offenbar das Ziel, dass die Redmonder Browser von konkurrierenden Entwicklern mit Windows ausliefern und jene per Auto-Update-Funktion des Betriebssystems anbieten.
man entwickelt ein produkt und im laufe von 25 jahren entwickelt es sich zum quasi-standard. als konsequenz bekommt man vorgeschrieben, wie man es zu verkaufen hat, wie es aussehen udn was es können darf.
lächerlich.
als konsequenz müssten die browser der iphones und ipods genauso behandelt und parallel konkurrenzprodukte bei der auslieferung installiert sein. allerdings ist da nicht so einfach soviel geld zu holen, da schiebt man lieber irgendwelche "gründe" vor, um bei der melkkuh m$ noch die ein oder andere milliarde abzuzocken.
m$ könnte ja wirklich mal von ihrem quasi-monopol gebrauch machen und einfach den eu-vertrieb und -support runterfahren. aber dann würde die eu m$ sicherlich versuchen zu zwingen, ihre produkte trotzdem hier zu verkaufen.
naja, die integration wird schlussendlich dazu führen, dass win7 für uns eu'ler teurer wird. und unsere durchblicker hier im forum beschweren sich dann wieder über m$ statt über die erpressungen der eu - und genau damit rechnet das kommissariat.
für mich hört sich das eher nach mafia-methoden an und um den kundenschutz gehts hier schon lange nicht mehr, sonst würde ihnen die deaktivierbarkeit des ie genügen.
Ich sehne den Tag herbei, an dem Microsoft zerschlagen wird und wir wieder einen gesunden Softwaremarkt haben.
oh ja. das sind dann die zeiten, vergleichbar mit dem automobil-zulieferermarkt vor der normierung der bauteile, was dazu führte, dass die zulieferer die preise bestimmten und man in eine vertragswerkstatt fahren MUSSTE, da nur diese die passenden werkzeuge hatten, um ein fahrzeug zu reparieren.
das wird spassig und ist durchaus erstrebenswert, da hast du recht.

ein bisschen wissen über standards und marktwirtschaft wäre nicht verkehrt, meinst du nicht auch?
jeder der will, kann den ie deaktivieren und sich einen anderen browser draufpacken. jetzt noch zig alternativen in ein produkt zu integrieren, verursacht nur unnötige kosten. allerdings bringt es die alternativhersteller auch in zugzwang, denn schlussendlich müssten die alternativbrowser untereinander vollständig kompatibel sein - was nicht der fall ist. vielleicht führt es ja dazu, dass opera, ff, safari, chrome & co kostenpflichtig oder mit werbung zugemüllt werden. und wieder ist das geschrei hinterher groß.
und das ist nur ein punkt, den man mal mit bedenken sollte. da das aber anstrengend ist, wird hier nach alternativen geschrien. schreien ist ja auch leicht, meine 1jährige nichte kann das auch und hat sich vermutlich mehr gedanken zu dem thema gemacht, als so mancher weltverbesserer hier
fazit:
m$ sollte es auf ein bußgeld ankommen lassen. wenn der zu erwartende gewinn höher ausfällt, als die strafe, würde ich auf den erpressungsversuch der eu nicht eingehen. regelungen dieser art sind bis zu einem gewissen grad durchaus sinnvoll, aber irgendwann gehts einfach zu weit. unsere it-welt braucht gewisse standards um zu funktionieren. und gegen andere, die wesentlich stärker (auf ihre produkte bezogen)ihre marktstellung missbrauchen, wird nur aus dem grund nicht vorgegangen, weil bei ihnen nichts zu holen ist. apple wäre ein perfekter kandidat, hat aber quasi narrenfreiheit, weil der marktanteil so gering ist. wenn man "klein" ist, kann man sich also alles erlauben, gefährlich wirds erst, wenn man so weitermacht, wenn man "groß" wird.
wer jetzt noch von "gerechtigkeit" brabbelt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen und es macht mir angst, dass diese leute sogar wählen und somit bestimmen dürfen, wer mich regiert
