So, letzte Nacht hab' ich den Drucker rückgabereif bzw. -fertig verpackt, also möglichst so, wie ich ihn bekommen/gekauft hatte, und ihn heute, Samstagfrüh, wieder zu Lidl zurückgebracht.
War gar nicht so einfach, alles möglichst wieder so herzurichten bzw. zu verpacken, wie es war, aber ich hab's recht gut hinbekommen.

Die Patronen hatte ich sicherheitshalber herausgenommen und gut mit Tesa etc. abgeklebt, in die Original-Plastikverpackungen reingetan, diese zusätzlich gesichert etc. Zunächst beobachtete ich die Patronen noch, ob sie evtl. auslaufen, aber es lief nichts aus. Gott sei Dank.
Klein wenig Tintenreste waren im Druckkopf erkennbar, aber das ist wohl unvermeidlich.
Hab' sämtliche Testausdrucke (ca. 8 Seiten) in den Karton mitreingetan. Mit entsprechenden handgeschriebenen Infos. Damit die Techniker gleich Bescheid wissen, was los war.
2 Testausdrucke habe ich sogar der Dame an der Kasse in die Hand gedrückt, damit auch die wissen, was los war/ist.

Es hat sie aber so gut wie nicht interessiert, sie nahm den Drucker direkt, problemlos zurück und gab mir das Geld zurück.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass dieses Epson-Modell bereits an sich bzw. generell enttäuschend war, also nicht nur wegen des miserablen, untragbaren Drucks ...
Und zwar war bereits die Einrichtung sehr lästig, bspw. extrem umständlich, um den allerersten Testausdruck zu aktivieren. Man musste total kompliziert 10 Sekunden lang irgendwelche Tasten am Drucker gedrückt halten etc. Das klappte bei mir erst nach mehreren frustrierenden Versuchen ...
Siehe bspw. auch hier, das
Einrichtungsvideo.
Was aber auch scheiße war und mir erst beim Auspacken aufgefallen war, war, dass der Drucker nicht mal ein Display(!) hatte ... Aber zur Not hätte ich mich damit schon abgefunden bzw. mich daran gewöhnt, wenn er anständig gedruckt hätte ...
Wie er kopiert bzw. gescannt hätte, hab' ich nicht mal herausgefunden bzw. nicht mal getestet, weil es eh Zeitverschwendung gewesen wäre, da ja bereits nach wenigen Testdrucken klar war, dass er ohnehin zurückgehen wird müssen ...
Was aber auch scheiße und sehr lästig war, war die Art, wie man die Scaneinheit öffnete, um an den Druckkopf ranzukommen bzw., um Patronen ein- und auszubauen ...
Und zwar war bzw. ist hier ganz links so eine blaue Plastikstange verbaut, und wenn man die Scaneinheit wieder schließen wollte, musste der gesamte Drucker mit einer Hand mühsam festgehalten werden, damit er nicht verrutscht, und mit der anderen Hand musste man ganz umständig an zwei Stellen, somit zwei Mal, diese blaue Stange innendrin entsprechend lösen, damit die Scaneinheit schließt ... Allein, um diesen komplizierten und mühsamen Mechanismus bzw. um die generelle Vorgehensweise zu kapieren, dauerte eine gewisse Zeit bzw. bedurfte mehrerer Tests bzw. Versuche ...
So etwas Ähnliches bzw. diese blaue Stange hat zwar der Epson XP 3200 auch, hier ist es aber viel besser konstruiert bzw. gelöst: Hier muss man den Drucker nicht mit einer Hand festhalten und mit der anderen Hand die Stange mühsam loslösen, sondern hier hält man den Drucker in diesen Fällen bequem mit beiden Händen links und recht fest und bewegt die Scaneinheit zweimal nach unten, sodass sie dann bequem von alleine schließt ...
Ich gehe also davon aus, dass der sehr niedrige Preis von rund 40,00 EUR wohl auch dem fehlenden Komfort beim Öffnen/Schließen der Scaneinheit sowie dem fehlenden Display geschuldet war.
Denn ein Drucker darf ja nicht billig sein, weil er nicht ansatzweise anständig drucken kann, das kann's ja wohl nicht sein.
Die Software war hingegen OK.
Keine Ahnung somit, wo der Fehler war, aber vielleicht lag's auch am sehr niedrigen Preis.
Aber defekte bzw. nicht funktionsfähige Drucker dürfen die ja nicht verkaufen, unabhängig vom Preis. Sondern etwaige Abstriche müssen dann eben an anderen Stellen da sein.
Seit 2018 hab' ich hier noch den Epson XP 342 rumstehen, der kostete damals 55 EUR (bei Penny vor Ort gekauft). Lief jahrelang (ca. 5-6 Jahre lang) sehr gut, seit einiger Zeit bin ich aber mit dem Schwarzdruck nicht mehr ganz zufrieden (leicht lückenhaft, trotz Reinigung; allenfalls muss die optimale Qualitätsstufe eingestellt werden, um das zu umgehen; was aber bei Kopien ja nicht nutzt, denn hier ist eine entsprechende Qualitätseinstellung leider nicht einstellbar), deswegen steht er bei mir noch rum als Zweitdrucker bzw. "Notfall"-Drucker. Vielleicht verpasse ich ihm aber demnächst mal testweise Patronen von einem anderen Anbieter, vielleicht läuft's dann besser.
Seit 2 Jahren habe ich den Epson XP 3200, für rund 65,00 EUR im Kaufland gekauft und bin bis heute mit ihm sehr zufrieden. Generell gute Handhabung, schönes, übersichtliches, praktisches Display und druckt super. Wohlgemerkt mit billigen Alternativpatronen.
Den Epson XP 2205 würde ich aber nicht nochmal haben/testen wollen. Insbesondere wegen der Handhabung, äußerst nervigen Einrichtung, des fehlenden Displays sowie natürlich wegen der Enttäuschung.
In Zukunft wohl am besten wieder Epson-Drucker ab der Preisklasse ca. 60,00 EUR.
