Glasfaser kommt ins Haus (schwierige Entscheidung)

rezzler schrieb:
Trotzdem weniger als 90% von der beworbenen Maximalrate. Also kannst du mindern.
Klar...was soll ich mit 100MBit? 200MBit sind trotzdem noch doppelt so schnell
rezzler schrieb:
Willst du jeden Kunden zu 10G-Mindestbandbreite verdonnern? Wenn die Kunden nicht nachfragen oder unter zu wenig Bandbreite leiden ist es halt so. Zugegeben fehlen auch mir ernsthafte, massenkompatible Gründe für Anschlüsse jenseits 1G. Auch wenn es natürlich schön ist, wenn man sie haben kann.
Wozu? Einfach das buchen, was einem reicht, ich verstehe das Problem nicht, was ihr daraus macht.
Mir ging es bei der ganzen Sache um die geteilte Glasfaser, die auf absehbare Zeit dann wieder nicht ausreichen wird.
Vielleicht seid ihr anders, aber wenn ich solche Infrastruktur in meinem Haus plane, dann rechne ich mit mehr als dreißig Jahren Laufzeit...
rezzler schrieb:
50 MBit/s für 40€ und 25G für 70€/Monat?
Entweder so, oder einfach:
20€ 50MBit
30€ 100MBit
40€ 250Mbit
50€ 500MBit
60€ 1GBit
70€ 2,5GBit
80€ 5GBit
90€ 10GBit
200€ 25GBit

Mal ein Beispiel
Schrotti schrieb:
Warum der cut bei 1 Gbit/s im Down bei Glasfaser? Warum keine 2000/300 oder wenigstens 1500/500?
Oder noch besser lass den Kunden wählen und fertig.
Meine Rede, bin ich hier aber wohl der einzige, der das so sieht... Das wäre ein prima Testballon, was die Kunden so buchen würden.
rezzler schrieb:
Wäre wohl technisch kompliziert/aufwändig, da 1000 Profile für diverse Down/Up-Ratio anzulegen.
Nein, ist ja alles eh digital.
Oder einfach:
Biete eine Bandbreite symmetrisch an, zB 500MBit und der Kunde kann das jederzeit selber festlegen, welches Verhältnis er haben will. GFast soll sowas ja können
Web-Schecki schrieb:
Wenn das so einfach ist, dann mach es doch: Gründe deinen Anbieter, baue aus, und biete kleine & günstige Tarife an.
Warum ich? Es gibt genug Anbieter, die das könnten. Ich müsste erstmal jahrelang studieren, um Ahnung zu haben, was ich den Kunden ohne schlechtes Gewissen anbieten kann. Sowas ist ja nicht überall Vorraussetzung...
Web-Schecki schrieb:
Es geht darum, dass Person X keinen Glasfaseranschluss will, weil sie ihre E-Mails auch per ADSL abgerufen bekommt.
Ja egal, dafür gibt's doch mittlerweile die Zwangsbeglückung. Immer noch: wer nicht will, Bucht einfach nicht und fertig
 
AGB-Leser schrieb:
Klar...was soll ich mit 100MBit? 200MBit sind trotzdem noch doppelt so schnell
Du kannst auch den 250er-Tarif für 5€ weniger haben.
AGB-Leser schrieb:
Wozu? Einfach das buchen, was einem reicht, ich verstehe das Problem nicht, was ihr daraus macht.
Eben. Und da sind 10G/25G einfach weit vom Bedarf entfernt.
AGB-Leser schrieb:
Mir ging es bei der ganzen Sache um die geteilte Glasfaser, die auf absehbare Zeit dann wieder nicht ausreichen wird.
Vielleicht seid ihr anders, aber wenn ich solche Infrastruktur in meinem Haus plane, dann rechne ich mit mehr als dreißig Jahren Laufzeit...
Die Glasfaser im Haus wird ja nicht schlechter deshalb und was der Anbieter draußen unternimmt, um deine Leistung anzuliefern, kann dir ja egal sein.
AGB-Leser schrieb:
Entweder so, oder einfach:
20€ 50MBit
30€ 100MBit
40€ 250Mbit
50€ 500MBit
60€ 1GBit
70€ 2,5GBit
80€ 5GBit
90€ 10GBit
200€ 25GBit

Mal ein Beispiel
Die unteren Tarife dürften daran scheitern, dass das verlegten der Leitung durch weniger Bandbreite nicht günstiger wird.
AGB-Leser schrieb:
Meine Rede, bin ich hier aber wohl der einzige, der das so sieht... Das wäre ein prima Testballon, was die Kunden so buchen würden.
Man kanns ja anhand der Buchungen vom Giga-Tarif etwas erahnen. Nein, ich kenn die Buchungszahlen davon nicht.
AGB-Leser schrieb:
Nein, ist ja alles eh digital.
Heißt nicht, das es einfach ist. Könnte man natürlich im Telekom-Style eine Ebene höher beim PPPoE lösen, falls man das noch nutzt.
AGB-Leser schrieb:
Oder einfach:
Biete eine Bandbreite symmetrisch an, zB 500MBit und der Kunde kann das jederzeit selber festlegen, welches Verhältnis er haben will. GFast soll sowas ja können
Ja, meines Wissens aber nur für alle Kunden einer DPU auf einmal, nicht individuell.
AGB-Leser schrieb:
Warum ich? Es gibt genug Anbieter, die das könnten.
Scheinbar nicht, sonst würden sie sich ja das Geld holen.
AGB-Leser schrieb:
Ich müsste erstmal jahrelang studieren, um Ahnung zu haben, was ich den Kunden ohne schlechtes Gewissen anbieten kann. Sowas ist ja nicht überall Vorraussetzung...
Das braucht aber auch kein jahreslanges Studium, das braucht eher einen guten Kaufmann und etwas technisches Verständnis.
 
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Den 250er der Telekom habe ich gehabt. Es lief gut, am Anfang, dann kamen die Störer die den ganzen Vectoring Verbund regelmäßig ins Wanken brachten (durch alte Fritzboxen oder China Netzteile).

Bei mir daheim waren dann diverse Mess und Prüf Ingenieure, alle direkt von der Telekom, aber keiner konnte den Störer finden bzw. die TAL stabilisieren. Ich habe dann aufgegeben und dann PYUR Kabel Internet bestellt.
Den VDSL 250er-Anschluss (Fritze 7590) hab ich dann auf 100 Mbit downgegradet und mit dem Anschluss abgeschlossen.

So sah das damals aus!

spektrum_10_01_2021.jpg

statistik_24h.jpg

Was will man mit so einem Anschluss der alle paar Stunden die Verbindung verliert. Jetzt fliegt der Telekom Anschluss komplett und ich rette meine Rufnummern.

Ich habe einfach keine Lust mehr der Telekom jeden Monat über 50 Euro für den Müll in den Hals zu werfen!
Bei Vodafone bekomme ich stabil 1 Gbit/s für 39,99 Euro.
 
AGB-Leser schrieb:
Ich habe im Rechner solche Schnittstellen. Und jetzt?
10Gbit/s im Rechner? was soll das sein? was macht man als Privatperson damit? Was sollen diese Nebelkerzen "ich habe sowas im Recher" - es gibt Autos die haben 500 PS unter der Haube, und braucht man es ?
 
Ezeyer schrieb:
Das ist ja nicht sein Argument. Natürlich ist der Nutzen für normale Internetnutzer begrenzt. Er meint ja aber, dass man es einfach anbieten könne, und wer will, kann es dann buchen.
Was er partout nicht versteht sind die Investitionskosten, die dafür nötig sind und die den ganzen Glasfaserausbau, der ja jetzt oft schon am Rande der Wirtschaftlichkeit stattfindet, komplett unrentabel macht. Ob du 10 Mbit/s oder 10 Gbit/s buchst, ist für die laufenden Kosten des Anbieters wahrscheinlich ein Unterschied hinter dem Komma. Wenn er auf seinem Netz aber 10 Gbit/s-Tarife verkauft, muss es entsprechend ausgebaut sein und die aktive Technik muss vorgehalten werden. Das macht es schon teurer, auch wenn niemand den Tarif tatsächlich bucht.

In Zukunft kann man natürlich auch auf passiven Netzen mehr als 1 Gbit/s anbieten. Geht ja heute schon...
 
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rezzler schrieb:
kannst auch den 250er-Tarif für 5€ weniger haben.
Habe ich versucht, wird man gleich abgewimmelt. Das war mir der Eiertanz nicht wert. Entweder 100MBit oder 200MBit zum Preis zum 250er
rezzler schrieb:
Eben. Und da sind 10G/25G einfach weit vom Bedarf entfernt.
Wer sagt das? Testet doch einfach mal. Vielleicht kann man ja 2GBit als nächste Stufe machen
rezzler schrieb:
Die Glasfaser im Haus wird ja nicht schlechter deshalb und was der Anbieter draußen unternimmt, um deine Leistung anzuliefern, kann dir ja egal sein.
Leider ja, wenn die Netzstruktur die falsche ist
rezzler schrieb:
Die unteren Tarife dürften daran scheitern, dass das verlegten der Leitung durch weniger Bandbreite nicht günstiger wird.
Das stimmt in den ersten Jahren durchaus ja, aber Kabelinternet ist ja schon lange "abbezahlt". Da könnte man das auch machen
rezzler schrieb:
Man kanns ja anhand der Buchungen vom Giga-Tarif etwas erahnen. Nein, ich kenn die Buchungszahlen davon nicht.
Vielleicht ist den Kunden der Sprung von 300MBit zu 1000MBit auch etwas zu viel/teuer
rezzler schrieb:
meines Wissens aber nur für alle Kunden einer DPU auf einmal, nicht individuell.
Was bei einer Direktverbindung zur Vermittlungsstelle ja nicht der Fall wäre.
rezzler schrieb:
Scheinbar nicht, sonst würden sie sich ja das Geld holen.
Wie sehr, sieht man ja grade beim Sprit. Angebot und Nachfrage eben. Nur anders herum
rezzler schrieb:
Das braucht aber auch kein jahreslanges Studium, das braucht eher einen guten Kaufmann und etwas technisches Verständnis.
Leider habe ich kein Talent als Händler...naja, ist wohl genetisch bedingt
Schrotti schrieb:
So sah das damals aus!
Das sieht wirklich komisch aus. Bei mir sieht das wesentlich stabiler aus und läuft vor allem ohne Probleme. Genug Reserve ist vorhanden, es wird nur nicht freigegeben
Ezeyer schrieb:
10Gbit/s im Rechner? was soll das sein? was macht man als Privatperson damit? Was sollen diese Nebelkerzen "ich habe sowas im Recher" - es gibt Autos die haben 500 PS unter der Haube, und braucht man es ?
Das wurde damals auch gesagt, als GigaBit rauskam. Ist für private mittlerweile kein Hexenwerk mehr und immer mehr Bords haben sogar RJ45 mit 10GBit. Ich nutze dafür aber optische Leitungen, weil die Netzwerkkarten damals zuviel Strom dafür gebraucht haben
Web-Schecki schrieb:
Was er partout nicht versteht sind die Investitionskosten, die dafür nötig sind
Ich verstehe das partout gut, es ist aber möglich, wird nur nicht gemacht. Auch nicht versucht. Andere Länder machen das auch vor
 
AGB-Leser schrieb:
Leider ja, wenn die Netzstruktur die falsche ist
Solange die bestellte Leistung kommt ist doch alles schön? Und gerade in Deutschland hat man doch gute Rechte, falls nicht,
AGB-Leser schrieb:
Das stimmt in den ersten Jahren durchaus ja, aber Kabelinternet ist ja schon lange "abbezahlt". Da könnte man das auch machen
Auch ein Kabel-Netz will unterhalten und erweitert/segmentiert werden.
AGB-Leser schrieb:
Vielleicht ist den Kunden der Sprung von 300MBit zu 1000MBit auch etwas zu viel/teuer
Kann sehr gut sein, aber dann stellt sich die Frage nach 2G oder 5G auch nicht mehr.
AGB-Leser schrieb:
Was bei einer Direktverbindung zur Vermittlungsstelle ja nicht der Fall wäre.
Die es aber nicht gibt. Und das Problem der flexiblen Geschwindigkeitswahl kann man ja anderweitig lösen, wie Telekom zeigt.
AGB-Leser schrieb:
Wie sehr, sieht man ja grade beim Sprit. Angebot und Nachfrage eben. Nur anders herum
Verstehe nicht, was Spritpreise/Energiepreis mit Festnetz-Internet zu tun haben?
AGB-Leser schrieb:
Leider habe ich kein Talent als Händler...naja, ist wohl genetisch bedingt
Ich auch nicht, aber verstehe (ansatzweise) die nötigen Schritte und Techniken. Würde mir trotzdem kein eigenes Netz aufbauen wollen, die goldenen Zeiten sind da durch.
AGB-Leser schrieb:
Ich verstehe das partout gut, es ist aber möglich, wird nur nicht gemacht. Auch nicht versucht.
Es gibt ja durchaus Anbieter mit 5G-Tarifen oder 10G, auch in Deutschland. Weshalb es die nicht in die Fläche schaffen kann ich nur spekulieren, aber sprudelnde Gewinne macht hier in D ja kein Anbieter.
 
rezzler schrieb:
Kann sehr gut sein, aber dann stellt sich die Frage nach 2G oder 5G auch nicht mehr.
Weil es, vor allem zu einem guten Preis, ja keine Angebote gibt. Ich würde 2G für 60€ oder vielleicht 70 durchaus mal testen. Aber nicht mit den verfügbaren 50MBit Upload...
rezzler schrieb:
Verstehe nicht, was Spritpreise/Energiepreis mit Festnetz-Internet zu tun haben?
EIn Beispiel, wie gut Wettbewerb funktioniert... Die Tarife kosten ja nicht umsonst fast überall das gleiche
 
AGB-Leser schrieb:
Beispiel, wie gut Wettbewerb funktioniert... Die Tarife kosten ja nicht umsonst fast überall das gleiche
Wobei im Festnetz halt alle am Markt beteiligten Firmen für alle ihre nötigen Teile/Arbeiten verschiedene Firmen/Dienstleister zur Auswahl haben und trotzdem es keinen Preisbrecher (mehr) gibt. Irgendwann ist eben die Grenze nach unten erreicht.

In der Hinsicht war der CableMax für 40€/Monat von Vodafone vielleicht kontraproduktiv :D
 
39,99 ist mein dauerhafter Preis bei Vodafone für den 1 Gbit/s Cablemax.
 
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