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NewsPläne zur Alterskontrolle in der EU: Analyse sieht VPNs als Problem bei Durchsetzung
Eine Analyse des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments sieht VPN-Dienste als mögliches Problem für die von der EU geplante Alterskontrolle, weil sie von Kindern und Jugendlichen damit leicht umgangen werden kann. Ein Verbot von VPN-Angeboten steht derzeit allerdings nicht zur Debatte.
Wer dem Wissenschaftlichen Dienst da wohl diesen hirnverbrannten Standpunkt verordnet hat? Normalerweise kommt von diesem ja eigentlich nicht so ein Stuss.
Es ist einfach nur noch zum heulen, wie man die EU immer dummdreister zu China 2.0 umbauen will...
Mal sehen wie lange das so bleibt bzw. wie lange es dauert, bis das von bestimmten Politischen Lagern doch gefordert wird. Unter dem Deckmantel des "Kinderschutzes" wurden ja schon ganz andere Dinge beinahe beschlossen, wie z.B. die Chatkontrolle, ein Verbot von VPN-Diensten (oder auch der Zwang für VPN-Dienstleister, alles zu loggen) wäre da nicht weit hergeholt.
Merke: Es geht insbesondere dann nicht um Kinder, wenn es überall heißt, dass es um Kinder geht. Das merkt man daran, dass dort, wo es wirklich um Kinder geht (Kitas, Schulen, eine lebenswerte Zukunft), plötzlich niemand mehr darüber spricht, denn dort wäre es ja finanziell unangenehm für die alte Elite.
Finde ich irgendwie ironisch, dass immer vor China und Überwachung gewarnt wird, wir aber hier mit Eiltempo drauf zusteuern.
Aber gut, denk doch einer an die armen KINDER...
Verantwortung an Eltern übertragen ist halt auch Lava, frage mich wie unsere Generation es überlebt hat ohne all den Kinder"schutz"
Was mich inzwischen sehr stört, ist das Fakt, dass man als deutscher über 60 Jahre alter Mensch auf Steam kein einziges 'Adult Game' kaufen kann.
Und ich glaube, dass hat mit der nicht existenten Alterskontrolle zu tun.
Exakt dieses Bedenken hinsichtlich der Umgehung via VPN hatte ich vor Monaten schon mal in einem Thread hier geschrieben. Ein Verbot würde lediglich dafür sorgen, dass der Konsum stattdessen unter der Hand läuft. Dann traut man sich als Kind / Jugendlicher erst recht nicht mit seinen Eltern über Gesehenes zu sprechen. Es bringt viel mehr mit den Heranwachsenden in den offenen Austausch zu gehen und die Inhalte für sie sachlich einzuordnen bzw. generell aufzuklären was die Funktionsweise der Algorithmen angeht etc.
Vielleicht ist es auch einfach kein Stuss sondern eine Tatsache, dass Anonymisierungsdienste für die hier geforderten Identity Nachweise etc. ein Problem darstellen. Das kann man ja als Tatsache erstmal so stehen lassen.
Das es trotzdem gute Gründe für solche Dienste gibt, steht auf einem anderen Blatt.
Und um es herauszufinden reicht googlen. Dann weißt du auch woran es tatsächlich liegt.
@news
Naja. Also einen VPN bei der Altersüberprüfung zu verbieten...dann können Lehrer ihren Schülern sagen die nächste Klausur wird zu Hause gemacht, aber bitte nicht spicken! Wird man sich selbstverständlich dran halten...
nein hat sich nicht ... du hast bestimmt paar NULLEN vergessen
Es ist schlimm wenn man bedenkt was danach noch alles dann nach der Alterskontrolle kommen könnte: Identitätskontrolle und dann vielleicht noch Zugriffsberechtigungskontrolle - alles nur wegen den armen Kindern. Mit denen wurde ja schon für die Vorratsdatenspeicherung Werbung gemacht.
Frage mich noch immer wie man (zumindest in Deutschland) als Minderjähriger überhaupt einen Internet-Vertrag bekommen kann. Hardware und Zugang kommt idR. über Dritte (z.B. Eltern) und da gibt's einfach eine Aufsichtspflicht des Anschlussinhabers. Als Fahrzeughalter hafte ich idR. auch wenn Unbefugte/Kinder mit meinem KFZ eine Spritztour machen.
Insofern vorgeschobener BS für die Identifizierungspflicht im Internet.
Wer dem Wissenschaftlichen Dienst da wohl diesen hirnverbrannten Standpunkt verordnet hat? Normalerweise kommt von diesem ja eigentlich nicht so ein Stuss.
Wie wär's, wenn du einfach nochmal in Ruhe den Artikel liest, statt zwanghaft den ersten Post absetzen zu müssen. Der Wissenschaftliche Dienst hat sachlich und komplett wertfrei analysiert, wo die Probleme für eine Alterskontrolle im Internet liegen und das sind nun mal ohne Zweifel VPNs. Der Wissenschaftliche Dienst hat keine Gesetzesvorhaben bewertet oder gefordert. Es wird auch explizit von einem VPN-Verbot abgeraten. Also der einzige "Stuss" hier kommt von dir.
Termy schrieb:
Es ist einfach nur noch zum heulen, wie man die EU immer dummdreister zu China 2.0 umbauen will...
Mal schauen, wann der erste Politiker vorschlägt, VPNs zu verbieten und alle Daten müssen durch einen Prüfserver gehen. Wer sich nicht daran hält, 100.000€ für jeden Verstoß. Internet nur gegen Ausweis + App für einen 1x Token Zugriff für die Dauer der Verbindung. Suchverläufe werden zentral in der Cloud zur Prüfung gespeichert.
Wo wäre jetzt das Problem die VPN Anbieter einfach das anonyme Wallet abfragen zu lassen wenn der Account erstellt wird? (Und für Bestandsuser halt einmalig sobald die Regel gilt)
Dann sind die Nutzer alt genug und gut ist. Dafür muss man nicht viel regeln.
Wer das nicht macht bekommt halt einen Hinweis das er von einer Blacklist an Seiten ausgeschlossen ist bist er das macht. Die Liste müsste dann die Politik pflegen wir wollen es ihnen ja nicht einfach machen.
Das ist technisch nahezu unmöglich umsetzbar. Es gibt hundert legitime Anwendungsfälle für VPNs wie allein jeder im Homeoffice wissen dürfte.
Aber gut, Zensursulas Stopp-Schilder damals waren auch in Sekunden umgangen für jeden, der wollte. Das hält einen " um die Kinder besorgten" Politiker im Rentenalter nicht auf.
Wenn ein Kind, um den Altersnachweis zu umgehen, VPN einsetzt, dann hat es den Beweis eigentlich auch schon erbracht.. Es ist Aufgabe der Eltern, sowas einzustellen, da sollte sich der Staat nicht einmischen.
Jetzt mal ehrlich, VPN zu beschränken kann doch nicht ernsthaft eine Option sein? Wo leben wir? Nordkorea? China?