News EU verurteilt Intel zu 1,06 Milliarden Euro Bußgeld

Qwerty08 schrieb:
AMD musste jedoch seine Budgets extremst zusammenstreichen. Deshalb u.a. wurde der Launch des K10.5 für Notebooks immer wieder verschoben. In der Zeit kann Intel immer noch seine überteuerten Chips absetzen. Mit dem entsprechenden Budget seitens AMD wäre das nicht passiert.

Sind in der News nicht Computerhersteller gemeint? Oder schließt das auch Notebookhersteller mit ein? Und ich glaube nicht, dass es am Kapital lag. Ich selbst besitze ein Notebook mit Turion Prozessor und bin damit sehr zufrieden. Die haben einfach den Schritt zu einem kleineren Fertigungsprozess und erhöhter Leistung verpasst. Genau wie Intel, als der Athlon rauskam - da hat auch keiner über AMD gemeckert, obwohl das für Intel schwere jahre waren und in diesen konnte sich AMD bei der Entwicklung neuer Architekturen zurücklehnen, genau das, was Intel seit Mitte 2006 gemacht hat.
 
jetzt sollte amd ihre cpu´s richtig günstig für die blödmarktkette & co anbieten. so könnte es sich schnell herumsprechen, das es noch was anderes gutes außer intel gibt. aber ich befürchte, dass amd sowas verpennen wird.
 
das sind ja fast 1,4 Milliarden Dollar. Also ich finde die Strafe schon recht heftig, diese Entscheidung der EU wird sicher wieder einige Diskussionen auslösen, ähnlich wie beim Fall Microsoft. Wirklich interessant fänd ich, wohin das Geld dann auch wirklich wandert. In die Kasse der EU?
 
wasi1306 schrieb:
das sind ja fast 1,4 Milliarden Dollar. Also ich finde die Strafe schon recht heftig, diese Entscheidung der EU wird sicher wieder einige Diskussionen auslösen, ähnlich wie beim Fall Microsoft. Wirklich interessant fänd ich, wohin das Geld dann auch wirklich wandert. In die Kasse der EU?

die Antwort paar Posts weiter oben:

Turbostaat schrieb:
@Steff456 und ein paar andere hier
Lest ihr eigentlich auch die anderen Kommentare, es wurde jetzt schon mehrfach gesagt. Das Geld fließt in die EU Kasse und entlastet die EU Mitgliedsländer, sprich uns, die Steuerzahler. z.B. musste Deutschland 80 Millionen Euro weniger an die EU zahlen als Microsoft die Millionenstrafe aufgebrummt bekommen hat.

Und die Abgeordneten und das Personald er EU wird sich da garantiert nicht kräftig bedienen.

dito
 
auweia das tut weh,das würde bedeuten das MM/Saturn auch bald AMD prozessoren verkaufen oder?
 
Schön dass endlich mal ein Urteil steht, allerdings will Intel ja wieder in Berufung gehen, mal schauen wie lange das dann dauert. Und die Strafe ist viel zu klein für den Zeitraum und den Imageschaden den AMD hinnehmen musste, aber vielleicht hilft es ja trotzdem.

Irgendwo hab ich gelesen, dass Intel zur Zeit $10.3 Milliarden Barvermögen da hat, sollte also die kleine Strafe einfach wegstecken können, das größere Problem wären MM und Co., wenn diese mal AMD-Systeme in großen Mengen anbieten würden, für diese Klientel reicht die Leistung mehr als locker und der Preis ist niedriger.
 
Richtig so endlich bekommen die eine aufs Dach bei solchen Methoden ganz richtig.

Geil wenn ich schon wieder lese Berufungskomision das zieht sich dann wieder ewig hinn, biss was bei raus kommt.
 
Wenigstens etwas, dieses nervende zeug ständig in diesen mediamarktprospekten mit "Achten sie auf INTEL INSIDE" regt so übelst auf, die "dummen Kunden" die alten und so die keine Ahnung haben holen sich das zeug obwohls für ihre Aufgaben auch locker 10 % langsamere und um einiges billigere AMD-Prozessoren reichen würden. Intel hat so viel Kohle, deswegen hamse ja auch so sau viele Techniker, die die guten Cpus machen aber nur weilse so viel kohle haben! Hoffentlich sieht man jetzt auch mal nen paar AMD pcs im Laden stehen.
 
Bei mehreren Milliarden Dollar Reingewinn pro Jahr ist die Strafe locker zu verdauen für Intel. Aber es ist schön zu sehen, dass es jemanden gibt der alles überwacht und dann Konsequenzen draus zieht.
 
Gades schrieb:
jetzt sollte amd ihre cpu´s richtig günstig für die blödmarktkette & co anbieten. so könnte es sich schnell herumsprechen, das es noch was anderes gutes außer intel gibt. aber ich befürchte, dass amd sowas verpennen wird.

Das währe natürlich für die Kunden schick, wenn AMD die Prozessoren für einen Spottpreis verkaufen würde :D träum....träum.... :freaky:
 
Grausam was man hier teilweise für Verdrehungen und Rechtfertigungen für
das gesetzeswidrige (!) Verhalten Intel's lesen muss ...

Eigentlich ist die Sache doch ganz einfach:
Intel hat gegen gültige EU-Gesetze verstoßen und wird nun dafür bestraft.

Auch den nun angeblich entstehenden Schaden für die Kunden kann ich nicht sehen.
Die PCs im Blödmarkt waren nie wirklich günstig im Vergleich zur Leistung ...
der Schaden für die Blödmarkt-PC-Kunden ist also bereits entstanden indem
die Kunden die überhöhten Preise bezahlt haben ...

Ich denke, wir sollten froh sein, dass sich dies in Zukunft hoffentlich durch
Angebote mit AMD-CPUs ändert ... was wahrscheinlich vergeblich gehofft ist.

Die Strafe scheint übrigens geringer als allgemein erwartet zu sein.
Der Kurs der Intel-Aktie ist heute jedenfalls gegen den Markt gestiegen ...
 
Endlich! Eine richtige Entscheidung aber leider ist die Strafe viel zu gering.

Jahrelang flossen die Gewinne von Intel aus den Taschen der MediaMarkt und Saturn Käufer in die Taschen der Intel Aktionäre weil es keinen Wettbewerb mehr gab durch Intels Bestechungen. Jetzt haben wir von der Milliarden wenigstens alle was und hoffentlich werden die Folgen dieses Urteils dazu führen dass Europäische Arbeitsplatze die durch AMD geschaffen wurden weiter erhalten bleiben und nicht noch mehr Intel Werke in China gebaut werden, denn Intel produziert natürlich nicht in Europa und hat hier nur ein paar kleine Labors.
 
MixMasterMike schrieb:
[...]
Jahrelang flossen die Gewinne von Intel aus den Taschen der MediaMarkt und Saturn Käufer in die Taschen der Intel Aktionäre weil es keinen Wettbewerb mehr gab durch Intels Bestechungen.[...]

also Intel hat damit gut verdient, allerding hat auch MM den normalen bzw. vergünstigten Preis für die CPU gezahlt. Den dann vollzogenen Aufschlag ging direkt in die Arme der Metro Aktionäre^^
 
wlad1983 schrieb:
Oder meint ihr es gibt na z.B. für den Atom einen besseren Prozessor bei AMD zu gleichem Preis.

Oh mann......!!!1 elf!!

Lies den Artikel!

Gegenfrage: Oder meint ihr es gibt na z.B. für den Pentium 4 einen besseren Prozessor bei AMD zu gleichem Preis.?
 
Steff456 schrieb:
Und ich glaube nicht, dass es am Kapital lag. [...] Die haben einfach den Schritt zu einem kleineren Fertigungsprozess und erhöhter Leistung verpasst.

Und warum haben sie das? Einfach mal den Gedanken zuende denken und auch du wirst erkennen, dass es dann doch am Kapital lag. ;) Ist es wirklich so schwer zu begreifen?

@Topic

Recht so! Sowohl die Verurteilung als auch das Strafmaß ansich. Wenn man die noch ausstehenden Klagen und folgende Zivilrechtsklagen dazu rechnet, wird das eine Summe, die sich für Intel gewaschen hat. Ich glaube trotzdem nicht, dass sich am Angebot und der Nachfrage groß was ändern wird, dazu wurde der Markt einfach schon zu lange beeinflusst.
 
1mrd Euro sind zwar ne menge Geld, sicher auch für Intel. Aber wenn man bedenkt das man dadurch AMD um viel Geld gebracht hat (sicher mehr als 1mrd), das für die Entwicklung fehlte, hat es sich meiner Meinung nach gelohnt für Intel.
 
Kopi80 schrieb:
Und warum haben sie das? Einfach mal den Gedanken zuende denken und auch du wirst erkennen, dass es dann doch am Kapital lag. ;) Ist es wirklich so schwer zu begreifen?

Also AMDs Fab in Dresden ist auf dem neusten Stand und auch schon immer gewesen.. aber es wurde eben nicht das volle Potenzial ausgeschöfpt.
 
Financial Times Deutschland:

Intel knebelte Computerhersteller der Kommission zufolge durch die Bedingungen für die Rabatte dermaßen, dass in einem Fall ein Produzent sogar das Angebot von AMD ausschlug, eine Million Prozessoren kostenlos zu bekommen.

Ich persönlich finde die Strafe unterdurchschnittlich. Strafen müssen weh tun. 1.06 Mill. € tun nicht wirklich weh. Man kann aber hoffen das andere Kartell Behörden noch nachlegen.
 
Das Bussgeld wird in die EU-Kasse fliessen und die Beitragszahlungen der Mitgliedsstaaten senken. Der deutsche Beitrag zum EU-Budget könnte dadurch um 200 Millionen Euro geringer ausfallen
 
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