News EU: Zu sicheres Vista gefährdet Wettbewerb

Das BS ist schon teuer genug, da habe ich ganz gewiss nicht vor Extrakosten zu haben, um mein System ein wenig sicherer zu machen.
Ich entscheide welche Software auf meinem Rechner läuft, nicht die Politiker aus Brüssel!

Ich finde DAS ist genau der Punkt. Warum ist das BS schon SO teuer? Weil IE, MediaPlayer, demnächst bald Defender, usw. usf. eben nicht gratis sind. Wären diese Produkte nicht enthalten, könnte MS Windows um ein ganzes Eck billiger sein.
Und welche Freiheiten gibt MS bei der Installation? Gar keine. Die Zusatzprodukte müssen drauf, ob ich nun will oder nicht! Und den Preis dafür zahle ich mit, sonst gibt's auch kein OS dazu.
Ich finde gerade, dass die Politiker aus Brüssel FÜR diese Freiheit kämpfen, dass auf meinem Rechner nur das draufkommt, was ich auch drauf haben will!
 
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@ 52) Die Zertifikatrichtlinien wurden für Vista im Übrigen erweitert.

@ 58) endlich mal jemand ders begriffen hat.
 
Also ich hab mich schon letztes Mal über die EU aufgeregt und viel zu diesem News-Beitrag gepostet.
Damals gabs viel Kritik zu meinen Beiträgen weil die EU ja angeblich nur das Monopol von MS brechen will (was mit diesen bescheuerten sowieso nicht gelingt) und uns dummen Anwendern die nur doof auf den Bildschirm glotzen und keine andere Software kennen oder haben wollen als die die MS in Windows einbaut.

Spätestens jetzt sollte auch dem letzten EU-Befürworter ein Licht aufgehen.

Die Sesselpupser der zuständigen EU-Kommission haben keine Ahnung von dem was sie gerade tun, tun sollten oder lieber nicht tun sollten.
 
Was ist nur mit der Welt zur Zeit los?

Haben den alle Leute einen Virus auf Ihrer "Festplatte" (Gehirn)

*KOPFSCHÜTTEL*
 
Klar, wenn Vista zu unsicher ist, benutzen viele andere Betriebssystem wie z.B. Linux. Das erhöht dann den Wettbewerb. ;)

Aber mal Spaß bei Seite, wieso integriert Microsoft net einfach ein Tool, mit dem man die Sicherheitstools von Microsoft deaktivieren und die von Drittherstellern aktivieren kann (falls man das beim RC1 noch net kann).
Bei Windows XP SP2 z.B. kann man ja den Virenscanner im Sicherheitscenter auswählen, so müsste Microsoft das eben auch mit den anderen Sicherheitstools machen, voreingestellt sind die Tools von Microsoft, man kann aber auch Tools fremder Hersteller auswählen.
 
Was mich übrigens WIRKLICH nervt ist, dass die Überschrift suggeriert und impliziert, dass die "Sicherheitssoftware" die Microsoft ausliefert sicher wäre. Wie gesagt - viel Spaß mit Windows Vista, wenn die EU mit der Kritik nicht durchkommt, und eure Open Source Anwendung die Installation wegen fehlender "Security Class Control" o.ä. nicht installieren läßt.

Kennt ihr so Software, die beim Klicken auf den MSInstaller erstmal ins Internet will, und als zweites dann direkt zu crl.verizon.com ? :) Ich vermute, dass Euch das Eure Security Software von Drittanbietern verrät - und vor euren depperten Freunden gebt ihr damit auch noch an, während ihr hier herumheult :evillol:
 
@ 65) genau SO etwas will die EU erreichen, dass Microsoft exakt DAS sicherstellen muss.

@MacGyver ....die Leute bei der EU scheinen momentan im IT Bereich noch am meisten Ahnung auf diesem Globus zu haben. Jedenfalls mehr als Du. Und das blöde ist - dass sie auch DEINER Software von Drittanbietern damit den Arsch retten.



AHA... mir fällt noch ein KILLER ein: .... SECURITY WIE IN CHINA, statt wie Security in der EU ... denn auch du bist Vista. :evillol:
 
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Gibt es hier eigentlich nur unterbelichtete Leute, die die News kommentieren.

Von 60 Posts haben es vielleicht 10 Leute wirklich begriffen, was diese Meldung uns sagen möchte.

Genau wegen solchen Idioten wie euch, die auf jede Werbelüge reinfallen, wird sich auch leider Linux nie vollständig als Massenbetriebssystem etablieren (obwohl es das gleiche, oder mehr kann und sogar umsonst ist).

Wie einer meiner Vorredner schon sagte:

"Du bist Deutschland!" :freak:
 
Ist doch gut, das die EU das macht.
Ein schon so extrem oft genanntes Beispiel:
Microsoft bringt alles in seinem System mit und die anderen Hersteller bleiben aussen vor, denn man braucht keine zweite Firewall, keinen 2. Virenscanner usw. ...

@61
Wenn IE und WMP und sonstige Programme extra Geld kosten, es gibt genug Kostengünstigere oder gar Kostenlose Alternativen, die sich in der Praxis sehr gut bewährt haben. Microsoft würde sich damit ins eigene Fleisch schneiden.

@57
Wenn es Microsoft nicht wäre, dann wäre es jetzt IBM. Die Geschichte haben wir ja schon alle mehrmals gehört.

Und ich finde auch das der User zu entscheiden hat, was bei ihm auf den PC kommt und was nicht. Es reicht schon das der IE fest ins System eingebunden ist und sich gar nicht oder sehr schlecht deinstallieren lässt.

@Alle EU Gegner
Lasst mal ein bischen Sauerstoff an euer Köpfchen und denkt mal vor dem posten ein bischen nach bevor sich einfach Sinnlos über die EU aufgeregt wäre. Wenn solche wie ihr dann da sitzen würden, wäre warscheinlcih ganz Europa im Arsch!
 
@61 warum ist benzin so teuer ? das hat doch nix mit den produktionskosten zu tun, schon gar nicht bei software, die für wenige cents kopiert werden kann und millionenfach über jahre verkauft wird. Du musst dir mal vorstellen, wie software entwickelt wird...

Ms hat einen festen Bestand an Entwicklern. Jeder Entwickler hat sein eigenes Fachgebiet. Wenn ein Entwickler seine Aufgabe erledigt hat, dann kann er entweder dumm rumsitzen, er kann entlassen werden, oder er macht irgendeine andere Aufgabe, die aber seinem Fachgebiet entsprechen muss. Die Entlassung wäre sehr dumm, da man das Know-How verliert und man den Programmierer ja sicher später nochmal brauchen kann. Also basteln sie halt kleinere Tools, die nützlich sind, aber meist innerhalb von einer Woche zusammengesetzt werden können. Paint, minesweeper usw sind doch perfekte beispiele für so was. Wenn jemand Visual Basic Programmierer ist, dann kannst du ihn nicht plötzlich an den Kernel setzen. Außerdem hat das ja auch einen Testeffekt für die neu entwickelten API's. Dafür müssen eh Testanwendungen entwickelt werden. Dann doch lieber etwas sinnvolles.

Ms ist ja auch nicht die einzige Firma die so entwickelt, schau dir nero an. Das Brennprogramm ist immer seltener der Teil, der am meisten umgekrempelt wird. Jetzt kriegst du nen Mediaplayer und was weiss ich nicht noch alles dazu. Die könnten natürlich auch alle rausschmeißen, aber so lange es gekauft wird...
 
Arnie2000: Eine IT Welt mit offenen Standards, gemeinsamem Fortschritt wäre doch ganz nett. Ich glaube du scheinst die Entwicklung nicht begriffen zu haben. Von MS kam nie etwas innovatives, entweder wurde aufgekauft oder abgekupfert, das trifft es ganz gut. Ich glaube ohne die marktbeherrschende Stellung von MS wären Computer schon wesentlich leistungsfähiger was Software betrifft.

Es ist echt schön, wie viele Leute MS auch noch verteidigen obwohl MS ihnen immer mehr Rechte nimmer (DRM, etc.) und sich einen Scheiss um die Benutzer kümmert.
 
Ist ja echt der Hammer: aber von der EU bin ich seit der EWWU nicht mehr sonderlich überrascht. So etwas musste kommen. Und was denken sich die MSler? - klar, dann bekommt Europa eben ein unsicheres Windows!
 
seesharp schrieb:
Ich finde DAS ist genau der Punkt. Warum ist das BS schon SO teuer? Weil IE, MediaPlayer, demnächst bald Defender, usw. usf. eben nicht gratis sind. Wären diese Produkte nicht enthalten, könnte MS Windows um ein ganzes Eck billiger sein.

Glaubst Du das ernsthaft? MS bestimmt den Preis nach Nachfrage und die ist nachwievor recht hoch. ;) Ein "nacktes" Vista für 19.90 Eur bei Aldi in der Ramschecke würde es wohl nie geben. Der Effekt wäre also eher ein noch höherer Gewinn für MS und Mehrausgaben für Drittsoftware beim Kunden.

@all
Ohne MS gäbe es die meisten Firmen garnicht. Die Gewinne mithilfe des ansonsten bösen Monopolisten-OS verschmäht doch auch keiner. Geld stinkt nicht. Welch Heuchelei.
 
mxm schrieb:
@ 65) genau SO etwas will die EU erreichen, dass Microsoft exakt DAS sicherstellen muss.
Im Artikel steht, dass die Europäische Union Microsoft aufgefordert hat, einige der neuen Sicherheitsfeatures aus dem Betriebssystem zu entfernen, was ja völliger Schwachsinn ist. Microsoft muss ja nur sicherstellen, dass man die Sicherheitstools von Microsoft deaktivieren und die von anderen Herstellern verwenden kann.
mxm schrieb:
AHA... mir fällt noch ein KILLER ein: .... SECURITY WIE IN CHINA, statt wie Security in der EU ... denn auch du bist Vista. :evillol:
Du weiß ja, dass Vista in Lettland alte Jungfer heißt. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@flappes:
Ja, das tu ich. Microsoft soll kein vollständig sicheres Betriessystem ausliefern, damit Drittanbieter ihr Produkte verhökern können.
Lieber ein System welches ohne Drittanbietersoftware anfällig für Attacken ist.

@mxm
Wenn sie Ahnung von IT hätten, würden sie sich freuen dass MS endlich Sicherheit ins System bringt (zumindest mehr als bei XP), damit groß angelegte Angriffe aufs Betriebssystem von vornherein keine großen Auswirkungen mehr haben.
Aber stattdessen mäkeln sie an den neuen Sicherheitsfeatures rum und wollen sie raus haben.

@euchbeide :)
Ich möchte gerne ein Vista haben, welches alle Features die geplant sind auch drin hat. Von UAC bis Defender.
Vielleicht kapiert ihr auch mal diese Sichtweise.

Außerdem bezweifel ich mal ganz stark, dass ein Standarduser der Vista mit den beschnittenen Sicherheitsfunktionen sich automatisch von selbst darum kümmert Sicherheit reinzubringen. Er will ein System mit dem er sofort arbeiten kann und nicht noch großartig Zusatzsoftware dazukaufen muß. Jedenfalls ist das meine Erfahrung mit den Kunden denen wir Computersysteme verkaufen.
 
Es mag ja nicht einmal nur Sicherheitssoftware betreffen?! Was wäre, wenn Microsoft die eigene Software bevorzugen würde und die Installation von alternativen, vielleicht kostenlosen, Produkten erschweren oder gar unterbinden würde? Das Ganze wird jetzt doch nur über die Sicherheitstechnik gepusht, indem man es darauf bezieht! Aber zeichnet sich hier nicht die im 1. Browserkrieg bereits erprobte Strategie ab? Vielleicht sogar eine Steigerung? Der Netscape ging unter, weil der IE bereits ab der Installation dabei war. Nun könnte es letztlich so sein, das eine Alternative erst gar nicht mehr installiert werden kann. Eine imo beänstigende Vorstellung und naiv dies auch noch gutzuheißen. Hoffentlich unterbindet de EU die zu starke Integration von Zustzdiensten und Programmen in das Windows- Betriebssystem!
 
Relict: Dann gäbe es eben andere Firmen, kein gutes Argument.
 
Da ich sowieso vorhabe, demnächst auch privat komplett auf OSX umzusteigen, tangiert mich diese Sache jetzt nicht sooo besonders, muss aber trotzdem sagen, dass wenigstens hier die Verantwortlichen in Brüssel wirklich mal Recht haben.
 
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