einfach der nächste Unsinn aufgetischt. Also entweder hattest Du da irgendein traumatisches Erlebnis oder Du lässt Dich dafür bezahlen.
Das Schlimmste dabei ist noch das wir den ganzen Quatsch letztes Jahr schon einmal durchgekaut haben.
SW987 schrieb:
Das ist doch zum Fremdschämen und widerspricht jeglicher Lebensrealität.
Hier liegst Du mal ausnahmslos richtig!
 
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hotzenplot schrieb:
oder aber wer hat die Studie in Auftrag gegeben ;)

oder sind Studien die von Philip Moris in Auftrag gegeben wurden, valide und IQOS sind " gesunde " Zigaretten ( Aussage der Studie )
Man muss die Studie halt auch verstehen oder aber man missbraucht sie um seine komischen Vergleiche zu ziehen wie du es machst.
Zigaretten sind nie "Gesund"... nur sind IQOS eben einfach "gesünder" als normale Zigaretten. Das steht so auch offen auf deren Seite und dürfte auch fast jedem klar sein.

Kleines Off Topic: Ich habe durch IQOS den absprung von der Zigarette bis jetzt zum Dampfer geschafft und kann das "gesünder" in diesem Fall bestätigen.

"Alle bis heute gesammelten wissenschaftlichen Daten sprechen dafür, dass der vollständige Wechsel zu IQOS ein geringeres Gesundheitsrisiko darstellt, als weiterhin Zigaretten zu rauchen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass IQOS risikofrei ist. Es setzt Nikotin frei, das abhängig macht."

https://www.pmi.com/markets/switzerland/de/forschung-und-innovation/iqos
 
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Kassenwart schrieb:
Auf welche Technologie sollen wir setzen bei der wir nicht von irgendeinem Land abhängig sind ?
es geht ja nicht darum, von irgend einem Land abhängig zu sein. Sondern es geht um China. Russland konnte uns von heute auf morgen das Gas abdrehen. Nur der milde Winter hat uns gerettet. Ansonsten hätten wir Probleme bekommen. Wir konnten nun recht schnell Gas woanders beziehen und sind aktuell glimpflich davongekommen. Eine zu starke Abhängigkeit hat uns also fast das Genick gebrochen. Wir leiden bis heute darunter. bzw. die Industrie, weil unsere Energiepreise vergleichsweise viel zu hoch sind.

Jetzt begibt man sich aber wieder in eine starke Abhängigkeit. Mit dem Verbrennerverbot forcieren wir das ja sogar noch. Ohne Not. Die Not wird aber herbeigeredet, an festen Kipppunkten definiert, an Gradzahlen festgemacht. Das ist genauso Unsinn wie damals unsere Atommeiler abzuschalten, weil es in Fukushima zu einem Unfall kam, der hier in Deutschland so nie passieren würde. Wir neigen also dazu Verbote auszusprechen, obwohl man eigtl. nur Anreize schaffen müsste, damit sich der Markt auch bewegt.

So wird nun erzwungen, dass sich eine Technologie durchdrückt, die von vielen aktuell abgelehnt wird, nicht zu Ende gedacht ist, die Umwelt ebenso weiter zerstört, deren Folgen für die Umwelt auch noch nicht geklärt sind. Die Kosten explodieren, Stromkosten steigen, Fahrzeuge werden teurer, Netzinfrastruktur ist nicht ausgebaut. Es gibt viele Probleme mit diesem Verbot und den Abgesang des Verbrenners.

Und das wird definitiv auf den Rücken der Bürger ausgetragen. Das spüren und fühlen die Menschen und daher werden Parteien, wie die Grünen, die vieles sicherlich gut meinen, aber dem Bürger nicht vermitteln können, nicht mitziehen können, abgestraft.
 
gymfan schrieb:
Dazu der Grund für den Abbau der Panels: Bodensanierung.
Wie ist der Punkt zu verstehen? Also warum werden (einzelne?) Panels abgebaut um darunter den Boden zu sanieren?

Bei den ganzen Freiflächenanlagen und Großanlagen bin ich mal gespannt, wie das in 10, 20 Jahren mit dem Rückbau läuft.
Die Betreiber Pachten die Flächen idR ja nur auf Zeit (für zugegeben im Verhältnis zur Landwirtschaft sehr hohen Pachtzinsen) und kaufen sie nicht. Dazu wird die Anlage dann in eine Betreiber-GmbH gesteckt.
Je nachdem was der Rückbau später mal kostet wird es spannend, ob das die Gesellschaft überhaupt übernimmt oder ob es "günstiger" wäre, die Gewinne rauszuziehen und die GmbH einfach hops gehen zu lassen. Und zack - steht der Grundeigentümer für den Müll und den Rückbau gerade.
Wird umso besser, wenn man merkt, dass die Anlage auf dem eigenen Acker plötzlich einem Rentenfond aus Kanada gehört^^
Hatte mich zuletzt mehr damit beschäftigt, nachdem meine Familie Flächen besitzt, auf denen sich solche Anlagen anbieten würden (Südhang, karger, ertragsarmer Boden, dünn besiedeltes Gebiet).
Haben uns aber schnell dagegen entschieden aufgrund der hohen Risiken. Flächenverkauf käme für uns nicht in Frage. In der heutigen Zeit macht man viel, aber sicher nicht Land für schnelles Geld herzugeben wenn man es nicht braucht.

Andy4 schrieb:
Ich denke, dass die Wartungskosten mit der Zeit abnehmen werden, aber wissen kann man das natürlich nicht.
Eigentlich eher anders herum. Je älter etwas wird, desto mehr Wartung benötigt es doch.
Ebenso sind die Ausfallwahrscheinlichkeiten höher, die dahinter stehenden Serviceverträge werden ggf. auch teurer.

Aktuelles Problem in Norddeutschland beim Rückbau der WKAs:
https://www.weser-kurier.de/nieders...n-oft-im-boden-stecken-doc7e4ii9l33piq335z1sc

Ist aber zugegebener Maßen mehr ein Problem von Norddeutschland und dessen Geologie.
Bei uns in Bayern z.B. muss so gut wie nie eine Pfahlgründung erstellt werden da ohnehin meist auf Berggraten gebaut wird, wo man recht schnell auf tragfähigen Felsuntergrund stößt.

Die unterirdische "Verspargelung" sehe ich aber auch durchaus kritisch. Man mag zwar heute der Meinung sein, dass die Pfähle keinen Einfluss aufs Grundwasser haben. Wir dachten vor 50 Jahren aber auch mal, das Asbest ja ein tolles Baumaterial ist^^
Ich sehe schon die Nachrichten in 30 Jahren vor mir, das irgendwelche Stoffe massenweise im Grundwasser gefunden werden und die verfallenen und sich auflösenden Pfählungen der alten WKAs dafür ursächlich sind. Und dann wohl dem, der sowas in seinem Grund und Boden hat.
 
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getexact schrieb:
Jetzt begibt man sich aber wieder in eine starke Abhängigkeit. Mit dem Verbrennerverbot forcieren wir das ja sogar noch. Ohne Not
Wieso wiederholst du nun, ein paar Tage später diesen Unfug? Wir haben doch festgestellt, dass wir uns durch ein Verbrennerverbot keineswegs abhängiger von China machen als wir es ohnehin sind. Lithium oder andere relevante Rohstoffe für Batterien und E-Fahrzeuge kommen nicht aus China bzw. im Falle der seltenen Erden sind wir da ohnehin abhängig wie der Rest der Welt auch, weil diese nun mal fast ausschließlich von dort kommen und heute in nahezu in jeder Hochtechnologie benötigt werden.

Meinst du wir haben das wieder vergessen, dass wir diese Aussage widerlegt haben?
 
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Erkekjetter schrieb:
Wieso wiederholst du nun, ein paar Tage später diesen Unfug?
Weil es kein Unfug ist, dass eine starke Abhängigkeit von China besteht. Das wird auch so bleiben. Da muss man mir hier keinen Unfug unterstellen. Das Thema Unabhängigkeit ist aber sicherlich nicht mal das wichtigste, welches ich genannt habe. Zu den anderen Punkten hast du nichts beizutragen?
 
getexact schrieb:
Weil es kein Unfug ist, dass eine starke Abhängigkeit von China besteht.
Ja, aber eben NICHT durch das Verbot von Verbrennern! Und sofern du nicht irgendwo ein Vorkommen an seltenen Erden findest außerhalb Chinas oder sämtliche seltene Erden in der modernen Technologie subsumieren kannst, wird das so bleiben.... Hat aber eben nicht mit E-Autos und dem Verbrenner Verbot zu tun. und das war deine Aussage.

Und warum muss ich zwingend auf die anderen Punkte eingehen, die ohnehin auf deinem widerlegten Blödsinn aufbauen? ODer einfach Blödsinn sind wie deine Aussage die Strompreise steigen. Sie fallen seit der Gasproblematik zum Ende des letzten Jahres durchgehend. Scheint also mit EE wenig zu tun zu haben... Auch Autos sind, ganz ohne E-Autos permanent immer teurer geworden und zwar weitaus massiver als der meiste Rest, den der Konsumer so kauft. Warum? Weil immer mehr Luxus verbaut wird, weil sie immer größer werden, weil sie immer mehr Sicherheitstechnik enthalten, weil die Motoren immer komplexer werden. Tatsächlich hat ein E-Auto die hohe wahrscheinlichkeit, wieder günstiger zu werden, wenn de Battaerieproduktion günstiger wird, da ein E-Auto deutlich weniger komplex ist als ein Verbrenner.

Der Punkt ist, die rantest ohne Wissen, ohne Verstand und man merkt bei jedem Argument, dass es dir an Wissen und dadurch an Argumenten mangelt.
 
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Erkekjetter schrieb:
Ja, aber eben NICHT durch das Verbot von Verbrennern!
Durch das Verbot von Verbrennern wird der Verkauf von E-Autos angekurbelt und forciert und dadurch wächst automatisch der Bedarf an seltenen Erden und anderen Ressourcen, wo unter anderem China die Hand drauf hat. Das ist also die Wahrheit. Da muss man nicht drum herum reden. Also ist meine Aussage eben auch richtig.
Erkekjetter schrieb:
die ohnehin auf deinem widerlegten Blödsinn aufbauen
ich lese in jedem zweiten Satz, dass du das für Blödsinn hältst was ich sage. Das ist erstens keine gute Gesprächsgrundlage und zweitens solltest du nicht glauben, klüger zu sein, als andere. Das führt am Ende nicht dazu, ein Thema vernünftig zu besprechen und zu diskutieren. Das nur mal so als Tip am Rande.

Erkekjetter schrieb:
ODer einfach Blödsinn sind wie deine Aussage die Strompreise steigen.
sie fallen aktuell, weil Gas aktuell recht günstig ist und wir einen milden Winter hatten. Davor sind die Kosten explodiert. Viele Indstriebetriebe haben aber weiterhin unter stark gestiegenen Energiepreisen zu kämpfen. Man kauft ja langfristig Energie ein, nicht kurzfristig. Wie lange diese Preise aber weiter fallen, wissen wir nicht. Politische Ereignisse können das auch schnell wieder ändern.

Deutschland ist auf Platz 2 in Europa was den Strompreis anbelangt. Schön, dass der Markt sich wieder beruhigt hat nach der Krise, aber von günstigen Preisen sind wir weit weg.
Erkekjetter schrieb:
Auch Autos sind, ganz ohne E-Autos permanent immer teurer geworden und zwar weitaus massiver als der meiste Rest, den der Konsumer so kauft. Warum? Weil immer mehr Luxus verbaut wird, weil sie immer größer werden, weil sie immer mehr Sicherheitstechnik enthalten, weil die Motoren immer komplexer werden.
Ahja, genau. E-Autos sind also nicht teuer, als ein Verbrenner? Kauf doch mal ein 15 Jahre altes E-Auto für 2.000€, welches die Putzfrau von Nebenan benötigt um zu Ihrer Arbeitsstelle zu kommen. Was wird die in Zukunft denn am Markt zu bekommen, wenn es keine Verbrenner mehr gibt? Der Gebrauchtwagenmarkt wird doch komplett zerstört, wenn wir Wegwerfautos mit Akkus produzieren. Alle Menschen regen sich auf, dass Handys mit fest verbauten Akkus verkauft werden, oder aber Zahnbürsten sich nicht reparieren lassen...aber Hauptsache wir dürfen uns bald alle einen 2 Tonnen E-Auto kaufen, welches nach 7-10 Jahren niemand mehr fahren will, weil der am Markt nicht mehr zu verkaufen ist, weil sich niemand einen E-Tron Q8 nach 8 Jahren kaufen will, ohne zu wissen, was mit dem Akku passiert. Kauft sich dann noch jemand so einen Gebrauchten? Wieder mal wurde das alles nicht zu Ende gedacht.
Erkekjetter schrieb:
da ein E-Auto deutlich weniger komplex ist als ein Verbrenner.
deswegen sind die ja auch so günstig....Nicht. Eine Inspektion eines E-Autos ist sogar ähnlich teuer. Totaler Unsinn.
Erkekjetter schrieb:
und man merkt bei jedem Argument, dass es dir an Wissen und dadurch an Argumenten mangelt.
Genau und du bist hier der Oberexperte :D
 
getexact schrieb:
Durch das Verbot von Verbrennern wird der Verkauf von E-Autos angekurbelt und forciert und dadurch wächst automatisch der Bedarf an seltenen Erden und anderen Ressourcen, wo unter anderem China die Hand drauf hat.
Wo sind denn in E-Autos nennenswert mehr seltene Erden benötigt als im Verbrenner? Das zeigst du mir jetzt mal auf!
getexact schrieb:
Das ist erstens keine gute Gesprächsgrundlage
Es ist keine gute Gesprächsgrundlage, wenn jemand einfach Dinge behauptet, die er offensichtlich nur annimmt...

getexact schrieb:
zweitens solltest du nicht glauben, klüger zu sein, als andere
Ich bin klüger als viele andere. Das ist Fakt und kann ich anhand meines Bildungsweges auch belegen. Das heißt im Umkehrschluss natürlich nicht, dass es nicht klügere gibt oder ich alles weiß. Du darfst mich gern auf nachprüfbaren Fakten widerlegen...
getexact schrieb:
sie fallen aktuell, weil Gas aktuell recht günstig ist und wir einen milden Winter hatten.
Aha, nur deshalb? Vll fallen sie auch, weil wir endlich die unendlich teure Atomenergie endgültig losgeworden sind? Wo ist der Nachweis zu deiner Behauptung? Natürlich hat der Gaspreis seinen Einfluss. Dass er der einzige ist, der so relevant ist, darfst du aber gern belegen.
getexact schrieb:
Schön, dass der Markt sich wieder beruhigt hat nach der Krise, aber von günstigen Preisen sind wir weit weg.
Genauso das, dass das an den Erneuerbaren liegt. Frankreich als Beispiel hat günstigen Strom, weil der französische Staat den Strompreis massiv mit Steuern subventioniert.

getexact schrieb:
Ahja, genau. E-Autos sind also nicht teuer, als ein Verbrenner?

Das habe ich wo gesagt, dass dem aktuell so ist? Ich sagte, ein E-Auto hat das Potential mal günstiger zu sein, wenn sie in der gleichen Maße gebaut werden wie Verbrenner und damit insbesondere die Batteriepreise sinken.
getexact schrieb:
Der Gebrauchtwagenmarkt wird doch komplett zerstört, wenn wir Wegwerfautos mit Akkus produzieren.
Ach? So ein Akku ist so mit dem Auto verbunden, dass man ihn nicht zerstörungsfrei tauschen kann? Aha... ISt ja nicht so, dass Motoren auch kaputt gehen....
getexact schrieb:
Ein E-Auto IST weniger komplex als ein Verbrenner, dass ist Fakt...Es lässt tief blicken, dass du das bestreitest, vor allem was dein technischen Wissen auf dem Gebiet angeht.
getexact schrieb:
Genau und du bist hier der Oberexperte :D
Sage ich wo? Offensichtlich habe ich aber mehr Expertise als du. Das ist der Punkt.
 
Khaotik schrieb:
Und zack - steht der Grundeigentümer für den Müll und den Rückbau gerade.
Welchen Müll meinst Du hier? Auch nach 20 oder 25 Jahren produzieren die Panels ja immer noch reichlich Strom. Wenn die Betreiber mir nach Ablauf der Pacht also ihre Freiflächenanlage schenken möchten... sehr gerne. Die Nutzung als Freiflächenanlage hat auch positive Auswirkungen auf die Bodengüte und Biodiversität.
Wir haben für einige unserer Flächen jetzt auch solche Pachtanfragen für mind. 25 Jahren mit der Option auf Verlängerung erhalten.
Khaotik schrieb:
Ich sehe schon die Nachrichten in 30 Jahren vor mir, das irgendwelche Stoffe massenweise im Grundwasser gefunden werden
Dabei handelt es sich doch nur um Beton und evtl. Stahl. Ich denke großartige Umweltauswirkungen kann man hier ausschließen. Die einzig problematischen Teile sind die Rotorblätter die aus vielen Verbundstoffen bestehen. Da hat man bisher noch nicht wirklich eine Lösung.

@getexact
Wir sind abhängig von China, China ist abhängig von uns. Willkommen im Zeitalter der Gloablisierung.
 
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Erkekjetter schrieb:
Wo sind denn in E-Autos nennenswert mehr seltene Erden benötigt als im Verbrenner?
Dir ist klar, dass ein Akku in einem E-Fahrzeug andere Rohstoffe benötigt als ein Verbrenner? Dir das aufzeigen zu müssen, wäre das selbe, als würde man mich bitten nachzuweisen, dass Ein Holzhaus mehr Holz bedarf, als ein Haus aus Backsteinen. Also bitte, echt, ist das dein Ernst? :D
Erkekjetter schrieb:
Ich bin klüger als viele andere.
ok. Cool. Lass ich mal so stehen. Spricht für dich der Satz.
Erkekjetter schrieb:
Aha, nur deshalb?
Erkekjetter schrieb:
Vll fallen sie auch, weil wir endlich die unendlich teure Atomenergie endgültig losgeworden sind?
Nachweis von deiner Seite brauchts aber hier nicht ne? Immer schön fordern, damit man vom Thema abkommt? Was genau willst du damit bezwecken? Energie ist in Deutschland extrem teuer. Dazu kannst du dir Statistiken im Netz rausziehen. Das steht dir frei das rauszusuchen. Ist nicht mein Job.
Erkekjetter schrieb:
Ich sagte, ein E-Auto hat das Potential mal günstiger zu sein, wenn sie in der gleichen Maße gebaut werden wie Verbrenner und damit insbesondere die Batteriepreise sinken.
Oh also eine Annahme...süß. Kann alles sein. Muss aber nicht, gell? Aber Hauptsache mal was von sich gegeben.
Erkekjetter schrieb:
Ach? So ein Akku ist so mit dem Auto verbunden, dass man ihn nicht zerstörungsfrei tauschen kann?
Doch, doch, aber du siehst immer noch nicht das Problem auf dem Gebrauchtwagenmarkt oder?
Mal ne andere Frage: würdest du dir privat einen 12 Jahre alten Tesla kaufen? Mal nur so als Annahme? Oder würdest du dies anderen empfehlen?
Erkekjetter schrieb:
Ein E-Auto IST weniger komplex als ein Verbrenner, dass ist Fakt
Du hast gar nicht meine Antwort verstanden, oder? Ich habe nicht behauptet, dass ein E-Auto so komplex wie ein Verbrenner ist. Sondern, dass die Kosten, OBWOHL doch alles viel weniger komplex ist, dennoch die selben sind. Das ist Unsinn. Meine Meinung. Du solltest schon auch richtig lesen, was andere schreiben.
Erkekjetter schrieb:
Offensichtlich habe ich aber mehr Expertise als du. Das ist der Punkt.
Wieder mal: Du bist ein toller Typ. Geil, einfach geil.
 
Ich habe auch 3 Parzellen die zuvor als Landwirtschaftliche Fläche verpachtet wurden an einen lokalen - recht grossen - Solarbetreiber verpachtet und die anzunehmenden Kosten für den Rückbau gehen vierteljährlich aus den Gewinnen auf ein Sonderkonto - ohne das würde ich das auch nicht machen.

Ich denke das machen die meisten so - zumindest da wo das fragliche Grundstück an bestehende oder beretis geplante Anlagen angrenzt und ein entsprechendes Interesse da ist.

Ohne das würde ich das halt nicht verpachten - mir ist das letztendlich egal wer die Flächen nutzt, so nennenswert sind die Einnahmen relativ gesehen nun auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Deutschland hingegen werden Zugvögel weiterhin mutwillig geschreddert. Die selbsternannte "Partei des Natur- und Artenschutzes" wird natürlich untätig bleiben.

FwPIab-XoAM5GAh.jpg


Buttkiss schrieb:
Der Strompreis ist leicht gesunken.
Kurzfristig von 46 Cent auf etwa 42 Cent. Langfristig werden die Energiepreise natürlich stark ansteigen. 🤡

Der Strompreis fällt bekanntlich immer im Frühling. Wenn die Energiepreise im Herbst wieder explodieren, dann werden die EE-Apostel natürlich Mucksmäuschen still sein.

FwJnuQTXsAIBLCf.jpg
 
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