Erfahrungsbericht Chiptausch Canon-Patronen

Piepflitze

Cadet 4th Year
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Hallo zusammen,

ich habe gerade die Qual der Wahl zwischen dem Canon Pixam MX860 und dem HP OfficeJet Pro 8500. Da die beiden Geräte ähnlich gut sind, stellt sich jetzt die Frage nach den Verbrauchskosten. Mit Originalpatronen ist der HP deutlich günstiger, für den Canon gibt es hingegen reichlich Alternativpatronen, meist jedoch ohne Chip.

Daher hätte ich gerne Erfahrungsberichte, ob der Umbau der Chips tatsächlich so einfach ist, wie die Anleitungen der Hersteller versprechen.

Vielen Dank im voraus!
 
Wir sind im Besitz eines Canon MP540 als die Orginalpatronen aufgebraucht waren hab ich mir im Internet
"andere" geholt mit chip ;) kosten gerade mal 1/3 allerdings kann ich noch nich sagen wie lange diese halten aber sind schon einige Zeit in Betrieb. Die Druckquali is auf jeden fall nicht schlechter geworden. patronen komplett ohne Chip kostens nur ein wenig mehr daher lohnt nach meiner meinung der selbsteinbau nicht ^^
 
Nachgebaute Tintenpatronen - die Einen sagen ja, die Anderen Nein. Habe seit längerem nur noch Orginal Patronen im Einsatz meines Canon IP4500. War mit den nachgebauten Patronen nie wirklich zufrieden. Habe verschiedene Patronen probiert (Pearl, Druckerzubehör, den Laden um die Ecke etc.). Es lag weniger an der der Qualität der Ausdrucke sondern eher an den Patronen selbst: Patrone nicht erkannt, Tinte läuft nicht nach usw. Die Gefahr das man sich den Druckkopf zerschießt ist meiner Meinung nach doch schon etwas höher als mit orginalen Patronen. z.B.: Tinte läuft mal längere Zeit nicht nach, Druckkopf überhitzt, Druckkopf übern Jordan.

Aber falls du an den Druckkosten sparen willst, dann würd ich auch den Canon nehmen.

my 2 cents
Morduk

€dit: ach ja zum Umbau selbst: teilweise sehr einfach: Chip abkratzen, in den Adapter rein, Patrone rein und immer wieder nur die Patrone wechseln auf der anderen Seite auch extrem fummelig, wenn der Chip immer wieder umgesetzt werden muss. Irgendwann ärgert man sich dann über nen schlecht sitzenden Chip, wodurch der Drucker die Patrone partout nicht erkennen will. (Erkenntnisse aus Canon Sicht; HP keine Ahnung)
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, Gretchenfrage ist natürlich das Druckvolumen. Ich wüsste leider nicht, wie ich das dem fast 10 Jahre alten Epson Stylus Color entlocken sollte. Insofern schwimme ich ein bisschen, ob das wirklich lohnt. Für vielleicht 20 Euro mehr im Jahr würde ich den Aufwand nicht wollen. Bei 100 Euro würde ich mir die Mühe machen.
Auf jeden Fall drucke ich zu einem sehr großen Teil eh schwarz und nicht bunt. Bei der geringen Kapazität der Canon-Patronen würden schon einige Wechsel anstehen. Machen denn die Chips unzählige Umbauten mit?
 
der Officejet ist eine ganz andere Klasse von Drucker, will und muss auch gefordert werden. Wenn weniger als 400/500 Seiten im Monast gedruckt werden, dann Finger weg. Die Gefahr, dass der Druckkopf kaputt geht, ist dann zu groß.

Wird viel gedruckt, ist er klar die bessere Wahl:
- deutlich schneller
- deutlich günstiger
- qualitativ einwandfreier Duplexdruck (ganz im Gegenteil zu Canon)
- alle farben pigmentiert
 
Dieses Druckvolumen kann ich logisch hergeleitet ausschließen. Die Patrone meines alten Druckers soll für 360 Seiten reichen. Mit ziemlicher Sicherheit kann ich sagen, dass ich maximal 5 Patronen im Jahr brauche, also über den Daumen 1.800 Seiten im Jahr.

Und damit sollte ich vom HP Abstand nehmen? Sind die Druckköpfe für so etwas tatsächlich zu empfindlich?
 
was heisst empfindlich`Sie sind halt anders konzipiert.
Bei den Vorgängergeräten kann man das sehr gut bobachten. Bei DC finden sich durchaus einige beiträge von der Vorgängergenration, wo nach 1,5 -2 Jahren massive probleme aufgetreten sind und es wurde bei all diesen kandidaten deutlich zu wenig gedruckt. HP selbst empfiehlt sogar 2000 Seiten im Monat.

Du kannst Glück haben das es gutgeht, muss es aber nicht.

Und was heisst schon empfindlich. Aus meiner Erfahrung mit Kunden im Verkauf, ist Canon auch sehr empfindlich, insbesondere beim Einsatz von Fremdtinte.
 
Ok, hast Du eine alternative Empfehlung? Einzige Anforderung ist ein Duplex-Scanner... :)
 
Im Tintenbereich sind die einzigen. Im SW- und Farblaserbereich gibt auch etliche.
 
Sorry für meine lange Abwesenheit... :)

Ich vermute jetzt einfach mal, dass es nicht tatsächlich die Menge ist, die für die Lebensdauer des Druckkopfes entscheidend ist, sondern die Regelmäßigkeit der Benutzung. Natürlich lässt eine geringe Menge umgekehrt auch eine unregelmäßige Nutzung vermuten, insofern stimmt vermutlich diese Gesetzmäßigkeit. Das könnte man allerdings immerhin versuchen, ein bisschen entgegen zu wirken.

Bei dem HP hätte ich immerhin die Chance, im Falle eines Falles die Druckköpfe zu ersetzen. 2 Druckköpfe zu je 40 Euro sind sicherlich kein Pappenstiel, aber immerhin besser als ein neuer Drucker für über 200 Euro. Und wenn ich es nicht übersehen habe, gibt es für den Canon keine austauschbaren Druckköpfe. Also kann aus dieser Überlegung die Wahl nur auf den HP fallen.
 
Die Annahme der Regelmäßigkeit statt der Menge ist bei den Officejets ein Irrglaube. Zeigt auch die Vergangenheit mit den Vorgängermodellen.

Auch der Canon-Druckkopf ist austauschbar.
Ein Gerät mit Duplexscan fiel mir noch ein: HP Photosmart Premium Fax AIO.
 
Ok, unter welchem Suchbegriff kann ich so einen Canon-Druckkopf finden? Unter Druckkopf finde ich unzählige, aber keinen der zum MX860 passt.

Danke außerdem für die weitere Alternative von HP. Aber die Druckkopf-Problematik dürfte da identisch sein, oder?
 
imho werkelt im MX860 der gleiche Druckkopf wie im IP4600.
Sollte es allerdings tatsächlich bisher kein Angebot geben, ist das nur eine Frage der Zeit.
Der Premium ist ein Consumer-Gerät, der für weniger Druckvolumen ausgelegt ist als der 8500.
Und er bietet dieverse Vorzüge ggü. des Canon, wie zb. qualitativ höherwertiger Dokumenteneinzug und besserer Duplexdruck.

Kauf den Premium bei MM und schließ die vierjährige Garantie inkl. Druckkopfschutz ab und dann haste Ruhe
 
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