News EU: Windows soll Konkurrenz-Browser enthalten

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Also das ist die blödeste Idee, die die EU jemals gehabt hat. Nehmen wir z.B. irgendeinen PKW, da kommt ja auch keiner auf die Idee, beispielsweise einen Mercedes mit einem gekennzeichneten BMW-Radio zu verkaufen, damit da ausreichender Wettbewerb herrscht. (blödes Beispiel ...)

Die Möglichkeit den IE zu entfernen ist ja schon in Ordnung, aber dann noch gleich Konkurenz als Update einbringen zu wollen, ist einfach Schwach. Man sollte einfach die Verbraucher informieren, dass es andere, kostenlose Alternativen gibt, nicht gleich solche sinnlosen Bedingungen an Microsoft stellen.

mfg Chuck
 
SheepShaver schrieb:
Du willst Sachargumente? Ok...

Fakt ist, dass kein Unternehmen die Wahl hat, ein anderes Betriebssystem als Windows zu verwenden.

Womit entweder Du gerade lügst, oder alle Meldungen über die Verwendung von Linux, Apple, Unix etc. bei Firmen oder Instituten, gelogen sind.

SheepShaver schrieb:
Nach über einem Jahrzehnt Marktdominanz durch Microsoft gibt es keine Alternativen. Durch die Bindung der Kunden an proprietäre, nicht offene Standards wird die Konkurrenz effektiv ausgeschlossen. Innovation findet praktisch nicht statt. Statt dessen werden Features, die in der freien Softwarewelt bereits etabliert sind, als "total innovativ" angepriesen.

Nur das halt alles läuft. Wäre ich gezwungen auf Linux umzusteigen könnte ich einige Programme nichtmehr verwenden.

Was kann ich dafür das Linux diesen Kompatibilitätseinstieg verpasst hat? Nichts es ist mir auch vollkommen egal.

SheepShaver schrieb:
Preise werden nicht durch den Markt geregelt (Preisbildung durch Angebot und Nachfrage), sondern können von Microsoft quasi willkürlich festgelegt werden. Einer Entwicklung von Alternativtechnologien wird durch konsequente Nicht-Offenlegung von APIs entgegengewirkt, etc. pp. Reicht das fürs erste? Die Liste ließe sich endlos fortführen.

Willkürlich? Hast Du mal die Preisgestaltung von Apple betrachtet oder die von Adobe? Soll ich nun laut lachen ob der dezenten Preisgestalung von MS im Vergleich dazu?

Nebenbei gibt es genug Bildundsversionen, so dass nichtmal Schüler oder Studenten gezwungen wären Endverbraucherpreise zu zahlen. Mein Vista war de facto kostenlos.

Die Preisgestaltung liegt vollkommen im marktwirtschaftlichen Rahmen.

Es ist das Recht einer Person Dinge nicht offenzulegen die sie entwickelt hat um ihr geistiges Gut zu schützen, wäre dem nicht so würde unsere komplette Wirtschaft zusammenbrechen.

Aber bevor Ihr Euch über die Tragik von nicht freigegeben Softwarecodes aufregt, fragt mal die Pharmabranche wie sie dazu stünde ihre Arzneimittelpatente freizugeben. Die lachen Euch dann übrigens aus. Wobei das sogar noch sinnvoll wäre um wirklich Menschenleben zu retten. Bei Softwarecode sehe ich dazu aber keinerlei Veranlassung.
 
Einhörnchen schrieb:
Außer in den Bereichen Kreativ (Apple), Mainframe, Server, Softwareentwicklung, ...
Zu den Mainframes muss man sagen, dass ich mich gerade kürzlich darüber habe aufklären lassen, dass Anbieter von kleinen Mainframes ihre Itanium-Produktreihen einstellen, weil sie bei ihren internen Tests mit Microsoft SQL Server feststellten, dass ihnen Itanium keine hinreichenden Vorteil in der Kosteneffizienz gegenüber X86 bietet. Microsoft SQL Server ist Windows.

Und darum geht es nicht, denn mit einem Mainframe wird niemand im Web surfen. Bei Weltraumrobotern hat Windows aktuell gar keine Bedeutung; würdest du das auch noch als Beispiel aufzählen?
 
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Das ist schön und gut, und ich bin auch kein MS-Fanboy. Und Anstrengungen der EU in die Richtung sind auch wünschenswert. Aber hier wird einfach übertrieben. Das sind völlig überflüssige Maßnahmen. Jeder hat die Möglichkeit den Browser seiner Wahl zu nutzen. Und wenn die Firmen sich den Aufwand ersparen wollen umzusteigen, dann ist das eben so. Das heißt aber nicht, dass es nicht möglich wäre.
Und das hauptsächliche Problem sehe ich darin, wohin das führt. Es ist ja bei weitem nicht nur im Browsermarkt so, da werden 1. zig verschiedene Browserhersteller ankommen, die ihren Browser auch integriert wissen wollen und 2. viele andere Firmen aus anderen Bereichen (wurde hier auch schon mehrmal gesagt, was ist mit Brennprogrammen, Videoschnitt, Bildbearbeitung, Virenschutz, Partitionierungs- / Defragmentierungstools, eMail, usw... ?) wollen auch ihre Alternativprodukte in Windows haben.
Das ist aber nicht Aufgabe des Betriebssystemherstellers. Microsoft ist nunmal eine Gewinnorientierte Firma und muss als solche nicht der Konkurrenz helfen, ihre Produkte auf den Markt zu bringen.
=> Dass Hindernisse beseitigt werden sollen ist zu begrüßen, aber die Schritte in Richtung Integration von Fremdsoftware gehen zu weit.

PS: vielleicht sollte Opera die hier verschwendeten Anstrengungen eher mal in die Entwicklung und Vermarktung der eigenen Software stecken, um größere Marktanteile zu erreichen...
 
StuffedLion schrieb:
Das lustige ist ja, dass grade der Browser Markt in den letzten Jahren das beste Beispiel dafuer ist, wie sich software entwickeln kann, wenn der Markt nicht in der Hand eines Quasi Monopolisten ist.
Das liegt nicht daran, dass Microsoft einen geringen Marktanteil gehabt hätte. Im Gegenteil, bis vor wenigen Jahren lag der noch bei weit über 90%.
Man muss sich nur mal vor Augen führen, was dort passiert ist, bzw. besser gesagt eben nicht.
Oktober 2001, der IE6 erscheint mit XP
...
...
...
...
Oktober 2006, der IE7 erscheint mit Vista.

Und dazwischen ist so gut wie nichts passiert. Ein Sicherheitsupdate hier, ein kleines Feature da... aber die Konkurrenz lief Microsoft Meilenweit davon, nicht nur an Komfort oder Features, sondern auch Geschwindigkeit. Zwischenzeitlich sogar so weit, dass selbst größere Unternehmen erwägten, den Support für den Browserdinosaurier einzustellen, da die zusätzlichen Kosten den Nutzen zu übertreffen drohten - und das trotz 60% oder mehr Marktanteil. Denn Webentwicklung lief mittlerweile so ab:
Entwickeln der Seite nach Webstandards, dann Renderingbugs fixen und Javascript an den IE6 anpassen...
 
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Darzerrot schrieb:
Aber das jetzt als alternative Firefox oder Opera angeboten werden soll, ist wirklich ein schlechter Scherz.

Dann muss ja bald AMD für ihre Grafikkarten Nvidia-Treiber anbieten, weil die besser sind. Nivida muss bei der Treiberinstallation anbieten, kaufen sie sich lieber eine AMD Grafikkarte, weil da das P/L Verhältnis stimmt. Wenn man sich einen Canon Drucker kauft, darf man ab jetzt von jeden Hersteller die Patronen aussuchen usw. ^^

Ja man hat das recht Patronen von anderen Herstellern zu kaufen und einzusetzen bzw nachfüllsets, gäbs kein Kartellamt bzw solches Recht nicht dürftest du das nicht, denk mal drüber nach. Und obwohl es diese Alternativen gibt sind die orginal-teile (die teilweise laut eniige tests nicht besser sind bzw die alternativen teilweise genau so gut sind) um ein vielfaches teurer, stell dir jetzt also vor die Hersteller würden solche alternativen komplett unterbinden.

zu dem nvidia vergleich, ms wird ja nicht gezwungen zu sagen eih bitte installieren sie firefox da unser ie so scheisse ist. (was warscheinlich nicht mal gelogen wäre ^^) sondern sie sollen nur alternativen Anbieten, die ganzen raubkopierdebatten zeigen eben das Software nicht ein Markt wie jeder andere ist Software != natürliche Sachliche produkte aka HARD-ware. Da man also keine äpfel mit birnen vergleichen sollte, kann man höchstens anderes Intelectual property damit vergleichen autos grafikkarten etc fallen da beim vergleich komplett raus (äpfel vs birnen)

Darzerrot schrieb:
Apple oder Linux muss doch auch nicht den IE anbieten oder, bzw. besonders bei Apple bekomm ich ja auch einen Browser vor geworfen!!! ^^

Wenn du mir nen Link für Internet-explorer für Linux gibst installier ich den gerne in meine nächste Distribution und werde es auch mal Canonical unterbreiten als vorschlag. Aber selbst wenn solange Ubuntu keinen Marktanteil >30% hat dürfen die das auch ohne probleme und ohne den Markt zu verzerren ignorieren also selbst wenn es solch eine version gäbe.

Darzerrot schrieb:
PS: Hab einfach mal was aufgeschrieben, was mir gerade so durch den Sinn gegangen ist. Möchte darüber jetzt keine Diskussion anfangen.

Du lässt also (zu deinen gunsten geh ich davon aus das du es nur nicht besser weißt) FUD oder deutsch Stuss los, und willst dann nicht drüber diskutieren brauchst ja auch nciht, aber das jemand das zeug mal beantwortet damit musst leben.
 
Nochmal als Erinnerung:
MountWalker schrieb:
Ich hab die News auch schon bei englischen Nachrichtenportalen gelesen - sie klingt zwar erstmal schlimm, aber die EU die EU-Kommission hat, auch wenn das viele glauben, immernoch nicht gesagt, was Microsoft dabei eigentlich selbst liefern muss und was es nicht zu liefern braucht - weil die EU-Kommission gerechterweise diesen Part den Fachleuten überlässt. Nur weil die EU-Komission wieder von Auto-Update redet tun wieder viele so, als hätte sie gesagt, Microsoft würde Serverkapazitäten dafür bereit stellen - aber das ist nicht so. Es ist beispielsweise vorstellbar, dass das ganze irgendwann mal so funtioniert, wie mit YUM in RedHat/Fedora-Core, Urpm in Mandriva oder APT in Debian/Ubuntu, wo man auch eigene Repositories zum Pool der Repositories hinzufügen kann. "Windows-Update" müsste eben nur die Möglichkeit bekommen, auch zusätzliche Repositories abzufragen, so dass bspw. Opera, Mozilla und viele mehr ein eigenes Windows-Update-Repository anbieten könnten und nicht mehr jede Nicht-Microsoft-Anwendung ihren eigenen Update-Prozess starten muss - das OS würde dann also mit Alternativ-Software weniger zumüllen. Meiner Meinung sollte sowas machbar sein, die Serverkapazitäten für die Updates würden dann kein bisschen von Microsoft kommen müssen und alle könnten glücklich sein - Windows hätte dann auch das, was jede Linux-Distro schon seit ettlichen Jahren hat, eine einheitliche Updatesoftware, einen Prozess für alle mit unterschiedlichen Quellen.
Microsoft braucht dafür fast nichts tun, Windows-Update muss nur zusätzliche Repositories erlauben, dann braucht Microsoft nichts selbst tun.
 
Lubber schrieb:
Man braucht keine Ahnung von IT zur Installation von Firefox.

Noch einmal: Jahrelang war es offensichtlich ein Problem trotz deutlich besserer Alternativen einen anderen Browser zu benutzen, dies Zeugt von einem verzerrten Wettberwerb.


Lubber schrieb:
Ja und? Das ist doch normal.

Du hast angefangen von 5€. Ich habe gesagt es tut nichts zur Sache! Wir reden hier von dem Browsermarkt, und ob du irgendwie für 5€ and Windows kommst oder nicht spielt keine Rolle.

OT: Wenn es freie Marktwirtschaft gäbe könnte jeder für 5€ an Windows kommen. Man stelle sich vor, wie viel Microsoft verdient, wenn jeder 2. Deutsche 5€ pro Computer bezahlt...


Lubber schrieb:
Ich könnte Linux gar nicht nutzen, weil Software nicht auf dem System läuft, ebenso MAC OS. Soll ich jetzt bei der EU weinen gehen?

Ja! Denn dies ist die typische verzerrung des Wettbewerbes. Ein freier Wettbewerb wäre nur gegeben, wenn du tatsächlich Linux benutzen könntest, dies ist aber vielfältig unmöglich.

Lubber schrieb:
Hast Du schon durch die Verwendung des Ausdrucks "gesellschaftswissenschaftlich" getan.

Ich habe von "gesellschaftswissenschaftlich Interesse" geredet, du hast mir die Worte im Mund verdreht und meinst, ich bezeichne alle nicht-studenten als Dumm. Irgendwie was anderes.


Lubber schrieb:
Wie wäre es mit etwas mehr Aufmerksamkeit im Deutschkurs?

Wie war es mit den Usenet laws? Wer einen Diskussionspartner persönlich angreift hat verloren...
(Du interessierst dich für die deutsche Rechtschreibung, ich mich für Politik, so hat jeder seine Stärken :lol:)
 
Zuletzt bearbeitet:
OT: Wenn es freie Marktwirtschaft gäbe könnte jeder für 5€ an Windows kommen. Man stelle sich vor, wie viel Microsoft verdient, wenn jeder 2. Deutsche 5€ pro Computer bezahlt...
Ich denke nicht - wenn es freie Marktwirtschaft gäbe, würde Windows sicher 10 x soviel kosten. Es ist schon gut, dass es bestimmte Regeln und sowas wie Kartellwächer gibt.

Aber du meinst vermutlich "wenn es ein ausgeglichenen Wettbewerb auf dem OS-Markt gäbe". Aber anhand von Office sieht man (und Open Office ist sehr erfolgreich), dass man da immer noch weit von 5 eur entfernt ist.
 
Lubber schrieb:
Nur das halt alles läuft. Wäre ich gezwungen auf Linux umzusteigen könnte ich einige Programme nichtmehr verwenden.

Was kann ich dafür das Linux diesen Kompatibilitätseinstieg verpasst hat? Nichts es ist mir auch vollkommen egal.
Nur, dass Linux dort inkompatibel ist weil Microsoft ihr DirektX abschottet. :rolleyes:
MS verfolgt damit doch die Taktik Konkurrenzangebote absichtlich inkompatibel zu halten...

Office ist auch ein sehr gutes Beispiel.
Warum hat MS wohl das .docx Format eingeführt und warum werden die OpenOffice Formate unzureichend unterstützt?
Das hat doch auch nur den Grund, die Anwender dazu zu bringen das Officepaket von MS zu kaufen.
 
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These1: Windows hat nicht die Marktbeherschende Stellung, Linux wird doch im Serverbereich eingesetzt.

Ja, im Server und Embettet Bereich kann man teilweise Linux einsetzen. Im Konsumer Bereich Kontrolliert MS den Markt.

These2: Microsoft stellt offene Standarts bereit (.Net, DocX, sogar openDocument)

Tuen sie nur bedingt, seit neuestem und auch nur, weil ein paar Alternativen aufgrund unserer Gesetzeshüter Fuß fassen konnten

These3: Die Preisgestalltung von Microsoft ist nicht willkürlich. Als Student kommt man an Office für 89€.

Wann habt ihr das letzte mal für ein Computerspiel für 89€ ausgegeben? Überlegt doch mal wie viele Kunden Microsoft hat. Wenn man dann noch bedenkt, dass Microsoft fast nichts dafür ausgeben muss, eine weitere Lizence zu drucken sind selbst die 89€ zu viel. Die Entwicklungskosten hat Microsoft bereits mehr als wieder drin.
(Die Studentenversion gibt es im übrigen auch nur wegen der leichten Konkurrenz seitens OpenOffice, oder denkt ihr Microsoft handelt aus Menschenliebe?)

Edit:
Nur das halt alles läuft. Wäre ich gezwungen auf Linux umzusteigen könnte ich einige Programme nichtmehr verwenden.

Was kann ich dafür das Linux diesen Kompatibilitätseinstieg verpasst hat? Nichts es ist mir auch vollkommen egal.

Dir ist noch nicht aufgefallen, dass es die Open-Source Bewegung ist, die seit Jahren für freie Standards und für kompartiblität kämpfen? Und Microsoft sich dagegen streubt? Schon mal etwas von den Halloween documenten gehört? Das denkt Microsoft:
„Fallstudien aus dem Internet haben kürzlich auf sehr dramatische Weise gezeigt […], dass die Qualität kommerzieller Produkte durch Open-Source-Produkte erreicht und (teilweise) sogar übertroffen werden kann.“
„Open-Source-Software ist ein anhaltender Trend […]. „FUD („Schmutzkampagnen“)‬“-Taktiken können nicht gegen sie eingesetzt werden.“
„Solange Dienstleistungen/Protokolle als austauschbare Waren angesehen werden, kann Linux gewinnen.“
„Microsoft sollte seine Protokolle und Applikationen so gestalten, dass sie als ‚nicht austauschbar‘ angesehen werden.“
Oder auf Deutsch: Wir dürfen keine Kompatiblität zulassen.
 
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Suxxess schrieb:
MS verfolgt damit doch die Taktik Konkurrenzangebote absichtlich inkompatibel zu halten...


Nenn mir mal eine Firma mit kommerziellem Gedanken, die nichts tut um ihr eigenes Produkt gegenüber der Konkurrenz besser dastehen zu lassen. ;)
 
Wie man an einigen Spielen sieht, ist es durchaus möglich, für Linux Spiele zu entwickeln. Wenn die meisten Studios die Möglichkeit nicht nutzen ist das wiedermal nicht Microsofts Schuld.
Und dass MS die eigene Technologie schützt ist ja wohl völlig normal. Ich habe nichts gegen OpenSource, aber in welcher Welt lebt ihr denn? Das ist Kapitalismus. Und im Moment ist dieser eben das System, dass offensichtlich am besten funktioniert. Das mag sich irgendwann wieder ändern, aber im Moment sieht es nicht so aus ;)
 
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Lubber schrieb:
Womit entweder Du gerade lügst, oder alle Meldungen über die Verwendung von Linux, Apple, Unix etc. bei Firmen oder Instituten, gelogen sind.

Wieviele Industrie-Betriebe hast du denn schon gesehen?
In der Industrie wird nahezu komplett auf Windows NT gesetzt, weil es die gesamte Software fast ausschließlich für Windows gibt! :rolleyes:
Und das liegt nicht an Linux, sondern an der Verbreitung von Windows NT.

Das in der Verwaltung etc. auch Linux eingesetzt wird liegt daran, dass es dort problemlos möglich ist.
Denn dort braucht man vielleicht OpenOffice oder irgendwelche kleineren Anwendungen, die eventuell extra geschrieben werden können.
 
Die EU hat probleme. In Zeiten der Wirtschaftskriese ist das natürlich das wichtigste Thema.
Da frag ich mich ob VW bald dazu verdonnert wird auch Opel-Motoren zu verbauen da VW der größte deutsche Autohersteller ist :freak:
 
Lubber schrieb:
Womit entweder Du gerade lügst, oder alle Meldungen über die Verwendung von Linux, Apple, Unix etc. bei Firmen oder Instituten, gelogen sind.
Es interssiert keine Sau, ob ein niedriger einstelliger Prozentsatz von irgendwelchen staatlichen Instituten Linux oder sonstwas verwendet. De fakto ist es einem privat geführten Unternehmen nicht möglich, auf Windows zu verzichten. Es geht schlicht und ergreifend nicht! Es gibt zu viele von Microsoft kultivierte Abhängigkeiten, die nur durch Windows gedeckt werden können.

Lubber schrieb:
Nur das halt alles läuft. Wäre ich gezwungen auf Linux umzusteigen könnte ich einige Programme nichtmehr verwenden.
Ja und warum denn wohl...

Lubber schrieb:
Was kann ich dafür das Linux diesen Kompatibilitätseinstieg verpasst hat? Nichts es ist mir auch vollkommen egal.
Wer hat was verpasst. Unmöglich, Dir hier zu folgen.


Lubber schrieb:
Willkürlich? Hast Du mal die Preisgestaltung von Apple betrachtet oder die von Adobe? Soll ich nun laut lachen ob der dezenten Preisgestalung von MS im Vergleich dazu?

Nebenbei gibt es genug Bildundsversionen, so dass nichtmal Schüler oder Studenten gezwungen wären Endverbraucherpreise zu zahlen. Mein Vista war de facto kostenlos.

Die Preisgestaltung liegt vollkommen im marktwirtschaftlichen Rahmen.
Es tut absolut NICHTS zur Sache, wieviel Du gezahlt hast. Es tut auch nichts zur Sache, ob die Preise für dein persönliches Empfinden zu hoch oder zu niedrig sind. De fakto kann Microsoft Preise nach Gutdünken festlegen.

Lubber schrieb:
Es ist das Recht einer Person Dinge nicht offenzulegen die sie entwickelt hat um ihr geistiges Gut zu schützen, wäre dem nicht so würde unsere komplette Wirtschaft zusammenbrechen.
Nicht, wenn man eine marktbeherrschende Stellung hat, und dadurch Konkurrenz ausgeschlossen wird.
Und die Wirtschaft würde eher zusammenbrechen, wenn wir KEINE Wettbewerbsbehörde hätten, wewegen es dementsprechende Gesetze bereits seit dem 19. Jahrhundert gibt.
 
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DeathAngel03 schrieb:
BMW bietet mir auch keine Mercedes Felgen an...was soll das ?

Uepsilon schrieb:
verklagt man als nächstes VW, weil die nur Autoradios von VW verbauen?

Diese Beispiele sind ein himmelweiter Unterschied zu dem, was mit Windows und dem Internet Explorer passiert.

Würden 90% der Autos von BMW sein, es aber noch weitere Felgenhersteller geben, dann hätten diese Nachteile dadurch, wenn BMW immer nur eigene Felgen verbaut.

Würden 90% der Autos von VW sein, es aber noch andere Hersteller von Autoradios geben, wollen die bei der Konfiguration natürlich berücksichtigt werden. Sonst kann VW eben seine marktbeherrschende Stellung in einem anderen Segment (nämlich den Autos) ausnutzen, um qualitativ schlechtere Autoradios (als die der Konkurrenz) zu verkaufen.

Das ist in der Autoindustrie nicht der Fall, insofern sind diese Vergleiche hinfällig.


Hier ist es nunmal so, dass Microsoft seine marktbeherrschende Stellung bei Betriebssystemen dazu ausnutzt oder zumindest ausnutzen kann, um im Browsermarkt an mehr Kunden zu kommen. Und genau das will die EU verhindern.
 
Turrican101 schrieb:
Nenn mir mal eine Firma mit kommerziellem Gedanken, die nichts tut um ihr eigenes Produkt gegenüber der Konkurrenz besser dastehen zu lassen. ;)

Sein Produkt gegenüber der Konkurrenz besser dastehen zu lassen ist gut und richtig. Dies ist der Motor der Innovation und des Fortschrittes! Aber, der Konkurrenz Steine in den Weg zu legen und zu behindern ist der Bremsklotz des Fortschrittes. Dies ist Verboten und wird bestraft.

Und wenn alle im geringen Umfeld etwas verbotenes tun wird das auch nicht Rechtens(Naturalistischer Trugschluss). "Nichts ist gefährlicher, als schwächen zu Maximen zu erheben."[Bitte fangt jetzt nicht an, dass ich alle nicht Philosophystudenten als Dumm bezeichnet habe, weil ich von "Maximen" und dem "Naturalistischer Trugschluss" rede :lol: .]
 
@ ketza

Und wo ist das Problem, wenn jeder, der andere Felgen oder ein anderes Autoradio haben will, diese dann auch (teilweise kostenlos) erwerben und verwenden kann?

Das ist ja lieb und nett von der EU, dass sie das verhindern will. Mich als Kunde stört es aber, wenn mein bezahltes Produkt plötzlich weniger Komfort bietet (da ich wegen jedem noch so kleinen Programm entscheiden muss (und eben nicht nur kann), was ich denn verwenden will). Welche Entschädigung erhalte ich denn dann für den Mehraufwand?
 
Die Ausnutzung einer Marktbeherrschenden Stellung ist natürlich kein Kavalliersdelikt, wie man zb bei Intel gesehen hat(die Liste ist sicher ewig lang). Das kann einen Markt schon massiv beeinflussen, jedoch finde ich diese konkrete Strafen einfach nur lächerlich.

Sie jetzt dazu zu zwingen Konkurrenzprodukte zu implementieren,kann ja wohl keine ernst gemeinte Aufforderung sein.

Ich finde, die Aktion is ne Luftnummer und äußerst ungerecht.

mfG Dingens
 
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