News EU: Windows soll Konkurrenz-Browser enthalten

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Ich wüsste gern mal, was die sich davon erhoffen.

Die Ankläger machen sich eigentlich Lächerlich, die EU gleich mit, aber das ist ja nichts neues.

Wer bis Heute nicht auf Mozilla, Opera oder Konsorten umgestiegen ist, wird es auch später nicht tun, wenn er explizite Auswahl erhält.
Bei den meisten der fraglichen Benutzer kann man sogar davon ausgehen, das sie ihr Betriebssystem nicht einmal selbst installieren, sondern es machen lassen oder fertig kaufen.

Und wie viele hier schon richtig gesagt haben, ist es eine absolute Anmaßung Microsoft zu verbieten in IHR GOTTVERDAMMTES Betriebssystem IHREN Browser zu integrieren.
Am besten schafft man auch Aeon wieder ab und macht Gnome rein oder was ?
Sowas von benagelt...
 
Ihr habt schon vergessen wie es vor 3-4 jahren war :( . Errinert ihr euhc nicht mehr? IE6, hatte eine Marktbeherschende Stellung gewonnen, da es in Windows integreirt war. Der Browser war total Scheiße, die Konkurrenz kannte schon längst moderne Features wie "Tabs" welche das Surfen um ein vielfaches erleichterten und trotzdem hatten sie kaum Chancen sich durchzusetzen. Die paar Leute, welche auf Alternativer Browser setzten konnten viele Webseiten kaum Besuchen, und die meisten Webseiten wurden mit diesen Browsern falsch angezeigt. Die moderne Browser vielfalt, sowie die tatsache, dass es "in" ist die Hompages für die meisten Engines zu optimieren kam erst vor ein paar Jahren auf. Davor hatte der IE6 die Marktbeherschende Stellung, man hatte kaum Chancen einen anderen mordernen Browser zu benutzen und Microsoft hat bereits die Entwicklung an ihrem Browser eingestellt.

Sobald die aktuelle Welle der Browservielfalt vorbei ist, könnte Microsoft Aufgrund seiner Dominace im OS Markt die Marktkontrollierende Stellung zurückgewinnen. Andere Browser hätten es schwer, da das Web erneut nicht auf die Standards sondern auf den IE optimiert ist, es gebe erneut keine Konkurrenz und daher kein Fortschritt!

Unsere freie Marktwirtschaft setzt es vorraus, dass durch freie Konkurrenz fortschritt und Innovation entsteht. Aufgrund der Dummheit der User und der Beherschenden Stellung von Microsoft ist dies nciht gegeben und daher muss die EU eingreifen, damit das System funktioniert. (Selbst der Friedmann würde das sagen...)
 
Also wen das windows bekommt, sollten es auch Linux & OS x bekommen. Ich finde es schwachsin das es nur Windows bekommen soll.
Weil wen firefox & co fest ins system kommen, bekommen die browser doch nur mehr sicherheitslücken (glaube ich).
 
so ein schrutz...finde die aktuelle situation ausreichend. ie kann man runterhaun und die dies machen könne ff, opera usw...nutzen...das noch per autoupdate zu und auf os direkt zu erzwingen ist bissel zuviel des guten
 
Und wer entscheidet welche Browser dafür reingenommen werden? Es gibt tausende Browser, welche theoretisch ALLE mit angeboten werden müssten, da sonst ja wieder jemand benachteiligt wird. Man stelle sich dann mal vor, dass die Leute die weniger gut mit einem PC klar kommen plötzlich eine Liste mit 50 Browsern zur Auswahl serviert bekommen. Ganz großes Kino.
 
Ich frage mich, inwiefern hier das Wort 'Monopolstellung' gerechtfertigt ist. Immerhin sind die größten Mitbewerber (Opera, Firefox) alle kostenlos.
 
PunGNU schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.

Du widerspricht Dir in deinem eigenen Kontext!
Richtig wäre, jede Firma kann ein OS entwickeln, Verhandlungen mit den Herstellern fürhen und ihr OS vermarkten! NIEMAND kann dagegen was tun, weil wir eben in einer Marktwirtschaft leben!
Niemand wird GEZWUNGEN Microsoft zu verwenden!
Daher ist diese Idee so dumm einen Konkurenzbrowser zu verpflichten, da kann man auch ankommen und sagen, Mercedes muss jetzt BMW Motoren einbauen.
Wer zwingt den bitte Apple einen IE oder FF zu installieren?
Für mich steht fest, ab jetzt boykotiere ich den FF!
Jemand der den IE8 schon ganz flott und komfortabel empfindet.
----------------
Btw; wer in seinem Nick schon so fixiert ist und einen "marktbeherschenden" Intel verwendet kann man auch nciht ganz ernst nehmen oder?!?!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt.)
@ Es gibt tausende Browser

Es geht nicht darum, dass jeder kleine Browser und jeder Fork in Windows integriert ist. Es gehtd darum Konkurrenz auf den Browser Markt zu ermöglichen. Dazu reichten die bedeutensten, dann werden die Web-programmierer gezwungen mit offenen Standards zu programmieren. Außerdem gibt es nur 3 - 4 bedeutende HTML-Engeens (Gecko, Webkit, Presto, Trident) wenn von jedem ein Vertreter enthalten ist, dann Profitieren die User der anderen darauf basierenden Browser genauso, da das Web auf alle 4 optimiert werden muss. Ich bin mir sicher, dass ein Epiphany User es gut findet wenn FF eine ausreichende Verbreitung hat um von den Hompage-betreibern wahrgenommen zu werden. Außerdem vergesst bitte nicht, fast alle Browser sind OpenSource Projekte von Privat entwicklern, welche aus irgendeinem Spezialfall diesn Browser wollen. Denen ist die Verbreitung egal, solange sie die Chance haben, ihren Browser genausp gut einzusetzen wie den IE und dies bekommen sie, wenn die "Webkontrolle" von MS gebrochen wird.

Niemand wird GEZWUNGEN Microsoft zu verwenden!

Doch, sobald die Marktmacht groß genug ist, als dass es schwer fällt alternativen zu benutzen, schon alleine, weil es wenig kommerzielle Software gibt. Also privat Mensch habe ich es geschafft auf Windows zu verzichten, die meisten Firmen schaffen es nicht, da es zahlreiche dinge gibt, welche sie an Windows binden. DIe schrängt die Freiheit ein.


@Linux muss auch alternativer Browser integrieren

Tut es doch! Fest und werden über Paketmanager sogar mit Updates versorgt! Im Übrigen bietet Linux bei fast aller Software so ziemlich alle für Linux verfügbaren Alternativen.


@All

Was mich mal interessieren würde ist, wie viele von euch interessieren sich Privat nebenbei noch für Politik und Gesellschaft btw. sind in irgendeiner Form politisch aktiv. Teilweise habe ich den EIndruck, dass die Komments hier von gesellschaftswissenschaftlicher Unwissenheit zeugen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin kein Microsoft Fan, aber der fairneshalber müsste man schon sagen das alle anderen käuflich erwerbbaren Betriebssysteme auch unter diese Regelung fallen müssten. Bin ein begeisterter Apple User, aber bei MacOS wird in dieser Hinsicht viel schlimmer bevormundet wie bei Microsoft.

Ich meine was ist der nächste Schritt? Darf Microsoft das Betriebssystem jetzt nur noch ohne Browser, Mediaplayer, Brennsoftware, Antivirus/Firewall ausliefern, damit andere die Chance haben ihre Software zu verkaufen? Dann sind wir wieder irgendwo bei Windows 3.1, bis dann Paint auch dran glauben muss.

Also was hier gemacht wird halte ich für sehr fragwürdig, es gehört zu einem modernen Betriebssystem einfach dazu das es "out of the box" viele Dinge erledigen kann. Dazu gehört DVD/Videos abspielen, eine Firewall zu haben, vllt. einen rudimentären Antivirus, CDs/DVDs brennen zu können, Videos zu schneiden, ins Internet zu gehen, etc... wie ist dem User hier geholfen wenn er mit der Standartinstallation gar nichts bereitgestellt bekommt?

Schon etwas lächerlich, MacOS hingegen ist rand-voll mit Software die mit dem Betriebssystem mitgeliefert wird, und die werben natürlich auch noch groß damit, das sie soviel Software und Funktionen out of the box mitliefern.

Microsoft macht genug Fehler mit der eigenen Software, so das für andere Unternehmen eine Niesche entsteht, in der sie ihre Software verkaufen können. Ich meine Firefox und Co. haben es auch geschafft, ohne eine Zwangsinstallation.
Wenn jemand gute/nützliche Software schreibt, verkauft diese sich auch ohne eine Zwangsbeschneidung von Windows, einfach weil sie besser, schneller oder umfangreicher ist.

Opera scheint etwas daran zu knabbern das sie trotz eines soliden Browsers und vielen Innovationen irgendwie weit abgeschlagen vom Feld ihr Dasein fristen.
 
Gott wie lächerlich ist das denn?

Ich bin ja echt kein EU Gegner, aber was sie mit MS abziehen ist einfach nur noch zum lachen.
 
Schon wieder dieses leidige Browser Thema. Wenn Microsoft sein OS anbietet dann werden sie wohl auch das Recht haben ihre Programme mitaufzuspielen und Konkurrenzprogramme sausen zu lassen.

@PunGnu: Wieso glaubst du denn dass es Firmen nicht "schaffen" auf Microsoft/Windows zu verzichten?

Btw. Ich hasse die EU und Opera Browser...
 
Völliger Unsinn.

Microsoft verhindert ja nicht, dass jeder den Browser seiner Wahl installieren kann.. und wieso sollte ein Hersteller Konkurrenzprodukte mitliefern müssen?!

Dann bliebe noch die Frage wer bestimmt welche Browser da reinkommen. Da kommt dann jeder kleine Browserentwickler an und verlangt, dass sein Browser in Windows integriert wird. Und wenn man das nicht zulässt, dann behindert man damit wieder andere kleine.. wohin führt das ganze also??

mfg

PS: ich hab nichts gegen die EU.. aber manchmal ist es doch traurig wie unsere Steuergelder verschwendet werden -.-
 
ich hätte auch gern eine auswahl vor dem mercedes kauf das ich ein bmw getriebe drinnen haben möchte...
 
Ein ipod hat auch schon eine ziemliche Monopolstellung. Ob es dafür bald Softwarealternativen geben muss? Also die EU hat an dieser Stelle einen an der Waffel.
 
PunGNU schrieb:
[...]Unsere freie Marktwirtschaft setzt es vorraus, dass durch freie Konkurrenz fortschritt und Innovation entsteht. Aufgrund der Dummheit der User und der Beherschenden Stellung von Microsoft ist dies nciht gegeben und daher muss die EU eingreifen, damit das System funktioniert. [...]

Dann zeig doch mal bitte mit Sachargumenten auf, wo heute das Problem liegt. Da bin ich wirklich mal gespannt.
 
Ich sehe es schon kommen, bald klagen Avira und Symantec und fordern, die Windows Firewall zu entfernen, weil es eine Marktbeherschende Stellung ausnutzt.... o0
Ab dann werden wohl die meisten User ohne Firewall rumlaufen.

Ich hoffe mal, Microsoft macht das wie bisher: Windows Vista Home Premium "M"-Version - 5€ teurer, dafür mit mehreren Betriebssystemen zur auswahl. Damit hätte sich das Thema erledigt, und das Produkt einen Marktanteil von 0,01%...
 
Es bleibt festzuhalten: Die EU hält seine Bürger für zu dumm, als dass ein funktionierender Wettbewerb im Browsersegement funktionieren könnte.

Ich glaube, hier geht es nicht unbedingt um nur um Privatanwender, denn hier hat man eigentlich wirklich die freie Auswahl. Aus Geschäftskunde bin ich auf den IE eigentlich immer angewiesen, weil sämtliche Software in Firmen darauf aufbaut. Somit wäre ich als Mitarbeiter gezwungen mir wegen dem IE zumindest schon mal Windows auf meinem Macbook zu kaufen und installieren.

Dabei wäre es ein leichtes das zu umgehen, wenn man offene Schnittstellen nutzen wollte.

Dass PC-Hersteller keine Option anbieten können: ohne OS; ist mir auch ein Rätsel. Klar kann ich mir einen Rechner auch irgendwo zusammenstellen, aber vllt möchte ich ja gerade den kaufen und habe keine Verwendung für Windows.

Die genannte Lösung der EU ist leider auch nicht das gelbe vom Ei. Millionen von Nutzern kämen mit ihren Systemen nicht mehr klar. Das muss man schöner hinbekommen können.

Ich möchte hier die Verdienste von Microsoft nicht schmälern, aber eine Welt ohne den IE wäre eine bessere Welt. Zum einen verstehe ich nicht, wieso sie den überhaupt noch weiter entwickeln, schließlich ist er kostenlos bei den Standards Jahre hinterher und beim Kauf eines Computers immer weniger ein Verkaufsargument. (Firmen außen vor)

Somit wären Websites mehr und mehr standardkonform man bräuchte nicht unbedingt Windows um gewisse Dinge zu erledigen etc.
 
Mein Gott die P****R sollen mal ihre dummen Hirne einschalten!
Das ist ja so, als wenn CoCa Cola etwas Pepsi mit untermischen müsste.
Es ist und bleibt verdammt ncohmal Microsofts Betriebssystem.
Microsoft hat es entwickelt, es ist deren Produkt und damit sollten sie eigentlich machen dürfen, wass sie wollen.
Worallem, was haben die alle mit den Verdammten Internetbrowsern? Die sind doch eh kostenlos. Jeder kann sie herunterladen - ob neuester Firefox / Internet explorer / Chrome oder Netscape. Am Ende ist es der Kunde, der entscheidet, was er kauft. Und da neben Windows recht wenig Betriebssysteme weit verbreitet sind, heißt es noch lange nicht, das die EU Microsoft immer Elektroschocker in den Ar*** stecken muss.
 
Was für ein Schmarrn...
Man wird es nie schaffen, wirklich völlige "Chancengleichheit" zu erreichen, da es ja andauernd neue Browser gibt... Google würde sicher gleich die nächste Klage fahren, wenn nur FF und Opera enthalten wären... und dann wäre da ja noch Apple... Muss Apple dann auch alle Browser in Mac OS aufnehmen? Vll. sogar den IE--- :rolleyes:
 
PunGNU schrieb:
Es geht nicht darum, dass jeder kleine Browser und jeder Fork in Windows integriert ist. Es gehtd darum Konkurrenz auf den Browser Markt zu ermöglichen.

Windows installieren. IE öffnen, Bowser XY herunterladen. Installieren. Starten. Abfrage mit "ja" bestätigen. Bis in alle Ewigkeit mit Browser XY surfen.

Wo ist das Problem?

PunGNU schrieb:
Doch, sobald die Marktmacht groß genug ist, als dass es schwer fällt alternativen zu benutzen, schon alleine, weil es wenig kommerzielle Software gibt. Also privat Mensch habe ich es geschafft auf Windows zu verzichten, die meisten Firmen schaffen es nicht, da es zahlreiche dinge gibt, welche sie an Windows binden. DIe schrängt die Freiheit ein.

Wen interessiert bitte ob Du das geschafft hast und der Rest nicht? Mein Vista Business hat mich 5€ an der Universität über MSDN AA gekostet und die Kosten erhebt die Universität als "Verwaltungsaufwand". Ich weiß echt nicht welche Probleme Du hier herbeireden möchtest.

PunGNU schrieb:
@All

Was mich mal interessieren würde ist, wie viele von euch interessieren sich Privat nebenbei noch für Politik und Gesellschaft btw. sind in irgendeiner Form politisch aktiv. Teilweise habe ich den EIndruck, dass die Komments hier von gesellschaftswissenschaftlicher Unwissenheit zeugen.

@Dich

Was mich mal interessieren würde ist, wie sehr man verblendet sein kann von bestimmten Annahmen und Überzeugungen, so dass es einem nicht mehr möglich ist über den Tellerrand zu schaun und zu erkennen, dass es noch andere Dinge gibt die funktionieren obwohl sie tatsächlich Geld kosten.

Das mit der "gesellschaftswissenschaftlichen" Unwissenheit dürfte übrigens bei 99% hinkommen, es sei denn hier studieren mehr als 1% Gesellschaftswissenschaften.

Wie Arrogant muss man eigentlich sein um pauschal alle Nichtstudenten und Nicht-Gesellschaftswissenschaftler der Dummheit zu bezichtigen?
 
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