Rauchverbot in Gaststätten ist vom Tisch
In Kneipen und Restaurants soll Rauchen weiterhin erlaubt bleiben. In Räumlichkeiten, die kleiner sind als 75 Quadratmeter, soll weiterhin gepafft werden können. In größeren Gaststätten sollen lediglich rauchfreie Zonen zur Pflicht werden. Es gibt aber auch Stimmen, die totale Freiheit für Raucher befürworten.
Berlin - Die Fraktionen von Union und SPD wollen dem Bundestag jetzt einen gemeinsamen Antrag zum Nichtraucherschutz vorlegen. Darauf habe er sich mit seinen Kollegen von SPD und CSU verständigt, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), am Dienstag in Berlin. Die Fraktionen wollten darauf achten, dass das „richtige Maß“ des Nichtraucherschutzes nicht überschritten werden. Die Bemühungen um Gruppenanträge seien damit vom Tisch, sagte Röttgen.
Das allerdings sieht die Gesundheitsexpertin Carola Reimann (SPD) ganz anders. Gemeinsam mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Margrit Spielmann und Lothar Binding hatte sie Gruppenantrag zum „Effektiven Schutz vor Passivrauchen“ formuliert und nach monatelangen Diskussionen zu Beginn der Woche offiziell in den Bundestag eingebracht. „Der Antrag läuft weiter. Daran wird sich auch nichts ändern“, sagte Reimann WELT.de. Der Ältestenrat des Bundestags entscheidet heute, wann der Antrag auf die Tagesordnung gesetzt wird.
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