Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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getexact schrieb:
Fahrzeugbestand liegt bei 2,1%
Dieser ist die letzten 100 Jahre gewachsen. Die Zulassungszahlen beweisen, dass die Marktdurchdringung aktuell läuft (war die Grenze 10 oder 15 %? Selbstverständlich bei Neuzulassungen, die gebrauchten sind abhängig vom Bestand). Passt aber natürlich besser in deine Behauptungen. Aber über 2% im Beastand heisst auch über eine Mio E-Autos auf deutschen Straßen. Es wird und ein Glück hat nur eine Minderheit auf der Welt deine Meinung und Ignoranz gegenüber Fakten.
 
Samurai76 schrieb:
Die Zulassungszahlen beweisen, dass die Marktdurchdringung aktuell läuft
Falsch, das zeigt erst mal nur, dass die Förderungen gefruchtet haben und sich vermögende Menschen mit E-Autos eingedeckt haben. Wir beide können nicht in die Zukunft schauen, dennoch sorgt nicht der technische Vorsprung für die Marktdurchdringung, sondern Förderungen, die es so nun nicht mehr gibt.
Samurai76 schrieb:
Es wird und ein Glück hat nur eine Minderheit auf der Welt deine Meinung und Ignoranz gegenüber Fakten.
Ich zähle Fakten auf, und hier werden falsche Fakten benannt, die ich widerlege. Krude Logik, mir also Ignoranz vorzuwerfen. Sich hier permament beleidigen zu lassen zu müssen, wird hoffentlich bald mal kassiert. Das geht auf keine Kuhhaut mehr, wie hier mit Usern umgegangen wird, die andere Meinungen haben.
 
getexact schrieb:
hier werden falsche Fakten benannt, die ich widerlege
Wir warten noch auf den Nachweis und Quellen bei
-Motorentausch unter 2500€ bei Verbrenner
-nicht existenter Klimawandel
-Definition Marktdurchdringung bzw. Nachweis, dass dieser noch nicht stattfindet bei E-Autos (gerne auch historische Beispiele)
getexact schrieb:
In welcher Welt lebst du eigtl.?
Glücklicherweise nicht in deiner Welt, wo anscheinend jeder Mensch täglich 800km in unter 5 Stunden abreißen muss. Und da muss ich dir ja tatsächlich zustimmen, für genau diesen Zweck gibt es kein E-Auto. Mal abgesehen davon, dass diese Fahrleistung als Angestellter nicht zu erbringen ist, da man sich an Gesetze halten darf, egal, welchen Zeitplan der Chef vorgibt.
 
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getexact schrieb:
Ich zähle Fakten auf
Da verwechselst du was; du zählst Märchen auf, die hier mit Leichtigkeit widerlegt wurden und weichst stetig auf Nebenfelder aus, sobald dein Quark als solcher entlarvt wurde.

Es hat auch nichts mit einer "anderen Meinung" zu tun; wenn auch seltsame Gestalten meinen, ihren realitätsfernen Müll als "Meinung" deklarieren zu müssen. :D

Die Tatsache, dass du nicht ein einziges driftiges Argument gegen E-Autos anführen kannst ist zwar witzig, treibt dich aber erkennbar in die Verzweiflung... ^.^
 
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chaopanda schrieb:
[...]Und zu dem anderen Käse wegen Wählerwille und so von u.a. SW987:[...]
Für Dich mag das Käse sein, für mich ist er Ausddruck unserer FDGO.

Es gibt viele große Probleme auf der Welt und man streitet um die richtige Lösung bzw. Antwort, denn manchmal gibt es keine Lösung mit der alle Probleme gelöst werden können.

M. E. gibt es bzgl. dem Klimawandel einen Szenariorahmen und es sollte versucht werden, mit den vorhandenen Mitteln das Beste aus der Sache zu machen. D. h. man sollte sich eher auf das Szenario "CO2 steigt weiter, X-Grad-Ziel wird verfehlt" einstellen, als alles auf eine unwahrscheinliche Karte zu setzen.

Ich meine(!), dass die Steuerung mittels einem allgemein anerkannten Budgets erfolgen sollte und unter Ausnutzung aller bereits vorhandenen Anlagen, so lange sie noch eine nicht unerhebliche Restnutzungsdauer aufweisen.

Also ein dauerhaft finanzierbares Budget X für EE-Ausbau und Schutz-/Anpassungsmaßnahmen.

Dafür streite ich und sehe in den Grünen einen politischen Gegner, den man nicht mit Samthandschuhen anfassen sollte. Wer austeilt, kann auch einstecken.

Die Grünen sind sich nicht mal auf europäischer Ebene bzgl. Atomkraft einig und die deutschen Grünen meinen sie können Pflöcke einschlagen um die sich die gesamte reale Welt dreht?

Und im Fall Graichen ist der Fall für mich auch klar, der Mann gehört entlassen, denn so langsam nähert sich die Geschichte der Lebensrealität...

"Es habe eine „einvernehmliche Diskussion“ gegeben, wer die drei Topkandidaten seien und dass Schäfer an erster Stelle stehe. Als Klöckner daraufhin noch mal nachhakt, antwortet Graichen: „Ich glaube, ich habe zu dem Thema eine positive Empfehlung ausgesprochen.“
"Das Protokoll macht ferner deutlich, dass Graichen seinen Chef erst dann informierte, als der Fall schon erste Wellen schlug. Die Findungskommission gab ihr Votum schon im März ab, erst am 24. April informierte Graichen Habeck jedoch über das Trauzeugenverhältnis. Am Tag zuvor sei ihm bewusst geworden, dass in der Öffentlichkeit das Wort Trauzeuge kursiere. „Da war mir dann klar: Okay, das wird anders wahrgenommen.“"


link

Bisher wurde der Eindruck vermittelt Herr Graichen hätte sich bei der Auswahl zurückgehalten, hat er also nicht, er hat für seinen Trauzeugen gestimmt.

Und der zweite Absatz liest sich für mich so, dass es nicht ein intrinsisches Unrechtsbewusstsein war, was ihn antrieb den Vorgang zu melden sondern die Angst, dass die Geschichte hochkocht und allgemein zum Skandal wird.

Uli Hoeneß hatte versucht noch schnell eine Selbstanzeige zu stellen und die hinterzogenen Steuern zurückgezahlt. Trotzdem musste er persönliche Konsequenzen erfahren, weil irgendwann "Ich habe einen Fehler gemacht, aber jetzt ist wieder gut!" nicht mehr reicht. Insbesondere bei herausragenden Positionen, gelten herausragende Anforderungen an Regeltreue und Moral. (Vor allem auch bei Moralaposteln!)

Die Menschen sollen verzichten, ihnen werden immer mehr Dinge verboten und Verhaltensänderungen aufgezwungen. Und dann kommt ein Staatssekretär, der seinen eigenen Trauzeugen mit einstellt, ungeschorener davon als ein 0815-Falschparker?

Ich würde mich nicht wundern, wenn das viele Wähler abschreckt und sie bei zukünftigen Wahlen klar sagen "Das wollen wir nicht!". Ich hoffe es zumindest. Denn je früher Grün abgewählt ist, desto eher gelingt die Schadensbegrenzung.

Meinung Ende, danke.
 
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also bei Tesla Model S kostet ein neuer Akku um die 20.000€ ganz grob - nicht ganz richtig eher mehr mit Einbau, gehen wir mal davon aus ein ca. 40000€ Model 3 kommt in die Zeit das mehr Fälle gibt das dieser über 160.000 mal defekt ist - nicht unbedingt wegen der Laufleistung eher anderes imho.

Es gibt die Möglichkeit zu prüfen ob man ggf. nur einzelne Module Reparieren muss, dafür muss aber denke ich realistisch der Akku bei den meisten Autos komplett ausgebaut werden wenn nicht extra darauf geachtet das es ohne Ausbau geht - in Zukunft vll hier auch öfter möglich.

Gehen wir davon aus das es dann in den nächsten Jahren günstiger wird Akkus komplett zu ersetzen, dann ist man mit Einbau wohl immer noch bei 10-12k, dafür hat man wenn man sich um das Auto gekümmmert hat ein Auto das wohl praktisch wie bisher auch fahren würd, gerade wenn man wenig Langstrecke fährt und langsam lädt kann man das Auto wohl wirklich 15-20 Jahre problemlos fahren und dann ggf. die Akkus nochmal günstiger tauschen.
Wenn es gut läuft kann es auch sein das man über 10 Jahre mit einem Akku problemlos schafft.


Beim Verbrenner hat man klar, ggf. öfter mal Dinge die teilweise irgendwo im Motor oder alles Zeug drum herum das ein Elektro ggf. gar nicht hat das immer mal wieder kleinere Kosten verursacht.

Die Motoren selbst, gehen bei Elektros natürlich auch mal kaputt, das kommt ggf. auch immer mal wenn man Pech hat.

Was man halt beim Verbrenner für einen Vorteil hat imho, man hat bei guter Pflege und Wartungen immer noch ziemlich die gleiche Reichweite und fahren wie am Anfang und nicht außer einem eher seltenen kompletten Motorschaden bei unter 15-20 (gute Pflege und nicht unendlich KM vorrausgesetzt was aber auch bei 10-20k im Jahr nicht der Fall ist).

Letztendlich haben beide Seiten Gründe bzw. Vorteile/Nachteile.

Was halt das Problem aktuell ist, wenn ich jetzt meinen Verbrenner ersetzen will da er jetzt einen Unfall hatte oä.
Ich hab nur ein Auto, will aber wenn ich mir etwas kaufe eines mit dem ich auch problemlos mal Langstrecke machen kann, was kann ich dann aktuell kaufen am Gebrauchtmarkt?
Zoe, hat keine Ladeleistung und häufig Batteriemiete.
Alte Model 3 sind noch verdammt teuer und bei den Kosten für Service bei Tesla, würde ich den nur mit noch min. 3 Jahren Garantie kaufen.
BMW i3 120AH Langstrecke vll halbwegs möglich, aber auch noch sehr teuer.
Vll nen Corsa, falls es die mal in großer Menge aus den Leasing günstig gibt, aber Langstrecke auch nur so lala.

Also kann ich es unter 20-25k Budget aktuell vergessen einen brauchbaren Erstwagen als Elektro zu kaufen, könnte mir wohl sogar mit Willen eine Wallbox in meiner Mietwohnung am Parkplatz hinstellen, aber müsste ich ggf. allein die Kosten tragen und unelegent durchs Fenster vom Sicherungskasten nen Juice Booster Anschluss legen oä.
 
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Für 20.000-25.000€ bekommst du aktuell kaum ein Elektroauto neu, stimmt. Aber da wird sehr bald auch etwas auf den Markt kommen. VW bringt 2025 zum Beispiel den ID2 in genau dem Preisbereich. Andere Hersteller werden das auch tun.

Für absolut jeden Zweck (100% Allrounder) gibt es auf dem Markt aktuell kein Elektroauto. Aber es soll ja auch akut nicht jeder Verbrenner durch ein Elektroauto ersetzt werden.

Motorschäden bei Elektroautos dürften die klare Ausnahme sein. Die Quote wird dramatisch niedriger sein als beim Verbrenner. Man kann da auch bei der Bedienung und Wartung wesentlich weniger falsch machen.
Auch sonst hast du doch weniger Bedarf an Teilen. Keine Zündkerzen, kein Luftfilter, kein Motoröl, ...
Heißt auch weniger Abfall.

Das Thema Reichweitenangst wird auch immer größer gemacht als es ist. Die wenigsten Menschen fahren doch regelmäßig weite Strecken. Nimm doch mal die Pendlerstrecken als Referenz. Das schafft so ziemlich jedes Modell problemlos.
Auch dass die Batterien alle in kurzer Zeit den Geist aufgeben, ist doch übertrieben.

Ein Problem sehe ich eher beim Restwert der frühen Modelle, da die Entwicklung schnell voran geht. Daher würde ich zu den aktuellen Gebrauchtpreisen kein solches Auto kaufen.
Das muss sich einrenken.

Wie gesagt, Elektromobilität wird die effizienteste Variante sein. Man muss nur mal schauen, wie viel der ursprünglichen Energie am Rad ankommt.
E-Fuels klingen natürlich erst einmal toll, da man ja die bestehende Infrastruktur einfach nutzen könnte, es wäre aber zu energieintensiv, den Bestand damit zu betreiben. Vor allem, wenn wir in anderen Bereichen (Wärmepumpen) langfristig auch die Ziele erreichen wollen und der Strom bezahlbar bleiben soll.
 
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getexact schrieb:
Neodym ist einer dieser Rohstoffe, die heute fast ausschließlich in China gefördert werden. China hat jahrzehntelang die Weltmarktpreise unterboten und so alle Konkurrenten aus dem Geschäft getrieben. Heute nutzt China die Monopolstellung und setzt seine Ressourcen gezielt als Argument bei seinen Handels-Konflikten ein."
Öhm... es gab auch mal eine Zeit, da hat es sich für die USA/Kanada nicht rentiert, die eigenen Ölsandvorkommen anzugehen, weil es schlicht zu teuer war. Dann kam der Kipppunkt, ab da rechnete es sich wieder. Promt ging es dann auch los.

Es ist also anzunehmen, dass sich das bei Stoffen wie Neodym ähnlich verhält. Wenn der Preis stimmt, dann finden sich auch wieder andere Länder, die das fördern und auf dem Markt anbieten.
getexact schrieb:
Oh cool, wo lade ich den noch mal, wenn ich ne Mietwohnung habe? Muss ich dann erst ne Ladesäule suchen?
Sag bloß du hast ne Zapfsäule direkt am Straßenrand bzw. deiner Tiefgarage, wo du einfach so fix Benzin/Diesel tanken kannsT? Nicht? Musst dafür zu ner Tankstelle? Ach ist nicht wahr...
SW987 schrieb:
Für Dich mag das Käse sein, für mich ist er Ausddruck unserer FDGO.

Es gibt viele große Probleme auf der Welt und man streitet um die richtige Lösung bzw. Antwort, denn manchmal gibt es keine Lösung mit der alle Probleme gelöst werden können.

M. E. gibt es bzgl. dem Klimawandel einen Szenariorahmen und es sollte versucht werden, mit den vorhandenen Mitteln das Beste aus der Sache zu machen. D. h. man sollte sich eher auf das Szenario "CO2 steigt weiter, X-Grad-Ziel wird verfehlt" einstellen, als alles auf eine unwahrscheinliche Karte zu setzen.

Ich meine(!), dass die Steuerung mittels einem allgemein anerkannten Budgets erfolgen sollte und unter Ausnutzung aller bereits vorhandenen Anlagen, so lange sie noch eine nicht unerhebliche Restnutzungsdauer aufweisen.

Also ein dauerhaft finanzierbares Budget X für EE-Ausbau und Schutz-/Anpassungsmaßnahmen.
Den Ansatz verstehe ich. Für mich ist aber die Atomenergie - Stand heute - keine Alternative. Denn ich tausche ein Umweltgift gegen ein anderes. Wenn man technologisch soweit ist, dass wir die Atomenergie ohne das riesige Gefahrenpotential nutzen können, weil wir hinreichend weiter geforscht haben UND der Kram deutlich weniger Stütze durch öffentliche Gelder benötigt, können wir gern wieder in diesen Energieträger einsteigen. Übergangsweise einbuddeln oder in ein Lagerhaus stecken, ist für mich da kein adäquater Ersatz.
SW987 schrieb:
Dafür streite ich und sehe in den Grünen einen politischen Gegner, den man nicht mit Samthandschuhen anfassen sollte. Wer austeilt, kann auch einstecken.
Das ist auch legitim.

Die Aussage "seht her, ihr wollt unbedingt die Umwelt retten. Nun wählen euch weniger Menschen. Ihr macht es falsch. Gebt uns mehr Zeit, weil darum..." ist halt aus meiner Sicht extrem kurzsichtig und verkennt, dass all die Jahre zuvor eben genau aus diesem einen verf****ten Grund CDU/CSU/SPD all die Jahre an der Stelle maximal kosmetisch aktiv waren.

Und das ist ein Punkt, wo man einfach mal die Kritik am erklärten grünen Gegner evtl. vielleicht doch ein bisschen zurückfahren sollte. Die ziehen das nämlich durch, wohlwissend, dass es Wählerstimmen kostet.
SW987 schrieb:
Meinung Ende, danke.
Auch völlig okay.
 
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Nich falsch verstehen ich bin fürs Elektroauto, E-Fuels ist nur für Randbereiche und vll ein paar Luxus Autos für Leute denen Geld egal ist und die viel Geld für das E-Fuel ausgeben können.
Aber es muss halt preislich besser werden, es bringt mir halt wenig wenn ich ein Auto hab aber mit dem nicht mal weiter fahren kann wenn es benötigt wird.
Für die Pendelstrecke ist es völlig egal, aber soll ich mir jetzt zwei teure Autos holen nur um meinen Bedarf zu decken?
Alle Zweitautos etc. sind super für Elektro geeignet oder wenn man in der Familie problemlosen Zugriff auf brauchbare Langstreckenautos hat und dann Autos mal temporär tauscht.
Ob der ID2 wirklich brauchbar für den Preis kommt, wird die Zeit zeigen - ich befürchte brauchbare Langstreckenautos wird es frühestens ab so 28 Tausend Euro geben, wenn man so viel für ein Auto ausgibt will man ja zumindest ein paar Basis Features die den Alltag Pendelweg vereinfachen, sprich ACC und vernünftiges Licht - mehr brauch ich eigl nicht neben brauchbarer Reichweite.

Aber zum Thema die Elektromotoren fallen nicht aus, die werden viel häufiger bei älteren Autos ausfallen als Verbrenner, aber sind natürlich günstiger zu ersetzen aber 1-2 Tausend wirst da schon zahlen und du hast ja mindestens zwei drin, vll sogar mehr.
 
Und woher kommt die Annahme, dass Elektromotoren mit den Jahren häufiger ausfallen würden als Verbrenner?
 
weil man davon jetzt z.B. bei Tesla schon öfter davon hört, ein Verbrenner Motor ist häufig recht stabil das der komplett kaputt geht ist doch eher selten bei guter Pflege.
 
NuVirus schrieb:
Alle Zweitautos etc. sind super für Elektro geeignet oder wenn man in der Familie problemlosen Zugriff auf brauchbare Langstreckenautos hat und dann Autos mal temporär tauscht.
Im Bekanntenkreis habe ich eine Familie, die ist jüngst auf Vollstromer für Haupt und Zweitfahrzeug umgestiegen. Selbst Langstrecke mit Kindern geht bei denen problemlos bzw. entspannt. Der Kleine ist für die Kurzstrecke angeschafft worden. Einzig das Laden an der Säule ist anders vom Feeling her. Etwas günstiger hätten sie es auch gern gehabt. Aber vom Trade-off her, würden sie es meinem Verständnis nach aktuell jederzeit wieder machen.
 
Geht problemlos, aber nicht unter 30000 bzw. aktuell eher 35000-38000€ wenn man sich Tesla antun will oder spartanisch ausgestatte andere Hersteller, mit China vll etwas günstiger aber da muss sich erst zeigen welche Marke auch Support langfristig und Qualität bringt.
 
NuVirus schrieb:
Geht problemlos, aber nicht unter 30000€
Wie gesagt, sie hätten den Switch gern günstiger gehabt, ja.
 
Heute hat Deutschland wieder Atomstrom aus Frankreich importiert. Der "Atomausstieg" ist ein Grundpfeiler der sogenannten "Energiewende", von daher ist diese Tatsache von Relevanz.

Ich bin übrigens sehr erstaunt, dass DIE REALITÄT ™ nicht bei Allen gut ankommt. 😎

Quelle: https://app.electricitymaps.com/zone/DE

atomstrom_fr_23_05_16.jpg
 
@Trumpf , irgendwie wird mir nicht klar, wie ich auf deiner Quelle zu deiner Darstellung gelange, egal.

Wichtiger scheint mir: Deutschland importiert laut dieser Quelle zum Zeitpunkt ca. 182MW elektrische Leistung aus Frankreich, 767MW aus Österreich (Womit erzeugen die Strom? Laut Quelle ist er jedenfalls zu 89% regenerativ erzeugt.) und 104 MW aus Dänemark (Wohl 94% regenerativ erzeugt.) Macht also auf der Import-Seite in Summe etwa 1GW.

Gleichzeitig exportiert Deutschland, laut deiner Quelle, 2,06GW in Richtung Niederlande, 603MW nach Tschechien und 243MW nach Luxemburg. Macht also auf der Export-Seite in Summe etwa 2,906GW.

Unterm Strich exportiert Deutschland also gerade etwa 1,9GW an elektrischer Leistung, was wiederum etwa 10-fach soviel ist wie Deutschland aus Frankreich importiert.

Kannst du das erklären?
 
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Erkekjetter schrieb:
Wir waren doch grade "unterwegs",
Ja, ich bin ganz konkret demnächst zum 4. mal dieses Jahr gut 400km eine Strecke unterwegs (die 600km eine Richtung alle 2-3 Monate lasse ich bewusst weg, obwohl mein PKW nur für solche Fahrten sein Jahren in der TG steht, für die Arbeit brauche ich den nicht). Mit dem Diesel fahre ich die knapp 4h bei gutem Wetter durch, zur Not gibt es eine 5-Min Schnelltankpause oder eine längere Pause dort, wo mir die Verpflegung gefällt und nicht dort, wo ich einen (funktionsfähigen) Schnelllader finde.

Für den Elektro-PKW muss ich hoffen, nahe genug am Ziel (wo ich auch, inkl. Gepäck, mobil sein muss) einen Schnelllader zu finden, um zum zweitem Mal auf der Fahrt (Reseven für Staus/Umfahrungens sind einzurechnen) 70% in 30 Min. wieder laden zu dürfen. Aktuell liegt die nächste Schnellladesäule mit >50KW ca. 10km von meinem Hotel entfernt, und das leider auch noch in der falschen Fahrtrichtung. Aber man fährt ja gerne 20km Umweg um sein Auto zu laden. Oder ich zahle pro Nacht 50 € mehr, damit ich am (anderen) Hotel laden darf.

NuVirus schrieb:
Vll nen Corsa, falls es die mal in großer Menge aus den Leasing günstig gibt, aber Langstrecke auch nur so lala.
Wenn Langstrecke für Dich bei 200 km losgeht, mag das noch passen. Für mich ist 50 km Kurzstrecke (=die nächste größere Stadt), sonst liegen privat die Entfernungen bei mind. 200 km, normal sind es eher 400-600 km eine Strecke, das selbstverständlich auch im Winter bei Minusgraden und Nachts. Bevorzugt zu Zielen, an denen ich nicht in Fußreichweite laden kann.

Wenn mein Verbrenner kaputt geht, bevor sich die regelmäßigen 600 km Fahrten durch Tod meiner Mutter und den Verkauf ihrer Wohnung erledigt haben, würde ich einen gebrauchten Verbrenner kaufen. Da ist mir die vorhandene Wallbox in meiner TG auch egal. Einen Hybriden in der Polo- oder Golfklasse mit 80-100 km Elektro-Reichweite gibt es ja auch nicht.

Von daher wird das mit der Energiewende im Transportbereich bei mir noch nichts und ich nuzte die vorhandenen Ressourcen lieber weiter.

Ich bin aber mal gespannt, ob sich unsere Eigentümergemeinschaft dazu durchringt, für die ca. 6000 kWh Solarstrom, den wir bisher jährlich an die Stadtwerke verschenken, weil er durch Wärmepumpe und Allgemeinstrom nicht nutzbar ist, einen Akkuspeicher anzuschaffen. Der würde sich mit Sicherheit in 15-20 Jahren rechnen, falls er so lange durchhält.
Ergänzung ()

R.Kante schrieb:
Kannst du das erklären?
Falls der Import aus F nach D, genauso wie aus AT, überwiegend in den Süden Deutschlands ging und der Import überwiegend Mitte und Norden war, wäre das zumindest mit der aktuellen Wetterlage zu erklären. Aber Dunkel- oder Regenflauten gibt es sicher keine oder sie waren in den letzten Tagen nur lokal auf unsere 20k Kleinstadt beschränkt.

Aber für die Wissenschaft dahinter sind andere zuständig, ich bin nur froh, dass ich die letzten Tage keine Stromausfälle hatte. Ganz egal, wie der Stom konkret erzeugt wurde, der bei mir aus der Steckdose kam und wo die 100% Ökostrom, die ich zahle, real hingeliefert wurden.

R.Kante schrieb:
767MW aus Österreich (Womit erzeugen die Strom? Laut Quelle ist er jedenfalls zu 89% regenerativ erzeugt.)
Wasserkraft, Geothermie und sonstige erneuerbare Quellen:
https://oesterreichsenergie.at/fakten/energiegrafiken/detailseite/stromerzeugungsmix-im-vergleich
Danach ist es eher verwunderlich, wenn es nur 89% regenerativ wäre.
 
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R.Kante schrieb:
Kannst du das erklären?
Das ignoriert er bewusst. Er wurde mehrfach drauf hingewiesen, das wir ein verbundnetz haben und wir aufgrund lastverteilung ständig importieren und exportieren. Er schaut aich immer nur das eine detail (frankreich) an. Ob aus unwissenheit (kann eigentlich nicht sein weil man es beim aufbau seiner quelle sofort sieht) oder aus absicht, sei dahingestellt.

Punkt ist, es ist reine propaganda. Da eben nur der teil gezeigt wird, der zum narrativ passt und nicht der gesamte kontext und Erläuterungen und Erklärungen ignoriert werden.
 
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