Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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chaopanda schrieb:
Sag bloß du hast ne Zapfsäule direkt am Straßenrand bzw. deiner Tiefgarage
ok, also einfach mal lange Ladezeiten, instransparente Preise, evtl. recht lange Wege zu einer Ladesäule ignorieren mit Tanken von 3 Minuten vergleichen? Starker Post von dir muss ich sagen. Hat mich nun total überzeugt...
Erkekjetter schrieb:
Nö. Ich bezog mich auf die Neuzulassungen.
Ja genau, was du dann meinst, soll ich dann riechen? Anderen falsche Fakten vorwerfen, aber hier einfach mal was in den Raum werfen, ohne aber zu sagen, was gemeint ist. Das sind mir die richtigen. Aber man biegt es sich halt so hin, wie es ins eigene Argumentenkonstrukt so passt.
 
ja schon etwas schade das es da so wenig gibt, wenn man sagt man will wieder einen Kleinwagen mit maximal ca. 4m wird es mit Langstrecke noch schwieriger und mehr bräuchte ich aktuell auch nicht - vll ja ID2 wobei VW optisch für mich raus ist da es einfach nicht meins ist, vll noch Skoda oder Cupra falls die das nachbauen.

Aber ich kann für Langstrecke mit viel Ausstattung z.B. nen Mazda 3 kaufen die für lange Strecke alles bieten das man praktisch braucht zum fairen Preis oder halt auch diverse Gebrauchtwagen, beim Elektroauto wird der Akku ja nach 4-5 Jahren schon etwas merklich weniger Reichweite haben was doof ist wenn selbst der Neuzustand etwas knapp ist.
Zumindest wenn man so die Erfahrungen der Model S sieht.
 
getexact schrieb:
ok, also einfach mal lange Ladezeiten, instransparente Preise, evtl. recht lange Wege zu einer Ladesäule ignorieren mit Tanken von 3 Minuten vergleichen?
An der Tanke kann man auch locker mal 20 Minuten stehen, wenn alle Zapfsäulen belegt sind. =D

Naja, bin gespannt, wann meine mittlerweile 21 Jahre alte A-Klasse die Grätsche macht. Als Ersatz wird's dann definitiv auch ein Stromer. Ich bin sicher, mit dem schaffe ich auch Strecken von 800 km, die ich durchaus regelmäßig (alle paar Monate) zurücklege. Ich werd mich da schon anpassen.

Kann nicht ist bekanntlich immer noch die kleine Schwester von will nicht.
 
getexact schrieb:
Ja genau, was du dann meinst, soll ich dann riechen?
Nein, du hättest Fragen können. Oder selbst drauf kommen können, spätestens dann, als du die Zahlen gesehen hast, zumal es irgendwie logisch ist, dass hier Altbestand eher nicht so die Rolle spielt.

Auch hier sind deine Vorwürfe konstruiert, der Fakt bleibt ja bestehen unabhängig davon ob du direkt erfasst hast, was gemeint war. Es handelt sich also, entgegen deinem Vorwurf, nicht um eine Falschbehauptung, der Fakt besteht weiterhin. Dein Rant und deine Empörung dient auch hier wieder nur der Ablenkung, dass du einfach keine validen Argumente vorbringen kannst in Ermangelung von Wissen über das Thema.
 
OdinHades schrieb:
Naja, bin gespannt, wann meine mittlerweile 21 Jahre alte A-Klasse die Grätsche macht. Als Ersatz wird's dann definitiv auch ein Stromer. Ich bin sicher, mit dem schaffe ich auch Strecken von 800 km, die ich durchaus regelmäßig (alle paar Monate) zurücklege. Ich werd mich da schon anpassen.
Darf ich fragen auf welches Modell du bei diesem Profil schielst?
 
OdinHades schrieb:
An der Tanke kann man auch locker mal 20 Minuten stehen, wenn alle Zapfsäulen belegt sind. =D

Naja, bin gespannt, wann meine mittlerweile 21 Jahre alte A-Klasse die Grätsche macht. Als Ersatz wird's dann definitiv auch ein Stromer. Ich bin sicher, mit dem schaffe ich auch Strecken von 800 km, die ich durchaus regelmäßig (alle paar Monate) zurücklege. Ich werd mich da schon anpassen.

Kann nicht ist bekanntlich immer noch die kleine Schwester von will nicht.
Was machen die Wochenendpendler aus anderen Länder bzw. Bundesländer auf die verzichten wir dann in Zukunft?!

Mir sind genug Polen bekannt die Woche für Woche Freitag Mittag zurück nach Hause fahren und das sind Pausen nicht gerade die Norm da wird beim Tankstopp wenn überhaupt ein Fahrertausch gemacht die wollen schnell wie möglich Zuhause sein.

Da geht es nicht um wollen oder nicht wollen sondern für manch einen ist das Lebensgrundlage.
 
Erkekjetter schrieb:
Nein, du hättest Fragen können.
Ich frag dich netten Zeitgenossen, der weiß wie er sich zu benehmen hat, wie er das denn nun bitte meint? Am Ende verschwende ich sicherlich nicht meine Zeit damit anderen Infos aus der Nase zu ziehen. Du hättest dich genauer ausdrücken müsse, fertig.

Am Ende wurden nun schon tausendfach Argumente für und gegen BEV vs. Verbrenner vorgebracht. Mir fehlendes Wissen (welches Wissen das auch immer sein soll) vorzuwerfen ist immer wieder nett, macht es aber nicht besser.

BEV haben weniger Reichweite, das Ladenetz ist intransparent und schlechter ausgebaut als das Tanknetz, BEV sind meist teuer und schwer und es fehlt an kleinen BEV für die Masse, die erschwinglich sind. Das ist bekannt. Das ist aktuell das große Manko. Darüber hinaus gibt es viele offene Fragen, was die Zukunft anbelangt und ob der Abgesang auf den Verbrenner wirklich Sinn macht. Am Ende kann da jeder seine eigene Meinung haben. Anderen aber dann die Meinung ausreden zu wollen, mit konstruierten Argumenten hat noch nie funktioniert. Hat halt schon was religiöses hier. Krank, aber nunja. So sind die Forenuser hier.
 
Erkekjetter schrieb:
Und das können Sie ab wann nicht mehr?
Ja irgendwann wird der Sprit so teuer dank Co2 Steuer und die Alternativen sind nicht vorhanden dann überlegen sie sich dreimal ob die noch nach Deutschland kommen um sich knechten zu lassen.
 
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Es ist doch interessant, wie perfide die Energiewende aufgebaut ist.

Die Reichen bekommen nen Freifahrtsschein, da denen egal ist, dass sie vom nem 100k Benziner auf nen 100k Elektro Auto umschwenken.
Ob die Villa 1 Mio oder 1,5 Mio (CO2 neutral) kostet usw.

Die Mittelschicht darf die Subvention der Reichen und Armen durch Steuergelder bezahlen.

Perfekt eingefädelt und alle klatschen.

Der korrekte Weg wäre doch:
1. Bevölkerungsanzahl
-> Weniger Bevölkerung = weniger CO2 Ausstoß

2. Industrie
-> Die Industrie sollte, so wie es vom Privatverbraucher gefordert wird, ihren eigenen CO2 neutralen Strom erzeugen müssen.

Dann bekommt der Endverbraucher automatisch die CO2 neutralere Produkte.

Die Kohlekraftwerke hätten nicht wieder reaktiviert werden dürfen, mit allen Konsequenzen ...
Stattdessen fährt man Kohlestrom wieder hoch und klatscht den Bürgern als Ausgleich die Wärmepumpenpflicht ins Gesicht ....
Wo die ganzen Wärmepumpen für zig Millionen Haushalte herkommen sollen, diese Frage stellt man lieber nicht, da man ganz genau weiß, dass der erzwungene Wechsel durch zig. Ausnahme und Härtefallregelungen bis in den Sanktnimmerleinstag verschoben wird.
 
getexact schrieb:
Am Ende verschwende ich sicherlich nicht meine Zeit damit anderen Infos aus der Nase zu ziehen
Das muss ich mit dir nun schon seitenlang machen und du weinst rum, weil ich einmal nicht 100% präzise war? Das wird wirklich immer lächerlicher...
getexact schrieb:
Ist es nicht, nicht so wie du es darstellst. Es gibt keine kleinen Stromer? Was ist der Zoe in deinen Augen? Oder der Nissan Leaf? Der I3? Peugeot e-208? VW ID3? Erschwinglich ist relativ. In Anschaffung teurer, aber dafür sind die laufenden Kosten deutlich günstiger. Der Mehrpreis in der Anschaffung amortisiert sich früher oder später.
getexact schrieb:
Darüber hinaus gibt es viele offene Fragen, was die Zukunft anbelangt und ob der Abgesang auf den Verbrenner wirklich Sinn macht.
Welche denn? Wie war das mit präzise sein?
getexact schrieb:
Anderen aber dann die Meinung ausreden zu wollen, mit konstruierten Argumenten hat noch nie funktioniert.
Warum machst du es dann? Ich habe dir Fakten genannt, die du bis hierhin weiterhin bestreitest ohne selber Fakten anbringen zu können.
getexact schrieb:
So sind die Forenuser hier.
Fass dir dringend an die eigene Nase. ^^

EludCivas schrieb:
Irgendwann mag das sin, ich bezweifele, dass die Stromer bis dahin auf dem Level verbleiben, wo sie heute sind...
 
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Erkekjetter schrieb:
Irgendwann mag das sin, ich bezweifele, dass die Stromer bis dahin auf dem Level verbleiben, wo sie heute sind...
Ein Stromer mit 5 bis 10 Minuten Ladezeit für 400 bis 500km Reichweite ist noch nicht präsentiert worden auch nicht so eine Leistungsfähige Batterie und wenn erstmal sowas kommt wird es erst im Hochpreisigen Segment kommen.

Also vergehen da noch 10 bis 15 Jahre bis es in den Mainstream ankommt plus dazu das solche Leute Fahrzeuge als Gebrauchte kaufen als min. 20 Jahre aber schon 2030 wird viele der Sprit nahezu unbezahlbar sein.
 
Erkekjetter schrieb:
Das muss ich mit dir nun schon seitenlang machen und du weinst rum, weil ich einmal nicht 100% präzise war?
Wer im Glashaus sitzt sag ich da nur.
Erkekjetter schrieb:
Was ist der Zoe in deinen Augen? Oder der Nissan Leaf? Der I3? Peugeot e-208? VW ID3?
Erkekjetter schrieb:
Erschwinglich ist relativ.
Also die genannten sind eben nicht gerade billig. Der Nissan Leaf fängt bei 33.000€ UVP an glaube ich dem Internet entnommen zu haben. Der i3 wurde nur bis 2022 produziert.

Der ID3 fängt bei 39.000€ ca. an
Der Peugeot ebenfalls bei 39.000€ ca.
Der Zoe bei 36.000€

Du siehst, das sind Autos, die weder erschwinglich für die Masse ist, noch sonst was. Von Reichweiten will ich gar nicht erst anfangen.

Eine Friseurin kann sich sowas nicht leisten. Ein Bäcker auch nicht. Viele können sich sowas in diesem Land nicht leisten. Und das sind Einstiegspreise für das nackige Auto ohne große Ausstattung und kleinem Akku.

Wir sind noch sehr weit davon entfernt, dass die Masse, die sich ja heute auch eher gebrauchte um die 10.000€ kaufen können, sowas anschaffen.
 
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Nun man wird halt in Zukunft deutlich mehr ausgeben müssen für den gleichen Lebensstandard wie heute.

Menschen mit < 3000-4000 netto Einkommen werden sicher deutliche Abstriche machen müssen, sei es beim Wohnen, Auto, Reisen etc, das ist einfach so.

Mieten werden bundesweit auf 20-25 Euro pro m^2 steigen kalt die Heiz und Warmwasserkosten stagnieren - und Neuwagen werden halt 30.000+ kosten - ich denke auch nicht dass sich Tauschakkus bei Gebrauchten lohnen werden, dazu ändert sich die Akkubauform und Technologie viel zu schnell als dass das lange "Massenware" werden wird, das sind halt immer "Kleinserien"
 
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getexact schrieb:
Du siehst, das sind Autos, die weder erschwinglich für die Masse ist, noch sonst was.
Definiere erschwinglich, definiere Masse (der Bevölkerung). Wie sieht eigentlich so der übliche Neuwagen-Käufer aus? Ist der gleichzusetzen mit der Masse der Bevölkerung? Wie verhält sich das eigentlich mit den laufenden Kosten BEV im Vergleich zum Verbrenner? Steuern, Versicherung, Wartungskosten, Kosten für Energie/km, sowas halt.
 
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Naja ein gewisser Anteil extremer Parteien links wie rechts gibt es ja überall auch in Schweden und Co - das ja nichts prinzipiell schlimmes sondern "normal".

Wartungskosten sind bei unserem E-Auto nicht wesentlich anders - denn die meisten teuren Wartungssachen sind auch beim Verbrenner nicht mehr Motor sondern Arbeitskosten für Durchsicht und z.,B. Bremsflüssigkeiten, Klima usw später Traggelenke und der ganz normale Kram - die Ersparnis ist nach meiner Einschätzung vielleicht 15-20%.

Zumal E-Autos mit langer Garantie halt immer zum Vertragshändler müssen - und viele nach der Garantie (ab 8 Jahren evtl 10) evtl eh der Akku kalendarisch so alt ist dass man die sinnvollerweise aus wirtschaftlichen Gründen recycelt.

Ich vermute einen neuen Akku eines E-Autos das z.b. seit 6 Jahrne nicht mehr gebaut wird neu zu kaufen wird $$$. Einfach weil der längst aus der Massenfertigung raus ist.

Kosten sind beim E-Auto super wenn man genug Geld hat und ein EFH in einem locker bebauten EFH Wohngebiet hat mit eigener Solaranlage und evtl auch Speicher, falls man kein HomeOffice hat - für jemand der zur Miete in einem MFH wohnt sieht das sicher wieder ganz anders aus - vor allem selbst wenn eine Ladeport hat sobald das andere auch haben wird man in grösseren MFH sicher die Ladezugänge switchen um das Niederspannungsnetz nicht zu überlasten inbes. im Winter wenn auch die Wärmepumpe läuft - denke da wird man immer wieder mal irgendwo nachladen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
R.Kante schrieb:
Wie sieht eigentlich so der übliche Neuwagen-Käufer aus?
ja, wie sieht denn der KÄUFER (nicht Leaser!) aus?

Neuwagen, die quasi ausschließlich über Leasing laufen haben mit kaufen absolut nichts zu tun ....
 
EludCivas schrieb:
nicht präsentiert
doch schon. Von Nio zum Beispiel. Allerdings erfordert das nochmal eine andere Infrastruktur.
EludCivas schrieb:
Also vergehen da noch 10 bis 15 Jahre bis es in den Mainstream ankommt plus dazu das solche Leute Fahrzeuge als Gebrauchte kaufen als min. 20 Jahre
Das ist ja durchaus denkbar, aber das Benzin ist ja auch noch nicht so teuer. Und du lässt vermissen, wann das so teuer sein soll.
getexact schrieb:
Eine Friseurin kann sich sowas nicht leisten.
Erstmal UVP bezahlt grade bei Autos doch niemand. Aber das es teuerer in der Anschaffung ist, hab ich explizit erwähnt, aber eben auch, dass das in Relation zu den laufenden Kosten steht, die niedriger sind. Ignorierst du, wie so oft, komplett. Das es nicht viele gebrauchte für die entsprechenden Preise gibt, ist jetzt inwiefern verwunderlich? oO

Bohnenhans schrieb:
Mieten werden bundesweit auf 20-25 Euro pro m^2
Deutschland weit? In wie vielen Jahren? 100? Selbst in teuren Städten liegt der Durchschnittsmietpreis bei der Hälfte dieser Preise, von Kleinstädten und dem Land reden wir gar nicht erst, da ists teils weniger als 1/4 von dem.
 
Apacon schrieb:
Darf ich fragen auf welches Modell du bei diesem Profil schielst?

Hatte ab und an auf den elektrischen Corsa geschielt, aber eigentlich ist der mir noch zu teuer. Hoffe ein bisschen, dass der Seagull von BYD seinen Weg nach Europa findet. Aber ernsthaft Gedanken mach ich mir darüber erst, wenn meine Karre das Zeitliche segnet. Wegen Nachhaltigkeit und so nem Käse.

EludCivas schrieb:
Was machen die Wochenendpendler aus anderen Länder bzw. Bundesländer auf die verzichten wir dann in Zukunft?!

Mir sind genug Polen bekannt die Woche für Woche Freitag Mittag zurück nach Hause fahren und das sind Pausen nicht gerade die Norm da wird beim Tankstopp wenn überhaupt ein Fahrertausch gemacht die wollen schnell wie möglich Zuhause sein.

Ob nun deren Existenzgrundlage wegbricht, weil sie hier und dort mal halten müssen, darüber lässt sich wahrscheinlich diskutieren. Aber klar, irgendwelche Ausnahmefälle wird es immer geben. Dafür lassen sich Lösungen finden. Sie könnten weiterhin einen Verbrenner fahren, die werden ja nicht verboten. Wenn die Deutsche Bahn nicht so furchtbar wäre, würde ich für Wochenendheimfahrten sogar glatt den Zug empfehlen. =D

Nun so zu tun, als gäbe es überhaupt keine Alternative, als dass die Gesellschaft bis in alle Zeit (oder bis das Öl alle ist) auf Verbrenner setzt, erscheint mir ein wenig kurz gedacht. Aber was weiß ich schon.
 
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