Auch ein sehr spannender Artikel, auch wenn einige die kommerzielle Nutzung vermutlich nicht mehr mitbekommen werden. 
Spektrum: Wie entsorgt man einen Kernfusionsreaktor?
Spektrum: Wie entsorgt man einen Kernfusionsreaktor?
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Erst letzte Woche las ich in einem Bericht von Waisenkindern aus dem Dorf Narodytschi, das sich heute noch am Rande der Sperrzone befindet. Demnach ist in der Gegend die Infrastruktur zusammengebrochen, gibt es dort eine hohe Arbeitslosigkeit und wer es sich leisten konnte, hatte die Gegend schnell verlassen. Zurück blieben die Ärmeren. Viele Kinder sind Waisen, weil ihre Eltern früh an Krebs sterben. Darin steht fast beiläufig auch, dass sich die Menschen dort von verstrahltem Gemüse aus Eigenanbau ernähren. (Wahrscheinlich mangels Alternativen.) Die Atomkatastrophe von Tschernobyl liegt inzwischen ca. 38 Jahre zurück...Fu Manchu schrieb:Das ist - meine ich - bei allen für und wider - das eigentliche Gegenargument. Fall/wenn etwas passiert, sind die Folgen, die sich aus einem Unfall ergeben, so lang- und schwerwiegend, dass diese Technik nicht weiterverfolgt werden sollte. Alleine die Aussicht darauf, dass ganze Landstriche unbewohnbar werden, ist Grund genug. In Tschernobil/Pribjat war das eine relativ dünn besiedelte Region bzw. eine kleinere Stadt.
Das sollten Verbraucher schon seit mehreren Jahren, denn da wurde der Fahrplan beschlossen. Nächstes Jahr wird die CO² Steuer auf 55€/t angehoben, ab 2026 wird umgestellt auf ein anderes System. EU-weit wird dann für alle der CO² Zertifikatshandel Pflicht. Der aktuelle Preis an dieser Börse liegt derzeit bei rund 100€/t und wird vermutlich die nächsten Jahre eher nicht sinken, da die EU plant, das CO² Kontingent immer weiter zu reduzieren (kleinere Menge auf gleichen Verbrauch = steigender Preis).ThomasK_7 schrieb:Wir Verbraucher werden also mit steigender CO2-Steuer kalkulieren müssen
Wo wird der seit 20 Jahren geplante (und eingepreiste) Umbau teuerer, Beispiele? Das einzige, was derzeit Konsequent steigt, sind die Regelungskosten (Redispatch und Lieferausfälle für Windparks). Die könnten aber gut eingefangen werden, wenn Bayern auch mal Windkraft ausbaut. Aber nein, sie regen sich lieber über zuwenig Gaskraftwerke im Süden (nach der neusten Planung) auf. Es wären aber nicht zu wenig, wenn in Bayern auch ein paar Windräder mehr aufgestellt würden und die beiden dicken Leitungen aus dem Norden fertig sind. Aber genau diesen Strom möchte der Süden anscheinend nicht haben, Wir sollten den Strommarkt in Deutschland tatsächlich aufteilen, wenn sich eine Region so lang und standhaft gegen den Ausbau stemmt. Sollen sie doch die Folgekosten ihrer Entscheidungen gefälligst selber zahlen und nicht dem Norden aufs Auge drücken!ThomasK_7 schrieb:Auch der noch teurere Netzumbau
Dafür gibt es Rechenbeispiele, hier ist z.B. eines für ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 15.000 kWh Erdgas jährlich.ThomasK_7 schrieb:Wir Verbraucher werden also mit steigender CO2-Steuer kalkulieren müssen. Ich kann im Moment nicht abschätzen., um welchen Betrag diese zusätzliche Umlage den CO2-Preis ansteigen lassen wird.
Das klingt so, als wenn der Wasserstoff gebunden ist und mittels Fracking (oder eine Art davon) gewonnen werden kann. Würde ich nicht als unweltfreundliche Lösung erachten.drago-museweni schrieb:Wasserstoff aus dem Boden ...
Eine deutlich einfachere Methode wäre es das CO² aus den Abgasen von Gaskraftwerke dazu zu nutzen um Algen zu züchten und daraus Biogas zu machen was wieder zur Energieerzeugung genutzt werden kann.drago-museweni schrieb:Wenn ja wär das eine Möglichkeit den Erdgasverbrauch zu senken etz.
Und selbst wenn es so sein sollte, sein Standpunkt ist völlig legitim, der Umkehrschluss ist jetzt aber nicht automatisch Neubau von AKWs. Deren Probleme verschwinden nicht magisch.1Justin schrieb:Nachfolgendes Zitat wird das linksgrüne Narrativ gar nicht gefallen:
Wenn es deutlich einfacher ist warum gibt es dann bisher noch nicht, solche Systeme wurden schon vor Jahren vorgestellt, und man hätte das leicht umsetzen können wenn es so einfach wäre, bis auf kleine Versuchsanlagen.ModellbahnerTT schrieb:Eine deutlich einfachere Methode...
Und dann Atomstrom? Srsly?1Justin schrieb:preisgünstigen Strom
Mit 523 Ja- zu 92 Nein-Stimmen hat der Bundestag am Donnerstag, 1. Dezember 2022, den Gesetzentwurf von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zur Beschleunigung des Braunkohleausstiegs im Rheinischen Revier (20/4300) gebilligt.
Der Anreiz bzw. der Wille sowas im großen Stil umzusetzen ist bei unserem Vorschriftenwald ist nicht vorhanden. In Piestreriz wo man Düngemittel und Adblue hergestellt hat ging es auch das man CO² für verschiedene Anwendungen abgetrennt hat um es dann weiterzuverwenden.drago-museweni schrieb:Wenn es deutlich einfacher ist warum gibt es dann bisher noch nicht, solche Systeme wurden schon vor Jahren vorgestellt, und man hätte das leicht umsetzen können wenn es so einfach wäre, bis auf kleine Versuchsanlagen.