Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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Bohnenhans schrieb:
wieso sind denn alle die das umsetzen wollten plötzlich verschwunden?
Weil, egal wie du es drehst und wendest, es der Markt richten soll. Aber, wie auch bei E-Fuels für Verbrenner, wenn das CO² freie Produkt auf dem Weltmarkt den dreifachen Preis wie die fossile Alternative hat, regelt der Markt halt nichts. Denn dem Kapitalismus ist Geld verdienen wichtiger als die Umwelt.
Gaugaumera schrieb:
Wissenschaftsstudie die das in annehmbaren Zeitlichen und Finanziellem Rahmen schafft.
Dafür braucht man keine Studie, nur offene Augen. Seit 40 Jahren wird EE jedes Jahr aufs Neue verteufelt und angeprangert, dass der Weg in den Kollaps führt. Nun, der Weg ist zu ca. einem Sechstel geschafft (14% EE am Endenergieverbrauch 2022 soweit ich das noch im Kopf habe, dieses Jahr vermutlich etwas mehr) und wir gehen weiter, Tempo steigend, eine Absage habe ich bislang nicht vernommen. Viele Bürger hätten sich vor Beginn einen Detailplan mit allen Eventualitäten gewünscht. Das Thema ist aber zu komplex und die Zeit nicht mehr da, es müssen einige Probleme eben im Prozess des Umbaus gelöst werden.

Zusatz: Und die Richtung wird auch politisch vorgegeben, der CO² Preis wird steigen, ab nächstes Jahr hat jeder ein Recht auf einen dynamischen Stromtarif. M.M.n. sollte dieser Pflicht werden, genau so, wie Strommengenrabatte verboten werden sollten. Wir wollen zum Stromsparen erziehen, das geht nicht mit Mengenrabatt.
 
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Erkekjetter schrieb:
Klar, das weißt du. Mehr als ad hoiminem kommt auch wieder nicht. Kein Link, keine Quelle, die irgendeine deiner Behauptungen belegt

Ich habe eine Valide Quelle mit dem PEI Institut genannt.

Wo ist deine Quelle mit einem Umsetzplan? Ausser bla bla kommt bei dir leider garnichts.
 
Gaugaumera schrieb:
Ich habe eine Valide Quelle mit dem PEI Institut genannt.
Da hast du irgendwas zitiert, was keiner nachvollziehen kann, weil die verlinkung fehlt. Und diese dann auch noch völlig falsch interprätert, was dich aber offensichtlich keinen Meter interessiert...
 
Bohnenhans schrieb:
Die Frage ist nicht ist Kernkraft teuer sondern ist wenn man CO2 sparen will und eine steuerbare verlässliche Energieerzeugung haben will Kernkraft teuer.
Kurzversion: Ja

Langversion:
Die Risiken überwiegen aktuell für mich persönlich.

Wenn wir eine Technologie gefunden haben, mit der man den atomaren Müll (inkl. den verseuchten Bauteilen vom Kraftwerk selbst) quasi sofort derart sauber bekommen, dass er für die Umwelt / Natur (und damit auch für uns Menschen) in einem vertretbaren zeitlichen Rahmen ungefährlich wird - das wäre für mich weniger als eine Generation und damit unter 30 Jahre.

Dann bliebe "nur" noch das Problem von Naturkatastropen während der Betriebszeit und auch da braucht es meines Erachtens mehr als "wird schon nix passieren statistisch".

Statistisch waren bis 2011 Fukushima und bis 2021 auch das Ahrtal sicher.

Über ausbleibendes Kühlwasser in 2022+2023 bei den Franzosen sprechen wir dann auch noch nicht mal.

Also zu glauben, mit Atomstrom wären wir alle Probleme los, ist - mit Verlaub - dann doch ein wenig naiv.

Sollen die Firmen und Universitäten gern weiter an sauberer Kernenergie forschen. Hab ich persönlich kein Problem mit.

Im übrigen schau mal bitte, wie lange so ein Bau dauert. Der ist ja nicht mal in 6 Monaten hochgezogen. Dann vergleiche, wie lange wir hierzulande für andere Großbauprojekte brauchen. Neue Kartwerke kommen schlicht zu spät für das, wofür die Beführworter sie gerne einsetzen möchten.

--

Losgelöst davon bin ich aber auch der Meinung, dass (Braun-)Kohle verheizen so ziehmlich die schlechteste Alternative ist.
 
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Der Kapitalismus geht aber nicht in den Laden und kauft das ein - das sind MENSCHEN die sich halt evtl nur das leisten können.

Ein Inder der 800 Dollar im Monat verdient, der kann sich halt einen Verbrenner für 3000 bis 5000 leisten aber kaum ein brauchbares E-Auto.

Was Du hier doch im Kern dann sagst ist doch ja die Welt muss einfach die dt Ökoeinstellung übernehmen damit das mit der Energiewende klappt.... das wird aber halt nicht unbedingt passieren, das sind keine kleinen Kinder die einen Lehrmeister brauchen, die treffen alle ihre eigenen Abwägungen was gerade wichtiger für sie ist - Ein umweltfreundlicheres E-Auto nach noch 10 Jahren sparen oder jetzt ein Verbrenner Auto um die alten Eltern in der Provinz zu besuchen z.B..

Sicher ist ein zentrales Problem der (Kosten der) Energiewende für D dass nicht jeder weltweit Öko so viel Bedeutung zumisst wie in Deutschland und dafür einen x-fachen Preis bezahlen will - oder kann.

Aber das ist halt eine nicht wirklich veränderbare Rahmenbedingung.
 
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Aber es verlangt doch niemand, das jetzt sofort alle wechseln (können).

Es wäre natürlich - reine Utopie - wünschenswert. Dennoch ist doch keiner mit halbwegs funktionierendem Verstand so verblendet und behauptet, sowas geht ohne Übergangszeit.

Und oh wunder, genau das haben wir als Gesellschaft bekommen. Fristen zum langfristigen Planen. Genau das, was man als Privatperson wie auch Unternehmen dringend braucht - Planungssicherheit.
Die muss dann aber halt auch länger als 1 Jahr Bestand haben.
 
Gaugaumera schrieb:
Plan für Speicher ist einfach. Netzdienliche Speicher (Egal welcher Art, ob Privat oder Professionell, ob Kurz oder Saison) gehören von den Netzentgelten befreit. Schon würde auch die Industrie mit einem Speicher Geldverdienen können. Die Argumente dafür sind einfach. Jeder Speicher verringert die Lastspitzen und den Bedarf in einem Netzsegment. Entlastet also die Übertragungsnetze und verringert den Bedarf am Netzausbau.

chaopanda schrieb:
keiner mit halbwegs funktionierendem Verstand so verblendet und behauptet, sowas geht ohne Übergangszeit.
Aber genau das wird doch scheinbar von Einigen verlangt. Oder zumindest ein Detailplan mit allen Eventualitäten. Da uns aktuell nach Einigen in Deutschland das Stromnetz durch Überlastung wegbrennt.
 
Samurai76 schrieb:
Aber genau das wird doch scheinbar von Einigen verlangt. Oder zumindest ein Detailplan mit allen Eventualitäten. Da uns aktuell nach Einigen in Deutschland das Stromnetz durch Überlastung wegbrennt.
Das Zauberwort ist hier "scheinbar".

Wenn dem so wäre, würden wir die Diskussion nämlich gar nicht führen, weil außer Wind, Wasser und Sonne gar keine anderen Energieträger mehr zugelassen wären.

Ist dem so? Natürlich nicht.

Der Atomausstieg wurde 2013 beschlossen. Man wusste, wann es raus geht und der letzte Meiler vom Netz gehen soll. 10 Jahre Zeit hatte dieses Land. Hat man die Zeit sinnvoll genutzt? Nein, hat man nicht und dann wird der aktuellen Regierung vorgeworfen, sie würde die Leute überfordern und nur so auswringen wie einen Schwamm.

Mit den Autos wird es jetzt das gleiche. 10 Jahre Luft und selbst danach kann man noch Diesel und Benzin verheizen beim fahren. Das ist alles andere als "jetzt sofort und überhaupt". Oder die private Wärmegewinnung zu Hause. Sollte jetzt jeder nur noch WP machen? Nein, auch hier gibt es eine Übergangszeit.


Erfreulicherweise gab es damals eine namentliche Abstimmung zum Austieg im Bundestag. Interessanterweise war die Partei Die Linke damals nahezu geschlossen gegen den Ausstieg. Hatte ich so gar nicht bewusst wahrgenommen bisher.

Zugestimmt hatten dagegen so Größen wie Spahn, Altmaier, Dobrindt, Scheuer... Erst den Wechsel verbocken und dann um Aufschub betteln.
 
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chaopanda schrieb:
Zugestimmt hatten dagegen so Größen
Und ein Herr Söder aus Bayern hat es damals gefeiert, als wenn es seine pers. Leistung war. Jetzt möchte er dem Bund die Atomkompetenz abnehmen und einen Bayrischen Alleingang machen. Aber Atommüll kann in ganz Bayern definitiv nicht gelagert werden. Nach Herrn Söder ist das in Bayern unmöglich. Genauso wie Windkraft. Aber Wasserstoff mit EE aus dem Norden herstellen wollen. Ja, ist klar, so wird der Umbau gelingen.

chaopanda schrieb:
Spahn, Lindner, Wissing, Altmaier, Dobrindt, Scheuer...
Maßgeblich an der Jetzt Situation verantwortlich, bashen sie jetzt in der Opposition auf die Regierung wegen deren nicht in allen Details optimal Lösungsweg. Vorschläge zur Lösung kommen nur aus der Richtung Rückkehr zur Situation von vor 20 Jahren. Mit Lösungen, die nicht helfen, die Ziele zu erreichen. Oder Blockade von einfachen und billigen Möglichkeiten (Tempolimit als kleines Beispiel).
 
Naja das Tempolimit ist halt sicher AUCH das Problem inzwischen, dass die Letzte Generation das sehr lange versucht hat mit Straftaten gegen die Bevölkerung zu erpessen, das war halt eine von deren zentralen Forderungen.

Der Staat darf halt nicht den Eindruck erwecken man müsse nur lange genug Straftaten gegen die Bevölkerung verüben dann knickt der Staat schon ein und erfüllt einem seine Wünsche.

Ich denke deshalb wird das nicht mal mehr von SPD und Grünen wirklich ernsthaft angesprochen. Wer sich schwach und epressbar durch Straftaten zeigt wird auch immer wieder so erpresst werden - und das weiss sicher jeder Politiker auch.

Die Energiewende erfordert Konsens und starken Rückhalt in der Bevölkerung von Deutschland weil diese zu einem sicher merkbaren Wohlstandsverlust führen wird, weil einfach der Standort im internationalen Vergleich für Produktion und Industrie deutlich an Attraktivität verliert - da muss die Politk halt extra vorsichtig vorgehen.

Aufgabe der Politk ist doch bei der Energiewende auch aktuell Big Picture, zentrale Probleme bei denen die Hütte lichterloh brennt - also Speicherproblematik, Kosten, Ausbau Netze, Versorgungssicherheit, etc . Um eher symbolischen Kleinkram kann man sich dann hinterher streiten.
 
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Bohnenhans schrieb:
Die Energiewende erfordert Konsens und starken Rückhalt in der Bevölkerung von Deutschland weil diese zu einem sicher merkbaren Wohlstandsverlust führen wird, da muss die Politk halt extra vorsichtig vorgehen.
Ja aber warum geht es denn jetzt stärker an die Substanz? Vielleicht deshalb, weil man einfach mal über ein Jahrzehnt nahezu alles getan hat, um den Status Quo doch noch irgendwie zu erhalten?
Und wir groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es noch teurer wird, wenn wir noch länger warten?

Hochwasserkatastropheschäden 2021 - irgendwas um die 80 Mrd EUR aufwärts. Das Elbehochwasser 2013 lag irgendwo bei 6,7 Mrd EUR. 2002 lagen die Kosten bei 650 Mio EUR.

Der Trend ist eindeutig erkennbar. Es muss da einfach was getan werden. :/

Atomunfälle sind jetzt auch nicht gerade günstig: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/atomunfaelle-schadenskosten-ts-100.html

Und da geht der Trend auch eher nach oben.

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Persönlich wünsche ich mir halt neben Absichtserklärungen, wie wir sie die letzten Jahrzehnte zu Hauf hatten, auch gern mal Taten. Wenn das am Ende dafür sorgt, dass die Wahrscheinlichkeit größer wird, dass mein Kind dadurch saubere Luft atmen kann und das Wasser auch weiterhin primär von oben und nicht auch noch von unten angelaufen kommt, gehe ich das mit. Wenn dadurch dann auch noch die Nachbarskinder profitieren, um so besser.
Das es auch einen gewissen Wohlstandsverlust bedeutet, merke ich selbst ja auch. Aber das Wohl meines Kindes wiegt für mich persönlich halt in dem Punkt schwerer. Wenn ich dann später sagen kann "ich hab es im Rahmen meiner Möglichkeiten versucht" dann ist das für mich mehr wert als ein "war zum Scheitern verurteilt und deshalb hab ich es gar nicht erst versucht".
 
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Ich habe mal diese Statistik genommen die vielleicht andere Bezugsgrössen hat aber das für die Entwicklung vermutlich egal. 2021 hier 40,5 Mrd das ist grob das Doppelte von 2002

Unter Berücksichtigung der Wertentwicklung von Immobilien der extrem gestiegenen und sehr teuren Anforderungen im Immobilienbau, und der ggf. Inflation (falls nicht inflationsbereinigt) glaube ich ist das dann kein grosser tatsächlicher Unterschied vorhanden ist. Egal ob man die Zeitwertklausel oder den Neubauersatz bei Elementarschäden als Grundlage hat.

Ein gleich altes und gleich grosses Haus in einem identischen Ausgangszustand das in 2021 zerstört wird wie in 2002 ist einfach inzwischen das Doppelte wert als vor 20 Jahren und damit der Schaden auch doppelt so hoch - und zwar auch wohl inflationsbereinigt, denn die war sehr lange in den letzen 20 Jahren auch in D sehr niedrig.

Denke dass das ganz grob durchaus hinkommt.

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Ja, das ist da sicherlich auch nicht gerade hilfreich in solchen Fällen.
 
Samurai76 schrieb:
Weil, egal wie du es drehst und wendest, es der Markt richten soll. Aber, wie auch bei E-Fuels für Verbrenner, wenn das CO² freie Produkt auf dem Weltmarkt den dreifachen Preis wie die fossile Alternative hat, regelt der Markt halt nichts. Denn dem Kapitalismus ist Geld verdienen wichtiger als die Umwelt.
Es hat nun mal auch nicht jeder Verbraucher beliebig viel Geld zur Verfügung. Dann muss das CO2-freie oder in der Hinsicht bessere Produkt halt auch wirtschaftlich sein. Oder entsprechend gefördert werden. Aber beim GEG ist die Förderung ja auch nicht mehr sicher nach den letzten Entwicklungen.

Und die Lösung ist garantiert nicht, fossile Alternativen sofort künstlich teurer zu machen (um bei deinem Beispiel zu bleiben, z.B. dann viermal so teuer), damit der Bürger am Ende die Wahl zwischen mehr zahlen (3x) und mehr zahlen (4x) hat.
Nach deiner Aussage müsste man ja nun alle Verbrenner-KFZ massiv verteuern, damit die BEV auch ohne Förderung konkurrenzfähig werden. Ohne Förderung werden die BEV wahrscheinlich demnächst vermehrt zu Ladenhütern.
 
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Zur Energiewende muss man nur wissen: Das EEG hat uns seit der Einführung rund 1.000 Mrd. Euro gekostet. Aktuell können wir rund 5,5 - 6,0 Prozent unseres Primärenergiebedarfes (dazu gehört nicht nur Strom) damit decken. Um also auf 100 Prozent zu kommen, müssen wir vermutlich noch mal 10 Bio. Euro da rein stecken.

Das ist volkswirtschaftlicher Selbstmord und kein Land auf dieser Welt, welches Wohlstand für ihre Bevölkerung schaffen oder erhalten will, wird uns auf diesem Trip folgen.

Die Chinesen bauen Kohlekraftwerke, um die Solarpanele zu fertigen, die dann in Deutschland verkauft werden. 🤡
 
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Der Anteil an EE in China am Strommix ist ja auch nach wie vor sehr gering, daher ist es völlig logisch, dass sie stark ausbauen, weil es bis zu einem gewissen Grad höchst ökonomisch sinnvoll ist. China hat erst im August das Pariser Abkommen (1,5°C Ziel) aufgekündigt. Aus einem Artikel dazu:
"Dennoch machte Peking deutlich, dass sein Energiekonzept von innenpolitischen Erwägungen geprägt sein wird. Das bedeutet: Erst einmal müssen Chinesen und ihre Industrie preiswerte und verlässliche Energie zur Verfügung haben sowie Lebensmittel in ausreichendem Masse."
Ein hoher Anteil EE ist wünschenswert aber die Grenzkosten steigen/der Grenznutzen sinkt je höher der Anteil wird.
Große Speicher und der Transport von EE über extreme Entfernungen sind genauso ein Wunschtraum wie bald markfähige Fusionsenergiekraftwerke.

Vom ZDF:

Forderung: Akw-Leistung bis 2050 verdreifachen​

Die Staatengruppe verlangt, die installierte Leistung der Akw weltweit bis 2050 zu verdreifachen - verglichen mit dem Stand von 2020. Verbreitet wurde die Erklärung durch den US-Klimabeauftragten John Kerry. Zu den Unterzeichnern zählen auch Belgien, Finnland, Japan, Polen, Schweden und die Ukraine, nicht aber Russland und China, die ebenfalls über eine größere Zahl von Atomkraftwerken verfügen.
Kerry verwies auf Aussagen aus der Wissenschaft, wonach Klimaneutralität bis 2050 ohne Atomkraft "nicht erreichbar ist".
 
cbuser01 schrieb:
können wir rund 5,5 - 6,0 Prozent unseres Primärenergiebedarfes
Hier behauptet ein Bericht mit Quellen der Bundesnetzagentur, dass der Wert bei fast 20% für 2021 lag. Und dass der Ausbau derzeit exakt im Plan liegt, sowohl Deutschland als auch EU, wobei auch eine Erhöhung des Zielwertes diskutiert wird.
cbuser01 schrieb:
Das EEG hat uns seit der Einführung rund 1.000 Mrd. Euro gekostet.
Kommt anscheinend auf die Betrachtung bzw. die Differenzierung der Geldströme des EEG-Kontos. Hiernach lagen die Kosten zw. 2000 und 2020 bei ~388Mrd€, 2021 bei ca. 42,5Mrd. Aus dem EEG-Konto flossen im gleichen Zeitraum nur 288Mrd€ ab. Weiß nicht, wo deine bisherige Bil€ herkommt. Dazu wird scheinbar immer vergessen, die nicht notwendigen Anpassungen gegen die Kosten zu rechnen. Oder andere, zu erwartende Kostensenkungen. Schnelle Energiewende bis 2050 senkt Kosten um zwölf Billionen Euro, und danach habe ich nicht ml ansatzweise gesucht.

Zusatz: Wenn wir weitere 30Mrd€/Jahr zu den 390Mrd€ rechnen, landen wir bei 1140Mrd€. Passt dann fast auf die genannten 1000Mrd€.
Zusatz 2: Bei der Endenergie und die Anteile darf man nicht vergessen, die Effizienzgewinne bei der Umstellung mit zu betrachten. Wie beim heizen statt z.B. Jährlich 20000kWh als Öl oder Gas durch 7000kWh Strom. Kraftstoff zum fahren genauso, statt 60 oder mehr kWh als Diesel nur 25kWh auf 100km. Plus nicht gemachte Produktion für den Sprit und Diesel, sind auch noch mal 2,5kWh auf den Liter, also ca. 15kWh extra auf 100 km.
 
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Das sind aber doch nicht die wahren Kosten der Energiewende die kommen in vielen Ecken z.b. muss D für seine Energiewende seine Netze massiv umbauen statt nur instand zu halten - und das zahlt natürlich der Verbraucher.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Netzentgelte-fuer-Stromkunden-steigen-massiv-article24516210.html

Bald - es dauert noch ein paar Jahre - zahlt ein Deutscher Verbraucher nur dafür dass die Netze für die Energiewende umgebaut werden genausoviel wie andere für den gesamten Strom.... obwohl der Staat auch hier bereits Mrd aus Steuern - die auch von den Deutschen kommen - dazuschiesst

Was die Backupkraftwerke kosten.....? - was Speicher kosten werden?.... immerhin Redispatch weiss man - auch das ist auf dem Weg nach oben.
 
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Persönlich würde ich ja gern den Biodiesel für den LKW Verkehr zugelassen sehen. Der spart ja auch schon massiv viel CO2 ein. Mal sehen, ob der nich doch noch die Zulassung bekommt. Evtl funktioniert der mittelfristig auch für Containerschiffe. Das wäre dann richtig nice.
 
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