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Ist das so?SW987 schrieb:Die Mehrheit der Bevölkerung will diese kompromisslose Klimaverbotspolitik nicht. Es würde mich deshalb sehr wundern, wenn man bei der nächsten Wahl damit Erfolg hätte.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/....urn-newsml-dpa-com-20090101-220809-99-325050Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge dafür, dem Umweltschutz auch zu Lasten des Wirtschaftswachstums Vorrang einzuräumen. Das gaben 51 Prozent von rund 1000 Befragten an, wie die ING Deutschland in Frankfurt berichtete.
Aber natürlich kann die Stimmung sich schnell wandeln. Entweder weil die Kosten für den Wandel zu hoch sind oder weil es wie in Uruguay aktuell an Trinkwasser fehlt.
Am Ende stehen immer Verbote. In Uruguay denkt man darüber nach das Auto waschen zu verbieten. Die Vorstellung wie ein Merz oder Söder darüber nachdenkt den Deutschen das Auto waschen zu verbieten amüsiert mich.
Denn die Mehrheit der Bevölkerung will diese kompromisslose Autowaschverbotspolitik nicht!
Für alle die denken, dass wäre doch in Deutschland nicht möglich:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/klima-wasser-knappheit-deutschland-100.htmlLaut Claudia Pahl-Wostl "wird es sehr wahrscheinlich", dass es schon in den nächsten Jahren "Nutzungskonflikte zwischen der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung, Bewässerung in der Landwirtschaft sowie gewerblicher und industrieller Wassernutzung" geben wird. "Ich gehe einmal davon aus, dass dabei der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung Priorität eingeräumt wird."
Ebenso sei eine regional und zeitlich beschränkte Wasserknappheit "im Sommer in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich".
Das wird ähnlich schwer zu vermitteln sein wie Maßnahmen für die Klimaschutz, da am Ende immer der Verzicht steht. Verzichten werden wir in jedem Fall. Und wie motiviert man Menschen zu verzichten? Das haben Forscher in Großbritannien untersucht:
https://www.deutschlandfunk.de/klimabilanz-reiche-rechtfertigungen-100.htmlWelche Schlussfolgerungen ziehen die Forscher für die Politik?
Menschen mit hohem Energieverbrauch werden möglicherweise niemals freiwillig auf Informationen, Ermahnungen und Appelle an Eigeninteresse reagieren, heißt es in der Studie. Deswegen halten die Wissenschaftler „stärkere staatliche Maßnahmen“ für erforderlich, auch solche, die in die „Wahlfreiheit der Verbraucher“ eingreifen.