News EU: Windows soll Konkurrenz-Browser enthalten

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was ein schwachsinn... maximal ein hinweis dass es alternative browser gibt anbieten aber so wie viele schon festgestellt haben: fast alle sind mit dem IE glücklich. die Wissen entweder nicht das es was anderes gibt, kommen damit nicht klar oder hätten andere probleme.

Abschaltbarkeit ist wunderbar und endlich mal ein schritt in die richtige richtung
aber browser mitliefern? auf son scheiß kommen doch nur politiker die mal wieder keine ahnung von der materie haben und auf wählerfang stumpfe phrasen dreschen.

kinderpornosperre, online durchsuchung und weiß der kuckuck noch was. solche ideen müssen mit fachmännern erarbeitet werden
 
Kann man dagegen keine Petition anstrengen?

Dieser ganze Schwachsinn führt doch nur zu einer total Auseinanderpflückung von einem eigentlich sehr soliden System, was dem erfahrenen User alle Möglichkeiten zur Modifikation bietet und dem unerfahrenen ausreichend an die Hand nimmt und ihm hilft, die täglichen Aufgaben zu erledigen.
 
SheepShaver schrieb:
Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert, maße mir daher ein gewisses Grundwissen an. Du?

Damit sind wir schon zwei, immerhin...


wlad1983 schrieb:
Hab mal ne Frage an die, die Linux so toll finden. Nutz ihr es auch intensiv, ich meine so wie die MAC-User (der MAC ist gut für die Arbeit und wenn man Spielen will dann greift man zur Konsole). Das einzige was dem Linux ja fehlt sind die Spiele, arbeiten kann an ja soweit ich weiss ganz gut.

Ich zum Beispiel setze sowohl OSX ein (war die letzten drei Jahre mein Hauptbetriebsystem) als auch Linux (darauf steige ich grade um, mein Desktop laeuft schon seit 6 Monaten mit Linux, neues Notebook kommt im Herbst, ab dann ist alles Linux only). Windows habe ich natuerlich auch jahrelang eingesetzt, mittlerweile ist es aber nur noch eine reine Spielplattform fuer mich.

Jedes Os hat seine Vor- und Nachteile. Aber das ist hier gar nicht das Thema. Das Thema lautet, dass MS seine marktdominierende Stellung in einem Markt ausnutzt, um damit andere Maerkte zu dominieren. Der Browsermarkt ist dabei nur ein Beispiel von vielen. Um das zu sehen, muss man gar nicht VWL studiert haben. Andererseits... offensichtlich doch.

Ich mein man kann sich ja wirklich kritisch mit der Massnahme befassen, die die EU Komission hier vorschlaegt. Ich weiss auch nicht, ob das sinnvoll und angemessen ist. Aber das die Leute hier im Thread zu 99% die Problematik nicht begreifen und mit voellig unpassenden Beispielen und "fairness" kommen ist doch wirklich verblueffend.

Aber selbst wenn man das mal voellig aussen vor laesst - was waere eigentlich das Problem? Waere fuer uns user doch super, wenn MS auch alternative Browser anbieten wuerde und updates nicht nur fuer MS software funktionieren wuerden. toller Service. Was ist der Nachteil?

lg
Lion
 
Zuletzt bearbeitet:
Windows installieren. IE öffnen, Bowser XY herunterladen. Installieren. Starten. Abfrage mit "ja" bestätigen. Bis in alle Ewigkeit mit Browser XY surfen.

Wo ist das Problem?

Das Problem ist, dass 90% der Computeruser wenig von IT verstehen und wenig davon verstehen wollen. Aus diesem Grund tun sie dies aus unwissenheit nicht, dies führt dazu dass IE eine Marktkontrollierende Stellung hat, was wiederum dazu führt, dass auch die, die anderen Browser benutzen würden eingeschränkt werden.

Mein Vista Business hat mich 5€ an der Universität über MSDN AA gekostet

Das du billig daran gekommen bist, tut nichts zur Sache. Normalerweise kostet es über 80€. Die meisten Firmen müssen sogar mehr bezahlen, sobald sie komplexere Netzwerke betreiben möchte.

Dann zeig doch mal bitte mit Sachargumenten auf, wo heute das Problem liegt. Da bin ich wirklich mal gespannt.

Browsermarkt :D Die Wettbewerbschancen sind ungleich, und dies nur da Microsoft eine dominierende Stellung auf dem EU Markt hat. (Man Stelle sich vor, dass Microsoft ab jetzt Windwos nur noch mit Chrome anbietet und IE ausschließlich zum Download anbietet, was glaubst du wie schnell der Marktanteil von Chrome wachsen würde).

Das mit der "gesellschaftswissenschaftlichen" Unwissenheit dürfte übrigens bei 99% hinkommen, es sei denn hier studieren mehr als 1% Gesellschaftswissenschaften.

Wie Arrogant muss man eigentlich sein um pauschal alle Nichtstudenten und Nicht-Gesellschaftswissenschaftler der Dummheit zu bezichtigen?

:lol:
Wo hab ich denn da von studieren geredet? Ich habe weder jemanden als Dumm bezeichnet, noch gesagt, dass man eine Sozialwissenschaft studieren muss um mitzureden.
Ich selbst habe Mathe und Physik LK und werde vermutliche Mathemathik, Informartik oder Elektroteschnik studieren.
Was man studiert und ob ist vollkommen egal! Wichtig wäre ein generelles Interessa an politik und Gesellschaft. Es geht mir darum, dass ich glaube, dass einige hier (wie auch in meinem Umfeld) sich nicht für Politik interessieren, ganz einfach, da es ein paar Kommentare (bei weitem nicht alle) mit Stammtischniveau gibt.
Ich lese zum Beispiel lese täglich Zeitung und bin Mitglied einer politischen Vereinigung, diskutiere und Angageere mich dort oft.
Man muss sich nicht ganz so stark dort hineinhängen, aber ein generelles interesse für Politik sollte dennoch da sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
hornile schrieb:
Fu Manchu,
DU hast endlich mal eins der echt richtigen Argument vorgebracht. Vielleicht sollt das mal jemandem den EU-Menschen erklären ?

das kann man auf europa.eu!
 
dannyD schrieb:
da kann man mal wieder sehen wie langweilig es diesen abgefeimten speckern von eu-kommissaren auf ihren hochdotierten posten in brüssel ist.
die sollten weißgott andere sorgen haben, und davon mehr als genug.

wer es nicht schafft die drei mausklicks zum installieren eines alternativen browsers in ein windows os zu bewerkstelligen, der hat ebend nur eins verdient : den IE !

dito!

ansonsten find ich auch total bescheuert, dass bei windows ne sidebar dabei is, denn die kann man sich ja auch von anderen softwareherstellern holen!
auch das integrierte w-lan-tool ist ja der tod für die mitgelieferten tools der w-lan-karten hersteller.
ach das startmenü find ich auch doof, da gibts auch auf dem freien markt alternativen!

ich mach mich jetzt mal dran ne alternative zur Windows Systemsteuerung zu entwerfen und zu programmieren, damit die dann zwangsweise mit ausgeliefert werden muss im neuen windows. ich schreib schonmal nen brief an die EU ob die nicht auch für mich zu viel zeit haben...

ach und der media player ist ja auch fest dabei! wie wärs wenn zoom player, kmplayer und vlc immer standardmäßig an board wären???
 
PunGNU schrieb:
Das Problem ist, dass 90% der Computeruser wenig von IT verstehen und wenig davon verstehen wollen.
Und du erwartest jetzt, dass diese 90% (ich würde sogar 99% sagen) der Computernutzer selbst entscheiden sollten, welchen Browser, Mediaplayer, Windowmanager, Instantmessenger, Brennprogramm, Editor, Taschenrechner,... er haben will?
Ich, als Normalnutzer kann und will das nicht entscheiden! Die paar Punkte, die ich meinen persönlichen Ansprüchen anpassen will, passe ich einfach an. Der Rest soll einfach vorhanden sein.

Und weil jemand vorher gemeint hat, dass sich Linux nicht wegen der schlechten Bedienbarkeit nicht durchgesetzt hat. Nein, ganz bestimmt nicht. Deswegen steigt auch das Interesse im Desktop-Bereich kaum seit es Ubuntu und co gibt, die die Bedienbarkeit für den Normalnutzer deutlich erhöht haben...
 
dannyD schrieb:
das wäre ja ähnlich, als würden sie einen maroden autohersteller, wie bankrott-opel, dazu verdonnern ihre autos mit bmw radkappen anzubieten.

Offtopic: GM ist bankrott, Opel erwirtschaftet Gewinne...
 
Lubber schrieb:
Dann zeig doch mal bitte mit Sachargumenten auf, wo heute das Problem liegt. Da bin ich wirklich mal gespannt.
Du willst Sachargumente? Ok...

Fakt ist, dass kein Unternehmen die Wahl hat, ein anderes Betriebssystem als Windows zu verwenden. Nach über einem Jahrzehnt Marktdominanz durch Microsoft gibt es keine Alternativen. Durch die Bindung der Kunden an proprietäre, nicht offene Standards wird die Konkurrenz effektiv ausgeschlossen. Innovation findet praktisch nicht statt. Statt dessen werden Features, die in der freien Softwarewelt bereits etabliert sind, als "total innovativ" angepriesen. Preise werden nicht durch den Markt geregelt (Preisbildung durch Angebot und Nachfrage), sondern können von Microsoft quasi willkürlich festgelegt werden. Einer Entwicklung von Alternativtechnologien wird durch konsequente Nicht-Offenlegung von APIs entgegengewirkt, etc. pp. Reicht das fürs erste? Die Liste ließe sich endlos fortführen.
 
So werde ich dann in Zukunft, wenn ich den Opera installiere auch gefragt ob ich die Alternativbrowser kenne und nicht lieber die verwenden will?

So ein Kappes....
als ob es nichts wichtigeres gäbe als sich in der EU mit sowas zu beschäftigen!

Wer nen alternativen Browser haben will, der läd sich den eben ÜBER den IE runter und gut ist.
 
Das lustige ist ja, dass grade der Browser Markt in den letzten Jahren das beste Beispiel dafuer ist, wie sich software entwickeln kann, wenn der Markt nicht in der Hand eines Quasi Monopolisten ist. Neben der schon weiter oben beschriebenen Innovationskraft, die von den Mitbewerben ausgeht, zeigt dieser Markt eben auch ganz klar, dass sich in einem funktionierenden Software Markt zwangslaeufig offene Standard entwickeln und alle Anbieter gezwungen sind, zueinander kompatibel zu sein.

Firefox, Opera und webkit haben den Markt sowas von vorangetrieben und jede Menge inovationen ermoeglicht. Standards wurden geschaffen, so dass Entwickler Web Applikationen fuer alle Browser entwickeln koennen, ganz unabhaengig vom Betriebsystem (das ist auch ganz klar die Angst von MS). Selbst MS war gezwungen, sich an die Industriestandards die von unabhaengigen Institutionen (wie W3C) festgelegt werden zu halten. Noch etwas zaghaft mit dem IE7 aber schon deutlich besser mit dem IE8 (der jetzt selbst nicht mehr kompatibel zum IE6 ist sondern einen kompatibilitaetsmodus dafuer mitbringt).

Das was online funktioniert waere auch auf OS-, Applikations- und selbstverstaendlich auf Dateiformatebene moeglich. Aber MS hat es erfolgreich verhindert, damit niemand ein alternatives OS einsetzten kann. MS erfolg beruht einzig und allein darauf, dass sie sehr stark ihren Markt vor der Konkurenz abgeschottet haben. Zu ihrem Vorteil und zum Nachteil von uns allen.

lg
Lion
 
@SheepShaver: Aber immer mehr Unternehmen und öffentliche Einrichtungen schaffen es doch auf Linux umzusteigen, kann also irgendwie nicht ganz so "unmöglich" sein.

Und kommt nicht mit Inkompatibilitäten, MS baut bspw. in das nächste Office sogar OpenDocument-Unterstützung ein.

Wenn MS z.B. Firefox behindern wollte, wieso programmieren sie dann Plugins dafür? (sicher, nur zur Verbreitung eigener Technologien, aber für was anderes sind sie auch nicht zuständig.)
 
Zuletzt bearbeitet:
StuffedLion schrieb:
Ich mein man kann sich ja wirklich kritisch mit der Massnahme befassen, die die EU Komission hier vorschlaegt. Ich weiss auch nicht, ob das sinnvoll und angemessen ist. Aber das die Leute hier im Thread zu 99% die Problematik nicht begreifen und mit voellig unpassenden Beispielen und "fairness" kommen ist doch wirklich verblueffend.

Aber selbst wenn man das mal voellig aussen vor laesst - was waere eigentlich das Problem? Waere fuer uns user doch super, wenn MS auch alternative Browser anbieten wuerde und updates nicht nur fuer MS software funktionieren wuerden. toller Service. Was ist der Nachteil?

lg
Lion

Mir ist das auch ein völliges rättzel wie man so ignorant sein kann, vorallem sind hier die meisten auch völlig resistent gegen tatsachen, da kommen dann autovergleiche etc, obwohl es absolut unpassend ist wegen (keiner marktbeherschender stellung) und die werden wieder und wieder gebracht. Bei nächsten Nachricht zu dem Thema wird das wieder kommen zigfach. Ohh man.

Dabei haben die User ja keinen nachteil. Im worst case müssen Sie einmal mehr auf weiter drücken bei der installation.

Aber irgendwie scheinen sich hier ein großteil der User direkt mit Microsoft zu identifizieren, und plötzlich von sich aus zu gehen, eih ich als mensch muss doch gleiches recht haben wie alle und daher muss es diese unnatürliche Person ja auch haben.

Naja aber das ist warscheinlcih die defininition von fanboy gegen alles sein was gegen die firma ist von der man fanboy ist, egal ob es extrem sinnvoll ist oder nicht bzw ob die firma grad gegen geltendes recht verstößt oder nicht.

Ich bin auch großer AMD fan (unter anderem weil sie die spezificatioenn für die grafikkarten veröffentlicht haben) Ich bin sicher auch manchmal bischen parteiisch gegenüber Nvidia weil sie einfach meiner ansicht nach FUD artiges Marketing betreiben und auch sonst bischen komische geschäftspraktiken teilweise. Aber ich würde nie so weit gehen und AMD verteidigen wenn Sie irgendwas unrechtes tun würden (z.B. bestechung von EU-politikern zu irgendwelchen zwecken) und sagen, eih das doch gar nicht so schlimm. 90% der EU-politiker sind gewöhnt das man sie besticht, also kann man das doch nicht einfach abändern. blabla.

Dann auch die dämlichen vergleiche mit Linux, hier gehts nicht darum das ms linux mit auf deren DVD legt oder man linux per windows update nachinstallieren kann, daher ist es auch wurst warum jetzt linux sich nicht durchgesetzt hat und es ubuntu langsam tut oder nicht ^^

Hier gehts um die browser. Wie schon einige angemerkt haben wissen viele user nicht das es andere Browser gibt. Wenn jetzt ms dazu verpflichtet wird mal darauf hinzuweisen mit einer einfachen installation (zu der niemand gezwungen wird) wobei ist dann das problem. Das ms ne million also 0,000000000001% ihres vermögens dafür locker machen müssen das zu implementieren?

Oder habt ihr angst das ms langsam die marktmacht verliert wegen ihrer koplung der zwang zu windows auch abnimmt und ihr in 10 jahren oder so dann gezwungen seit wegen besserer unterstützung zu linux zu wechseln? (sag nicht das es unbedingt so kommen wird, frag mich nur wovor ich alle angst habt)

Oder ist es die FDP (die ja bald jeder 5. warscheinlcih neuerdings sehr viel junge leute wählen) die mit ihrem Marktradikalen geschwaffel zu euch durchgedrungen ist (btw, selbst die wollen soweit ich weiß kein Kartellamt abschaffen)
 
@backslash: Meinst nicht vielleicht auch, dass das nicht zuletzt etwas mit der vermehrten Anstrengung seitens der EU Komission fuer mehr Wettbewerb zu sorgen zu tun haben koennte. Ganz eventuell?

Denn MS ist dadurch schon gezwungen, mehr und mehr offene standards einzusetzten. Aber auch das machen sie sehr geschickt zu ihrem Vorteil (zum Beispeil bei neuen docx Format, das MS im schnelldurchlauf durchgeboxt hat und so kompliziert fuer die mitbewerber gestalltet hat, dass man eigentlich kaum von einem offenen standard sprechen kann).

lg
Lion
 
Die EU geht hier einfach zu weit......

Windows XYZ ist einfach ein Produkt, wo ebend sovieles wie möglich dabei ist und dazu zählt auch der IE XYZ. Denn muss man eh für bestimmte Dinge, die vom Microsoft sind benutzten. Wenn ich z.B. ein update von Windows machen möchte usw.

Und wer ebend noch einen anderen Browser drauf packen möchte, kann es doch gerne tun!

Aber das jetzt als alternative Firefox oder Opera angeboten werden soll, ist wirklich ein schlechter Scherz.

Dann muss ja bald AMD für ihre Grafikkarten Nvidia-Treiber anbieten, weil die besser sind. Nivida muss bei der Treiberinstallation anbieten, kaufen sie sich lieber eine AMD Grafikkarte, weil da das P/L Verhältnis stimmt. Wenn man sich einen Canon Drucker kauft, darf man ab jetzt von jeden Hersteller die Patronen aussuchen usw. ^^

Apple oder Linux muss doch auch nicht den IE anbieten oder, bzw. besonders bei Apple bekomm ich ja auch einen Browser vor geworfen!!! ^^

PS: Hab einfach mal was aufgeschrieben, was mir gerade so durch den Sinn gegangen ist. Möchte darüber jetzt keine Diskussion anfangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
PunGNU schrieb:
Das Problem ist, dass 90% der Computeruser wenig von IT verstehen und wenig davon verstehen wollen. Aus diesem Grund tun sie dies aus unwissenheit nicht, dies führt dazu dass IE eine Marktkontrollierende Stellung hat, was wiederum dazu führt, dass auch die, die anderen Browser benutzen würden eingeschränkt werden.

Man braucht keine Ahnung von IT zur Installation von Firefox. Außerdem muss man irgendwo einen Strich ziehen. Sonst könnten wir aufgrund der steigenden Zahl älterer Menschen das Thema bis in die letze kleine Unendlichkeit vortsetzen.

Es geht hier ja nicht um das Einrichten von HIPS, W-LAN, Domänen oder DHCP-Servern. Es geht um das Aufrufen der Seite www.firefox.com, das Klicken auf den riesigen Downloadbutton und das installieren des Programms.

Das ist weder kompliziert noch unmöglich. Ich sehe hier überhaupt keinen Handlungsbedarf. Das können übrigens viele ältere Leute über 60 ohne Probleme.

PunGNU schrieb:
Das du billig daran gekommen bist, tut nichts zur Sache. Normalerweise kostet es über 80€. Die meisten Firmen müssen sogar mehr bezahlen, sobald sie komplexere Netzwerke betreiben möchte.

Ja und? Das ist doch normal.

Ich darf auch 90.000€ zahlen wenn ich Porsche fahren will, bzw. 50.000-90.000€ wenn ich 300km/h fahren möchte und mir die Marke egal ist.

Ich darf mehr Geld zahlen wenn ich bestimmte Leistung wünsche. Schlicht und ergreifend Pech für den Rest, wenn er sowas nicht bieten kann. Wir leben nicht im Kommunismus sondern im Kapitalismus. Realisier das doch mal.

PunGNU schrieb:
Browsermarkt :D Die Wettbewerbschancen sind ungleich, und dies nur da Microsoft eine dominierende Stellung auf dem EU Markt hat. (Man Stelle sich vor, dass Microsoft ab jetzt Windwos nur noch mit Chrome anbietet und IE ausschließlich zum Download anbietet, was glaubst du wie schnell der Marktanteil von Chrome wachsen würde).

Unfug. Ich kann genausogut Linux oder MAC OS im Saturn kaufen wie ich Windows kaufen kann.

Das Installieren neuer Browser ist leichter als die Mehrzahl aller Funktionen eines Betriebssystems.

Was kann ich dafür wenn die Mehrheit das zur Masse der Software kompatiblere Produkt, also Windows nutzt? Das ist halt so in der freien Marktwirtschaft. Ich könnte Linux gar nicht nutzen, weil Software nicht auf dem System läuft, ebenso MAC OS. Soll ich jetzt bei der EU weinen gehen?

PunGNU schrieb:
Wo hab ich denn da von studieren geredet? Ich habe weder jemanden als Dumm bezeichnet, noch gesagt, dass man eine Sozialwissenschaft studieren muss um mitzureden.
Hast Du schon durch die Verwendung des Ausdrucks "gesellschaftswissenschaftlich" getan.

PunGNU schrieb:
Ich selbst habe Mathe und Physik LK und werde vermutliche Mathemathik, Informartik oder Elektroteschnik studieren.
Was man studiert und ob ist vollkommen egal! Wichtig wäre ein generelles Interessa an politik und Gesellschaft. Es geht mir darum, dass ich glaube, dass einige hier (wie auch in meinem Umfeld) sich nicht für Politik interessieren, ganz einfach, da es ein paar Kommentare (bei weitem nicht alle) mit Stammtischniveau gibt.
Ich lese zum Beispiel lese täglich Zeitung und bin Mitglied einer politischen Vereinigung, diskutiere und Angageere mich dort oft.
Man muss sich nicht ganz so stark dort hineinhängen, aber ein generelles interesse für Politik sollte dennoch da sein.

Wie wäre es mit etwas mehr Aufmerksamkeit im Deutschkurs?
 
These 1) Warum mischt sich die EU da ein, die wollen doch nur wieder Geld von MS?

Antwort: Falsch, Opera hat geklagt, dass MS unter Ausnutzung ihres Betriebssystemsmarktmachtes den Internet Explorer durchdrücken.
Ein eindeutiger Fall für die Wettbewerbshüter.

These 2) Opera hat dadurch doch keinen Schaden?

Antwort: Falsch, Opera finanziert(e) sich über Werbung, durch diese Praktiken von MS wird Opera geschädigt.
(Durch eine geringere Verbreitung ihrer Produkte)

These 4) Mehr Browser würden nur zu Inkompatibilitäten führen!

Antwort: Falsch, es gibt die W3C an dessen Standarts sich alle halten ausser MS in einigen Dingen.
Falschanzeigen von Webseiten liegen daher meistens am IE, der sich nicht an diesen Standarts hält.

These 3) Der Anwender hat dadurch doch nur Vorteile?

Antwort: Falsch, der Wettbewerb litt extrem darunter ebenfalls bessere Konkurrenzprodukte hatten so keine Chance. Das beste Beispiel ist der IE 6, wäre der FF mit Windows verkauft worden und man hätte den IE 6 seperat herunterladen müssen, dann wäre der IE 6 seit Jahren nicht mehr existent.

These 4) Windows gehört MS, sollen die doch ihre Produkte dazulegen!

Antwort: Durch diese Bündelung eines Quasimonopols mit über 90% Marktanteil bei den Betriebssystemen, wird dieses Quasimonopol ausgenutzt um auch in anderen Bereichen ihr Monopol auszubauen, zu festigen und dort den Wettbewerb zu behindern.
(z.B. Browser, Mediaplayer, Office, 3D Schnittstellen (DirektX) )

Dann gibt es noch Bereiche bei dem MS dies ebenfalls getan hätte, wenn die EU nicht schon vorher dagegen vorgegangen wäre.
z.B. Wäre der Standartsuchanbieter vom IE mit Sicherheit MS Live .

Ein anderes krasses Beispiel ist DirektX , PC Spiele verwenden meistens Direct 3D, obwohl OpenGL auf allen Betriebssystemen läuft, sowie auf den aktuellen Konsolen. Aber dadurch, dass MS mit Windows DirektX durchgedrückt hat sind die normalen PC Spiele nativ unter anderen Betriebsystemen nicht lauffähig und somit deutlich im Nachteil.

These 5) Die Hardwarebündelung mit Windows hat doch nur Vorteile?

Antwort: Falsch, wie bereits geschrieben wurde zahlt man Windows mit auch wenn man es nicht nutzt.
Der Konsument wird finanziell geschädigt / genötigt ein Produkt zu nehmen, dass er gar nicht will.
(Vielleicht hat man auch eine alte Windowslizenz und will Vista gar nicht?)
 
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Ich hab die News auch schon bei englischen Nachrichtenportalen gelesen - sie klingt zwar erstmal schlimm, aber die EU die EU-Kommission hat, auch wenn das viele glauben, immernoch nicht gesagt, was Microsoft dabei eigentlich selbst liefern muss und was es nicht zu liefern braucht - weil die EU-Kommission gerechterweise diesen Part den Fachleuten überlässt. Nur weil die EU-Komission wieder von Auto-Update redet tun wieder viele so, als hätte sie gesagt, Microsoft würde Serverkapazitäten dafür bereit stellen - aber das ist nicht so. Es ist beispielsweise vorstellbar, dass das ganze irgendwann mal so funtioniert, wie mit YUM in RedHat/Fedora-Core, Urpm in Mandriva oder APT in Debian/Ubuntu, wo man auch eigene Repositories zum Pool der Repositories hinzufügen kann. "Windows-Update" müsste eben nur die Möglichkeit bekommen, auch zusätzliche Repositories abzufragen, so dass bspw. Opera, Mozilla und viele mehr ein eigenes Windows-Update-Repository anbieten könnten und nicht mehr jede Nicht-Microsoft-Anwendung ihren eigenen Update-Prozess starten muss - das OS würde dann also mit Alternativ-Software weniger zumüllen. Meiner Meinung sollte sowas machbar sein, die Serverkapazitäten für die Updates würden dann kein bisschen von Microsoft kommen müssen und alle könnten glücklich sein - Windows hätte dann auch das, was jede Linux-Distro schon seit ettlichen Jahren hat, eine einheitliche Updatesoftware, einen Prozess für alle mit unterschiedlichen Quellen.
 
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SheepShaver schrieb:
Du willst Sachargumente? Ok...

Fakt ist, dass kein Unternehmen die Wahl hat, ein anderes Betriebssystem als Windows zu verwenden.
Außer in den Bereichen Kreativ (Apple), Mainframe, Server, Softwareentwicklung, ...
SheepShaver schrieb:
Nach über einem Jahrzehnt Marktdominanz durch Microsoft gibt es keine Alternativen.
Mac OSX, embedded os, im Servermarkt nach wie vor Linux
SheepShaver schrieb:
Durch die Bindung der Kunden an proprietäre, nicht offene Standards wird die Konkurrenz effektiv ausgeschlossen.
Wie gesehen bei ODBC, .NET (ECMA standardisiert), Web Services, ..., darüber hinaus: IBM-PC Standard.
SheepShaver schrieb:
Innovation findet praktisch nicht statt. Statt dessen werden Features, die in der freien Softwarewelt bereits etabliert sind, als "total innovativ" angepriesen.
Tja, Innivation bezieht sich eben nicht ausschließlich auf Technik (siehe Apple)
SheepShaver schrieb:
Preise werden nicht durch den Markt geregelt (Preisbildung durch Angebot und Nachfrage), sondern können von Microsoft quasi willkürlich festgelegt werden.
Bei Windows ja, weil es durch die so große Verbeitung ein quasi Standard ist (zumindest bei Desktop-PCs), bei anderen Produkten nein, siehe Office (Home & Student wird aufgrund funktionierenden Konkurrenz für 69 EUR verscherbelt)
SheepShaver schrieb:
Einer Entwicklung von Alternativtechnologien wird durch konsequente Nicht-Offenlegung von APIs entgegengewirkt
Habe oben einige Gegenbeispiele genannt; natürlich gibt es aber auch Beispiele, in denen Microsoft bewusst Exklusivität einsetzt (sei es für Umsatz, Verbeitung, strategische Ziele) - wie fast jedes andere Unternehmen dieser Welt
SheepShaver schrieb:
Reicht das fürs erste?
Offensichtlich nicht
 
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