Benzer schrieb:
hm.. aus dem bauch heraus dresdener... ist halt älter und größer.
Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen ist das Eine, vermeintliches Wissen zu postulieren etwas ganz anderes, beim nächsten Mal sag' wenigstens gleich, dass du nur geraen hast!
Citibank: Gründung 1812,
Dresdener Bank: Gründung 1872.
Die Citigroup ist einer der größten Finanzdienstleister der Welt, allerdings wurde das deutsche Geschäft im Juli für 4,9 Milliarden von Crédit Mutuel gekauft - die hatten ende 2007 knapp 60.000 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von 550 Mia. Euro.
Die Dresdener hatte 26.000 Mitarbeiter und ca. 500 Mia. Euro Buchwert.
Richtig ist, dass die Dresdener von der Commerzbank gekauft werden soll, in dem Zusammenhang ist zu erwarten, dass gerade im mittleren Management viele Stellen wegfallen. Das Fillialnetz soll sogar zu größeren Teilen übernommen werden, aber viele Verwaltungsinstitutionen werden nach der Fusion doppelt vorhanden sein, wobei unweigerlich viele Köpfe rollen werden.
Kurz- und mittelfristig könnte ich mir daher vorstellen, dass die Aufstiegschancen bei der Citibank (die wohl auch nciht mehr lange so heißen wird hier) größer sind, allerdings habe ich keine Informationen, welche Restrukturierungsmaßnahmen hier ggf. geplant sind. Im Gegensatz zur Commerzbank hat der Käufer der Citi allerdings noch kein eigenes Fillialnetz in D, so dass ich da tendentiell optimistischer wäre...